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Überlegenen Master-Marsch kreieren [Test geplant]


30 Antworten in diesem Thema

#1 Andreas

    Tüftler

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Geschrieben 20 December 2002 - 15:35

Hallo Leute! :lol:

Habe ein paar gute Ideen zum Thema "Einfache Chancen", so denke ich zumindest.
Aber bisher ist nichts davon realisiert worden.
Wer das mal in Excel programmieren mag, würde mir einen großen Gefallen tun, mir diese Datei auch mal zukommen zu lassen. Danke hierfür!

Will ich Euch nun berichten:


1. Ich bin der Meinung, dass aufgrund von überlappenden Satzsignalen aus verschiedenen Märschen für ein und denselben Coup ein Master-Marsch zu entwickeln ist, der eine konstantere und überlegenere Trefferwahrscheinlichkeit besitzt, als dies jeder konventionelle Marsch für sich alleine produzieren könnte.

Diese sich überlappenden Satzsignale werden nur bespielt, wenn eine hohe Übereinstimmung aus allen verwendeten Märschen angezeigt ist.

Sinnvoll kombinierbare Märsche müssen einfach in den Regeln sein und von Ihrer Wirkungsweise unterschiedlich in der Satzermittlung sein. Sie sollten sowieso zu der ausgeglicheren Sorte gehören. Darum würde ich den Wrangler-Marsch empfehlen, einen 2/3-Marsch und wohl noch einen Tendenzmarsch, ähnlich dem Astor-Konzept. Keinesfalls einen Marsch, der auf Ausgleich beruht, denn der bringt zuviel "Unruhe" in das Gesamtkonzept.

Wir brächten auf jeden Fall eine Auswahl von ca 10 guten Märschen, da habe ich schon meine Überlegungen, welche dies sein könnten, um dann die geignete Konstellation daraus zu ermitteln durch Versuche.


2. Der Master-Marsch wird nicht durchwegs gesetzt, sondern es wird im Vorfeld eine Analyse nach Plus- und Minusserien der Treffer und der Fehltreffer durchgeführt und diese sich einstellende Serienbildung wird analysiert nach Abweichungen von der Norm ihrer zu erwartenden Erscheinung.

Diese Serienbildungsanalyse habe ich schon des öffteren getestet, sie besteht in Excel, und mit dieser berstimme ich den Charakter des Marsches und lege fest, wann in der Praxis das Fiktivspiel eingeleitet wird, wann wieder real gesetzt wird.

Somit verwende ich (und dann auch Du) einen getunten Marsch, denn ich habe in seine "Seele geschaut", seine Kapriolen feststellen können und mir diese Eigenschaften zunutze machen können. Deswegen wird mit der Serienbildungsanlyse der Treffer und der Fehltreffer der Marsch ruhiger, geschmeidiger, ausgeglichener. Das funktioniert sehr gut nach bisherigen Versuchen :sleep:


3. Permanenzjahre habe ich einige, doch wer von Euch auch welche hat, den bitte ich um einen regen Tausch untereinander, denn so können wir alle am besten davon profitieren. Ich gebe gerne das raus, was ich habe, vielleicht gehts Euch ja ähnlich :lol:


4. Wenn dann der Marsch feststeht, wobei es nach meinen Erfahrungen Unterschiede von Spielbank zu Spielbank gibt (lässt sich ja global einstellen oder individuell, je nach eigenen Vorlieben), dann greift für das Ganze eine kleine Überlagerung, die zur Gewinnsicherung des Spieles beiträgt, denn diese greift nach meinen Ideen dann fast nur in zwei aufeinanderfolgenden Coups.


