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markov system ausgeklügelt


68 Antworten in diesem Thema

#1 lilou

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Geschrieben 30 December 2010 - 16:51

Hi zusammen.
Bevor ich zum eigendlichen komme, ich habe mir die beschreibung von Pionmann (glaub ich) durchgelesen studier, ideen mit 2 kollegen ausgeklügelt und mehrere tests an casinos und im inet ausprobiert.

kurze zusammenfassung:

Es ging um das Kettensystem indem es um die schlüsselzahlen geht (zB. 2-16-9-17...0-32->17<-....) die mittlere des zahlungspaares und die unmittelbar davorliegende zahl müssen auserhalb des bereiches 0,1,2 liegen. zwei aufeinanderfolgende gleiche Zahlen (6-6) bedeuten eine kreuzung der kette und alles was vor der ersten zahl war ist ungültig.

Jetz komm ich zu unseren Forschungen in der Praxis:

Der beste spielzug hängt davon ab das man so viel wie möglich verdoppeln kann und sich langsam und sicher hochspielt.

das heist wir warten die schlüsselzahl ab und setzen auf ROT und SCHWARZ.
Sobald die schlüsselzahl eintrifft spielen wir eine Runde weiter und bleiben bei ROT und SCHWARZ.
falls die schlüsselzahl kein Treffer ergab setzen wir folgendermaßen...

1 Chip soll 6 zahlen überdecken also auf der aussenlinie.
WICHTIG: mit 2 chips insgesamt sollen 12 feldeer abgesetzt werden wie bei 1. Dutzend wobei das nicht das selbe ist da man beim verdoppeln
bei der setzart 1 chip weniger verlusst hat.
Sobald ein Treffer vorkommt wird wieder auf ROT und SCHWARZ gesetzt um auf nummer sicher zu gehen.
Bitte beachten: es muss immer weiter verdoppelt werden also 2..4..8..16..

Dass sollte normalerweise nur mit erspieltem einsatz geschehen daher geht am anfang nicht zu weit und behaltet die Ruhe.

Problem bei unserm Casino das das verdoppelungslimit bei 25 chips ist und die Schlüsselzahlen zu 80% NICHTMAL in dem bereich der 12 feldern ist.
Wobei wir immer so gesetzt haben das die Schlüsselzahlen mittig der abdeckung waren.

Das ROT und SCHWARZ system funktioniert nicht wegen dem voreben erwähnten verdoppelungslimit.

Da man nur auf Glück spiel schlage ich ein Glückssystem vor..

einen guten Augenblich abwarten in dem folgendes passiert:

Ich warte bis ca. 50-60 mal 1 Zahl nicht vorkam wie zB eine die an dem Automaten sonst häufig vorkommt.
Anschließend fange ich an nur auf die 1 Zahl zu verdoppeln.
Ich gehe also nach dem Prinzip aus, dass wenn ich eiine Münze werfe und diese mehrmals die gleiche Seite hat dass eben halt die Wahrscheinlichkeit steigt das sie gleich kommt.
Nur dabei muss man beachten das das Roulette 37 Zahlen hat (die 0 mit eingeschlossen) daher es am besten wäre wenn die Zahl min. 60 x nicht vorkam.

bitte um Feedback

Daher hab ich meine Forschung dort abgebrochen.

#2 Kiesel

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Geschrieben 30 December 2010 - 18:57

Hallo lilou,

ich stelle mir immer nur eine Frage:

Warum soll die normale Erwartung gerade bei diesem "System" nicht eintreten?
Wenn Du das nicht schlüssig darlegen kannst, vergiß es.

