unter http://www.roulette-forum.de/EC-Figuren-Sc...716#entry223716 (und da drüber) gab es eine Diskussion, wie man das Budget absichern könnte.
Da das aber nicht das Hauptthema war und ich das nicht dort vertiefen möchte, weil es Boulgaries Thread ist, fange ich hier nochmal an.
Ich möchte hier einmal anhand unten eingefügter Grafiken ein paar Ideen diskutieren, die ich in mein Programm eingebaut habe und die dazu führen sollen, einen Kompromiss zwischen einem möglichst hohen Gewinn und einem minimalen Risiko in Form einer Budgetabsicherung zu machen.
Lauf 1:

Lauf 2:

Erläuterung:
Zunächst eines nur als Anmerkung: Ich spiele Martingale.
Bevor dazu aber eine Diskussion entsteht: Es ist wahrscheinlich unerheblich, denn es geht bei dem, was ich hier diskutieren möchte, nicht um die Taktik sondern darum, wie man eine sinnvolle Budgetabsicherung hinbekommen kann.
D.h. meine Ideen sind wahrscheinlich in ähnlicher Weise auch auf andere Taktiken adaptierbar.
Legende/Bedeutung:
Steht ja in den Grafiken selbst, was die einzelnen Linien bedeuten.
Ich teile mein Spiel in zwei Phasen, der Startphase, um etwas Gewinn zu machen und dann der Hauptphase, in der ich nur noch mit dem bisherigen Gewinn weiterspiele, um so mein zuerst eingesetztes Budget abzusichern.
Ich berechne dazu die ganze Zeit Durchschnittswerte der Höchstgebote bis Treffer (Coups gewonnen). Bei anderen Taktiken wäre dazu ein anderer Wert interessant.
Dieser Wert wird mit einem (sich auch leicht dyn. ändernden) Faktor, der eine Grenze darstellen soll. D.h. sollte ich in die Bedrängnis kommen, diese Grenze zu überschreiten, gebe ich hier auf! Der Sinn soll sein, nicht in einem Rutsch _zu viel_ zu verlieren. In der Startphase lege ich zudem jeden Cent, den ich gewinne, doppelt weg (orangene Linie: verfügbares Budget). Nun war meine Überlegung, dass ich ja, sofern ich das erreiche, den Punkt, wo ich mein Budget (bei Start) wieder weglegen kann, folgendermaßen berechnet:
Durchschnittswert (der Höchstgebote/Gebote bis Coups) mal Sicherheitsfaktor = bisheriger Gewinn
Dieser Zeitpunkt ist in den Grafiken jeweils dort, wo die orangene Linie (verfügbares Budget) schlagartig in den Keller geht (ich spiele ab dort nur noch mit dem Gewinn weiter).
In der zweiten Phase lege ich 2/3 weg (Sicherung) und stecke 1/3 wieder in das Spiel, um wieder größere Schwankungsbreiten erreichen zu können.
Zu dem Ganzen ist noch zu sagen:
Ich würde nicht behaupten, dass das System perfekt ist! Es ist u.U. Ansichtssache bzw. zu testen, ob man das Ende der Startphase noch etwas später setzt bzw. die Verhältnisse (1/3 - 2/3 Absicherung) in der 2ten Phase etwas zu ändern wären!
Primär geht es mir aber um die Grundidee - also, dass man sich nicht mehr über wahnsinnig hohe Gewinne am Anfang freuen kann und dann in "einem Rutsch" eine Stunde später nicht nur der komplette Gewinn sondern auch das eingesetzte Budget innerhalb von Sekunden verloren geht und so sich der Frust eher anhäuft.
lg
Schnecke
Bearbeitet von rennschnecke, 27 May 2010 - 11:16.