5. Bespielt werden alle 3 Einfachen Chancenpaare, wobei die Feinabstimmung des Master-Marsches auf jedem einzelnen Chancenpaar getrennt funktioniert!! Dies liegt wohl an der Verteilung der Chancen im Kessel, doch dieses Phänomen habe ich in eigenen Studien immer wieder feststellen können. Also bekommt auch jeder der 3 Einfachen Chancenpaare eine andere Behandlung des Fiktiv- und des Realspieles. Wers nicht glaubt, selber schuld... :lol:


6. Was ich dann noch anbieten kann, ist auch wieder eine meine eigenen kleinen Erfindungen, nämlich dies richtige Kapitalisieren per prozentualer "Töpfe" mit dem richtigen Angriffsplan. Dazu aber erst dann, wenn wir die anderen Stufen zusammen gemeistert haben. Schritt für Schritt, ok?


7. Ach ja, es gilt die Zero-Regel "Portager", also das Teilen nach dem Erscheinen von Zero der getätigten Einsätze. Ist am besten zu handhaben, am einfachsten zu buchen und am fairsten zum Rouletter.


Also, wer macht mit, laßt uns doch einfach beginnen, wir haben nichts zu verlieren, doch richtig viel zu gewinnen?! :huh:

#2 mathias

    Forscher

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Geschrieben 22 December 2002 - 20:32

Hallo Andreas,
in meinem Stammcasino gab es gestern alle 40sec einen Coup, wie groß soll die Gruppe sein mit der wir ins Casino gehen können ?

Das größte Problem wird das Sysnchronisieren der einzelnen Märsche sein

mfg Mathias

#3 Andreas

    Tüftler

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Geschrieben 23 December 2002 - 00:29

Hallo Matthias!

Das mit den 40 Sekunden ist schon arg, ich weiß nicht, ob zu zweit das Spiel auf diesen Rhythmus spielbar ist. Ich sage 2, weil einer bucht, der andere setzt die Einsätze und zieht die Gewinne wieder ab.

Sorry, wenn ich mich ein wenig unkorrekt ausgedrückt habe, das soll kein Gruppenspiel werden, also nur die beiden Personen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, das alleine kein System auf Dauer zu spielen ist, wenn die Buchhaltung ein wenig aufwändig ist.

Also, im Prinzip sollen 2 bis 4 Märsche gleichzeitig gebucht werden für jeden Coup, daraus ergibt sich dann der Master-Marsch für die Einfachen Chancen, und dieser gilt dann für alle bespielten Chancenpaare. Muß also nicht zwingend auf allen 3 Einfachen Chancen gespielt werden, soll aber, wenn das machbar ist vom Zeitaufwand.

Gut hierbei ist ja, daß es Fiktivspiel gibt, welches ja den Zeitraum des Buchens "streckt", denn für die Einsätze, die nur gebucht werden, aber nicht real belegt, kann während des Kugelwurfes die Berechnung zuende geführt werden. Ich weiß, hört sich viel an, aber das Ganze ist ja auch eine Übungs- und Konzentrationssache, das ist realisierbar. Wird der Stress des Buchens in Folge der Arbeitswut des Drehcroupiers zu hoch, werden dann nach eigenem Ermessen oder besser, per definierter Regel, die Anzahl der bespielten Chancen zurückgeschraubt. Ich denke, das läßt sich finden.

Wie sieht das aus, kannst Du in Excel programmieren?
Ich schicke Dir denn gerne mal eine Vorlage oder so, wie ich mir das vorstelle. Würde mich freuen, wenn Du Zeit und Lust dazu finden solltest.

Liebe Grüße,
Andreas. :sleep:

#4 leovoo

    Stratege

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Geschrieben 23 December 2002 - 07:27

Bei uns ist es ungefähr 25-30 Sekunden für die Pause.

#5 Andreas

    Tüftler

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Geschrieben 27 December 2002 - 14:03

OK, bevor ich mich nun daran begebe, diverse Märsche (fehlerfrei?) zu programmieren, möchte ich Euch hier einmal ein paar von denen vorstellen, die ich so kenne oder bisher auch schon in Tests von Hand gebucht habe.

