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Wirecard Aktie im Sturzflug - im Tagestief notierte die Aktie bereits bei 5,07 Euro. Der Grund ist Börsen-Händlern zufolge die Pressemeldung von "GoMoPa.net". Die Aktie war bereits in den letzten Tagen abgestürzt, erholte sich aber kurzzeitig. Die Aktien der Wirecard AG haben in den letzten drei Wochen mehr als 30% an Wert verloren

Wirecard soll im Auftrag einer englischen Immobilienfirma 5,7 Mio. $ an .einen Florida lebenden Berliner Immobilienmakler überwiesen haben. Die Gewinne sollen verbotenen Glücksspielen in Online-Kasinos entstammen. Die Staatsanwaltschaft München bestätigt, dass eine Anzeige gegen die Wirecard Bank wegen Geldwäscheverdachts vorliegt.

Die Einzahlungen erfolgten dabei über Mastercard und Visacard und seien über die Wirecard Bank abgewickelt worden. Die Wirecard Bank hat bei beiden Karteninstituten den Status des Aquirierers. Wirecard habe ein "institutionelles System zur Abwicklung illegaler Zahlungen im Internet entwickelt". GoMoPa.net fragte bei der Wirecard AG nach..

Quelle GoMoPa.net

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Hallo Admin, ich hoffe der Beitrag geht ok.

Gruß

hermann

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Wirecard Aktie im Sturzflug

GoMoPa.net fragte bei der Wirecard AG nach..

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Hallo Hermann

Der Skandal um Wirecard läuft schon seit Monaten und ist in Bankerkreisen geläufig.

wirecard.jpg

Bei Wirecard herrschte schon lang der Verdacht, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging. Internationale Ermittlungen hierüber konnten jedoch nur unzureichende Beweise liefern. Wirecard ist als internationaler Finanzdienstleister im Bereich Technologie angesiedelt und das wohl innovativste Unternehmen der Finanzbranche schlechthin. Hier ist die Vergabe von Krediten im Risikobereich herauszustreichen, die ausdrücklich Geschäftsgegenstand des Unternehmens sind. So gestalten Kontrollen sich als schwierig, da sich das Unternehmen durch sein internationales Engagement hinter differenzierten nationalen Gesetzgebungen verschanzt, je nachdem, wo eine der Töchter des Finanzgiganten ihren Sitz hat. Die offerierten Geschäftsbedingungen weisen Anleger darauf hin, dass sie Risikoinvestitionen tätigen, was den Nachweis Trickserischer Machenschaften erschwert, denn Risikoanbieter, die sich klar als solche präsentieren, entziehen sich den Maßstäben, denen "normale" Kapitalanlagen unterliegen.

bearbeitet von pimf
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Wirecard habe ein "institutionelles System zur Abwicklung illegaler Zahlungen im Internet entwickelt". GoMoPa.net

Heikel ist der Umstand, dass Wirecard zugleich als ernstzunehmender Prepaid-Mastercardanbieter auftritt und damit in direkter Konkurrenz zu PayPal steht. Es ist bei Kenntnis dieser Umstände nicht verwunderlich, dass ein Mitanbieter dieser Größenordnung und mit weit mächtigeren Kommunikationsverbindungen diese Trümpfe ausspielt, wenn er auch nur die kleinste Unkorrektheit feststellt, die bei anderen Unternehmen, die unter "ferner liefen" geführt werden, nicht ausgeschlachtet wird. Wirecard ist da ein geeignetes Beobachtungsobjekt, weil kein Monat vergeht, an dem Wirecard durch sein innovatives Engagement nicht einen Anlass bietet, der den Mitanbietern der Branche sauer aufstößt. Nur ein Bruchteil der Aktien von Wirecard befindet sich namentlich eingetragen im Besitz einer Beteiligungsgesellschaft, der Rest ist weltweit unbekannt verstreut. Über die Herkunft der Mittel, die 2006 zum Start des Internetbezahldienstes Wirecard führten kann man genausowenig Auskünfte geben, wie auf die Frage, wem heute die Anteile eines Konzerns gehören, der rund eine Viertelmilliarde Umsatz bilanziert und somit zu den Shootingstars der Branche gehört. Interessant auch die Tatsache, dass Wirecard eine Bank auf der virtuellen Plattform Second Life unterhält und Service für Bankkunden betreibt, die nur virtuell existieren.