Kiesel

#3 aural

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Geschrieben 30 December 2010 - 19:08

Beitrag anzeigenlilou sagte am 30 December 2010 - 16:51:


Ich warte bis ca. 50-60 mal 1 Zahl nicht vorkam wie zB eine die an dem Automaten sonst häufig vorkommt.
Anschließend fange ich an nur auf die 1 Zahl zu verdoppeln.
Ich gehe also nach dem Prinzip aus, dass wenn ich eiine Münze werfe und diese mehrmals die gleiche Seite hat dass eben halt die Wahrscheinlichkeit steigt das sie gleich kommt.
Nur dabei muss man beachten das das Roulette 37 Zahlen hat (die 0 mit eingeschlossen) daher es am besten wäre wenn die Zahl min. 60 x nicht vorkam.



weißt du wie lange eine zahl ausbleiben kann?

200mal ist keine seltenheit. 300mal kommt auch vor. da brauchst du ziemlich viel kapital, wenn du einsätze in höhe von 2^200 verkraften willst. das ist mehr geld als es atome im universum gibt. viel glück bei deiner strategie...

das beispiel mit der münze ist auch falsch. das gesetz der großen zahl sagt zwar, dass das ergebnis unseres experiments in der unendlichkeit identisch ist mit der erwartung, das bedeutet aber nicht, dass nach 20mal ausbleiben die wahrscheinlichkeit für irgendwas steigt. die ist bei der münze immer 50%.

auf ausgleich spielen bringt nix.

#4 PsiPlayer

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Geschrieben 30 December 2010 - 19:10

Beitrag anzeigenlilou sagte am 30 December 2010 - 16:51:


Jetz komm ich zu unseren Forschungen in der Praxis:

Der beste spielzug hängt davon ab das man so viel wie möglich verdoppeln kann und sich langsam und sicher hochspielt.

das heist wir warten die schlüsselzahl ab und setzen auf ROT und SCHWARZ.
Sobald die schlüsselzahl eintrifft spielen wir eine Runde weiter und bleiben bei ROT und SCHWARZ.
falls die schlüsselzahl kein Treffer ergab setzen wir folgendermaßen...

bitte um Feedback

Daher hab ich meine Forschung dort abgebrochen.

Und, was soll das mit der "Schlüsselzahl"?
Mal nachgedacht?
Wo bleibt die überzeugende Idee, die Überlegenheit?
Etwa allein im Verdoppeln?
Dann brauchst Du keine "Schlüsselzahl".

Ich mag es nicht glauben. :selly:

Psi

#5 ILoveBeer

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Geschrieben 30 December 2010 - 19:25

Beitrag anzeigenlilou sagte am 30 December 2010 - 16:51:

Ich gehe also nach dem Prinzip aus, dass wenn ich eiine Münze werfe und diese mehrmals die gleiche Seite hat dass eben halt die Wahrscheinlichkeit steigt das sie gleich kommt.
Du wirfst eine Münze und es kommt 15 mal Kopf. Du wirfst sie nochmal, wo hoch ist die die Wahrscheinlichkeit das jetzt Zahl kommt?
Wenn deine Antwort jetzt nicht 50% ist, frage ich dich: Woher weiß die Münze, dass vorher schon ein paar mal Kopf war? 50:50 egal was vorher war... die Kugel/Münze hat kein Gedächnis...

Man kann beim Roulett langfristig nicht gewinnen....

#6 Kiesel

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Geschrieben 30 December 2010 - 20:22

Beitrag anzeigenILoveBeer sagte am 30 December 2010 - 19:25:

Man kann beim Roulett langfristig nicht gewinnen....

Mit physikalischem Ansatz schon.

Kiesel

Bearbeitet von Kiesel, 30 December 2010 - 20:24.


#7 local2

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Geschrieben 31 December 2010 - 11:13

Beitrag anzeigenKiesel sagte am 30 December 2010 - 18:57:

Hallo lilou,

ich stelle mir immer nur eine Frage:

Warum soll die normale Erwartung gerade bei diesem "System" nicht eintreten?
Wenn Du das nicht schlüssig darlegen kannst, vergiß es.

Kiesel


Hi Kiesel,

nach Markov hat jede Zahl genau dieselbe Erwartungswahrscheinlichkeit wie jede andere.

