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D a n n y

Tendenzspiel auf Transversale Simple

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Huhu :smilie2:

so, ich hab's versprochen, dass ich 's Tendenz-Spiel auf TVS allen näher bringen will, nachfolgend ist also der erste Beitrag.................

Gleich vorn'weg, 's wird nicht einfach sein, 's werden zum Verständnis des Spiels viele Tabellen zu studier'n sein, die Ergebnisse hab' ich der Einfachheit halber mit der RC-Software ermittelt, sollten aber von Programmierern leicht mit and'ren Zahlen, z. B. von random.org, nachvollzogen werden können. Für sachdienliche Hinweise bin ich wie immer sehr aufgeschlossen................

's Thema selbst ist geschlossen, damit nur ich hier schreiben kann, Diskussionen sollen aber dringend erlaubt sein, deshalb eröffen' ich dazu 'n separates Thema, aber auch hier muss damit gerechnet werden, dass Beiträge, die unsachlich sind, an entsprechende Stammtische verschoben werden, also wenn jemand noch keinen Stammtisch hat, mög' sie/er den schnellstens eröffnen, ansonsten mach' ich das..................... :klatsch01:

So, jaja, jetzt erst mal was zum lesen..................

bis denne

liebe Grüße

D a n n y :saufen:

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's Roulette-Spiel bietet die unterschiedlichsten Satzmöglichkeiten:

vom Spiel auf ECs (Rot - Schwarz, Impair - Pair, Manque - Passe) über die Drittel-Chancen (Dutzende und Kolonnen), die Transversale Simple und Transversale Plein, Carré, Cheval und auf einzelne Zahlen.

Abgedeckt wird dabei jeweils 'ne unterschiedlich Anzahl der 37 vorhandenen Zahlen. Wir schwätzen hier allgemein von Merkmalen auf die innerhalb 'ner Chance gespielt werden kann.

Jede Chance hat ihre besonderen Erscheinungen, jeweils besonders gefährliche, aber auch gewinnträchtige. Jede Chance erfordert also auch 'ne and're Taktik, wie zu spielen ist.

's Spiel auf 'ne Transversale Simple (im weit'ren TVS genannt, auch TVS 1 bis 6, da wir nur die regulären TVS angucken) deckt sechs Zahlen ab. Durch Setzen mehrerer TVS können entsprechend mehr Zahlen abgedeckt werden, von 6 bis zu sinnvollerweise maximal 30 der 37 Zahlen pro Coup.

Damit bietet 's Spiel auf TVS in sich 'ne Vielfalt von Satzmöglichkeiten, and'rerseits sind 'ne Vielzahl von Gesichtspunkten zu beachten.

Beim Spielen auf TVS sind neben dem 'steilen' Spiel auf nur eine TVS praktisch auch 'n Spiel wie auf 'n Drittel, wie auf 'ne EC, aber auch auf zwei Drittel und 's besonders 'breite' Spiel auf fünf TVS möglich.

Gegenüber 'm Spiel auf EC ist 's Spiel auf TVS natürlich durch die komplette Zero-Steuer benachteiligt anstatt nur der halben.

Die Vorteile sind jedoch aus 'nem and'ren Gesichtspunkt gegeben:

's gibt nur sechs Einfache Chancen, die jeweils 18 Zahlen abdecken. Bei den TVS kann mer 18 Zahlen abdecken, indem mer die TVS 1+2+3, 1+2+4, 1+2+5, 1+2+6 oder 1+3+4, 1+3+5, 1+3+6 oder 1+4+5, 1+4+6 sowie 1+5+6, dazu noch 2+3+4, 2+3+5, 2+3+6 oder 3+4+5, 3+4+6 und 3+5+6, dann noch 4+5+6.

Anstatt der bloss sechs Möglichkeiten auf EC sind hier 17 unterschiedliche Kombinationen möglich. Dies bedeutet, dass in 'nem Spiel entsprechend häufiger besonders vorteilhafte Situationen anzutreffen sind.

Drittel-Chancen gibt's original auch wieder nur sechs, 3 Dutzend und 3 Kolonnen. Bei den TVS können 12 Zahlen so gespielt werden:

1+2, 1+3, 1+4, 1+5, 1+6 und 2+3, 2+4, 2+5, 2+6 oder 3+4, 3+5, 3+6 sowie noch 4+5, 4+6, letztlich noch die 5+6 anstatt 'm oberen Drittel.

Auch hier verbreitert sich 's Spektrum von Satzmöglichkeiten auf 15 anstelle der drei Dutzend plus die der drei Kolonnen.

Auf den Dutzenden können durch Setzen von zwei Merkmalen 24 Zahlen abgedeckt werden, indem mer entweder D1+D2, D1+D3 oder D2+D3 spielt, analog dazu die drei Kombinationen der Kolonnen, also insgesamt wieder sechs Kombinationen.

Per TVS sind ebenfalls nur sechs Kombinationen gegeben:

1+2+3+4, 1+2+3+5, 1+2+3+6 und 2+3+4+5, 2+3+4+6 sowie 3+4+5+6, praktisch also die drei der Dutzend und drei 'gestreute' Vierer-Kombinationen.

Dies bedeutet also, dass Manque/Passe nur zwei (Spezial-) Fälle von insgesamt 17 Möglichkeiten sind, die Gesetzmäßigkeiten bzw. Besonderheiten des Spiels auf die Hälfte der Zahlen zu realisieren.

's Spiel auf die TVS bietet also 'n weites Spektrum an Satzmöglichkeiten. Die besonders gewinnträchtigen Situationen aller and'ren Satzarten können auf TVS realisiert werden.

Dazu kommt 'n and'rer Gesichtspunkt:

Im Roulette ist prinzipiell alles ausgeglichen, 's kann im Prinzip nur Saldo null minus Zero-Steuer geben.

Gewinnen kann mer bloss, wenn mer nach 'nem frühen Gewinn endet. Aber diese Aussage ist natürlich falsch, weil mer frühe Gewinne genauso oft hat wie erst sehr späte Treffer.

'n früher Gewinn auf Plein ist am besten, weil dort wird 1 zu 35 ausgezahlt. 'n frühes Gewinnen auf EC bringt mit der 1 zu 1-Auszahlung relativ wenig. Hie reicht 'n früher Treffer nicht, mer muss schon früh und lange Trefferserien haben.

TVS liegt dazwischen: 'n Treffer zahlt 1 zu 5. Und mer hat die Chance, auch mehrere frühe Treffer in Folge zu machen.

Jede Chance hat ihre besonderen Erscheinungen. Am bekanntesten sind die der ECs, wo von Intermittenzen, Serien, Figuren usw. die Rede ist.

Auf Plein ist die Rede vom Zwei-Drittel-Gesetzt - das auf allen Chancen gilt - und kein starres Systemspiel ist damit erfolgreich.

Im übrigen zieht sich 's Plein-Spiel so lang', dass kaum signifikante Erswcheinungen zu erkennen sind, ausser z. B. 'ne Ballung oder 'S Ausbleiben von Dopplungen.

Auf TVS dagegen sind die Ziehungen so dicht, dass sehr leicht wieder Erscheinungen bestimmten Charakters zu erkennen sind.

's Problem liegt da d'rin diese Erscheinungen 'lesen' zu können - und um das zu lernen, soll dieses Thema helfen.

'Lernen' - welcher erwachsene Mensch will schon lernen - und wer bildet sich ein, and'ren was lehren zu können.

Wenn 's Spaß macht, macht 's richtig Spaß, zu lernen. Lehren braucht das niemand, mer lernt ganz allein von und für sich.

'n and'res Reizwort in Roulette-Kreisen: Intuition.

Kein/e vernünftige/r Spieler/in spielt intuitiv. 'n vernünftiger Spieler setzt nach System mit mathematischer Genauigkeit - in Erwartung, dass die Mathematik des Roulettespiels 'n Rechenfehler enthält.

Enthält s'e aber nicht und darum ist tausenden Systemspielen gemein, dass kein Dauergewinn mit ihnen zu machen ist.

Vielleicht gibt's sogar zehn taugliche Systeme, doch gewonnen werden kann nur, wenn s'e meisterlich gespielt werden.

Kein Mensch überlebt auf dieser Welt, wenn er in lebensentscheidenden Fragen keinen Instinkt für's Überleben eingesetzt hat.

Kein Mensch kann irgend'nen Job auf Dauer erfolgreich machen, wenn er nicht ab und zu instinktiv - regelwidrig - Entscheidungen trifft.

Nix auf dieser Welt ist so geregelt, dasses ausschliesslich mit starren Regeln dauerhaft zu arbeiten in der Lage wär'.

's gibt stets prinzipielle Regeln, die beachtet werden müssen, damit kein totaler Schaden entsteht. 's gibt natürlich überall Regeln, welche den normalen Ablauf steuern.