Wie spielt sich das ab bei Second Life?

Die Software dieser virtuellen Welt schafft eine Matrix, in der das Zahlungsmittel L$ benötigt wird (sogenannte Linden-Dollars), mit denen gehandelt wird, Events bezahlt werden, Serverleistungen und Softwarenutzungen in Anspruch genommen und Vermittlungen getätigt werden. Das Geld verdient man sich durch Leistungen, die man anderen Teilnehmern erbringt.

Umstritten sind viele der Tätigkeiten und Leistungen auf der Second Life-Plattform schon lang, da sowohl Informationen für terroristische Aktivitäten, als auch Pedophilendienste, Prostitution, SM-Vermittlung, gezielte Rufschädigung von Personen in der realen Welt, Sterbehilfen und eine Schwarzarbeitbörse aufgedeckt wurden. Der Anbieter der Plattform, Linden Lab, hat selbst eingeräumt, dass Tausende von Mitgliedern durch Realvermittlungen ihre Existenz betreiten und derweil etwa 2.000 Teilnehmer in der virtuellen Welt ihren Lebensunterhalt verdienen - nicht selten einige tausend Dollar monatlich. Dabei bleibt die tatsächliche Identität der Erwerbspersonen oft verborgen .....und auch steuerlich und rechtlich schwer erfassbar!

Den Gesetzgebern (den realen versteht sich) ist das ein Dorn im Auge, denn Second Life hat inzwischen so etwas ähnliches wie eine eigene Gerichtsbarkeit mit eigenen Gesetzen.

Hier ist nun die Brücke zwischen Realität und Matrix, in der sich Wirecard seit geraumer Zeit engagiert, nämlich durch Aufrechterhaltung einer Bankfiliale, die L$-Beträge in harte amerikanische Dollars eintauscht! Umgekehrt kann man für US$ auch L$ erwerben, wodurch Machtpositionen in der Matrix käuflich werden und bei geschickter Handhabung Auswirkungen auf die reale Welt haben. Mit Sorge sehen die Gegner von Second Life, dass sich die virtuelle Matrix und die Realität immer schneller nähern, was zunehmend gesellschaftliche, politische und existenzielle Auswirkungen für viele Einzelpersonen und für die Gesellschaft allgemein haben wird.

bearbeitet von pimf
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Wenn man berücksichtigt, dass es sich um ein süddeutsches Unternehmen handelt, dass an der Frankfurter Wertpapierbörse offiziell notiert ist, gibt dies in Hinsicht auf die deutschen Geldwäschegesetze und das Steuerrecht zu denken, dass Wirecard eine maßgebliche Funktion bei der Umsetzung dieser Zukunftsstrukturen mit dem Bindeglied virtuellen Geldes und realen Geldes schafft. Unklar ist, wieviele Milliarden Dollar bereits an virtuellem Geld existieren. Rechtswissenschaftler haben bereits Überlegungen angestellt, dass reale Gesetzgeber an realen Gerichten die bedrohlich werdende Plattform garnicht mehr abstellen könnten! Völkerrechtlich ist die Matrix bereits ein eigener, virtueller Staat im Verbund der realen Staaten, der dem Recht keines einzelnen Landes mehr unterliegen kann, da er im grenzenlosen Web installiert ist. Außerdem erfüllt er mit eigener Gerichtsbarkeit, eigener Währung, eigenen Staatsbürgerschaften und eigenem Kommunikationssystem alle Voraussetzungen, allein ohne die Hilfe Dritter überlebensfähig zu sein. Aus dem anfänglichen Spiel ist innerhalb eines Jahrzehnts ein gewaltiger Selbstläufer geworden, in dessen eigenständiger Gesellschaft rund 20 Millionen virtuelle Bürger ihre gesellschaftliche Positionierung und ihr Vermögen haben, das nach der Rechtsauffassung einiger Staaten sogar pfändbar ist, und die sich dem virtuellen Recht beugen, das nach der Auffassung anderer Staaten sogar einklagbar ist! Hinzu kommt, dass der Geldverkehr auf Second Life ein höheres Volumen als das mancher Realstaaten erreicht hat. Inzwischen haben einige Länder diplomatische Vertretungen in Second Life, wie auch das Bundesland Baden-Württemberg.