Einige von denen sind recht komplex im Buchungsaufwand, andere relativ gut und schnell zu buchen, vorrausgesetzt, man ist in Übung im jeweiligen Marsch, sprich einige Tausend Coups von Hand gebucht. Doch das ist ja normal, Training gehört nun mal zum Systemspiel dazu, aber das weiß ja hier sowieso jeder.

Alle Märsche sind für die Einfachen Chancen, und wenn jemand von Euch den einen oder anderen programmiert hat, und Ergebnisse weiß, oder diesen zur Verfügung stellen will, wäre das fein. Denn nach obigen Kriterien sollen je nach Testergebnis 2 bis max 4 von denen zum Master-Marsch erhoben werden. Suche also darunter (oder andere) Märsche, die eine kleine Überlegenheit aufweisen (ich glaube, der "Wrangler" ist so einer!), oder sich zumindest dem Trend gut anzupassen wissen. Das ist auch schon was. Also:


Astor
Avant-Derniere
Chart 2000
Ebene 7
Ecart-Marsch (Der einfache Spannungs-Marsch oder Ausgleichs-Marsch)
Französisches Geheimsystem
Geheim-Manuskript Prof. Alyett (Figuren)
Guetting
Jeder Tag Gewinnt
Kleine Mandarine (Figurenspiel)
Novum (Figurenspiel)
Pertony
Premium
Privileg
Sicherer Dauergewinn/Baden-Badener-Marsch
Sphinx (Zwei-Drittel-Gesetz)
Wrangler
Yb Ben Ibren
(+Diverse eigene Kreationen und Abwandlungen)

Erzählt doch mal, was Ihr so für Erfahrungen mit diesen Märschen gemacht habt.


Liebe Grüße,
Euer Andreas.

#6 Casiyes

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Geschrieben 27 December 2002 - 14:30

Bitte , Andreas, erläutere mir kurz den Wrangler - Marsch.

Ich habe noch nie davon gehört.

#7 deadwoker

    Paranormalo

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Geschrieben 27 December 2002 - 15:54

Hallo Andreas,

ohne jetzt überheblich zu wirken, es gibt keinen überlegenen marsch!!
ich kenne nicht alle aufgeführten märsche, doch eines weiß ich gewiss kein marsch wird je überlegen sein. :topp:
habe mir auch schon mit diversen märschen die finger wunt geschrieben, als ich noch an einen überlegenen marsch glaubte. wie schon mal erwähnt, du kannst jeden marsch, muster, figur auf ihr urmuster reduzieren. die syntax immer "wenn, dann oder" geht nicht auf.
reduziere doch mal die alyett-figuren, boa oder guetting usw es ist leider nur vertane zeit, möchte dich aber in deiner motivation nicht behindern, nein, ganz im gegenteil, was ich möchte das ist das die leute ihre energie auf andere wege zur lösung des roulette-problems verwenden.
wird wohl ein wunsch bleiben, den ich dachte vor rc auch ich hätte einen überlegnen marsch/ progression etc....jetzt wo ich auch rc hinter mir gelassen habe, weiß ich das der hund woanders begraben sein muß.

aber wie gesagt, laß dich nicht aufhalten, jedes kind muß an sich selbst erfahren, das feuer heiß ist, leider oder gott sei dank?

wünsche dir nicht zuviel heiße finger
gruß
deadwoker, würde lieber schreiben, benutze diesen oder jenen marsch/muster, figur...doch leider habe ich meine rosarote sonnenbrille schon abgelegt. :topp: ;) :sonne: ;) :laugh2:

#8 Carlo

    Tendenzspieler

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Geschrieben 27 December 2002 - 16:10

#es gibt keinen überlegenen marsch!! #


:sonne: :topp: ;) :lol: :lol:


mfG
carlo, der auch nicht mehr an DEN :topp: glaubt.. ;) :laugh2:

#9 Andreas

    Tüftler

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Geschrieben 27 December 2002 - 17:21

Hallo, Ihr da draußen!

