im Web Club Forum haben wir schon mit der Diskussion über den Spielabbruch begonnen.Damit die WC Spieler aber keinen Infarkt wegen thematischer Verfehlung bekommen, habe ich die neue Rubrik eingerichtet.
Vor 10 Jahren unterhielt ich mich mit einem der Saalchefs in Baden Baden. Seiner Meinung nach ist der Spielabbruch fast noch wichtiger wie die Spielmethode. Denn die meisten Spieler sind irgendwann im Plus, machen aber gierig weiter, bis alles wieder verloren ist. Die eigene Geldgier hat dann einen besiegt. Hab ich selber an mir schon oft genug erlebt.
Deshalb habe ich mir ein Pluslimit gesetzt von 100 €. Also schieße ich irgendwann über die 100 € Marke, höre ich sofort auf. Soweit habe ich mich inzwischen im Griff. Doch leider kommen auch die Tage, wo ich gleich von Anfang an eine auf die Mütze kriege, und ohne ein einziges Mal im Plus zu sein, tief in den Keller rutsche. In Keller rutschen heißt dann bei mir ca. 700 € in den Miesen. Dann bekomme ich einen mittleren Schweißausbruch, gepaart mit Herzflattern und ackere mich wieder aus dem Keller raus. Manchmal leicht in das Plus, manchmal nahe Null. Doch wer denkt, ich würde jetzt klein beigeben, der hat sich gewaltig geirrt. Schließlich hat man ja seine Spesen, und zumindest die müssen wieder eingespielt werden. Also kein Abbruch, nochmals das Ganze vorn vorne. Und wieder gibts eine drauf und ab in den Keller. Wieder komme ich schweißtreibend, zitternd und schnaubend nahe Null. Meistens mach ich dann eine kleine Pause, gönne mir ein Glas Wein, und nochmal das Ganze von vorne. Doch ab diesem Punkt ist es halt schon passiert, daß ich nicht mehr aus dem Keller kam und einen Totalverlust verbuchen durfte.
Zitat
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?
MFG Palu












