Jump to content
Roulette Forum

Ludo

Member
  • Gesamte Inhalte

    274
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Ludo

  1. Hier wird die Martingale immer wieder stark kritisiert. Warum eigentlich? Sie ist mathematisch gesehen ohne Zweifel die effektivste und tilgungsstärkste Progression überhaupt mit einer irrsinnigen Aufholpower selbst in schwierigen Spielsituationen. Dagegen sind alle anderen Verlustprogressionen einfach nur schlapp. Außerdem kann man die Martingale ja auch zu Anfang (etwas) "strecken" ohne ihre Wirksamkeit wesentlich zu schmälern - etwa so (gedehnte 11-Stufen-Martingale): 1, 1, 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 Überbrückungskraft in diesem Fall immerhin 11 Minuscoups in Folge. Endergebnis zwar -1, aber diesen einen Jeton wird man sicherlich im Rahmen eines guten Marsches über kurz oder lang auch noch wegkriegen - reicht ja schon ein weiterer Pluscoup im Gleichsatz um wieder bei +/-Null zu sein.
  2. Hallo Kelly, Du hast Recht: größere Verluste können aber eigentlich nur dann auftreten, wenn man zu Anfang nicht in einen möglichst langanhaltenden Gewinnlauf hineinkommt - also gar nicht erst die Chance bekommt, die U.P. auch wirklich zu spielen. Um möglichst zügig ohne allzu große Anfangsverluste ins Gewinnen zu kommen, schlage ich ja deshalb das Bespielen von Tendenzen vor (siehe Paroli's Tendenzspiel). Bin hier aber auch ganz offen für andere, vielleicht bessere Vorschläge! Wann würdest Du denn bei der U.P. ein Gewinnlimit setzen? Bei 136 Einheiten oder 250 (also nach 12 Gewinncoups) oder gehst Du dann immer hoch bis zum Maximum und versuchst, die "Bank zu sprengen"? Wenn Du solche Nerven aufbringst und ganz cool immer weiter hoch gehst, werden die Ergebnisse tatsächlich spektakulär sein!
  3. Hallo Mitstreiter, ich habe viel über den legendären Erfolg des Thomas Garcia nachgedacht. Wie konnte dieser geniale Spieler nur so lange vorne liegen und dabei unglaubliche Gewinne aus der Spielbank herausschaufeln? Nun, schauen wir uns am besten seine zwei Grundstrategien an: Er wählte als Marsch grundsätzlich ein reines Tendenzspiel und bespielte ausschließlich die von Paroli bereits beschriebene "Wechseltendenz". Dieses Tendenzspiel kann bekanntlich - genauso wie das sog. "Nasen"-Spiel - sehr langanhaltend auftreten und ist wohl insgesamt betrachtet als stabiler einzuschätzen als der "Serienwechsel". Vor allen Dingen kann man damit schöne, lange Ballungen von Plus- (und Minus-)Ketten in der persönlichen Permanenz hinbekommen. Darüber hinaus progressierte Garcia steil und agressiv mit einer Progression im Gewinn. Also, halten wir nochmal fest - er spielte 1.) ein Tendenzspiel (und zwar nur ein einzige Erscheinung) 2.) mit Progression auschließlich im Gewinn (also mit dem Geld der Bank) Mit dieser vergleichsweise simplen Vorgehensweise erzielte er über sehr lange Zeit fantastische Ergebnisse. Denn das Tendenzspiel verhalf ihm relativ schnell zu langanhaltenden Plus-Häufungen. Diese Gewinn-Écarts in seiner persönlichen Permanenz (pp) hat er dann aufgrund der Progression im Gewinn ganz automatisch mit weit höheren Sätzen bespielt als die (natürlich) in gleicher Länge auftretenden Verlust-Écarts in seiner pp. Er schuf also ein Ungleichgewicht durch das Bespielen von Plus- und Minus-Läufen mit unterschiedlich hohen Geldbeträgen (=Anzahl der Jetons auf dem Filz). Und hier haben wir auch schon sein ganzes Geheimnis und einen wirklich brauchbaren Lösungsansatz. Da alle Märsche rein mathematisch letzlich immer bei -1,35 % enden, kann das gewünschte Ungleichgewicht langfristig gesehen nicht durch einen Marsch geschaffen werden. Wir können es aber erreichen, indem salopp gesagt, die Verlustläufe einfach mit weniger Geld als die Gewinnläufe durchgespielt werden. Wenn man das hinbekommt, muss man per Saldo auf Dauer gewinnen - selbst dann, wenn die eigene persönliche Permanenz tief defizitär im Minusbereich herumschwankt. Und hier bieten sich Progressionen im Gewinn mit einem festen Limit an. Dies muss nicht unbedingt Garcias Progression "tient et tout" sein. Es funktioniert z. B. auch mit Fritz Werntgens "Unverlierbarer Progression" - also einer "Hollondaise" in verschärfter, steil ansteigender Form. Ich gehe davon aus, dass Werntgens "U.P." etwa die gleiche Überlegenheit besitzt wie Garcias Satzweise. Würde mich freuen, Eure Meinungen zu diesen Spielvorschlägen zu erfahren!
×
×
  • Neu erstellen...