Berlin, Frankfurt und München sind als 3D-Städte in Second Life vertreten. Politiker wie Barak Obama und Nicolas Sarkozy machten hier erfolgreich Wahlkampf. Zunehmend bieten Weltkonzerne wie Autobauer, Zeitungsverleger, Makler und Informatikfirmen ihre Leistungen sowohl real, als auch in der Matrix an, sowohl gegen echtes Geld, als auch gegen Matrixwährung. Auf Second Life gibt es auch Spielcasinos und internationale Casinos sind auf der Plattform vertreten.

Hier mischt das Münchner Unternehmen Wirecard kräftig mit. Dabei ist nach deutschem Recht nicht klärbar, inwieweit Matrixwährungen in Bilanzen verbucht werden müssen und welche Wechselkurse hier zur Ansetzung kommen. Als im Frühjahr Ermittlungen gegen Wirecard die Verhaftung eines deutschen Unternehmers in den Vereinigten Staaten von Amerika nach sich zogen, weil dieser in illegale Onlinespiele und Geldwäsche verwickelt sein sollte, berichtete der Finanznachrichtendienst Gomopa, es liege ein Geständnis vor. Der Tatverdächtige gehöre einer Gruppe Klappsmühle an, im Auftrag des Führungsteams von Wirecard Millionenbeträge im Zusammenhang mit Onlinecasinos verschoben zu haben.

Laut Auskunft der lokalen Zeitung, die Gomopa als Quelle angegeben hat, sei der Name Wirecard jedoch nicht gefallen. Bis heute ist unklar, wer ein solches Gerücht in die Welt gesetzt hat, von dem sich Gomopa plötzlich durch Löschung des Namens Wirecard in den Berichtestattungen zu distanzieren versucht. Laut Pressemitteilung des Gerichts in Florida, wo der deutsche Klappsmühle verhaftet worden war, gibt es keine Verbindung des Tatbestands zu Wirecard.

Die deutschen Behörden sprechen von Cyberstalking, indem die Berichte über den verhafteten "klappsmühlenzentralen" von einschlägigen Foren gesteuert wurden und die Aktie von Wirecards manipuliert wurde, was Millionenschäden hervorgerufen habe. Auch in inländischen Medien ist bekannt, dass Gerüchte verbreitet wurden, um dem innovativen Geschäftsgebahren des Prepaidkartenanbieters zu schaden. Nach einer von der Schutzgemeinschaft deutscher Kapitalanleger gegen Wirecards Bilanzierungspraktiken heraufbeschworenen Skandalkontroverse, der lediglich eine private Wette zu Grunde lag, dass der Kurs der Wirecardaktie verfalle, wurden die Drahtzieher bereits zur Rechenschaft gezogen. Nunmehr gehen konkurrenzgesteuert immer mehr (meist anonyme) Anzeigen bei den verschiedensten Staatsanwaltschaften im In- und Ausland ein, um den erfolgreichen Mitanbieter auszuhöhlen. Die ständigen Berichterstattungen der Staatsanwaltschaften zermürben den Ruf des Unternehmens, das es durch seine außergewöhnlichen Praktiken auf dem Geldmarkt ohnehin nicht leicht hat. Der Sprecher von Gomopa in Berlin machte zu den Vorgängen seines Hauses keine Aussagen.

Nichts zu sagen ist manchmal die aussagekräftigste Antwort.

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Wer sich übrigens meinem seinerzeitigen Vorschlag, seine Onlinecasinobuchungen anonym mit Debitcards zu tätigen, angeschlossen hat, ist mit der Wahl der Wirecard nicht so gut bedient, weil es sich um einen deutschen Finanzdienstleister handelt.

Gern zu Diensten

pimf vNL

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Wer sich übrigens meinem seinerzeitigen Vorschlag, seine Onlinecasinobuchungen anonym mit Debitcards zu tätigen, angeschlossen hat, ist mit der Wahl der Wirecard nicht so gut bedient, weil es sich um einen deutschen Finanzdienstleister handelt.