Diese Regeln lernt z. B. 'n Lehrling, beherrscht 'n braver Geselle oder Sachbearbeiter.

Aber das reicht eben nicht in allen Situationen aus. Dann muss mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge gewusst werden, 's muss 'n Meister oder Chef sein Wissen einbringen - oder 's entscheiden einer rein intuitiv in genau der richtigen Weise - ohne genau zu wissen warum.

Solche Arten von Entscheidungen trifft jeder Mensch, privat, im Beruf, extrem wichtig bei Sport und Spiel - und im besonderen beim Roulette-Spiel.

Dieses intuitive Handeln hat absolut nix mit 'gedankenlos', 'unreflektiert', 'unbewusst' oder 'willkürlich' zu tun.

Natürlich bringt 's nix, völlig irrsinnig, witzlos, und blödsinnig nur irgendwann irgendwas zu setzen. Das bringt maximal gar nix bzw. so viel wie 's stete Setzen nach irgendwelchen starren Regeln.

's ist vielmehr wichtig, 'n breites Wissen über die Zusammenhänge, die Häufigkeitsverteilungen und über die Erscheinungen 'nes Charakters zu haben, um dann im Normalfall nach wohlbegründeten, zweckmäßigen Regeln zu setzen, und im entscheidenden Moment zu erkennen, dass gar kein Normalfall vorliegt und intuitiv - aufgrund des Wissens d'rum - richtig zu entscheiden.

's ist nix leichter, als beim Roulette zu gewinnen. Passiert ohne Probleme jedem Anfänger. 's einzige Problem ist, nicht zu verlieren, nicht mehr zu verlieren als zu gewinnen.

Mer muss z. B. wissen, dass mer sehr lang' mehr gewinnen kann als zu verlieren, und dass mer nur selten in die lange, tiefe Verlustphase kommt, die alle vorigen Gewinn-Überschüsse wieder egalisiert.

In den folgenden Beiträgen werden darum zuerst mal die Häufigkeitsverteilungen untersucht, welche in vielfältiger Form auf den TVS anzutreffen sind. Da d'raus ergeben sich schon einige wichtige Grundregeln.

Dann wird 's Verhalten der führenden TVS (eine TVS muss fast immer häufiger gezogen worden sein als die and'ren) untersucht.

Die Führende steht aber oft nicht allein', 's gibt vielmehr bei jedem Spiel 'ne Gruppe favorisierter TVS. Deren Verhalten wird 'n weit'rer Beitrag aufzeigen.

Da d'raus ergibt sich, welche TVS in welcher Situation wie lang' sinnvoll zu spielen ist.

's Nicht(-mehr)-Verlieren ist für's Gewinnen entscheidend. In 'ne umfangreichen Beitrag wird darum die Thematik untersucht, welche als Limit oder Ziel bezeichnet ist.' s wird 'ne Vielzahl von Limits bzw. Zielen definiert werden.

Diese Wissens-Grundlagen werden dann in Grundregeln umgesetzt, Regeln zur Auswahl der zu spielenden TVS, zur Anzahl zu spielender Coups, zur jeweils sinnvollen Einsatzhöhe, zur Fortsetzung bzw. Beendigung 's Spiels werden aufgestellt.

Diese Regeln sind Grundregeln, welche sich aus den Erscheinungen ableiten. Diese Regeln stellen 'ne Vielzahl von aussagen dar, die keinesfalls 'auswendig gelernt' werden können. Diese Regeln sind selbstverständlich, wenn mer ihre Begründung begriffen hat.

Diese Regeln gehen auch oft von Begriffen aus, die keine feste Definition haben, z. B. 'spitzes Spiel' ist 'ne Erscheinung, welche zwar klar zu erkennen, aber kaum genau zu definieren ist.

Diese Regeln gehen auch oft von nicht genau fixierten Zahlenwerten aus, z. B. Saldostand +10. Die/der Spieler/in muss von Fall zu Fall entscheiden, ob +7 oder +12 in etwa +10 entspricht. 's wird keine mathematische Genauigkeit in Situationen vorgetäuscht, wo's unerheblich ist, so oder so zu entscheiden. 'S ist oft absolut notwendig, dass völlig intuitiv entschieden wird.

Viele Regeln sind daher absolut auslegungsfähig und -notwendig, z. B. so lang' gewonnen wird. Ganz anders ist allerdings die Situation im Verlust:

dann treten plötzlich absolut exakte Regeln in Kraft, welche ohne Ausnahme in strikter Weise einzuhalten sind.

Dieses intuitive Spielen ist also keinesfalls 'n regellosen Setzen auf irgendwas. 's spielt sich vielmehr im Rahmen von Grundregeln ab, welche aus der Gesamtsicht 'nes Spielverlaufs Auslegungssache sind.

Nur in Gefahrensituationen gelten absolut verbindliche Regeln, welche im Einzelfall durchaus ihre schädliche Wirkung haben (z. B. wird vielleicht 'n Treffer im nächsten Coup verhindert), aber insgesamt unerlässlich sind, um hohe Verluste schon im Ansatz zu vermeiden und damit erst ' Gewinnen möglich machen.

Die Grundregeln sind trotz ihrer Vielfältigkeit leicht einsichtig. Deren Anwendung und Auslegung ist allerdings nur anhand 'ner Vielzahl von Beispielen zu verstehen.

D'rum werden hundert Spiele als Beispiele fast Coup für Coup kommentiert. 's wird einige Zeit in Anspruch nehmen, diese Spiele mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen. Danach sollt' jedoch 's Verständnis für diese Spielweise erworben sein.

Allerdings nicht 's Anwenden-Können, also die praktische, selbstständige Handhabung. Das muss jede/r in mindestens im gleichen Umfang, besser länger, üben.

Wie dann geübt wird, bleibt jede/r/m selbst überlassen. Mer kann sich Permanenzen auf den Seiten der Casinos runterladen, oder den Fun-Mode von OCs verwenden, im Live-Spiel der OCs erst mal ohne Geldeinsatz probieren, dann gibt's den Live-Modus der Casinos, wie auch immer...

Diese Roulette-Spielweise ist also nicht mit herkömmlichen Spielsystemen zu vergleichen. Diese geben normalerweise vor, mit 'ner bestimmten Satzweise den Zufall überlisten zu können.

Hier wird dagegen aufgezeigt, wie sich die Zufallsereignisse auf den TVS wirklich präsentieren und warum 's sinnvoll ist, sich in bestimmten Situationen wie zu verhalten.

Solang keine Gefahr besteht, können, sollten und müssen diese Grundregeln intuitiv ausgelegt werden. Nur in kritischen Situationen sind sehr genaue Regeln strikt anzuwenden.

Dieses Spiel schafft nicht automatisch, sondern 's eigene Üben ist letztendlich für den Erfolg oder Nichterfolg ausschlaggebend.

Mer sollt' also die folgenden Beiträge mit große Ruhe und voller Konzentration lesen, selbst wenn anscheinend Banales angesprochen wird, damit 's Unterbewusstsein alles aufnehmen kann, was für dieses 'intuitive' Spielen notwendig ist.

