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Hallo dikn, der Unterschied besteht statistisch und rechnerisch in 1/37stel = 2,7 % im Durchschnitt. Zero ist eine Veriable. Sie pendelt zu beiden Seiten einer EC (obwohl sie natürlich ihren festen Ort im Zahlenkranz hat). Sie verstärkt die Gegenwahrscheinlich sowohl gegen den, der ROT setzt (oder eine andere EC) als auch gegen den, der zur selben Zeit SCHWARZ setzt. Sie nimmt beiden ein halbes Stück weg. Das halbe Stück mußten die Erfinder (Blanc) als "Bonbon" verkaufen, weil Zero auf den EC nämlich diesen Doppeleffekt hatte, nachdem das Doppelzero, die 38. Zahl aus dem Kessel entfernt worden war. Es kommt auf den Betrachter (und den Beobachter) an: Wer aktiv EC setzt, sieht immer nur durch seine eigene Brille, nicht die objektive. Insofern beendet ein Zerowurf selbsverständlich die Serienbildung auf beiden Komplementär-Chancen. Spieltaktisch lassen sich daraus Vorteile ziehen. Welche, kann jeder selbst herausfinden, wenn er auf dem Spielzettel anfangen würde, richtig zu buchen und richtig zu zählen. Ich habe dieses Problem im Zusammenhang mit Astors Privatsystem angetippt - das ja ein sogenanntes Heimbuchungsspiel sein sollte,(aber nicht sein muss). Wenn man Zero als ballistischen Faktor bucht, stelt sich heraus, dass Astors System fälschlich unterstellt, es bildeten sich vorteilhafte Serienketten. Das Gegenteil ist der Fall, je länger jemand solche Partien testet, desto offensichtlicher wird es. Auch bei anderen EC-Methoden. Freundliche Grüße Stern
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Na, klar. Man kann. Wenn du als KG mit einer Maschine nicht zurecht kommst, setzt du einfach nicht. Wenn du als "Klassiker" einen Rücklauf fürchtest und nicht sicher bist, setzt du einfach nicht, gehst nach Hause und kommst am nächsten Tag wieder. Sieh auch die Empfhlung von Paroli. Also: Es geht doch. *Stern
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Verachte nicht die Klassiker. Von Zeit zu Zeit muss man sie neu übersetzen. Wie Kafka und Dostojewski. Nicht noch mal "Fidelio"? Hmmm? Es gibt Neuigkeiten. Ein hochkarätiger Bearbeiter lebt noch. Sagt, es funktioniert zu 97,7 Prozent. Treffe ihn in wenigen Tagen. Huuuuuuuuuuuuuuuuuh *Stern
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Hallo Käpt'n, den guten Max habe ich mal kurz vor seinem irdischen Abgang in Hamburg beobachtet. Damals noch Dachgeschoß Interconti. Er hatte einer seiner letzten Erfindungen mit dabei. Bunte Stecknadeln, die er in ein kleines selbsgefertigtes Tableau-Kissen setzte. Man, d.h. die Spielbankbelegschaft, kannte ihn und war amüsiert. Zu "Astors" System: Hilfreich ist, die Stichworte (auch "Baden-Badener Marsch") zu googlen. So wie die Fitnesstrainer die Sache auffaßt, steht's nicht drin im Manuskript. Vorgesehen sind dort lediglich 4 Progressionsstufen, und zwar 1-2-3-4. Das ist etwas Anderes als Martingale. Was Fitnesstrainer praktizieren will, ist somit sein eigenes Privatsystem. Nochmals die Mahnung: Nicht sofort draufstürzen! Eine solide Teststrecke verlangt als Minimum 200 Partien, und zwar so wie man tatsächlich spielen würde, nämlich tageweise. Ach ja, Zero und EC: Wer R-Z-R oder S-Z-S als 2er Serie betrachtet und bucht (Z gestrichen), hat schon von vornherein verloren. Es sind in jedem Fall 3 ballistische Coups, in denen 2 mal eine Farbe als Intermittenz getroffen wurde. Nur so geht's. Und an diesem Umstand, neben anderen Aspekten, sind eben die seinerzeitigen Astor-Jüngerinnen und -Jünger gescheitert. Schöne Grüße Stern
