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dreamevil7

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  1. Ich habe die rechtliche Sichtweise des Finanzamtes dargelegt, auch mit dem Freiberufler. Wie der nun letztlich heißt ist egal. Mir ist auch klar, dass das Finanzamt dann erst mal den / die Gewinne nachweisen muss. Das steht natürlich auf einem anderen Blatt. Um meine Aussage jedoch rein vom rechtlichen Standpunkt aus zu untermauern, hier das Urteil des Bindesfinanzhofes bezüglich Gewinne aus Pokermeisterschaften: juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=pm&Datum=2019&nr=32368 Ich denke, dass man eine Analogie zu den "dauergewinnen" aus anderen Spielen ziehen kann.
  2. Hi Zusammen, mal abgesehen davon, ob man nun mit Roulette sein lebensunterhalt verdienen kann oder nicht. Die Frage war, kann man ein Leben lang spielen ohne Steuern zu zahlen?! Die Antwort ist: ein klares Ja UND ein klares NEIN. Da ich oben gelesen habe, dass Poker Gewinne Steuerpflichtig sind und andere Glücksgewinne nicht. Möchte ich meine Nachforschungen diesbezüglich kundtun. Mit einem Freund von mir habe ich neulich genau das Selbe diskutiert und ich hab mir die Mühe gemacht Links und Gerichtsurteile hierzu zusammen zu suchen. Es ist zwar Schwerpunkt Poker, betrifft andere Glücksspiele jedoch ebenfalls. Den Auszug der Mail an mein Freund möchte ich hier nun posten: Ist Poker ein Glücksspiel oder nicht. Zum einen ist Poker per se also das Spiel alleine ein Glücksspiel, da der Ausgang des Spiels überwiegend vom Glück abhängig ist. Man kann zwar mit Taktik und Gesichter lesen andere zum Aufgeben zwingen / reinlegen. Dies hat jedoch nichts mit den Karten zu tun. Hier der link zum Glücksspielstaatsvertrag von 2012, §3 Absatz 1, Definition Glücksspiel. vdai.de/regelwerke/GlueStV/GlueAendStV.pdf Poker ist also grundsätzlich ein Glücksspiet. Ist es verboten? oder genehmigungspflichtig? Wann sind Steuern abzuführen? Poker kann ohne Genehmigung gespielt werden, wenn.. : - es ohne Geldeinsatz gespielt wird (also Familie, Kumpels etc.) - Pokerturniere mit Eintrittsgeld, oder Startgeld gespielt werden und dieses Start- / Eintrittsgeld zur Überwiegenden Kostendeckung des Veranstalters genutzt wird. Weiterhin darf der Veranstalter KEINE Geldgewinne ausloben, sondern nur Sachpreise in einem Wert bis max. 60 Euro (bei einem Eintritt von 15 Euro). Poker bedarf einer Genehmigung wenn ( ist die Genehmigung nicht vorhanden, handelt es sich um illegales Glücksspiel nach §284, u. 285 StGB): - mit Geldeinsatz gespielt wird. Also Kumpels zocken daheim um Geld, in der Spielbank etc. - Pokerturniere veranstaltet werden, welche die ersten Plätze mit Geldprämien versehen sind. Es ist hier also klar ersichtlich, dass der Eintritt NICHT nur zur Deckung der Unkosten des Betreibers dienst, sondern einen Anteil am Glücksbetrag haben. Wann muss ich als Spieler mein Gewonnenes Geld (aus einem legalen Spiel) versteuern? Wenn man nun einmalig an einem Pokerturnier, Sonstiges Glücksspiel teilnimmt und gewinnt. -> Nein. Nimmt man mehrfach daran teil und gewinnt immer wieder. -> Nein Nimmt man immer daran teil (oder spielt regelmässig Glücksspiele) und gewinnt meistens, so dass man damit seinen Lebensunterhalt bestreiten kann oder sogar bestreitet, d.h. Der Spieler macht nichts anders als Pokerspielen, oder Roulettespielen, Blackjack etc. . Dann JA. Der Spieler muss dann beim Finanzamt den Freiberuflichen Glücksspieler oder Glücksspieltrainer anmelden (Gewerbeschein ist für freiberufliche Tätigkeiten nicht erforderlich) um dann die erforderlichen Steuern wie Lohnsteuer, Solizuschlag, etc. zu entrichten. Die Paragraphen hierfür suche ich noch. Es gibt jedoch schon Urteile diesbezüglich in NRW vom Finanzgericht Köln vom 31.10.2012. Hier noch ein Link für eine Zusammenfassung einer GmbH, welche sich auf den Bundesfinanzhof und dessen Urteile stützt. smartsteuer.de/online/lexikon/g/gluecksspiel-gewinne-lexikon-des-steuerrechts/ Zusammenfassung: Wenn jemand Glücksspiel hin und wieder betreibt, muss er die Gewinne NICHT versteuern. Wenn aber jemand von den Gewinnen leben kann, oder gar davon lebt, so sind es regelmäßige Einkünfte, welche dann nach dem Steuergesetz in Form von Lohnsteuer, etc. zu entrichten sind.
  3. @ Sachse: Du hast mit Deiner Aussage natürlich recht. Wenn es so einfach (oder überhaupt) möglich wäre Blackjack zu schlagen, dann würden es die Casinos nicht anbieten. Das sind ja Unternehmen die Geld verdienen wollen... Ich hätte Data fragen müssen, was er unter erfolgreich BJ spielen versteht, ich denke jedoch dass er meint Geld damit zu verdienen. Für mich ist erfolgreich BJ spielen, so wenig wie möglich zu verlieren. Und das geht nur mit der Basisstrategie. Wobei mir hier auch wohl bewusst ist, dass eine Pechsträhne mir das ganze Kapital zu Nichte machen kann. Deshalb setzt man sich ein Limit.
  4. @EC-Zocker. Ich kann Dir nur uneingeschränkt recht geben. BJ ist das Glücksspiel bei dem der Spieler am meisten Einfluss über den Ausgang hat. Wenn jemand ohne Basisstrategie BJ spielt so ist (wenn ich es recht im Kopf habe) der Bankvorteil bei 8%. Beherrscht jemand aber die Basisstrategie, so sinkt der Bankvorteil auf bis zu 0,44% (ca.).Wenn man dann noch mit seinem Geld haushaltet (Moneymanagement) kann man schlechte Phasen "aussitzen" wenn man mag. (Besser ist es natürlich diese zu erkennen und nicht durchzuspielen ) @ Data: erfolgreich BJ spielt man mit der Basisstrategie. Gib in beliebiger Suchmaschine "Blackjack Tabelle Basisstrategie" ein.
  5. Hallo Data, seit November 2017 spiele ich Blackjack. Ich kann Dir sagen, dass Dein Eindruck trügt. Beim Blackjack wie bei allen Glücksspielen gibt es ein auf und ab. An den Tischen wo es gut läuft, bist Du (oder besser gesagt die Karten) ein einem Aufwind oder oben oder auf dem Weg von oben nach unten. Bei den Tischen wo es schlecht läuft ist es genau umgekehrt. Es macht für das Casino kein Sinn Tische zu "machen" bei denen es gut läuft und Tische zu "machen" bei denen es schlecht läuft. Das bekämen alle Spieler im Laufe der Zeit mit und würden sich nur noch an die guten Tische setzten und das Casino abzocken. Also nutze die Gewinnzeit an den gut laufenden Tischen, denn das Glück wird sich wenden :-).
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