Jedoch hat eine bestimmte Zahl zu einem bestimmten Zeitpunkt eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit, als andere.

Findige Roulettisten habe daraus eine Spielstaegie abgeleitet, die leider mit Markov garnix mehr zu tun hat.

Meine Untersuchungen über eine "Große Zahl" von erfüllten Bedingungen ergab jedoch für eine einzige Konstellation einen Überschuss: Markov-Kette - 1 Satz - Spielstopp

gruss

#8 Saechsin

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Geschrieben 01 January 2011 - 08:48

Beitrag anzeigenILoveBeer sagte am 30 December 2010 - 19:25:

Du wirfst eine Münze und es kommt 15 mal Kopf. Du wirfst sie nochmal, wo hoch ist die die Wahrscheinlichkeit das jetzt Zahl kommt?
Wenn deine Antwort jetzt nicht 50% ist, frage ich dich: Woher weiß die Münze, dass vorher schon ein paar mal Kopf war? 50:50 egal was vorher war... die Kugel/Münze hat kein Gedächnis...

Man kann beim Roulett langfristig nicht gewinnen....

...und doch wird sich das Verhältnis irgendwann angleichen, ist doch irre, oder?

6in :anstoss:

#9 Kiesel

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Geschrieben 01 January 2011 - 10:36

Beitrag anzeigenlocal2 sagte am 31 December 2010 - 11:13:


Jedoch hat eine bestimmte Zahl zu einem bestimmten Zeitpunkt eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit, als andere.



Und warum sollte das so sein?

Kiesel

#10 local2

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Geschrieben 01 January 2011 - 14:54

Beitrag anzeigenKiesel sagte am 01 January 2011 - 10:36:

Und warum sollte das so sein?

Kiesel


Ich versuch mal ein Beispiel nachzuvollziehen, das ich mal im Wiki las:

Du schreibst eine Prüfungsarbeit.
Die objektive Note, die du dafür bekommen solltest ist eine 3.

Der Professor der die Arbeit bewertet, ist in der Regel objektiv.
Jedoch ist folgendes von ihm bekannt:
- Ist schönes Wetter an dem Tag, an dem er die Arbeiten benoten muss, so ärgert er sich und neigt dazu die Noten um eine halbe Note niedriger ausfallen zu lassen.
- Ist schlechtes Wetter, so arbeitet er gleichmütig und ist objektiv.
- Hat er Ärger mit seiner Frau, so reduziert sich die Note um eine Stufe
- Traf er seine Geliebte, so ist die Note um eine Stufe besser

Jetzt musst du nur noch wissen an welchem Tag er Deine Arbeit vor sich hat, dann weißt Du welche Note Du bekommst.

Oder kurzum: Ja, bei jedem Satz im Roulette ist die Chance eine Plein zu treffen = 1/37.
Es gibt aber empirische Werte, die, diesen Wert beeinflussen, so daß ich zu bestimmten Zeiten entweder öfter oder seltener als 1/37tel Erfolg habe.

gruss
local

#11 Kiesel

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Geschrieben 01 January 2011 - 15:05

Beitrag anzeigenlocal2 sagte am 01 January 2011 - 14:54:


Es gibt aber empirische Werte, die, diesen Wert beeinflussen, so daß ich zu bestimmten Zeiten entweder öfter oder seltener als 1/37tel Erfolg habe.

gruss
local

Konkret und ohne Umwege:
diese Zeiten kennst Du?

(klingt mir alles schwer nach 2/3 Gesetz und ist somit zum Scheitern verurteilt)

Kiesel

#12 local2

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Geschrieben 01 January 2011 - 15:31

Beitrag anzeigenKiesel sagte am 01 January 2011 - 15:05:

Konkret und ohne Umwege:
diese Zeiten kennst Du?

