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Topas

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Alle erstellten Inhalte von Topas

  1. Für in Baden-Württemberg oder im benachbarten Umfeld residierende Forum-Leser könnte eine heute (11.04.) beginnende und zeitlich limitierte (24.04.) Sonder-Aktion der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg interessant sein. Mehr dazu auf der folgenden Seite: www.toto-lotto-bw.de Irgendwo meinte ich gehört zu haben, es gäbe auch eine stückzahlmässige Teilnehmer-Linitierung auf 150'000; war aber wohl eine akustische Täuschung, denn ich habe davon jetzt nichts mehr gefunden. Ich bin selbst kein Lotto-Spieler, aber es gibt sicher viele, die sich dafür interessieren.
  2. Aus meiner Sicht wäre es natürlich phantastisch, könnte man die sich abzeichnenden Charts immer so klar und deutlich erkennen, wie es uns die vielfältig dargestellten theoretischen Ausführungen sagen. Da hätten wir hier beim Roulette - und an der Börse - für ewige Zeiten ausgesorgt. Nun stelle ich aber bei allem Verständnis für die theoretischen Grundlagen, ohne die geht es natürlich auch nicht, immer die Überlegung dahingehend an, was im praktischen Spiel im Casino davon tatsächlich gewinnbringend umzusetzen ist. Und da zeigen mir meine Erfahrungen, und dies soll für die Leser des Forums gleich eine gravierende Hilfe sein, man ist geneigt, in der Praxis viel zu viele Trendlinien zu ziehen und wechselt damit allzu oft den Chancenteil. Bei der Nachbereitung zu Hause sieht man dann erst so richtig, welches Liniengestrüpp man da angerichtet hat, und damit den Grund, weshalb man diesmal nicht oder weniger erfolgreich war. Will man dies vermeiden und nicht jedem kurzfristigen Umschwenken der Chance nachrennen, muss man die Laufrichtung demzufolge grosszügiger einschätzen. Dies wiederum birgt natürlich die Gefahr in sich, erst später in einen sich eventuell umkehrenden Trend einzusteigen und man muss sich dann nicht nur verlorene Stücke zurück holen, sondern man springt damit auch zeitverzögert auf den Zug auf, so locker wie im "Börsenspiel" läuft's leider nicht immer. Aber auch eigentlich klare und einfache Partien laufen in der Spielbank anders ab, da man wirklich eindeutige und lange Trends mangels ausreichendem Beobachtungsausschnitt entweder selten vorfindet oder dann, psychologisch bedingt, doch nicht wahrhaben will und zwischendrin mehrmals eine Kurvenumkehr zu erkennen vermeint. Im Nachhinein für effektiv oder auch nur fiktiv gespielte Partien die Chart-Linien zu ziehen, ist eben doch bedeutend einfacher, als sich ad hoc vor Ort zu entscheiden. Aber gemach', die irgendwo alle ähnlichen Systematiken zu dieser technischen Permanenz-Analyse sind durchaus praktikabel, wenn man keine zu ausladenden Aufzeichnungen anfertigt und sich zusätzlich an der eigenen und damit individuellen Glück-/Pech-Kurve (Persönliche Permanenz) orientiert. Von den drei, oben von einem anderen Forum-Teilnehmer, ElRolfo, bereits angesprochenen gängigen Kurvenrichtungen, ( "auf", "ab" "Seite" ) gilt dies meines Erachtens insbesondere für die oftmals kaum richtig zu bewertende Seitwärtsbewegung, die jederzeit wieder auszuschlagen droht. Hier kann man gut mit leicht floatenden Einsätzen gemäss der "Pers. Perm." agieren, nicht zu verwechseln mit einer Progression. Wenn sich nach Trocken-Übungspartien oder vorsichtigen Praxis-Erprobungen der Blick für den Kurventrend etwas schärft ..... dann ist durchaus selbst nach Saldierung der unvermeidlichen Minuswellen ein Gewinn 'drin - wenn auch kein spektakulärer! Wobei ich natürlich weiss, dass die Meinungen zu dieser Vorgehensweise teils diametral auseinander triften, von euphorischer Zustimmung bis zu strikter Ablehnung. Das Machbare liegt wohl irgendwo dazwischen.