Gern zu Diensten

pimf vNL

Ein sehr ausführlicher Bericht. Viel komplexer und detailierter als das, was ich bisher darüber gelesen habe. Ich finde die Beiträge, die du hier ins Forum stellst, sehr informativ. Einiges habe ich schon in meinem Geldverkehr geändert (so auf Grund deines Hinweises mit den Travellerschecks!)

Was ich nicht verstehe ist das obige Zitat.

Wieso ist man beim Zahlungsverkehr mit Debitkarten für Abwicklungen der OCs mit einem deutschen Finanzdienstleister schlechter dran, als mit einem ausländischen? Ich habe mich gerade für einen der inländischen Anbieter interessiert, weil die dem Feuerwehrfond angeschlossen sind!

Dr.Faust

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Bis heute ist unklar, wer ein solches Gerücht in die Welt gesetzt hat, von dem sich Gomopa plötzlich durch Löschung des Namens Wirecard in den Berichtestattungen zu distanzieren versucht. Laut Pressemitteilung des Gerichts in Florida, wo der deutsche Klappsmühle verhaftet worden war, gibt es keine Verbindung des Tatbestands zu Wirecard.

Die deutschen Behörden sprechen von Cyberstalking, indem die Berichte über den verhafteten "klappsmühlenzentralen" von einschlägigen Foren gesteuert wurden und die Aktie von Wirecards manipuliert wurde, was Millionenschäden hervorgerufen habe.

Die umstrittene Meldung des Nachrichtendiensts Gomopa,

die inzwischen in dieser Form angeblich nicht mehr existiert,

jedoch im Internet noch einige Zeit suchmaschinengespeichert abrufbar sein wird:

web-gomopawirecard.gif

Die Agentur Gomopa

hat nach Informationen unseres Verlagsarchivs den Namen Wirecard zwischenzeitlich kommentarlos aus den Meldungen gestrichen.

Auffällig die Einarbeitung

des weltweit für Geldanlagen und die Qualität internationaler Zahlungsverkehrsabwicklungen werbenden deutschen Unternehmensschriftzugs,

die das Einprägen der Negativmeldunmg mit Bezug auf kriminelle Handlungen in internationaler Größenordnung bewirken

und die Aktie in den Keller sinken liessen.

Die Schlüsselinformationen und im Text gestreuten Fehlmeldungen

sind im original schwarz und wurden von uns rot eingefärbt.

Ein klassischer Fall von Cyberstalking und Rufschädigung in höchstem Ausmaß.

Nachtfalke.

.

.

lg-paroli318supligshad-web.png

NACHTFALKEüberBERLIN

[email protected]

paroli®.de HAMBURG 2010

.

Nachtrag @ Hermann:

Die von Dir gewünschte Fortsetzung obiger Meldung können wir aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen,

da der Urheber sie nur kostenpflichtig zugänglich macht und sie somit nicht öffentlich ist.

Jeder interessierte Leser ist somit angehalten, eine Gebühr für die Fortsetzung der Falschmeldung an Gomopa zu entrichten.

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Ein sehr ausführlicher Bericht. Viel komplexer und detailierter als das, was ich bisher darüber gelesen habe. Ich finde die Beiträge, die du hier ins Forum stellst, sehr informativ.
Danke für den Informativen Beitrag
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pimf vNL

Pimf war viele Jahre für eine deutsche Großbank tätig

und bekleidet jetzt eine Position im Vorstand eines in den Beneluxstaaten ansässigen Geldinstituts.

Er hat sich gestern bereit erklärt, im neuen Forum redaktionell für das Verlagsarchiv tätig zu sein und im Bereich

Kapitalverkehr, Kreditierung und Recht des Spielers bei finanziellen Fragen

für das Forum zukünftig zur Verfügung zu stehen.

Die kommende Redaktion für das Forum

ist damit auf rd. zehn Mitarbeiter gestiegen (Bestandteil der Hamburger Besprechung).

Nachtfalke.

.

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  • 3 weeks later...

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