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Getestet wurde die empfohlene Anwendung. Getestet und bewertet wurde nie die Tauglichkeit des sogenannten "Baden-Badener Marsches" als Prognose-Generator. Er ist nach meiner Meinung durchaus diskussionwürdig. In der empfohlenen Anwendung wird der alte und anscheinend unausrottbare Fehler bei EC-Methoden gemacht, Zero-Coups auszuklammern. Würde man dies nicht tun, würde man sehen, dass Zero Serien unterbricht bzw. beendet und deshalb als Folge und in der langfristigen Summierung weniger Serien in der Ergebnis-PMZ gebildet werden als der Erwartungswert aussagt. Die empfohlene Anwendung (mit Spezial-Progression) baut auf die irrige Auffassung auf, dass es auf die Serienbildung ankommt. Im übrigen: Astors Privatsystem wird noch immer von einem österreichischen Verlag vertrieben, zu einem normalen Buch- bzw. Broschürenpreis. Man bekommt bei einer Online-Bestellung ein dünnes DINA4-Heft, nicht aber das Original als Faksimilie. Rechteinhaber ist ein szenebekannter Mensch, der in Koblenz residiert. Kopiert und verwässert wurde das (unspielbare) Original seinerzeit von einem anderen Menschen, ebenfalls szenebekannt, der in Hannover (ge)lebt (hat). Immer mal wieder taucht in anderen Foren mal die Progressionsart, mal die Marschregel auf. Es kreiselt und kreiselt, aber es kommt nichts Vernünftiger dabei herum. Ergo: Erkenntnis nur durch empirische Eigenrecherche. Dann könnte daraus etwas werden... Salut Stern*chen
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Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf Stern's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Zwei Roulett-Clowns in action. Hai-Roller wünscht beetlejuice (Käfersaft?) eine furchtbar vollgehauene Fresse. Und der gutmütige Onkel Optimierer rechnet alles noch mal brav durch - EC-Spiegelungen!!! Wo bleibt Paroli, der alles in die unterste Schublade verschieben sollte? Ich träume lieber von den Stern*chen PS. Auch aural mischt mit und fühlt sich wie im Kindergarten. Toll. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf Stern's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Nee, ist es nicht. In dem Satz hast du zwei Eventualitäten - "jegliche" und "etwaige" - mit einem Totschlagsargument - "völlig irrelevant" - erschlagen. Ich habe dir konkrete Jahreszahlen, insbesondere die Zäsur von 1841, vorgehalten. Es wäre schon gut, wenn du künftig in diesem Forum, in dem es - auch - um Fachfragen geht, mit historischen Einordnungen etwas sensibler umgehen würdest. Deine Nachfrage zu den "Einfachen Chancen" : Bei Durchsicht deiner relevanten Äußerungen in der Datenbank bin ich auf einen Eintrag (2002?) gestoßen, in dem du erzählst, dass du mal mit einem befreundeten "Physiker" eine Menge von System-Vorschlagen begutachtet hast. Beide habt ihr sie als untauglich verworfen. (Den Link kann ich leider im Moment nicht wiederfinden). Wenn es so ist, dann steht höchstens fest, dass du eine bestimmte persönliche Meinung über "mathematische Lösungsversuche" dritter Autoren gewonnen hast. Die anonym gebliebenen eventuell besseren Strategien kennst du aber nicht, denn du bist ein Kesselgucker geworden. (Gratulation!). Auch die ballistische-physikalisch-mechanische Strategie ist letztlich "mathematisch" fundiert, denn du mußt ja deine Chancen und deinen Einsatz-Zeitpunkt berechnen. Warum also willst du als KG-Krähe den anderen (Mathe-)Krähen die Augen aushacken und ihnen den Schneid nehmen? Herzlich Stern* -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf Stern's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hallo Sachse, sicher ist die Welt des Spiels größer als Germany. Und vor Wiesbaden soll sogar Bad Ems ein Roulettespiel angeboten haben. Tiefes 18. Jahrhunderts. Die Rotoren mit 38 Zahlen im Zahlenkranz und der Doppelzero waren ungeeichte Geräte, die man auf den Tisch stellte (egal, ob der wackelte) und nicht größer waren als Heimroulette aus heutigen Spielzeugläden. Aber die "Weltneuheit" mit einer andersartigigen Anordnung im Zahlenkranz und Wegnahme einer der beiden Zeros zwischen der 5 und der 10 sowie der Versenkung des Kessels in den Spieltisch, das war nun mal die Erfindung der Brüder Blanc; geniale und schlitzohrige Geschäftsleute. Was wäre nicht nur Bad Homburg, sondern auch das Kleinfürstentum