Hm, so wirklich nett ist das aber nicht, was Ihr mir da zu berichten habt!
Gefällt mir eigentlich gar nicht, wenn ich mir das so recht überlege...:topp:

OK, warum seid Ihr dann noch hier?
Ist Euch nur einfach langweilig?
Oder wollt Ihr gerne anderen den Spaß verderben... ;)

Also, ich denke nicht, dass dies so ist, denn ich glaube noch an den Weihnachtsmann, denn wer bringt sonst die ganzen Geschenke?!?! Na seht Ihr, gibt doch wirklich schlagkräftige Argumente, die einfach nicht widerlegbar sind! Oder etwa nicht?

Nee, von Euch lasse ich mir nicht den Spass nehmen, meine Hoffnungen, mal fein wohlhabend zu werden und der größte Spinner aller Zeiten zu sein - nee, das packt Ihr nicht! :laugh2: Ich mache weiter, aber danke für die konstruktive Kritik. Ha, schaun mer mal...

@Casiyes
Hallo, Du hältst doch wenigstens zu mir, stimmts? Also:
Der Wrangler-Marsch, so wie ich ihn kenne, funktioniert folgendermaßen:

Der Satz benötigt ledigleich einen einzigen Vorbuchungscoup.
Dieser wird nachgesetzt, und zwar so lange, bis 2 Fehltreffer in Folge aufgetreten sind.
Zeros werden dabei nicht berücksichtigt (also bei der Satzfindung).
Nach 2 Fehltreffern in Folge wird übergegangen auf die Gegenchance nach der selben Regel.

Ausnahme-Regel:
a)Entstehen in den letzten 4 Coups (Zeros nicht mitgerechnet) 2 Zweierserien, dann wird auf die Fortsetzung der Zweierserien gesetzt, also Wechsel zur Gegenchance. Das heißt also, auf Abbruch der Zweierserie. Dies gilt nur bei reinen Zweierserien. Bei einer Dreierserie (oder höher) mit anschließendem Zweier gilt diese Regel hingegen nicht.

b) Meine Tests hingegen waren jedoch mit Einschließung von Dreierserien (oder höher) und anschließendem Zweier. Das war meine Interpretation darauf.

c) Gibt noch die Variante, dass die Ausnahme-Regel nicht beachtet wird.

Änderung:
Bei meinen Tests per Hand hatte ich in allen Varianten stets eine TrefferQuote über Zero-Halbe (also Zerobereinigt) von 49,5% bis 50,8% bei Monatsauswertungen eines Tisches, den ganzen Tag "durchgewranglert".

Mit Einführung von Statistischen Regeln (siehe Oben Plus- und Minusserienzählung=Fiktivspiel) habe ich die T.Q.Ü.Z.H. im Schnitt um ein ganzes Prozent anheben können! Zudem den Saldoverlauf stabilisiert und weniger lange Minusstrecken verzeichnet.

Der Wrangler ist einfach, und er läßt sich gut tunen, ich mag ihn :sonne:
Deswegen soll dieser auch einer der Stützen sein für den Master-Marsch.


Liebe Grüße an Euch alle!!
Euer Andreas.

#10 Carlo

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Geschrieben 27 December 2002 - 17:50

Hi Andreas,

ich will Dir keinesfalls den Spass nehmen...

Aber es gibt sooooo vieeele andere Möglichkeiten...

Der Weg entsteht beim Gehen...

Allzeit viele Stücke und einen guten Rutsch wünscht Dir

carlo ;) :topp:

#11 Andreas

    Tüftler

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Geschrieben 27 December 2002 - 18:37

Hallo Carlo!

Klar, beim rechtzeitigen Verlassen des Casinos sollte schon was hängenbleiben, wenn es das ist, was Du meinst. Außer, Du spielst nur zum Spaß, und erst wenn Du wieder draußen bist, freust Du Dich über das, was Dir noch bleibt. Oder meinst Du was anderes?