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Bevor mer d'ran gehen kann, 'ne Strategie oder Taktik zu 'ner Chance entwickeln zu wollen, muss mer sich d'rüber im Klaren sein, in welchen Häufigkeiten Treffer bzw. Nicht-Treffer anfallen.Auf TVS können pro Coup nur eine oder bis zu fünf TVS gesetzt werden, entsprechend unterschiedlich sind die Häufigkeiten.'s kann 'n Treffer kommen, danach 'n Verlust-Coup, oder 's können viele Treffer ununterbrochen anfallen.Wir schwätzen allgemein von Treffer-Folgen (in Zukunft mit F benannt) und kennzeichnen s'e durch ihre Länge:F1 bedeutet nur einen Treffer, unmittelbar gefolgt von 'nem Verlust-Coup, F12 benennt 'ne ununterbrochene Folge von zwölf Treffern, abgeschlossen durch 'n Verlust-Coup.Jede Treffer-Folge wird durch 'ne Folge von Verlusten abgelöst, entweder durch nur einen Verlust-Coup oder durch viele Nicht-Treffer in Folge. 's gibt also prinzipiell genau so viele Gewinn-Folgen wie Verlustfolgen.Wie viel solcher Folgen gibt's nun? Wie lang sind solche Folgen im Durchschnitt?Unterschiedlich viele und unterschiedlich lang im Schnitt, je nachdem, wie viele TVS pro Coup gespielt werden.Einfachster Fall: pro Coup werden drei TVS gespielt, praktisch vergleichbar mit 'm Spiel auf eine EC, z. B. Manque/Passe.Werden 4096 Coups gespielt, dann gibt's 2048 Treffer und 2048 Nicht-Treffer (Zero aussen vor gelassen). Diese werden jeweils in 1024 Folgen auftreten. Jede Folge wird im Schnitt also genau zwei Coups lang sein.Auf den Einfachen Chancen spielt der Zufall also 'normal' zwei mal links und zwei mal rechts.Er wechselt nach jedem Coup von bleibe-auf-der-gleichen-Seite zu gehe-auf-die-and're-Seite.Das ist allerdings nur der theoretische Durchschnitt, praktisch realisiert, wenn 'ne Kette von 2ern auftritt.Anders liegt der Fall, wenn nur zwei TVS pro Coup gespielt werden, also praktisch vergleichbar mit 'nem Spiel auf 'n Dutzend bzw. 'ner Kolonne.Dann werden wir bei 4096 Coups nur 1365 Treffer haben. Nach jedem Treffer besteht nur die Wahrscheinlichkeit von 'nem Drittel, dass nochmal 'n Treffer erfolgt. Die Länge der Treffer-Folgen wird also kürzer sein als obige zwei Coups bei der EC, dafür wird die Anzahl von solchen relativ kurzen Treffer-Folgen höher sein.Exakt werden die 1365 Treffer in 910 Folgen (1365*2/3) auftreten, jede Folge ist also nur noch 1,5 Coups lang (1365/910).Diese 910 Treffer-Folgen werden durch 910 Folgen von Nicht-Treffern abgelöst. In diesen 910 Folgen fallen 2731 Nicht-Treffer (4096-1365) an, das heisst, im Durchschnitt werden die Nicht-Treffer-Folgen 3,0 Coups (2731/910) lang sein.Diese Zwei-TVS_Nicht-Treffer sind gleichzeitig die Treffer, welche erreicht werden, wenn je Coup vier TVS gesetzt würden.And'rerseits entsprechen die Anzahl und Länge der Zwei-TVS-Treffer den Nicht-Treffern beim Spiel auf vier TVS.Die entsprechenden Verhältnisse werden auch die beiden Satzmöglichkeiten mit nur einer TVS bzw. von fünf TVS pro Coup aufweisen:Wird nur eine TVS pro Coup gespielt, so ergeben sich in 4096 Coups nur 683 Treffer (4096*1/6), welche in 569 Folgen (683*5/6) anfallen, d. h. im Durchschnitt ist 'ne Treffer-Folge 1,2 Coups lang.Umgekehrt, beim Spiel auf fünf TVS pro Coup, werden 3413 Treffer anfallen (4096-683 oder 4096*5/6), gruppiert zu wiederum vorigen 569 Folgen (3413*1/6), d.h., dann ist die durchschnittliche Treffer-Folge 6,0 Coups lang.Dieses Ergebnis ist einsichtig:je mehr TVS je Coup gespielt werden, desto länger kann mer fortgesetzt treffen, je weniger TVS gespielt werden, umso seltener sind sofort wiederholte Treffer.Diese Durchschnittswerte allein machen allerdings noch nicht genügend Aussage. Wichtiger ist vielmehr zu wissen, wie sich dieser Durchschnitt aufgrund des Auftretens unterschiedlich langer Folgen ergibt - oder konkret: wie oft tritt denn wann welche Länge von Treffer-Folgen auf?Bei einer bis fünf gesetzter TVS ergeben sich innerhalb von 4096 Coups also so viele Treffer, gebündelt in so vielen Folgen, jede Folge im Schnitt so lang:

Anzahl TVS12345
Treffer 6831365204827313413
Folgen5699101024910569
Länge1,21,52,03,06,0
Die Frage ist nun, wie viele Folgen gibt's in welcher Länge?

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Bei drei gespielten TVS entsprechen die Relationen denen der Einfachen Chancen:

Anzahl TVS12345
Treffer 6831365204827313413
Folgen5699101024910569
Länge1,21,52,03,06,0
F1  512  
F2  256  
F3  128  
F4  64  
F5  32  
F6  16  
F7  8  
F8  4  
F9  2  
F10  1  
F11     
F12  1  
Jeweils jede um 'n Coup längere Treffer-Folge halb so oft.Innerhalb von 4096 Coups sind ein Mal zehn Treffer in ununterbrochener Folge d'rin.Natürlich folgt der 1/2 Fall der Länge 11, 1/4-Fall der Länge 12, 1/8-Fall der Länge 13 usw., im Durchschnitt nochmal 'n Fall der Länge 12 ('s eine Mal F12 steht also stellvertretend für alle Folgen, die länger als 10 sind).Zwei bzw vier gespielte TVS korrespondieren, indem s'e sich Treffer 1/3 zu 2/3 teilen, beide mit abwechselnd gleich vielen Folgen, aber unterschiedlicher Durchschnitts-Länge:
Anzahl TVS12345
Treffer 6831365204827313413
Folgen5699101024910569
Länge1,21,52,03,06,0
F1 606512303 
F2 202256202 
F3 68128135 
F4 236490 
F5 83260 
F6 21640 
F7 1827 
F8  418 
F9  212 
F10  18 
F11   5 
F12  14 
F13   2 
F14   2 
F15   1 
F26   1 
Wie rechnet sich hier die Verteilung der Folgen unterschiedlicher Länge?Bei der Drittel-Chance gibt's nur mit der Wahrscheinlichkeit von 1/3 eine um 'n Coup längere Trefferfolge, z. B. nach 606 F1 nur noch 202 F2 und 68 F3 usw.Bei der zwei-Drittel-Chance ist's zu 2/3 möglich, dass noch 'n Coup länger getroffen wird, z. B. nach 303 F1 noch mal 202 F2 und dann noch mal 135 F3 usw.Die Reihe der Drittel-Chance läuft dabei recht stumpf aus, 's gibt dort ganz selten mehr als sieben Treffer in Folge, dies gilt auch beim Spiel auf zwei TVS.'s gibt praktisch kein 'Überhang' von besonders langen Folgen.Ganz anders ist das bei vier gespielten TVS:nach dem theoretisch einen Fall der Folgenlänge 15 folgt 'n 2/3-Fall der Länge 16, zu 2/9 gibt's 'ne F17, zu 4/27 'ne F18 usw.Als Durchschnittwert, also wieder stellvertretend für alle längeren Folgen als F15, summiert sich das bei diesen Zahlen zu 'ner Folge der Länge 26.Zwei Drittel ergeben also 'ne sehr 'flache' Verteilung der Folgenlängen, 's sind sehr lange Folgen fortgesetzter Treffer d'rin - also 'n Überhang sehr großer Folgenlängen.

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Eine bzw. fünf gespielte TVS korrespondieren, indem s'e sich die Treffer 1-zu-5 teilen, in relativ wenigen Folgen mit ziemlich unterschiedlichen Längen:

Anzahl TVS12345
Treffer 6831365204827313413
Folgen5699101024910569
Länge1,21,52,03,06,0
F147460651230395
F27920225620280
F3136812813566
F4223649055
F5 8326046
F612164038
F7 182732
F8 41826
F9 21222
F10 1818
F11 515
F12 1413
F13 210
F14 29
F15 17
F21 137
Noch stumpfer verteilen sich jetzt die Treffer-Längen auf nur einer TVS: nach Länge 4 kommt fast nix mehr.Ganz anders stellt sich die Sache bei 'nem breiten Spiel auf 5 TVS, wo jeweils längere Folgen kaum seltener als die der vorigen Länge sind.Wenn hier 'n Durchschnitt für die Längen größer als F15 gerechnet wird, dann ergibt das erstaunliche 37 mal die Länge 21.
Anzahl TVS12345
Treffer 6831365204827313413
Folgen5699101024910569
Länge1,21,52,03,06,0
F147460651230395
F27920225620280
F3136812813566
F4223649055
F5.8326046
F612164038
F7 182732
F8 41826
F9 21222
F10 1818
F11 .515
F12 1413
F13 210
F14 29
F15 17
F21 .37
F26 1.
Also wenn mer unterschiedlich viele TVS je Coups setzt, muss mer sich d'rüber im Klaren sein, wie viele Treffer in Folge jeweils realistisch zu erwarten sind.Ausserdem muss mer sich bewusst sein, dass sich die Nicht-Treffer beim Spiel auf nur eine TVS so lang' hinziehen können, wie s'e die Treffer-Folgen bei fünf gesetzten TVS zeigen.'s Gleiche gilt natürlich auch für die Nicht-Treffer bei zwei gespielten TVS ablesbar an der Trefferverteilung von vier gesetzten TVS.Letztlich sollt' mer sich im Klaren d'rüber sein, dass sich diese Längen aufgrund von nur 4096 Coups ergeben, real werden also noch weit längere Folgen auftreten.Diese Zahlen wollen wir nicht ungeprüft im Raum stehen lassen, sondern anhand von Zufallszahlen am Computer überprüfen.