der Grimaldis am Mittelmeer ohne sie! Also ist die Zäsur historisch auf 1841 anzusetzen. In welchem Zustand war damals die Wissenschaft, die man heute Stochastik nennt - die Wahrscheinlichkeitslehre? Hier möchte ich gern auf @aural eingehen, der mit Adleraugen auf die Einhaltung der strengen Wissenschaftlichkeit achtet. Pierre Simon de Laplace, der Astronom und Mathematiker, dem wir die grundlegende Formel verdanken, hat sein Werk "Théorie analytique des probabilités“ 1812 in Paris veröffentlicht; 1814 folgte „Essai philosophique sur les probabilités“, eine für breitere Bildungsschichten geschriebene Einführung in die Wahrscheinlichkeitslehre. Orientiert hat sich Laplace nicht zuletzt an den Zufallszahlengeneratoren, die im Frankreich der napoleonischen Ära in Gebrauch waren - die Blanc'schen Unikate waren noch garnicht "auf dem Markt"! Und bis das Wissen von Laplace bis in der Lehrpläne der Schulen durchsickerte - so schnell waren die Übersetzer damals gar nicht -, hat es sehr lange gedauert. Homburg, Monte Carlo, und alle diejenigen Casinos, die nun in Europa das modische Glücksspiel "Französisches Roulette" installierten, haben auch die Verlockung der "Einfachen Chancen" verursacht. Um die Annalyse etwaiger Chancen für die Spieler haben sich zwar Generationen von mathematisch versierten Amateuren, insbesondere in Frankreich bemüht. Aber erst nach und nach wurde durch Versuch und Irrtum die Situation geklärt. Und die Bemühungen gehen weiter, eben weil die akademische Mathematik etwas Anderes lehrt als versierte Praktiker des Roulettespiels meinen herausgefunden zu haben. 1812 Laplace (und vorher Gauß mit der "Glockenkurve"), 1841 die Blancs, das sind die frühesten Bezugspunkte in der Zeitachse, wenn man über die Berechenbarkeit der Roulette-Mechanik diskutieren will. Deshalb bleibe ich beim Widerspruch zum Argument, dass seit "200 Jahren" bereits alles klar sei. Gekränkt bin ich nicht persönlich. Ich halte es für eine Kränkung der Tatsachen, wenn ein solcher Unsinn wie der über die "200 Jahre" geschrieben wird. Höflichst Stern* -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf Stern's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Was der Thread-Eröffner eigentlich bezweckt und wer er wirklich ist, darüber rätsele ich wie viele andere. Ist mir auch (stern-)schnuppe. Interessant finde ich aber, was alles so nebenbei in die Debatte geworfen wird. Wie zum Beispiel Sachses autoritative Meinung über EC-Spiele. Das Argument mit den "letzten 200 Jahren" scheint er ständig zu wiederholen, wie ich in der kurzen Zeit meiner Forumszugehörigkeit feststellen konnte. Wollen wir mal hoffen, dass es nicht wirklich die "letzten" waren, sondern dass sich an die vergangenen 2 mal 100 Jahre weitere anschließen. Und was die historische Faktenlage betrifft, so empfehle ich, mal den Geschichtsartikel auf der Webseite der Spielbank in Bad Homburg zu lesen, die sich mit dem Ehrentitel "Mutter von Monte Carlo" schmückt.(Mutter von ..äääh?) "Die Geschichte der Spielbank Bad Homburg begann vor über 150 Jahren mit ihrer Gründung durch die Brüder Francois und Louis Blanc...", heißt es da zu Beginn. "Am 23. Mai 1841 rollte zum ersten Mal in Homburg die Roulettekugel[...]Eine 'Weltneuheit' verlieh der Homburger Spielbank von Beginn an magnetische Anziehungskraft: Die Brüder Blanc schafften als erste die bis dahin beim Roulette übliche Doppel-Zero ab, was für die Gäste erheblich höhere Gewinnchancen bedeutete". Von 1841 bis 2011 sind lediglich 160 Jahre vergangen. Und innerhalb dieser Zeitspanne herrschte von 1872 bis 1933 im Deutschen Kaiserreich sowie im Preußen der Weimarer Zeit Casino-Verbot. Erst das Nazi-Regime (ausgerechnet diese zynische Bande!)ließ Roulette wieder zu. Eine neue Ära begann mit Spielbank-Wiederöffnungen 1949 und verstärkt seit Mitte der 70er Jahre durch Konzessionen der (alten BRD-)Bundesländer. Die Einfachen Chancen des Roulette wurden somit