Zum Thema Marsch will ich noch dazu erwähnen, das es meines Erachtens mehrere Qualitätsmerkmale für diesen gibt. Auf jeden Fall aber 2:

1. Überlegenheit, also besser als der Durchschnitt minus Zero.
2. Ausgeglichenheit, also einen ruhigen Lauf. Wenn das gegeben ist, dann bin ich der festen Meinung, und ich glaube, das sehen auch viele andere so, dann ist mit Hilfe einer gut angepaßten Überlagerung, und ich meine keine radikale Progression oder dergleichen, ein Dauergewinn möglich, bei fest definierten Regeln im Verlust und im Gewinn. Und vernünftigen Regeln der Kapitalisierung, also nicht einfach hoppladihopp, wie dies viele Rouletter so praktizieren.

Ist der Marsch ausgeglichen, geschmeidig, brauche ich bei einer vernünftigen Spielweise gar keine Überlegenheit. Eine Überlegenheit des Marsches verschafft Vorteile in den kürzeren Minus- und längeren Pluspassagen, und das Minussaldo ist ausgeglichener, das ist auf jeden Fall so wahr wie die Luft zum Atmen.

Doch nutzt mir das alleine nicht, wenn ich Spannungen habe, die sich auf viele Tage oder sogar Jahre (!) hinausziehen, wenn ich denn vorhabe, einen flachen Minusverlauf zu produzieren, um somit ein gleichmäßigeres Ansteigen der Gewinne zu erzielen. Ich will ja die Woche positiv abschließen, nicht den Tag, der ist nicht so wichtig, oder schon gar nicht umgekehrt will ich die Jahre herausfordern, weil das System sich irgendwann einmal umdreht.

Nö, ein recht regelmäßiger Wechsel zwischen den Plus- und Minuspassagen reicht doch dann schon, um das System so anzupassen, dass es dauerhafte Gewinne einfahren kann. Dann ist es auch endlich möglich, mit Überlagerungen oder Progressionen dauerhaft zu gewinnen. Sonst gebe ich Dir Recht, dass diese das Drama des Verlierens nur beschleunigen und verstärken. Klar, sehe ich auch so.

Was meinst Du denn dazu?


Liebe Grüße,
Andreas.

#12 Pascal

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Geschrieben 27 December 2002 - 19:44

Hallo Andreas,

mir gefällt Deine Einstellung. Mach weiter so! :topp:

Nimm es den anderen (und mir) nicht übel, wenn sie von vornherein meinen, das Ergebnis Deiner bevorstehenden Tests zu kennen.

Außer Deinen empirischen Untersuchungen der Märsche solltest Du Dich auch ein wenig mit Statistik befassen. Du läufst sonst Gefahr, Deine Ergebnisse im Überschwang falsch zu interpretieren. Alpenschreck hat das ja schon einmal angesprochen. Du musst SEHR VIELE Coups prüfen, wenn Du einen Vorteil gegenüber Zero in der Größenordnung von ein, zwei Prozent nachweisen willst.

Mache Dich vertraut mit statistischen Schwankungen. Fast alle hier im Forum argumentieren mit Erwartungswerten - Du auch. Die Computerauswertung eines Systems (Marsch, Progression, egal) über eine endliche Prüfstrecke liefert NIE (!) den Erwartungswert (ist so nicht ganz richtig, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie es tut ist wirklich lächerlich gering). Mache die Probe: werte eine beliebige Jahrespermanenz aus. Gleichsatzspiel auf rot. Bestimme die Umsatzrendite nach 100, 1.000, 10.000 und 100.000 gesetzten Coups. Du wirst NIE den Wert -1.35 % finden.