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Wir werden mit dem PC 4096 TVS ziehen, Zero lassen wir mal aussen vor. Als gespielt gelten nur die TVS1 als eine gespielte TVS, TVS1 + TVS2 als zwei gespielte TVS usw. bis TVS1..TVS5 für fünf gespielte TVS. Entsprechend werden die Trefferfolgen ausgewertet.

theoretischrealAbweichung
TVS123451234512345
Tr68313652048273134137071398209427593420243346287
Fo569910102491056960396110419175673451177-2
F14746065123039551265351731294384759-1
F279202256202807821325918871-1113-14-9
F3136812813566137012812955 2 -6-11
F4223649055 20739464-2-3949
F5.8326046 2337447 -61141
F612164038 2164044-1 6
F7 182732 153026 -33-6
F8 41826 62029 223
F9 21222 21125 -13
F10 1818 2717 1-1-1
F11 .515 117 -42
F12 1413 622 -129
F13 210 215 5
F14 29 210 1
F15 17 3 -1-4
>F15 .37 128 1-9
Wir konnten uns überzeugen: die theoretisch ermittelten Relationen wurden durch die realen Verhältnisse bestätigt.Real? 's wurd' doch nur mit 'nem Zufallsgenerator am Rechner geschafft!Wir brauchen aber keine Sorge haben - und können keine Hoffnungen haben, dass dieses Würfelspiel auf sechs TVS im realen Roulette zu and'ren Ergebnissen führt als s'e syntetisch durch den Computer erzeugt werden. Das können wir tausende Male testen, die Ergebnisse werden überzeugend bestätigt werden.'s ist auch durchaus zufallsgerecht, dass sich Unregelmäßigkeiten ergeben, also dass irgendwann irgendwo zu wenige Folgen auftreten, oder dass irgendwo zu viele lange oder kurze Folgen auftreten.Während 'nes kurzen Spiels können diese Abweichungen von der Normalität natürlich noch sehr viel gravierender sein.Dem kann nur begegnet werden, in dem die Spielweise flexibel 'm Spielverlauf angepasst wird.Auf jeden Fall stellen sich diese Häufigkeiten langfristig ein, und dass die Folgen besond'rer Länge tatsächlich auftreten, selbst im Rahmen dieser getesteten 4096 Coups.Also wir haben jetzt 4096 Coups gerechnet und getestet, wie lang ist das im realen Spiel?Bei 25 bis 35 Coups in der Stunde sind das 120 bis 160 Stunden. Bei 2 bis 4 Stunden pro Spieltag also 30 bis 80 Tage.Diese Zahlenverhältnisse und Häufigkeiten sind also durchaus schon repräsentativ. Aber real nach oben fast unbegrenzt offen.Deshalb jetzt die wichtige Frage:Welche Konsequenzen lassen sich aus diesen Häufigkeitsverteilungen nun für's reale Spiel ziehen bzw. müssen gezogen werden?Nächster Beitrag.

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permanetly moved out.................... -> roulette portal

bearbeitet von D a n n y

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Das waren weiter oben die ermittelten Relationen der verschiedenen Trefferfolgen bei einer bis fünf gespielten TVS pro Coup:

TVS12345
Tr6831365204827313413
Fo5699101024910569
F147460651230395
F27920225620280
F3136812813566
F4223649055
F5.8326046
F612164038
F7 182732
F8 41826
F9 21222
F10 1818
F11 .515
F12 1413
F13 210
F14 29
F15 17
>F15 ..
. 1.
. 37
's ist schön d'ran zu erkennen, wie lang' mer fortgesetzt treffen kann.Die wichtigere Frage steht nun aber im Raum:wie lang' dürfen wir Fehltreffer hinnehmen, wenn wieviel TVS pro Coup gespielt werden.Wir sollten zur Klärung dieser Frage den Standpunkt der Bank einnehmen, denn ihre Trefferfolgen sind uns're Verlustfolgen.Aussage machen diese Zahlenkolonnen, wenn mer s'e von oben nach unten addiert:wie viele der Folgen werden maximal so lang:
TVS12345
Tr6831365204827313413
Fo5699101024910569
F1>474>606>51230395
F2535808768>505175
F3566876896640241
F4568899960730>296
F5.907992790342
F65699091008830380
F7 9101016857412
F8 1020875438
F9 1022887460
F10 1023895478
F11 .900493
F12 1024904506
F13 906516
F14 908525
F15 909532
. ..
>F15 910569
Beispiel Einfache Chance:wir setzen 3 TVS, die Bank spielt dann die and'ren 3.Die Bank gewinnt innerhalb von 4096 Coups davon 2048 Coups in 1024 Trefferfolgen.Die Hälfte aller ihrer Trefferfolgen wird aber nur einen Coup lang.And'res Beispiel: wir spielen 1 TVS, die Bank dann 5:Die Bank landet 3413 Treffer in 569 Folgen. Von diesen wird mehr als die Hälfte (296) nur einen oder bis zu vier Coups lang.Auf diese jeweiligen Hälften kommt 's an (markiert mit >):'s gibt 'ne kurze Hälfte (nur einen oder eben maximal vier Treffer) und 'ne lange Hälfte (bei 5 TVS ab fünf Treffer oder auch mit weit mehr als 15 Treffer in unmittelbarer Folge.
Wir setzen auf54321TVS pro Coup
Die Bank setzt12345TVS pro Coup
Die Bank trifft in5699101024910569Trefferfolgen
F1>474>606>51230395von denen mehr als die Hälfte
F2 >505175nur maximal so viele Coups
F3 241lang wird (kurze Hälften),
F4 >296die and're (lange) Hälftelängere Treffer bringt.
Die kurze Hälfte umfaßt1111-21-4Treffer in Folge
Die lange Hälfte umfaßtminimal-maximal2-122-152-203-305-60Treffer in Folge
Wir können akzeptieren, dass auch die Bank Treffer gegen uns landet. Wir können auch akzeptieren, dass s'e auch fortgesetzt gegen uns trifft. Die Trefferfolgen der Bank lassen sich in kurze und lange Folgen einteilen. Die kurzen Trefferfolgen können wir, müssen wir auch akzeptieren, also die Hälfte der Trefferfolgen der Bank. Aber niemals dürfen wir die Bank in ihren langen Trefferfolgen bedienen!

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In der obigen Tabelle kann mer also sehen, wie oft die Bank gegen uns trifft, wenn wir eine bis fünf TVS spielen.

Wenn wir dagegen54321TVS pro Coup setzen,
dürfen wir nur
kurze Hälften mit11124Verlustcoups hinnehmen.
And'rerseits wissen wir
erst nach22235Coups,
ob's 'ne kurze oder lange Trefferhälfte der Bank gegen uns war.Wie lang' also sollen wir vergeblich wie viele TVS spielen?

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Wenn wir fünf TVS pro Coup spielen, können wir lange Trefferfolgen erwarten. Wir gewinnen je Treffer 'n Chip - bei 'ner Investition von fünf Chips.Das ist die geringst mögliche Rentabilität beim Spiel auf TVS. 's lohnt sich also kaum, dieses Risiko bei solchen geringen Gewinnchancen einzugehen - 's steht nur die Länge möglicher Trefferfolgen dafür.Wenn die Bank einmal die eine dagegen gesetzte TVS trifft, hat s'e auch schon fünf Sechstel aller ihrer Trefferfolgen beendet, sie wird nur selten 'n zweites und weit'res mal direkt danach treffen.Dennoch dürfen wir uns nicht auf die lange Hälfte der Bank einlassen, denn s'e kann trotzdem sechs oder auch zwölf mal in Folge gewinnen. Und das würd' uns zu viel Kapital kosten.Wenn wir nur vier TVS pro Coup spielen, liegen die Verhältnisse schon 'n bissel besser:wir gewinnen zwei Chips je Treffer bei 'nem Investment von vier Chips.Bei 'nem Verlustcoup sind die Trefferfolgen für die Bank schon zu zwei Drittel erledigt - aber s'e kann auch sieben oder fünfzehn mal in Folge treffen.Wenn wir vier oder fünf TVS pro Coup setzen, hat die Bank also kaum 'ne Chance, lang zu gewinnen, zwei Drittel bzw. fünf Sechstel nur jeweils einen Coup.Wenn die Bank aber gewonnen hat, ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass s'e einige Coups in Folge trifft, wir also viel Kapital verlieren.Und das darf niemals passieren, wir können hier nicht auf Kontern spielen. Nur der frühe Gewinn, der Gewinn im ersten Coup kommt in Frage.'ne eventuelle Verlust-Serie muss im Ansatz erstickt werden:vier oder fünf TVS spielen, verlieren, Ende des teuren Spielchens.Dieses muss als strikte Maxine für's Spielen auf vier oder gar fünf TVS gelten - wenn denn dieses breite Spielen überhaupt in Frage kommt, denn 's ist unrentabel und birgt zudem noch 'n hohes Zero-Risiko. Nur die Länge der Trefferfolgen spricht für dieses breite Spielen.

