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Diamantenfunde

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Diamantenfunde

Möglichkeiten graphischer Darstellung in Bezug auf Roulette.

Wie allgemein bekannt ist, werden an der Börse die Auf- und Abwärtstrends der Kursverläufe graphisch in Diagrammen sichtbar gemacht. Diese Methode wird von vielen Systemerfindern auf Roulette übertragen, um Ecarts der einfachen Chancen besser zu erkennen und gewinnbringend auszunutzen. An einigen Beispielen möchte ich einige Darstellungsmöglichkeiten aufzeigen und dann am Ende besonders auf ein System aus den 70er Jahren mit dem schönem

Namen “Diamantenfunde“ eingehen, welches einige interessante Aspekte enthält.

Die einfachste und wohl bekannteste Art der Aufzeichnung ist ein Liniendiagramm, wobei z.B. Noir-Rouge bei jedem Erscheinen von Noir ein Schritt nach oben und bei Erscheinen von Rouge ein Schritt nach unten erfolgt.

Nehmen wir hierzu folgende Beispiel-Permanenz:

14,18,34,3,9,21,8,3,12,31,0,18, 33,12,1,0,35,20, 26,7,34,14, 5, 19,7, 1,10,34, 16,1,23,12,34,20,28.

plus-diagramm-diamantenfunde.gif

Wie man aus diesem Diagramm erkennen kann, ist ein heftiger Ecart auf Rouge von -15 entstanden. Zero wird dabei nicht berücksichtigt. Viele Anwender von Grilleaux berechnen nun die Stärke des Ecarts und spielen dann auf teilweise Rückkehr oder auf +1.

Stromberg hat in seinem Werk: „Hat der Zufall ein Gedächtnis“ eine andere Art der Sichtbarmachung von Serien und Einern aufgezeigt. Über einer Nulllinie werden alle Einer und unter der Linie alle Serienlängen in Zahlen dargestellt.

Obige Permanenz sieht dann so aus:

plus-7194a.gif

Aus dieser Grafik ist auf einen Blick zu erkennen, dass keine Einerkette (Intermittenz) länger als 3 gefallen ist und die Serien überwiegen.

Natürlich kann man auf diese Weise auch die Einfachen Chancen verbuchen. Am Beispiel von Noir-Rouge sieht die Darstellung obiger Permanenz folgendermaßen aus:

roulette-plus-7194b.gif

Für Grilleauspieler kann diese Schreibweise interessant sein, da man so bei Verbuchung von 64 Zahlen auf einen Blick Serienlängen mit Einern oder Einfache Chancen auf Ecarts erkennen kann.

Dieser Tage fiel mir mal wieder ein System aus den siebziger Jahren oder älter mit dem schönen Namen Diamantenfunde in die Hände. Dieses Spiel ist ein Tendenzspiel, welches sich an der Darstellung der Börsencharts anlehnt. Es wird nach sich zeigenden Auf- und Abwärtstrends gespielt und zwar auf allen drei Einfachen Chancen. Dabei beginnt die Darstellung an der Nulllinie und es werden immer drei Permanenzzahlen zusammengefasst, die dann ein Trendbild ergeben.

Hierzu ein Beispiel:

Bad Homburg 22.12.2006 Tisch 1, Permanenz: 14,15,9

roulette-plus-7194c.gif

Für Rouge-Noir: 14 Rouge, ein Kästchen nach oben über Nulllinie, 15 Noir: Ein Kästchen zurück, 9: Rouge wieder ein Kästchen nach oben. Die dritte Zahl wird immer in der Grafik durch einen schwarzen Punkt gekennzeichnet.

Für Impair - Pair: 14 Pair, einmal nach unten, 15: Impair, einmal nach oben, 9: Impair, weiter nach oben, Kennzeichnung schwarzer Punkt.

Für Manque - Passe: 14: Manque , nach oben, 15: Manque, nach oben, 9: Manque nach oben, schwarz markieren.

Danach erscheint 15,3,10,33,24,10

roulette-plus-7194d.gif

Die nächsten 3 Zahlen 15,3,10 werden bei Rouge-Noir in der nächsten Spalte eins unter dem letztem schwarzen Punkt, eins hoch für Rot und eins zurück für Noir mit schwarzem Punkt verbucht.

Impair – Pair: Hoch, hoch, zurück mit schwarzem Punkt.

Manque - Passe: Hoch, hoch, hoch mit schwarzem Punkt.

Die nächsten drei Zahlen 33, 24, 10 werden bei Rouge-Noir in der nächsten Spalte runter, runter, runter mit schwarzem Punkt verbucht.

Impair – Pair: tief, tief, hoch mit schwarzem Punkt.

Manque - Passe: Tief, tief , hoch mit schwarzem Punkt.

Regel 1

Ein Trendbild besteht aus jeweils drei Zahlen.

Regel 2

Es wird auf allen drei Chancenpaaren gespielt

Regel 3

Sobald sich in den letzten 9 Coups (drei Trendbilder) sich ein Auf- oder Abwärtstrend zeigt, wobei das letzte Bild einen klaren Auf - oder Abwärtstrend zeigen muss, ist Spielbeginn.