erst in den vergangenen 30-40 Jahren für das allgemeine Publikum in Deutschland interessant. Vorher war das alles Fun für Wohlhabende und Promis; die aber haben keine Mathematiker beschäftigt, um "Systeme" zu beurteilen. Ich habe nichts dagegen, dass irgendwelche Strategien für die EC (oder die anderen Tableau-Chancen) rundheraus für "wertlos" erklärt werden. Das ist nun mal die herrschende Meinung, gegen die kein Kraut wächst (und besser informierte Außenseiter haben keine Lust zu widersprechen). Es ist aber kränkend, wenn ein KG-Promi wie Sachse eine anonyme "Logik" für sein Njet in Beschlag nimmt. Logisch, wenn man sich schon in den Jahreszahlen so sehr verheddert... Stern -
Kurt von Haller
topic antwortete auf Stern's hermi in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
"Du bist aber auch heiss darauf, es steht doch in dem Lexikon." @K.H. Hornblau, heiß war ich nur darauf zu erfahren, was du konkret meinst, wenn du ein Stichwort fallenläßt ohne es einzuordnen und ohne die Rolle für dich selbst zu erklären. Nun hast du es getan, danke, und ich weiß Bescheid. Den typischen Anfängerfehler mußt du aber - bitte um Nachsicht für die Kritik - bei dir selber suchen. Die Information über "Fidelio" hatte K.v.H. aus der damals existierenden Spielzeitung in Baden-Baden (30er Jahre des vorigen Jahrhunderts; Vorkriegszeit) abgeschrieben und faksimiliert mit vielen Hinweisen, dass F. "angeblich" von sich behauptete, ein Erfolgsspieler zu sein. Auch die Werntgen-Progression stammt aus einer historischen Ära, aus der man nichts ungeprüft und blind übernehmen darf. Interessant jedoch der Versuch beider, einen Weg zu suchen, die zufallsbedingten Verluste zu begrenzen und Gewinnphasen forsch auszunutzen. Das aber geht in Richtung "Geschicklichkeit", wie ich bereits in der Erwiderung auf Paroli betont habe. War nett, dass du's erzählt hast. Stern -
Kurt von Haller
topic antwortete auf Stern's hermi in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Danke, Paroli, für deine wohltuende Stellungnahme. In einer Hinsicht möchte ich jedoch einen gewissen Vorbehalt machen: Nicht bloß vor 30 Jahren waren K.v.H. und seine mathematisch beschlageneren Zuarbeiter überzeugt, dass es bestimmte "Lösungen" gibt. ER hat es ja - veröffentlicht am 29. September schwarz auf weiß im Lokalteil des Hamburger Abendblatts - bekräftigt, dass er seine Theorie über die Möglichkeit eines Roulett-Gewinns auf Dauer beweisen könne. Den Beweis selbst hat ihm der junge Interviewer nicht abgefordert. Das Gemeinte ist aber auch vom Untertitel eines der beiden jüngsten Titel ablesbar: "Des Zufalls unbekanntes Wesen: Vom klassischen Glücksspiel Roulett durch Berechnung zum intellektuellen Geschicklichkeitsspiel." Die Fähigkeit a) Chancen und Risiken zu berechnen und b) daraus ein "Geschicklichkeitsspiel" zu machen, hängt von der Person der Spielers ab. Solche Spiel- und Verhaltensweisen lassen sich nicht generell mit PC-Simulationen widerlegen oder bestätigen, höchstens dann, wenn der Betreffenden ein lückenloses Langzeitergebnis seiner eigenen Praxis vorlegen und die Daten neutral prüfen lassen würde. Ein solcher Fall ist meines Wissens aber bisher nicht eingetreten. Insofern muss man die Behauptung von professionellen Spielgewinnen - unabhängig von der Klasse der ballistisch-physikalisch-mechanischen Spielerklasse - zunächst mal als sachliche Information zur Kenntnis nehmen und sollte nicht alles in Bausch und Bogen als unglaubwürdig hinstellen. Den Spielbanken und Online-Casinos wird es nicht schaden, wenn vereinzelt diskrete Kenner und Könner in der Manier K.v.H. tatsächlich erfolgreich sind; im Gegenteil, die Fama hilft, dem Genre Roulette (und damit letztlich auch dem Forum) Zulauf zu sichern. Freundliche Grüße Stern -
Kurt von Haller