Dummerweise scheint es so zu sein, dass die Abweichung in einem Computertest häufig zuerst "nach oben" erfolgt. D. h. es wird ein scheinbarer Vorteil des getesteten Systems gefunden. Das war z. B. auch bei Marinas Millionenspiel so. Bei entsprechender Ausdehnung der Prüfstrecke löst sich dieser Vorteil dann in Luft auf. Um keinen Trugschlüssen aufzusitzen, ist es daher wichtig, immer GEGEN das System zu testen.

Und natürlich zählen in einem Test nur die GESETZTEN Coups, egal wie überzeugt Du bist, die Minusläufe durch eine "Anpassung" Deines Systems entschärft zu haben. Solltest Du von vornherein nur eine begrenzte Spielstrecke im Auge haben: vergiss den Marsch und befasse Dich mit Progressionen.

Nimm meine Anmerkungen bitte als gut gemeinten Ratschlag und nicht als Besserwisserei. Ich wünsche Dir viel Erfolg und einen hohen Erkenntnisgewinn bei Deinen Tests. Es wäre schön, wenn Du die Ergebnisse im Forum veröffentlichen würdest.

Gruß

Pascal ;)

#13 Alpenschreck

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Geschrieben 27 December 2002 - 20:04

@Pascal
vergiß den Marsch befasse Dich mit Progressionen
:topp: :topp: ;) :sonne: ;) :lol: :laugh2:

#14 Andreas

    Tüftler

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Geschrieben 27 December 2002 - 21:45

Hallo Pascal und Alpenschreck!!

Vielen Dank für Eure Worte, ich werde sie mir zu Herzen nehmen.
Ganz besonders das Testen auf verschiedene Prüfstreckenlängen, denn dies sagt ja auch etwas aus über über die Stabilität einer Spielmethode.

In meinen Tests ist es mir auch wichtig, eben nur die real gesetzten Coups zu bewerten, denn alle anderen haben ja keinen Einfluss auf den tatsächlichen Umsatz. Also da passe ich schon sehr auf, dass mir da kein Fehler passiert. Ebenso bei meinen bisherigen statistischen Auswertungen.

Doch ich werde nun ein besonderes Augenmerk auf die von Dir angesprochenen Punkte legen, gerade auf die statistischen Schwankungen, denn diese sind die Dinge, die mich interessieren. Danke dafür, Pascal! ;)

Im Grund bin ich ein wenig erleichtert, nicht was den Marsch selbst betrifft, sondern Eure Aussage über die Progressionen, denn ich habe mich innerlich immer dagegen gewehrt, was alle anderen behaupten über den Unwert von Progressionen. Dies ist definitiv nicht meine Meinung, und es freut mich, da zwei Mitstreiter gefunden zu haben, die das aussprechen, was ich sonst nirgendwo höre.

Mit meinen Tests dauert das ein wenig, denn ich bin, wie gesagt, nicht so der Programmierer (bisher), aber ich werde Euch von meinen Erfolgen berichten, wenn sie sich dann endlich einstellen werden. Freut mich, dass Euch das interessiert!!

Euer Andreas. :topp:

#15 Pascal

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Geschrieben 27 December 2002 - 23:23

Zitat

Mit meinen Tests dauert das ein wenig, denn ich bin, wie gesagt, nicht so der Programmierer (bisher), aber ich verspreche Euch, jeden meiner kleinen Schritte auf dem Weg zum Erfolg (und auch alle Mißgriffe) hier aufzuzeigen.

Hallo Andreas,

ich möchte nicht unhöflich erscheinen. Aber ich denke es reicht, wenn Du das Endergebnis Deiner Tests vernünftig aufbereitet hier ins Forum stellst. Wenn Du jeden einzelnen Schritt dokumentierst, riskierst Du

1. dass die Leute das Interesse verlieren,

2. dass die Übersicht verlorengeht.

Bezüglich des zweiten Punktes kannst Du Dir mal den meistgelesenen Thread hier im Forum anschauen. Dann weißt Du, was ich meine.

Gruß

Pascal :topp:





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