Der periodische Atemwechsel
Das Thema zum periodischen Atemwechsel mit seiner auch willentlichen Ausrichtung zur Förderung der Intuition, hatte ich bereits vor 9 Jahren in gekürzter Form hier im Forum unter dem Begriff „PSI-Nase“ besprochen. Darin ging es darum, wie man bei seinem Intuitivspiel die Intuition anregt.
Dies betrifft auch mein Spiel des ShortGamings mit der B-Ansage, dass ich im Thread der Las Vegas Gruppenreise vorstelle und ist als direkte Ergänzung zu betrachten, gerade weil der natürliche Atemzyklus ganz einfach zu beobachten ist.
In letzter Zeit sind einige Informationen hinzugekommen, aber immer noch sind diese Informationen recht spärlich. So habe ich mich entschlossen die vollständigen Textstellen im Original wiederzugeben, die mir aus den beiden Büchern von dem Autorenpaar Ostrander/Schroeder vorliegen. Es sind die ersten Informationen, die in deutscher Sprache zugänglich sind. Dazwischen zeige ich in Tabellenform meine eigenen Atem-Experimente. Dieser Thread ist also eine neue Überarbeitung und wird am Ende den neuesten Stand diskutieren und auf weitere Veröffentlichungen aufmerksam machen.
Zunächst die erste allgemeine Information aus dem Jahre 1995 mit dem Original-Text aus dem Buch
SUPER MEMORY – Der Weg zum optimalen Gedächtnis (1991/1995)
von Ostrander/Schroeder:
Zitat
Fragen Sie Ihre Nase
Vor Jahrhunderten machten Yogis die Beobachtung, dass wir im Tagesablauf erst durch ein Nasenloch atmen und nach etwa anderthalb Stunden durch das andere. Sie erkannten darin einen natürlichen Zyklus. Eine ganze Disziplin, das Svar Yoga, entwickelte sich aus der Vorstellung, dass man um gut zu leben, manche Dinge lieber erledigen sollte, während man durch ein bestimmtes Nasenloch atmet. Eine der Vorschriften besitzt einen gewissen Charme: «Wenn du erwachst, erspüre, durch welche Seite Du atmest, küsse die Innenfläche dieser Hand, danke für den Tag und steige aus dem Bett auf dem vom Atem begünstigten Fuß.
»Im vergangenen Jahrzehnt gehörte auch das Nasenloch-Atmen zu jenem alten Wissen, das neu belebt wurde und einen wissenschaftlichen Durchbruch an der Dalhousie-Universität, am Salk Institute of Biological Sciences sowie an der Universität von Kalifornien in San Diego bewirkte.
Man fand heraus, dass wir tatsächlich die Atemseiten wechseln, in einem Zyklus, der Neunzig Minuten bis zwei Stunden dauert. Dann noch etwas anderes fiel den Forschern auf: Wenn man durch das linke Nasenloch atmet, dominiert die rechte Hirnhälfte, und wenn man durch das rechte atmet, die linke Hemisphäre.
Wie die Yogis schon vor langer Zeit wussten, erledigt man einige Dinge am besten, während man durch ein bestimmtes Nasenloch atmet. Die Forscher der Dalhousie-Universität berichten, dass die verbale Fähigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen der Menschen sich mit der Zu- und Abnahme der Hemisphärendominanz «deutlich änderten». Die verbale Tätigkeit besserte sich, wenn die linke Hemisphäre dominierte. Das räumliche Vorstellungsvermögen wurde stärker, wenn im Zyklus die rechte Hemisphäre die Oberhand erlangte. (S. 84)
Psi
Bearbeitet von PsiPlayer, 04 March 2011 - 12:20.