(klingt mir alles schwer nach 2/3 Gesetz und ist somit zum Scheitern verurteilt)

Kiesel


Das ist der falsche Schluss! Man muss die empirischen Werte kennen, dann kann man die Zeit bestimmen, in dem der eine oder andere Fall eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit hat.

Wenn man eine hier beispielhaft angesprochene Markovkette hat : 17 1 18 und danach konstant setzt, wird einen langfristig das übliche Ergebnis ereilen.
Also gilt es zusätzliche empirische Werte zu haben, die sagen: Der Treffer wird zu diesem Zeitpunkt "wahrscheinlicher" eintreffen, als zu einem vorherigen oder späteren.

Bei jeder Betrachtung von Zufallsereignissen zeigt sich in der Großen Zahl immer das 2/3. Daraus den Schluss zu ziehen: "Es scheitert!" ist etwas denkfaul

gruss
local

Bearbeitet von local2, 01 January 2011 - 15:32.


#13 Kiesel

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Geschrieben 01 January 2011 - 15:45

Beitrag anzeigenlocal2 sagte am 01 January 2011 - 15:31:

Das ist der falsche Schluss! Man muss die empirischen Werte kennen, dann kann man die Zeit bestimmen, in dem der eine oder andere Fall eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit hat.

Wenn man eine hier beispielhaft angesprochene Markovkette hat : 17 1 18 und danach konstant setzt, wird einen langfristig das übliche Ergebnis ereilen.
Also gilt es zusätzliche empirische Werte zu haben, die sagen: Der Treffer wird zu diesem Zeitpunkt "wahrscheinlicher" eintreffen, als zu einem vorherigen oder späteren.

Bei jeder Betrachtung von Zufallsereignissen zeigt sich in der Großen Zahl immer das 2/3. Daraus den Schluss zu ziehen: "Es scheitert!" ist etwas denkfaul

gruss
local

Respekt!
Damit hättest Du alle Mathematiker inkl. Einstein widerlegt.
Wenn das nicht Nobelpreisverdächtig ist!

Kiesel

#14 local2

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Geschrieben 01 January 2011 - 15:52

Beitrag anzeigenKiesel sagte am 01 January 2011 - 15:45:

Respekt!
Damit hättest Du alle Mathematiker inkl. Einstein widerlegt.
Wenn das nicht Nobelpreisverdächtig ist!

Kiesel


Mein Gott! Wenn ich hier Markov erläuter, dann habe ich weder ihn noch Einstein, noch "alle" Mathematiker widerlegt.

Das typische Niveau dieses Forums. Für Interessierte: sucht mal nach Hidden Markov Sequence (HMS) oder Hidden Markov Movement (HMM)

Warum bereue ich immer, wenn ich versuche hier jemandem was zu erklären.

Ich sollte daraus lernen.

#15 aural

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Geschrieben 01 January 2011 - 17:20

Beitrag anzeigenlocal2 sagte am 01 January 2011 - 15:52:

Mein Gott! Wenn ich hier Markov erläuter, dann habe ich weder ihn noch Einstein, noch "alle" Mathematiker widerlegt.

Das typische Niveau dieses Forums. Für Interessierte: sucht mal nach Hidden Markov Sequence (HMS) oder Hidden Markov Movement (HMM)

Warum bereue ich immer, wenn ich versuche hier jemandem was zu erklären.

Ich sollte daraus lernen.


du erläuterst nicht markov, sondern verstehst ihn selber falsch, bzw. versucht ihn zu implementieren, wo es keinen sinn hat.

natürlich kann man in permanenzen markov-ketten entdecken. das problem ist aben, dass du vorher NIE weißt, ob sich eine kette fortsetzt und wie lange sie sich fortsetzt. glaub mir: wenn das ginge, wäre schon jemand vor dir drauf gekommen, der schlauer ist als wir alle zusammen, denn sobald man die kenntnis über markov-ketten hat, ist das problem für einen studierten mathematiker relativ trivial.

grüße
s.





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