  3. Blackpool - ein neues Las Vegas? Derzeit eher nein, meint ein ausgewiesener Blackpool-Kenner. Und wenn, dann frühestens in 10 oder mehr Jahren. So kalkulieren wohl auch die Verantwortlichen. Aber der Reihe nach. Sehen wir einmal, was da so an positiven und negativen Aspekten aus Presseveröffentlichungen der letzten Monate zusammengetragen wurde. Dazu die Sicht eines Wahl-Blackpooler's und eine Hotelempfehlung, denn der Erholungs- und Vergnügungsort bleibt auf jeden Fall interessant. Grossbritanniens Fremdenverkehrsministerin Janet Anderson ist besorgt, viele der einst mit romantischen Sonnenuntergängen, schneeweissen Piers und viktorianischen Grandhotels ausgestatteten Seebäder, wie Blackpool, Great Yarmouth, Scarborough, Minehead und Newquay haben eine lange Zeit des schleichenden Niedergangs erlebt.Melden die höchsten Arbeitslosenzahlen im ganzen Land. Gewiss, die Sonnenuntergänge sind geblieben, aber das in den letzten Jahren starke brit. Pfund lässt immer mehr Insulaner ihre Ferien im europ. Ausland verbringen, Urlaubsregionen insbesondere in Spanien, aber auch in Portugal, Frankreich und anderen Ländern profitieren davon. Blackpool scheint von der Krise am meisten betroffen. Der charmant altmodische Amüsierort nördlich von Birmingham zieht zwar - vorwiegend aus der Arbeiterklasse Mittelenglands und Schottlands - immer noch jährlich 17 Millionen Besucher an, erwirtschaftet aber dennoch nur das zwölftschlechteste Sozialprodukt aller britischen Städte. Blieben die Gäste früher im Durchschnitt für zwei Wochen an der Irischen See, so kommen sie heute nur noch für gerade 'mal zwei Tage. Hinten und vorne fehlt somit der 150'000-Einwohner Kommune das Geld, um die teuren Infrastrukturen zu unterhalten. Während Blackpool früher grosszügig Mittel an wirtschaftlich schwächere Regionen verteilen konnte, bröckelt heute überall der Putz und als allererste Soforthilfe musste der berühmte und unter Denkmalschutz stehende West Pier bereits mit Lottogeldern restauriert werden. Fördermittel aus dem EU-Topf sollen zudem für die vordringlichsten Sanierungsarbeiten in Blackpool und den weiteren Seebädern beantragt werden, damit diese aus der Krise geführt und wieder in altem Glanz erstrahlen können. Dies verspricht eine Sofortinitiative von Janet Anderson. Wenn es einen Ort in Europa gibt, an dem ein "Las Vegas" verwirklicht werden kann, dann ist dies Blackpool! Diesen Zweckoptimismus beschwört Marc Etches, Marketing-Manager des Freizeit- und Hotelkonzerns Leisure Parcs. Über 1,6 Milliarden Euro will der Freizeitgigant in Blackpool investieren, sechs Casinos und 25'000 Arbeitsplätze sollen gemäss einer langfristigen Planung bis 2020 geschaffen werden. Rund 32 Milliarden Euro sollen die dann 30 Millionen von der Glitzerwelt angezogenen Besucher umsetzen, besonders die einarmigen Banditen und das Automatenspiel generell, sollen zum Rettungsanker für das deprimierte Seebad werden. Die Pläne für das erste Casinohotel in ägyptisierendem Stil sind bereits fertig. "Pharaoh's Palace" wird dem Felsentempel von Abu Simbel nachempfunden und neben der Spielstätte über ein grosses Konferenzauditorium und rund 500 Zimmer verfügen. Vor dem definitiven finanziellen Engagement erwartet man jedoch eine Vorleistung der britischen Regierung. Die Glücksspielbestimmungen sollen deutlich gelockert werden. Derzeit dürfen nur Volljährige spielen, die in einem meist in Form eines Clubs geführten Casino Mitglied sind. Zudem gilt nach dem Beantragen der Mitgliedschaft eine als Hürde empfundene Wartezeit von 24 Stunden. Leisure Parcs fordert freies Glücksspiel ohne Wartezeit, ohne für die Investoren unzumutbare Behinderungen. Bei der Umsetzung der ehrgeizigen Pläne soll Peter Moore helfen, Leiter der wetterunabhängigen Centre Parcs Ferienanlagen, er wurde von Janet Anderson im Einvernehmen mit dem Kabinett als Sonderbeauftragter für den Wiederaufschwung der alten engl. Seebäder eingesetzt. Rosige Zeiten also für Blackpool? Langfristig möglicherweise ja, kurzfristig hat ein Insider vor Ort, ein ehedem weltbekannter Equilibrist, der sich in Blackpool zur Ruhe gesetzt hat, da eher Vorbehalte. Zu angerostet sei der 158 Meter hohe nachgebaute Eiffelturm und zu marode die Bausubstanz der herrschaftlichen Fassaden. Quasi alle Gebäude müssten gründlich renoviert werden, aber - das bekannte Thema - es sei eben (noch?) kein Geld da. Etwas drastischer drückt er sich aus, wenn er meint, Blackpool müsse man erst komplett abreissen