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Wie stellen sich die Verhältnisse beim ausgeglichenen Spiel auf drei TVS dar? Ausgeglichen deshalb, weil wir und die Bank jeweils drei TVS setzen.Die Bank wird in Durchschnitt zwei Treffer in Folge machen. 'n einzelner Treffer ist genau die Hälfte ihrer Treffer insgesamt.Somit können wir also auch schon bei der Hälfte aller Treffer der Bank mit dem zweiten Coup uns'ren Verlust des ersten Nicht-Treffers ausgleichen.Zwei Einsätze zu riskieren - und somit auch zwei Verlustcoups hinzu nehmen - stellt also kein besonderes Risiko dar.Wenn wir aber auch den zweiten Coup verlieren, sind wir bereits in der langen Hälfte der Bank, die sich bis zu zehn bis zwanzig Treffer in Folge der Bank hinziehen kann - also unsere Verlustcoups.Wie lang' sind wir bereit, das mit anzusehen?'s kann nur eine Antwort geben: gar nicht!Damit ist klar:

Beim setzen von543TVS pro Coup
dürfen maximal112Verlustcoups
hingenommen werden, auf keinen Fall mehr.Wenn wir nur zwei TVS je Coup spielen, kehren sich die Verhältnisse um:'n Treffer bringt vier Chips an Gewinn - bei nur zwei Chips Risiko.Aber die int'ressante Frage: wie lang' wollen wir zwei Chips verlieren?Wenn die Bank (auf den and'ren ver TVS) trifft, werden ihre Trefferfolgen zu 55 Prozent nur ein oder zwei Coups lang.'n Fehl-Treffer, dann 'n Treffer bedeutet für uns noch Nettogewinn, zwei Fehl-Treffer und 'n Treffer ergeben immer noch 'n neutrales Ergebnis.Dasses bei zwei Fehl-Treffern bleibt, können wir erst nach dem dritten Coup wissen, also müssen wir auch drei Verlustcoups riskieren.Mehr aber auch nicht: mit dem dritten Treffer der Bank in Folge sind wir in der langen Hälfte der Bank, die sich ganze 20 oder 30 Coups hinziehen kann.Kein vernünftiger Mensch setzt dort hinein (in der vergeblichen Hoffnung, dass doch bald gewonnen werden muss - es wird auch tatsächlich gewonnen, aber offen ist, nach wievielen Verlustcoups, also total wertloser Gewinn).Und wie sieht's aus, wenn wir nur eine TVS pro Coup spielen? Je Coup riskieren wir nur 'n Chip, bei Treffer gewinnen wir fünf. Frage also: wie lang' wollen wir 'n Chip verlieren?Die Bank setzt fünf TVS gegen uns, trifft also in langen Folgen. Doch auch ihre kurzen Trefferfolgen sind erstaunlich:nur einen einzigen oder nur bis zu vier mal in Folge trifft s'e ziemlich genau in der Hälfte aller ihrer Trefferfolgen.Wenn wir nach 'ner kurzen Bankhälfte treffen, haben wir immer Nettogewinn, schlimmstenfalls 'n Null-Ergebnis. Fünf Verlustcoups in Folge sind also drin. Ist mehr drin?Keinesfalls 'n stures weiterspielen: 30 und auch 60 Coups in Folge können an die Bank gehen, so lang' ist ihre lange Hälfte!Die Norm sind also obige fünf Verlustcoups. And'rerseits haben wir hier 'n geringes Verlustrisiko, so dass auch 'n sechster, siebter und achter Versuch drin sind. Mehr aber auf keinen Fall! Denn acht Verlustcoups sind schon zweifacher Durchschnitt aller Trefferfolgen der Bank, auf das zehnfache ... Unsinn!
Wenn wir pro Coup12345TVS spielen
nehmen wir nur53211Verluste in Folge hin,
allerhöchstens84311in besonderen Situationen.
Diese Maxime ergibt sich als logische Schlussfolgerung aus der Häufigkeitsverteilung bei unterschiedlich vielen gespielten TVS je Coup, wobei uns're Satzweise sich aus den Trefferchancen der Bank ableitet.Diese Maxime ist strikt einzuhalten, denn 's 'Festsetzen' auf bestimmte TVS bringt die gravierenden Verluste. Mer darf immer nur diese wenigen Coups auf einige TVS spielen, um den frühen Treffer zu realisieren, aber nach Möglichkeit die langen Verlustfolgen zu vermeiden.Nur in bestimmten Situationen darf auch mal länger gesetzt werden, wenn nur eine, oder auch zwei, maximal drei TVS pro Coup gesetzt werden. Aber auch dann ist 'n absolutes Ende markiert.Die besonderen Situationen sind 'langfristige Favoriten' oder 'klare Spitzengruppe' - in spät'ren Beiträgen beschrieben.Mer kann mit relativ hohem Chipwert spielen. Zur Vermeidung unnötigen Kapitalverlustes darf deshalb nur diese strikt begrenzte Anzahl an Verlustcoups in Kauf genommen werden.Wir werden 'n Mix aus einer bis fünf gesetzten TVS spielen. Wir werden d'rum 'nen Mix aus obigen längsten Verlustserien bekommen. Die Fehlversuche auf diversen TVS können sich natürlich auch anhäufen. Wenn im Mittel drei TVS gesetzt würden, so erhalten wir eine 'persönliche Gewinn- und Verlust-Permanenz' entsprechend wie bei den Einfachen Chancen.Trotz allen klugen Spielens werden wir dennoch Verlustserien von 12 bis 20 Coups bekommen, oder mit kurzen Unterbrechungen auch mal bis zu 40 Coups.In dieser Situation gilt keinesfalls (wie überhaupt):jetzt müssen doch die Treffer kommen - Zufall muss nie!Solchen Sitautionen kann mer nicht entgehen. Wir werden s'e mit and'ren Mitteln angehen, welche später in 'nem Beitrag über Limits beschrieben werden.