Regel 4

Nach zwei aufeinander folgenden Minussätzen oder unklarem Trendbild erfolgt auf dem betroffenen Chancenpaar eine Spielsperre.

Im obigen Beispiel haben wir einen klaren Trend auf Noir, wir setzen nun auf Noir, bis zwei Fehltreffer in Folge erscheinen.

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Hallo Plus

interessantes Thema

Aber: leider ist bei mir kein Diagramm sichtbar.

»Wie man aus diesem Diagramm erkennen kann, « und

» eine andere Art der Sichtbarmachung «

da besteht in diesem Fall aber kein Zusammenhang - oder :dance: ?

Welche Einstellung muss man wo vornehmen, um Diagramme betrachten zu können?

Oder hat es das Diagramm bei Dir auch verschluckt?

Ciao der Revanchist :dance:

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@Revanchist

Oder hat es das Diagramm bei Dir auch verschluckt?

Das Umwandlungsprogramm für Excel-Tabellen wandelt keine Diagramme um. Deshalb war nur eine leere Tabelle zu sehen. Habe das Diagramm nun von Plus per Mail bekommen und als Grafik eingefügt.

@Plus

Habe jetzt auch die beiden Beispielgrafiken nachgebessert.

:dance:

bearbeitet von Paroli

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Im obigen Beispiel haben wir einen klaren Trend auf Noir, wir setzen nun auf Noir, bis zwei Fehltreffer in Folge erscheinen.

Es folgt nun ein komplettes Vorspiel mit der Permanenz von Bad Homburg, 22.12.2006 Tisch 1 mit den ersten 39 Zahlen:

14,15,9,15,3,10,33,24,10,35,4,26,28,15,35,15,3,3,7,29,3,18,14,23,34,8,3,26,29,1,22,16,18,7,8,13,17,3,36.

roulette-plus-tabelle7194e.gif

Die Partie endet auf Rouge-Noir mit +7, Impair-Pair +-0, Manque-Passe +-0

Gesamtgewinn : +7

Das Originalvorspiel in der Systemschrift geht nicht über 39 Coups, sondern wird auf 78 Coups gespielt. Doch sind die einzelnen Felder so winzig klein, dass ich in einem solchem Buchungsblatt mit Excel keine Zahlen mehr einfügen kann. Ich empfehle allen, die 78 Coups spielen wollen, dies auf zwei Buchungsblätter zu verteilen, da sonst durch die kleinen Eintragungen die Übersicht leidet oder ganz verloren geht.

Im obigen Formular meines Vorspiels werden die Coupzahlen eingetragen, dann folgt in der Mitte der graphische Teil, in den darunter liegenden Feldern werden die Effektivsätze eingetragen, und in den letzten drei Zeilen die jeweiligen Saldenstände. Das Spiel dürfte durch die vier Regeln ausreichend erklärt sein. Was allerdings die Autoren mit klarem Trendbild bei Regel drei und vier verstehen, ist im Originalvorspiel und auch in den Erläuterungen dazu nicht erklärt oder definiert. Ich habe also wie im Originalvorspiel nach drei mit schwarzem Punkt auf - oder abwärts zeigenden Trendbildern gesetzt, bis zwei aufeinander folgende Minussätze eine Spielsperre verlangten.

Der Erfinder behauptet, täglich 5-10 Stücke zu gewinnen, als Kapital hält er 60 Stücke für ausreichend. Seinen bisher höchsten Ecart beziffert er mit 13 Stücken, die er problemlos am nächsten Tag wieder eingespielt hätte.

Für das Originalspiel wurde damals von den Teilnehmern eine monatliche Lizenzgebühr erhoben. Das Nachwort beginnt wörtlich mit folgendem Satz:

// Als Besitzer und Teilnehmer der Basismethode sind Sie erst am Anfang einer lukrativen Spekulationsmethode, die noch sehr ausbaufähig ist und von Profis auch in verbesserter Form angewandt wird.//

Die Verbesserungen bestehen aus einer ein - oder zweifachen Vervielfältigung der Permanenz, oder statt auf Rouge-Noir usw. die Buchungen auf Einer gegen Seriencoups vorzunehmen. Wenn sich auf der Originalpermanenz kein Trend bildet, kann man dann vielleicht auf den Einer gegen Serien oder den Vervielfältigungssträngen Tendenzen erkennen, die dann zum Satz führen.

Auch könnten lt. Aussage des Verfassers in einzelnen Chartfeldern durch die Vervielfältigungen Differenzsätze entstehen. Wer dann die monatliche Lizenzgebühr pünktlich überwies, sollte Verbesserungen, Probepartien usw. erhalten, da man erst am Anfang einer goldenen Zukunft stehe.

Ich stelle dieses System im Forum zur Diskussion, vielleicht haben ja kluge Köpfe noch zündende Ideen dazu.

In meinen Augen ist das System ein nicht ganz alltäglicher Gedanke, die Anwendung in Form dieser Grafik dürfte auch vielen noch nicht bekannt sein. Wenn noch einige Verbesserungen besonders auf die Definition von klaren Trendbildern und den daraus entstehenden Effektivsätzen gefunden wird, ist das Alles gar nicht so dumm. Oder was meint ihr?

bearbeitet von Paroli

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