und danach wieder absolut neu aufbauen, nur dann wäre ein Europa - Las Vegas möglich. Vergleiche werden gerne mit Atlantic City hergestellt. Auch dieser Ausflugsort 80 Kilometer südlich von New York stand vor dem wirtschaftlichen Abgrund, bis New Jersey Ende der 70-er Jahre die Spielbankgesetze lockerte und Donald Trump Atlantic City zur Casinostadt kürte, in der heute jährlich 34 Millionen Besucher weit über 6 Milliarden Euro ausgeben. Bis dies erreicht war, gingen auch von der Planung bis zur Fertigstellung und Zielerreichung locker über 10 Jahre ins Land, mit dieser Zeitspanne sollte man also auch in Blackpool kalkulieren. Und dennoch lohnt sich bis dahin auch jetzt der Besuch des alterwürdigen Seebades Blackpool, um die Kombination aus morbidem Charme und blinkenden Lichterketten für einige Tage oder Wochen der Entspannung zu geniessen. Für das Spiel steht das kleine "Castle Casino" zur Verfügung; Minimum beim Roulette nachmittags umgerechnet rund € 2,-, abends ca. € 5,-, ein Tronc existiert nicht (was sich nach Lockerung der Spielbankbedingungen und Neuaufteilung der Erlöse ändern könnte?). Um auch anspruchsvolle Besucher vom Festland anzusprechen, steht u.a. das zur Gruppe der Paramount Hotels zählende "Imperial Hotel" mit gehobenem Service zur Verfügung. Es befindet sich an der Nordpromenade an herausragender Lage und von den meisten Suiten hat man einen herrlichen Ausblick. Diese Empfehlung ist natürlich subjektiv geprägt, die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Eigentlich sollte hier auf dieses und auch auf weitere Hotels mit Tel. u. Fax.-Nr., sowie mit e-mail-Adresse eingegangen werden, es wurde dann doch bewusst darauf verzichtet. Denn ein Blick in den Fremdenverkehrs-Katalog oder in's Internet zeigt die Vielfalt der offerierten Beherbergungsmöglichkeiten vom klassischen Hotelstandard bis hin zum traditionellen 'BaB', zur Schonung des Budgets gibt's ausserdem schier unzählige Mittelklassehotels.
  4. Ein Mitglied meiner Familie - ich selbst spiele wegen der m.E. miesen Gewinnaussichten kein Lotto - hat bis vor kurzer Zeit über mehrere Jahre mit namhaften Beträgen bei "Faber" mitgespielt. "Faber" hat ja nach einem gewonnenen Prozess (es ging da generell um "geschäftsmässige Spielgemeinschaften") ganz gross Furore gemacht und sich zu einem der grössten Anbieter dieses Metiers entwickelt. Positiv: Abwicklung immer korrekt! Ansonsten bitte nachdenken! Selbst wenn man vernünftigerweise nicht auf den Super-Treffer spekuliert, kann ein Mitspiel nicht "lohnend" sein. Schliesslich verändern sich logischerweise auch die Relationen. Und um " 3 €uro 50 " zu gewinnen, deshalb würde / werde ich sicher nicht mitspielen. Das heisst, einer "gewinnt" natürlich schon, die Faber'schen Mitspielgebühren kommen ja zum eigentlichen Spieleinsatz auch noch dazu. Abschliessend noch ein Tipp: Zumindest ein gutes "Gratis"-Büchlein zum Thema Lotto hat Herr Faber 'mal herausgebracht, keine Ahnung, ob derzeit noch erhältlich; mein Familienmitglied hat's leider verlegt.
  5. Kurzbericht über Baden-Baden Am Do.-abend, 07.02.2002, berichtete "K1 - DAS MAGAZIN" ca. 10 bis 15 Minuten über die aktuelle Situation der Spielbank Baden-Baden. 300 Angestellte, davon 120 Croupiers, davon nur wenige Frauen. Von dem "Stuttgart-Schock" erhole man sich insgesamt nur langsam. Der zahlenmässige Besucherstand vor Eröffnung der Stuttgarter Konkurrenz sei zwar immer noch nicht ganz erreicht, dafür läge das Einspielergebnis in etwa wieder auf altem Niveau, da der einzelne Gast im Schnitt mehr Geld zurücklasse. Man sah etwas hinter die Kulissen, Aufenthaltsräume der Croupiers, Kassentresor, die enge Treppe, über die die Roulette-Kessel zur wöchentlichen Überprüfung gehievt werden, usw., usw. Zu Wort kam auch ein so genannter Berufsspieler, der 56-jährige Herr Gerd Schneider, am Tag der Reportage kam er mit DM 500,- und ist mit € 450,- gegangen. Die Differenz von etas über € 190,- entspreche seinem durchschnittlichen Tagesertrag, meinte er. Möglich, dass ich den Herrn bei meinen in den letzten Jahren selteneren Besuchen in Baden -Baden schon gesehen habe, richtig bekannt bin ich mit ihm jedenfalls nicht. Welche Chancen er spiele, das sagte er natürlich nicht deutlich, es war etwas von Grosser Serie und ebenso von Manque zu hören. Jedenfalls lebe er vom Roulette, was er übrigens "unmaskiert" und im Beisein eines im Hintergrund stehenden Saalchefs sagte.
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