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TVS12345
Treffer6831365204827313413
Folgen5699101024910569
Länge1,21,52,03,06,0
L147460651230395
L27920225620280
L3**136812813566
L42**23649055
L5.8326046
L612**164038
L7 182732
L8 41826
L9 2**1222
L10 1818
L11 .515
L12 1413
L13 210
L14 29
L15 17
L21 .**37
L26 1
Die letzte Konsequenz dieser Darstellung soll 'ne and're Seite beleuchten:Wir konnten bei der Simulation oben feststellen, dass Überhang auftritt.Unten 'raus waren die Differenzen ziemlich gering, aufgrund der kleinen Zahlen aber relativ groß.Spätestens ab der dreifachen Länge (mit ** gekennzeichnet) wurden die Zahlen 'ausgefranzt'. 's waren z. B. in 'ner Spalte zu wenig F8 und F9, aber dafür zu viele F12 usw.Dieses Phänomen hat 'nen Grund und sollt' genutzt werden.Beim dreifachen der durchschnittlichen Länge sind die meisten aller Fälle bereits gespielt.Doch diese relativ wenigen, restlichen Fälle haben 's in sich.Beim Roulette gilt 's Gesetz der großen Zahl, das alles zum Ausgleich bringt. Allerdings nur zum relativen, auf keinen Fall zum absoluten Ausgleich, wie's die Spieler auf Ausgleich regelmäßig falsch verstehen.Wenn keine großen Zahlen vorliegen, gilt dieses Gesetz nicht, 's gibt dann keine Gleich- oder Idealverteilung wie die oben theoretisch errechnete.Die größeren Längen in jeder Spalte weisen nach unten recht kleine Zahlen aus. Dort kann 's Gesetz der großen Zahl nicht wirken.'s ist z. B. auf Einfacher Chance dann praktisch gleich wahrscheinlich, 'ne F10 zu erleben wie an 'ner F14 teilzunehmen.Auf der Verlustseite ist's dann recht tragisch, deshalb spielen wir nicht in die langen Hälften der Bank bzw. wir treffen zusätzliche Limit-Maßnahmen.Auf der Gewinnerseite jedoch ist 's außerordentlich positiv - sofern mer's zu nutzen weiß.Konkret:beim Spiel auf nur eine TVS wird mer's kaum erleben, dass viele Wiederholungen auftreten, einfach weil die Häufigkeitsverteilung so stumpf nach etwa vier Treffern ausläuft.Diese Zahl kam aber auf der Rechenbasis von 4096 Coups zustand'. Bei jeweils sechs mal höherer Coupanzahl rutscht diese Länge um 'ne Länge weiter nach unten.Frage:Wieviel Coups umfasst 's Roulette?Aber:Wir spielen doch je Tag nur uns're paar Coups.Trotzdem:Wir nehmen mit uns'rem Spiel mit unbegrenztem Umfang des Roulette-Spiels teil.Nochmal konkret:Wenn sich 'ne TVS drei mal wiederholt, so haben wir diesen dreifachen Auftritt der TVS durch uns're Anwesenheit bei mehr als tausend Coups 'verdient' erlebt.'s hindert uns aber nicht d'ran, jetzt auch noch 'zufälligerweise' 'n vierten Auftritt dieser TVS mitzubekommen, anstatt nach erst etwa 8.000 Coups oder sogar 'n fünften, für den wir normalerweise 46.000 Coups absitzen müßten. Oder den sechsfachen, für den der Zufall 200.000 Coups im Angebot hat.Konsequenz:wann immer 'ne TVS dreifach erschien, wir setzen d'rauf.Wir werden fünf mal verlieren, bevor wir einmal gewinnen. Ganz normales Risiko, im Verlustfall ist 's Thema sofort beendet.Aber nicht bei Gewinn, denn damit eröffnet sich die Möglichkeit, noch 'n paar mal zu treffen - völlig unverdienter Weise, wir werden dabei sogar auf erhöhten Einsatz umschalten (unter 'nem Beitrag Gewinn-Progression dazu später sehr viel mehr).Mit dieser Taktik laufen wir also kein besond'res Risiko, sondern eröffnen uns lediglich Chancen, abnormale Situationen in Gewinn umzusetzen - und der Zufall liebt abnormales außerordentlich, wie wir noch sehen werden.Dieses Spielen auf 'ne TVS, die schon drei mal in Folge kam, erscheint vielen Spielern als totaler Irrsinn. Sie spielen lieber - oft vergeblich - auf Ausgleich.Wir vermeiden strikt die langen Gewinnpotentiale der Bank, genauso konsequent nutzen wir die hohe Verlust-Gefahr der Bank, wenn wir solche abnormalen Längen fortgesetzt spielen.Wenn über sechs Coups nur zwei verschiedene TVS gezogen wurden, ist die gleiche Situation gegeben: normalerweise kommen nicht mehr als sieben Treffer in Folge, aber auch 15 können wir erleben.'s ist also kein Risiko damit verbunden, auf diese zwei TVS zu spielen. Der Verlust beträgt maximal diese beiden Einsätze, der Gewinn sind im ersten Coup schon vier Chips, danach ist netto nur noch zu gewinnen - beliebig lang.Beim Spielen von drei TVS (alos entsprechend der Einfachen Chancen) ist die durchschnittliche Folgenlänge zwei, 's Dreifache wären also sechs Coups.Aber 's kommt 'n and'rer Gesichtspunkt dazu:Auf einer oder zwei TVS ist nach 'nem Treffer die Angelegenheit nicht mehr zu verlieren - netto bleibt immer Gewinn.Beim Spielen von drei TVS kann 'n erster Gewinn durch 'n direkt nachfolgenden Verlustcoup wieder neutralisiert werden, 's bleibt dann also nix (+ Zerorisiko). Die Reizschwelle muss hier höher gelegt werden, auf neun Coups.Aufgrund der Vielzahl von TVS-Kombinationen mit drei TVS (gegenüber den herkömmlichen Einfachen Chancen) ergeben sich auch zahlreiche Möglichkeiten, auch bei dieser hohen Reizschwelle.Und zudem: wenn wir immer alle diese Trefferfolgen bis zum Ende ausspielen, bleibt per Saldo nix übrig, weil sich alles ausgleicht.Wir müssen hier also viel flexibler vorgehen:die Reizschwelle von neun ist keine feste Größe, mer kann schon mal ab sieben Coups spielen oder erst nach zwölf Coups. Mer muss auch nicht immer bis zum unvermeidbaren Verlustcoup spielen, sondern mer kann freiwillig früher aufhören. Mer muss nicht immer die gleiche Einsatzhöhe spielen, sondern mer versucht, 'm Zufall zwischendurch u. a. 'nen Verlustcoup mit geringerem Wert anzubieten.'s ist beim Einstieg in 'n solches Spiel kein besond'res Risiko vorhanden. Strikt geregelt ist der Verlustfall:Fehltreffer = Ende, unabdingbar.Im Gewinnfall ist jedoch geradezu intuitives Spielen gefragt, strenges Einhalten strenger Regeln würd' kein Gewinn schaffen. 'n sinnvoll-willkürliches Vorgehen vielleicht schon.Zwei TVS bleiben natürlich noch länger aus als die vorigen drei. D. h. die Trefferfolgen auf vier TVS sind sehr stabil, wir werden mehr als 20 Coups lange Folgen erleben.Beim Spiel auf vier TVS ist aber 'ne and're Sachlage zu beachten:Der Kapitaleinsatz pro Coup ist doppelt so hoch wie der Gewinn. 's bedarf zwei Gewinncoups, um mit 'nem Netto-Null-Ergebnis zu enden. Erst ab 'm dritten Gewinncoup spielen wir risikolos Nettogewinn ein.Die Spielweise muss also auch bei dieser kapitalintesiven Aktion flexibel sein, muss ich am bisherigen Spielverlauf orientieren, welcher z. B. durch den aktuellen Saldostand des Spiels angezeigt wird.Wenn wir über genügend Kapital verfügen, können wir was riskieren, können z. B. den ersten Coup höher spielen und danach den Einsatz reduzieren.Wenn wir uns das nicht leisten können, müssen wir vorsichtiger an die Sache 'rangeh'n und mit geringeren Einsätzen diesen Coup angehen.Wenn aber der Saldostand negativ ist, also 'nen schlechten Spielverlauf anzeigt, kommt diese kapitalintensive Aktion gar nicht oder nur mit großer Vorsicht in Frage.Oder 's darf dann nur auf 'ne bestimmte Anzahl Treffer gespielt werden, so dass öfter mal der abschliessende Verlustcoup vermieden wird.'n solches Spiel enthält einerseits durch die Längen sich're Gewinnchancen, and'rerseits ist 'n nicht zu vernachlässigendes Kapitalrisiko - zumindest am Anfang des Spiels - damit verbunden.Diese Situationen sind also typische Fälle für intuitives Spielen:'s kann und darf keine festen Regeln geben. 's müssen vielmehr and're Argumente mit beachtet werden, z. B. die aktuelle Kapitalsituation, 's restliche Tagesziel usw., um solche Aktionen positiv gestalten zu können.Auch die Reizschwelle ist so 'ne flexible Größe:Zwölf Coups für 's Ausbleiben von zwei TVS. Und etwa fünfzehn für 's Ausbleiben von nur einer TVS.Für 's Spiel auf fünf TVS gelten natürlich alle vorgenannten Punkte in nochmals verstärkter Weise:Die erreichbaren Trefferlängen können 30, 40, 50 oder auch mal 60 Coups sein. 's Kapitalrisiko ist im ersten Coup (oder besser den ersten Coups) nochmal höher, zusätzlich zum Zero-Risiko. Der Gewinn bringt nur 'n Fünftel des Kapitaleinsatzes.Nur bei völlig ausreichendem Saldostand darf hier versucht werden, in diese Aktion einzusteigen und 's stellt sich hier die Frage, wie lang' s'e durchgeführt werden soll.Bei negativem Saldostand verbietet sich dieses ziemlich kapitalintensive Spiel. Fünf TVS dürfen also nur im Einklang mit dem aktuell verfügbaren Kapital gespielt werden.Diese Reizschwelle auf fortgesetztes Spielen auf fünf TVS kann und darf nur als Faustregel angesehen werden, die zusätzlich einzubringenden Gesichtspunkte werden später noch genauer beschrieben.Aber noch 'n and'rer Gesichtspunkt zu diesem Spiel auf Überlängen:
Anzahl zu spielende TVS12345
Setzen ab Coup3691215
Wenn auf die besonders langen Folgen gespielt wird, ist 's Spiel auf eine oder zwei TVS ohne jedes besond're Risiko.Beim Spiel auf drei TVS muss schon mit dem Einsatz variiert werden oder 's muss nach Erreichen von Teilzielen die Aktion beendet werden.Beim Spiel auf vier oder gar fünf TVS müssen aufgrund des Kapitalrisikos recht unterschiedliche Satzweisen angewendet werden.Die Tendenz sollt' sich also mehr hin zum Spielen auf weniger TVS bewegen.Das bietet sich auch häufig an, z. B.:zuerst wird auf fünf TVS gespielt, 's kommen aber in den letzten Coups nur vier oder drei verschiedene TVS. Dann sollt' auch 's Spielen diesem Trend folgen, jetzt nur noch die zuletzt gekommenen TVS abzudecken - bis zu 'nem Verlustcoup.Diese Verengung vermindert also 's Kapitalrisiko und erhöht die Gewinne pro Coup.Wenn jedoch nach so 'ner Verengung wieder mehr unterschiedliche TVS gezogen werden, d. h. and're TVS kommen, ist das 'n Verlustcoup, aber 'n billiger Verlustcoup. Und darum setzt er auch unabdingbar 's Ende der Aktion (selbst wenn die auf Ausbleiben gespielte TVS noch nicht kam).Denn so 'ne Ausweitung nach 'ner Verengung ist als deutliches Signal zusehen, dass nun bis jetzt vernachlässigte TVS wieder verstärkt gezogen werden könnten. Generell: mit diesen Aktionen auf die 'ausgefranzten' Überlangen nehmen wir Chancen wahr, welche wir and'rerseits im Verlustfall strikt vermeiden.Als einer der Grundsätze gelten 'n striktes Vermeiden aller großen Verluste und d'rum strengste Einhaltung entsprechender Regeln. Umgekehrt: solang' gewonnen wird, kann unbekümmert weiter gespielt werden, 's muss nicht nach strenger Gleichförmigkeit vorgegangen werden, 's müssen and're Gesichtspunkte die Einsatzhöhe, 's weit're Setzen oder 's Beenden der Aktion bestimmen.Dieses sind die Konsequenzen, welche sich aus der Beachtung der Häufigkeitsverteilung beim Spielen auf unterschiedlich viele TVS je Coup ergeben.Jetzt gilt's, Untersuchungen and'rer Thematik anzustellen.