topic antwortete auf Stern's hermi in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Als Tante sehe ich dich nicht. Aber ich dachte, dass du ein netter männlicher Erzähler sein könntest. Das Stichwort "Fidelio" muss etwas Dramatisches in deinem Roulette-Leben bedeuten. Da dachte ich, du könntest etwas darüber mitteilen. Ob du den Lebensabend von Ekkehard Scheven "versauen" könntest - und wenn ja, wie? - gehört auch in solch eine Märchenstunde. @hermi hat auf den Artikel aufmerksam gemacht. Aber danach hat offensichtlich niemand die Reportage gelesen (bis auf mich). Man erfährt darin nämlich erstaunliches: Dass Kurt v. Haller in seinem Hauptberuf bis 1984 ein Filmproduzent war und sich auch heute noch in erster Linie als Cineast, als Filmhistoriker betrachtet. Darüber - und nicht etwa über das Roulettespiel - hielt er in der Seniorenresidenz unweit von Hamburg, in der er seit 2010 lebt, kürzlich einen Vortrag. Die Zuhörer hätten ihn "intellektuell und akustisch verstanden", vertraute er dem Reporter an; wohl um damit auszudrücken: Wir Alten sind noch ganz schön fit. Geboren ist Scheven/v. Haller übrigens in Dresden (1920 oder 1921) - nanu, auch ein Sachse... Er schreibt das (französische) Roulette kantig deutsch ohne das e - Roulett (wie Balett). 26 Jahre hat er in er Schweiz gelebt, im Kanton Graubünden, nahe der italienischen Grenze."In den Bergen muss man überall Treppen steigen können. Und das kann ich nicht mehr." So kehrte er im vergangenen Jahr mit seiner Frau in das schleswigholsteinisch-hamburgische Tiefland zurück. In der Schweiz, sagt v. Haller, habe er auch seine (vier) Roulette-Bücher geschrieben."Mein Werk ,Die Berechnung des Zufalls' ist ein Kultobjekt. Im Internet wird das Buch hoch gehandelt." Das diktiert er lächelnd dem Zeitungsreporter ins Tonband. Und er vergißt nicht die Hauptsache zu erwähnen:"Ich habe eine Möglichkeit gefunden, wie man im Roulette mit Sicherheit gewinnen kann." Seine Theorie könne er "beweisen". Soweit, lieber K.H. Hornblau, meine Recherche. Wir haben somit ein aktuelles Statement eines charmanten alten Gurus über das "heikle Ding", das hier im Forum um und um gewendet wird, aber nie zu einer klaren Aussage führt. Nun kommst du, Horny, Käpt'n - wie war das mit "Fidelio"? Gibt es die dunkle Seite in der Vita Schevens/v. Hallers, die noch nicht erzählt wurde? Lieben Gruß Dein Stern*chen -
Kurt von Haller
topic antwortete auf Stern's hermi in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Hey Horny, die "Fidelio Sache" und die Geschichte mit dem Frisör (etwa in Hamburch?) kann ich nicht checken. Erzähl doch mal... Gruß Stern -
Kurt von Haller
topic antwortete auf Stern's hermi in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Lieber Käpt'n, klar kennt Paroli den guten Mann, der - dank des Hamburger Zeitungsreporters - mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben hat. Es wäre mal interessant, vom Chef-Administrator des Forums ein paar Zeilen über sein persönliches Verhältnis zu Kurt v. Haller (Pseudonym) und über dessen Rolle in der Roulettszene seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu erfahren. Davon abgesehen: Du irrst, wenn du meinst, das teure Buch von von 1979 (damals kostete es 179 DM; ich besitze das Exemplar Nr. 1892) habe nichts gebracht. Der Titel hieß: "Die Berechnung des Zufalls." Untertitel: "Grundlagen der Roulettewissenschaft". 1992 kam das "Roulette-Lexikon" hinzu. Zum Autor und zu den Büchern zwei Links:http://www.paroli.de/kvhaller.htm und http://www.paroli.de/kvh_bz2.htm Wer bereit ist, sich mathematisch mit Roulette-Chancen und - Risiken auseinanderzusetzen, kommt an diesen "dicken Schwarten" nicht vorbei. Freilich - für's Kesselgucken und Wurfweiten-Ansätze bieten die Bücher nur wenig. Da muss man andere Ratgeber studieren. Alles in allem: Der gute Mann, der jetzt im hohen Alter auf einem Rosenhof in Schleswig-Holstein offensichtlich in guter Laune ist, und vielleicht sogar per Internet mit verfolgt,wie sich die jüngeren Roulette-Fans vergeblich abstrampeln, er hat seine Verdienste. Liebe Grüße Stern