hallo jungs, ich seh' schon: hier kennt kaum einer das alte 24er... deshalb will ich mal aufklären: das 24er war ein beobachtungs-roulette, d.h. KG oder Kesselgucken war sinn des spiels. die kugel ist in einem holz- (ganz alt) oder stahlkessel in elypsenförmigen bahnen nach unten gerollt. je nach gewicht der kugel hat das ca. 10 bis 20 runden gedauert. es gab zwei ringe im kessel - ab dem ersten war das setzen erlaubt, ab dem zweiten ging nix mehr. im kessel waren keine hindernisse (rauten oder romben etc) und die zahlen liefen im kranz in aufsteigender reihenfolge. @ sachse: in den 24er-casinos waren trinkgelder unüblich, deshalb kann man den tronc ignorieren. vorteil der bank bzw. nachteil der ponte: 7,69 % (100% geteilt durch 26 zahlen, mal zwei wegen zero-ix (doppelzero). das 24er war zu der zeit und auch in den 70er jahren wahnsinnig populär, die casinos (verglichen mit den spielbanken waren das meistens kleine kaschemmen) immer proppenvoll. es gab dann auch mal was mit einer schnecke, wo die kugel in einer spirale runterlief und der kranz sich drehte (beim stahl-und holzkessel war der kranz fix, das hatte eine grieche erfunden, hieß "hadja-kis", nach dem erfinder - oder so ähnlich. das ding war aber kein großer renner. mittlerweile sind die dinger alle seit jahren verboten, soviel ich weiß. nochmal @ sachse: ich hab ca. 1990 mal in einem kleinen casino in wedel bei hamburg gearbeitet. zu der zeit hast du wohl in hamburg gewohnt und warst stammgast im interconti und in hittfeld, wie mir mehrere gäste erzählt hatten. ich war dann ein paarmal auch da und wollte mal schauen, was der "wundergucker" drauf hat (immerhin konnte ich von mir behaupten, mich mit beobachtungs-roulette auszukennen), aber leider sind wir uns nie begegnet, theoretisch hätten wir uns da kennen lernen können... schade - aber kann ja noch kommen... in dem sinne - freu mich wie immer auf antworten!! mauvecard