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Wir haben jetzt mal die Häufigkeitsverteilung der Treffer- und Nieten-Folgen untersucht und da d'raus Grundregeln abgeleitet.Eine der Grundregeln legt fest, wie lang' auf eine oder mehrere TVS im Verlustfall gesetzt werden kann. Weitgehend offen blieb die Frage, welche TVS gespielt werden können.'s wurd' bloss festgestellt, dasses nicht vernachlässigte TVS sein sollten, also nicht auf den Ausgleich zu spielen ist, sondern mit der Bank, also auf favorisiernde TVS.Wir wollen jetzt mal versuchen, diese Favoriten aufzufinden, dabei gilt unser Int'resse erst mal der jeweiligen führenden TVS.Wir sollten uns dazu mal 'nen optischen Eindruck verschaffen, wie sich Favoriten und im Besond'ren die Führende der TVS zeigen.Wir ziehen dazu mal entweder 72 Coups (entspricht im Casino zwei bis vier Stunden) oder bis 'ne TVS 18 mal erschienen ist - im Durchschnitt kommen s'e 12 mal (72/6 - ohne Zero's).Die jeweils führende TVS wird farblich unterlegt angezeigt, unten wird die Permanenz angezeigt, allerdings nur die TVS, nicht die eigentlich Zahl. Zero's bleiben bei diesem Test mal unberücksichtigt. Als Permanenz-Quelle hat der Einfachheit halber der RC hergehalten, Permanenz Nummer 12.

TVS 123456
Tr
1 123456
2 123456
3123456
4123456
512345
6123456
7123456
8123456
9123456
10123456
1112456
12145
1345
1445
Die Permanenz:
116433125456233514
641466425353655152
216643545522423142
312531645421645164
Polemische Frage: auf Ausgleich oder auf Favoriten spielen?Nix scheint leichter zu sein, als Favoriten zu treffen.'s sind nur ganz selten Tage dabei, bei denen sich nicht eine oder zwei TVS als Favorit durchsetzen.In aller Regel geht eine TVS oder 'ne schmale Spitzengruppe in Führung und verteidigt diese bis zum Ende.In aller Regel bleiben dagegen zwei oder manchmal auch vier TVS weit zurück.Doch wir sollten der Reihe nach einige Fragen klären und diesen ersten Eindruck mit Zahlen untermauern.Erste Frage: wie oft werden bei 72 Coups welche Trefferzahlen am Ende von allen sechs TVS erreicht?

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Mit der Beantwortung dieser Frage ließe sich erkennen, wie groß der Vorsprung der Führenden bzw. Favoriten tatsächlich ist.Ich verwend' für diesen Test wieder die Permanenzzahl 12 aus 'm RC, 's werden 100 Tage à 72 Coups gespielt.

TVS123456so oft
Tr
1123456
2123456
3123456
41234563
512345611
612345621
712345617
8134634
9134650
10134663
11134659
12134678
1313485
141346
151344
161329
17126
>17 34
Das sind die Gesamtergebnisse des vorigen 100-Tages-Tests:
Trefferpro Tagso oftCoupspro Treffer
1 0 72
2 0 36
3 0 24
4 3 18
511 14,4
621 12
717 10,3
834 9
950 8
1063 7,2
1159 6,5
*1278 *6,0
1385 5,5
1446 5,1
1544 4,8
1629 4,5
1726 4,3
>1734
In der Spalte so oft kann mer ablesen, wie viele Treffer (also 1 bis >17) von allen TVS erreicht wurden.Bei 'nem 72-Coups-Tag liegt der Durchschnitt bei 12 Treffer am Tag, also gibt's etwa alle 6 Cuops 'n Treffer, wenn eine TVS gespielt wird. Bei diesem Wert (oder etwas weniger) liegt der Durchschnitt.Aber deutlich zu sehen ist, dasses genauso oft zu viele wie zu wenige Treffer gibt, z. B. bei diesem Test im Vergleich ab der achten Zeile mit der Zeile >17. 25 bis 30 % aller Spieltage erreichen diese >17.Die vernachlässigten TVS werden im Schnitt erst nach vielen Coups ein mal getroffen, die eigentlichen Favoriten werden ungefähr alle 5 Coups getroffen, dagegen erreicht die Führende im Schnitt 'n Treffer innerhalb von vier oder sogar weniger Coups.

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Also scheint auf die Führende zu spielen 'n lukratives Geschäft zu sein!'s wird im nächsten Test also auf die jeweils allein führende TVS gespielt, wieder auf die RC-Permanenz 12. Getestet werden wieder 100 Tage, in der folgenden Tabelle ist der erste Tag dargestellt. Unter Einsätze sind alle Einsätze vermerkt, welche auf die allein' führende in diese Zeile gespielt werden. Die Treffer sind farblich unterlegt.

TVS 123456 Einsätze
Tr
1 123456 1
2 123456 1111
3 123456 1111111
4 123456 11
5 123456 1
6 123456 11111
7 123456 11
8 123456 11111
9 123456 11
10 123456 1
11 123456 111111111111
12 123456 11111
13 12345 11111
14 2 45 111
15 45 11
16 45 1
17 45 111
18 4
Saldo - Coup0
- Tag-19
- gesamt-19
Umsatz61
Zero-Verlust2
Netto-Gewinn-21
Netto-Gewinn in %-34,4
Nach 100 gespielten Tagen sieht die kleine Tabelle so aus:
Saldo - Coup0
- Tag-8
- gesamt-191
Umsatz5753
Zero-Verlust155
Netto-Gewinn-346
Netto-Gewinn in %-6,0
Zusätzlich ist ausgewertet geworden, wie viele Coups wie oft auf 'ne Führende gesetzt worden ist und wie oft bei diesem Coup getroffen wurd', 's Ergebnis von Setzen und Treffen ist bei jeder Coupzahl dargestellt und addiert.
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
11700268-92-92
21162193-4-96
3835129-61-157
459110433-124
541862-46-170
630248-14-184
72194021-163
81512817-146
910212-30-176
1077131-175
11557-13-188
12386-2-190
13274-3-193
1421721-172
15120-12-184
16111-5-189
1781-2-191
182440-191
ges.5753927
Die Einsätze pro Treffer betrugen im Durchschnitt 6,2.'s zeigt sich also keinerlei Schwerpunkt, 's wird in dem Mass gewonnen, wie's der Wahrscheinlichkeit entspricht.Das bedeutet aber auch, dass die allein Führende keinensfalls alle vier Coups 'n Treffer bringt, sondern doch nur durchschnittlich innerhalb von sechs Coups.Womit ist dies erklärbar, nach dem wir oben doch klar nachgewiesen haben, dass die besten TVS nach vier Coups treffen?

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's ist auch ausgewertet worden, wie hoch an den 100 gespielten Tagen der jeweils maximal erreichte Saldo war:

max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+13+196+37 
+22+202+38

+35+212+39 
+45+222+40 
+55+23 +41 
+68+241+42 
+72+251+43 
+83+26 +44 
+91+271+45 
+103+282+46 
+115+29 +47

+127+30 +48 
+135+311+49 
+141+32 +50 
+154+33 +51 
+162+341+52 
+173+35 +53 
+183+36 +54

Nie positiv waren dabei 14 Spieltage.

's werden erstaunlich hohe Salden erreicht, and'rerseits liegt aber der Schwerpunkt nur etwa zwischen fünf und zehn.

's gibt offensichtlich solche Tage mit 'ner konstant laufenden Führenden, dann gibt's wieder Tage, an denen starker Führungswechsel herrscht, welche dann zum Teil ohne jeden positiven Saldo-Zwischenstand verlaufen.

Offensichtlich macht's keinen Sinn, immer 72 Coups zu spielen oder wie hier bis zum ersten 17. Treffer einer TVS.

Doch wie formuliert mer dann die Regeln für 'n flexibleres Raus-Testen effektiver Strategien?

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's Testen kann in folgender Weise flexibler gemacht werden:

Im vorigen Beitrag ist ja nur auf die jeweils allein Führende gesetzt worden. Mer könnt' s'e auch immer spielen, also solang' kein Konkurrent s'e in der Führung abgelöst hat. Wird die Führende durch 'ne and're abgelöst, dann wird diese gespielt.

's ist im letzten Test unbegrenzt viele Coups pro Tag auf die Führende gesetzt worden. Mer könnt' das auf die 'bessere' Hälfte von vier Coups beschränken, oder auch fünf Coups, die weiter oben beschrieben sind, solang' nur eine TVS gespielt wird, oder sogar sechs Coups lang, wenn wir auch 'n neutrales Ergebnis in Kauf nehmen.

's ist auch jeder Tag immer voll ausgespielt worden, wir können aber 'n festes Ziel zur vorzeitigen Beendigung des Spieltages benennen. Oder - um eventuel höhere Gewinne zu realisieren - ab 'nem bestimmten Saldostand (z. B. +10) jeweils nur noch 'n beschränktes Risiko (z. B. davon maximal 20 % = zwei weit're Einsätze) eingehen.

Ich hab' mehrere Varianten gestestet, 's steht jeweils dabei, welche Bedingungen gelten.

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Führende immer setzen4 Coups auf die FührendeBeenden bei Erreichen des Tagesziels von 10 ChipsNach Erreichen des Tagesziel noch 20 Prozent riskieren

Umsatz3922
Zero-Verlust106
Netto-Gewinn16
Netto-Rate in %0,4
max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+12+192+37
+24+20 +38
+36+211+39
+42+22 +40
+55+231+41
+65+241+42
+71+251+43
+85+261+44
+95+271+45
+1011+28 +46
+115+29 +47
+1214+30 +48
+132+31 +49
+145+32 +50
+155+33 +51
+16 +34 +52
+171+35 +53
+18 +36 +54
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
11329214-45-45
21111184-7-52
385616211664
462611458122
14 Tage waren nie positivEinsätze je Treffer: 5,8

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Führende immer setzen6 Coups auf die FührendeBeenden bei Erreichen des Tagesziels von 10 ChipsNach Erreichen des Tagesziel noch 20 Prozent riskieren

Umsatz4378
Zero-Verlust118
Netto-Gewinn-26
Netto-Rate in %-0,6
max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+1 +191+37
+22+201+38
+37+21 +39
+43+22 +40
+54+23 +41
+67+24 +42
+73+25 +43
+84+261+44
+96+27 +45
+1019+281+46
+119+29 +47
+123+30 +48
+133+31 +49
+142+32 +50
+154+33 +51
+164+34 +52
+172+351+53
+18 +36 +54
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
11247233151151
21013155-8368
3788128-2048
459297-1038
54308368106
630849-1492
Einsätze je Treffer: 5,913 Tage waren nie positiv

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Führende nur allein setzen4 Coups auf die FührendeBeenden bei Erreichen des Tagesziels von 10 ChipsNach Erreichen des Tagesziel noch 20 Prozent riskieren

Umsatz3035
Zero-Verlust82
Netto-Gewinn189
Netto-Rate in %6,2
max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+11+191+37
+24+20 +38
+38+21 +39
+42+22 +40
+56+23 +41
+6 +24 +42
+75+251+43
+84+26 +44
+95+27 +45
+1024+28 +46
+1111+29 +47
+125+30 +48
+131+31 +49
+143+32 +50
+155+33 +51
+164+34 +52
+172+35 +53
+181+36 +54
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
11309246167167
2822136-6161
354616254215
43586956271
7 Tage waren nie positivEinsätze je Treffer: 5,5

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Führende nur allein setzen6 Coups auf die FührendeBeenden bei Erreichen des Tagesziels von 10 ChipsNach Erreichen des Tagesziel noch 20 Prozent riskieren

Umsatz3249
Zero-Verlust106
Netto-Gewinn209
Netto-Rate in %6,4
max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+13+192+37
+24+202+38
+32+21 +391
+44+22 +40
+56+23 +41
+65+24 +42
+73+251+43
+8 +26 +44
+95+27 +45
+1012+28 +46
+1110+29 +47
+124+30 +48
+135+31 +49
+148+32 +50
+1510+33 +51
+162+34 +52
+17 +35 +53
+181+36 +54
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
11245235165165
278813840205
35259227232
43276669301
5220372303
614423-6297
ges.3249591
Einsätze je Treffer: 5,510 Tage waren nie positiv

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Aufgrund der Beschränkung auf 'n festes Tagesziel waren natürlich die hohen Gewinne nur noch selten zu realisieren, nur der Risiko-Nachschlag ließ ab und zu 'n Überschreiten des Tagesziel zu.

Gleichzeitig wurd' dadurch allerdings verhindert, dass nach dem bescheidenen Gewinn wieder viel verloren gehen konnt'. Diese Technik ergibt 'n flacheren Verlauf der Saldo-Entwicklung.

Nur müsst' mer dazu auch noch entsprechende Regelungen auf der Verlust-Seite definieren.

Verluste? Was für Verluste? Wir haben doch 'n ganz passables Ergebnis erzielt, vor allem mit der Variante nur auf die führende allein zu spielen!

Sind wirklich Verbesserungen aufgrund der Variationen zu erkennen?

Überprüfen mer das anhand von 'ner weit'ren Permanenz:

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Führende nur allein setzen4 Coups auf die FührendeBeenden bei Erreichen des Tagesziels von 10 ChipsNach Erreichen des Tagesziel noch 20 Prozent riskieren

Umsatz3240
Zero-Verlust88
Netto-Gewinn-238
Netto-Rate in %-7,3
max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+12+191+37
+23+201+38
+3 +21 +39
+44+22 +40
+58+23 +41
+64+24 +42
+72+251+43
+81+26 +44
+97+27 +45
+1016+28 +46
+119+29 +47
+1211+30 +48
+134+31 +49
+141+32 +50
+151+33 +51
+161+34 +52
+17 +35 +53
+181+36 +54
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
113532408787
2878136-6225
3590162-116-91
441960-59-150
ges.3240515
Einsätze je Treffer: 6,322 Tage waren niemals positiv

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Führende nur allein setzen6 Coups auf die FührendeBeenden bei Erreichen des Tagesziels von 10 ChipsNach Erreichen des Tagesziel noch 20 Prozent riskieren

Umsatz3884
Zero-Verlust105
Netto-Gewinn-347
Netto-Rate in %-8,9
max. Saldoso oftmax. Saldoso oftmax. Saldoso oft
+13+191+37
+28+201+38
+33+212+39
+46+221+40
+58+23 +41
+62+24 +42
+72+251+43
+84+26 +44
+96+27 +45
+1011+28 +46
+117+29 +47
+126+30 +48
+133+31 +49
+142+32 +50
+153+33 +51
+162+34 +52
+171+35 +53
+181+36 +54
CoupgesetztTrefferErgebnisgesamt
11426255104104
2922142-7034
360876-152-118
442553-107-225
529743-39-264
62063822-242
ges.3884607
17 Tage waren niemals positivEinsätze je Treffer: 6,4

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Nee, auch wenn nur 'ne begrenzte Anzahl an Coups auf 'ne Führende gespielt werden, ergeben sich dieselben Relationen von Einsätzen zu Treffern ('s Ergebnis ist hier ohne Zero!).

Aus diesem Verhältnis von Anzahl der Einsätze zu der der Treffer ergibt sich, nach wie vielen Einsätzen im Durchschnitt getroffen wurd'.

Und 's ergibt 's traurige Ergebnis bei etwa sechs Coups pro Treffer.

Welche Lehren können mer nun aus diesem traurigen Ergebnis ziehen?

  1. 's gibt durchaus Führende, die selbst über 72 Coups im Schnitt nach jeweils nur vier oder noch weniger Coups treffen.
  2. Aber 's gibt auch Tage, an denen die Führende häufig wechselt, zu oft 'ne and're TVS die Führende wird.
  3. 's darf d'rum nicht immer nur die Führende gespielt werden, ansonsten wird insgesamt nur 's normale Ergebnis (abzüglich Zero) erzielt.
  4. Die Führende entsteht, indem s'e 'n Schub von Treffern bekommt. Die kann durchaus die Führende bleiben, selbst wenn s'e zwischendurch längere Pausen einlegt.
  5. Die Führende ist keinesfalls der alleinige Favorit (sofern nicht langfristig führend). 's gibt vielmehr 'ne Vielzahl von Favoriten innerhalb weniger Coups.
  6. 's gilt deshalb, diese kurzfristigen Favoriten zu erkennen, um aus den häufig auftretenden Schüben aller TVS Gewinn erzielen zu wollen.

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