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Bundes­land Elektro­nisch über­mittelte Fälle
  An­zahl Dif­fe­renz
zum
Vor­tag
Fälle
in den
letzten
7 Tagen
7-Tage-
Inzi­denz
Todes­fälle
Baden-Württem­berg 46.935 +156 1.580 14,3 1.871
Bayern 64.625 +230 2.550 19,5 2.648
Berlin 13.065 +146 763 20,4 227
Branden­burg 4.088 +9 71 2,8 169
Bremen 2.215 +24 83 12,2 59
Hamburg 7.150 +75 297 16,1 269
Hessen 17.586 +70 743 11,9 544
Meck­lenburg-
Vor­pommern
1.105 0 42 2,6 20
Nieder­sachsen 18.791 +90 840 10,5 669
Nord­rhein-West­falen 65.078 +386 2.739 15,3 1.845
Rhein­land-Pfalz 10.085 +48 317 7,8 247
Saarland 3.232 +5 59 6,0 176
Sachsen 6.679 +21 252 6,2 226
Sachsen-Anhalt 2.443 +50 86 3,9 66
Schles­wig-Holstein 4.405 +21 174 6,0 161
Thüringen 3.933 +14 139 6,5 189
Gesamt 271.415 +1.345 10.735 12,9 9.386     7-Tage-Schnit    1.713

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@café,

danke für Deine Energie.

Melde mich hiermit aus dem Urlaub ( natürlich inlandmaskoid) zurück.

Albatros

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vor 9 Stunden schrieb Samyganzprivat:

 

          Todes­fälle
           
          9.386   

1. Mutmaßliche Ziffer der tatsächlichen Infizierten bei einer Todesrate von 0,1 % (Case Fatality Rate - Swiss Policy Research (diverse Studien: https://swprs.org/studies-on-covid-19-lethality/ ))

 

99,9 : 0,1 = 999

 

999 * 9386 = 9.376.614 Infizierte

 

 

 

 

2. Mutmaßliche Ziffer der tatsächlichen Infizierten bei einer Todesrate von 0,27 % (Heinsberg, Nord-Rhein-Westfalen, repräsentative Studie Hendrik Streeck, Bonn)

 

99,73 : 0,27 = 369,37037

 

369,37037 * 9386 = 3.466.910,2  Infizierte

 

 

 

Café:kaffeepc:

 

 

P.S.:

Wie sind Sie bei der Studie vorgegangen?

Prof. Hendrik Streeck: „Wir orientierten uns an einem Protokoll der Weltgesundheitsorganisation WHO für solche Zwecke (https://www.who.int/publications-detail/population-based-age-stratified-seroepidemiological-investigation-protocol-for-covid-19-virus-infection). Insgesamt 600 zufällig ausgewählte Haushalte in Gangelt wurden angeschrieben und gebeten, an der Studie teilzunehmen. 405 Haushalte haben sich bereiterklärt, mitzumachen. Insgesamt 919 Teilnehmer gingen in das Endergebnis mit ein.“

https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020

 

 

Bei weiteren Überlegungen meinerseits habe ich noch einmal über den Beitrag von Albatros ( https://www.roulette-forum.de/topic/20591-corona-jetzt-wirds-eng-für-zocker/?do=findComment&comment=436539 ) den Schluß gezogen, trotz der Empfehlungen des Bundesministeriums des Inneren, von den Diskussionen um die Sterblichkeitsrate wegzukommen, daß es sinnvoll sein könnte, die Relevanz des Krönungsvirus innerhalb des Virusbioms im einzelnen Menschen für ein Todesrisiko zu ermitteln. 

 

Daraus ergibt sich folgende Formel:

 

9386 Tote * 6 % = 563,16 Tote

 

Damit gibt - wenn man die 6 % der amerikanischen CDC (Äquivalent zum RKI) auf die deutsche Situation übertragen würde - es ein Todesrisiko, das ausschließlich durch COVID-19 verursacht wäre, von bisher 563,16 Toten seit Beginn der Zählung. 

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Danke nochmals an alle die auf Nummer sicher gehen und nicht den eigenen Tod oder den von anderen Menschen riskieren.

Denn seien wir mal ehrlich: Keiner der Verharmlosern  legt sich für euch mit einer angegriffenen Lunge ins Krankenhaus

und lächelt über die Dinge die dann noch kommen....

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vor 8 Stunden schrieb derblankehans:

Danke nochmals an alle die auf Nummer sicher gehen und nicht den eigenen Tod oder den von anderen Menschen riskieren.

Denn seien wir mal ehrlich: Keiner der Verharmlosern  legt sich für euch mit einer angegriffenen Lunge ins Krankenhaus

und lächelt über die Dinge die dann noch kommen....

 

Hast Du darüber in den vergangenen Jahren auch so gedacht, als es um die gewöhnliche Grippe ging?

Die Zahl der Erkrankungen und der Todesfälle waren jedenfalls bei der Grippe höher - trotz Impfung.

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Inzi­denz
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Baden-Württem­berg 47.107 +172 1.638 14,8 1.871
Bayern 64.919 +294 2.629 20,1 2.648
Berlin 13.109 +44 801 21,4 227
Branden­burg 4.090 +2 70 2,8 169
Bremen 2.219 +4 82 12,0 59
Hamburg 7.165 +15 277 15,0 269
Hessen 17.637 +51 730 11,7 544
Meck­lenburg-
Vor­pommern*
1.105 0 41 2,5 20
Nieder­sachsen 18.900 +109 871 10,9 669
Nord­rhein-West­falen 65.232 +154 2.708 15,1 1.845
Rhein­land-Pfalz 10.116 +31 340 8,3 247
Saarland 3.234 +2 60 6,1 176
Sachsen 6.692 +13 254 6,2 226
Sachsen-Anhalt 2.453 +10 94 4,3 66
Schles­wig-Holstein 4.421 +16 180 6,2 161
Thüringen 3.938 +5 130 6,1 189
Gesamt 272.337 +922 10.905 13,1 9.386     7-Tage-Schnitt   1.712

*Aus Mecklenburg-Vorpommern wurden gestern keine Fälle übermittelt.    

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vor 4 Stunden schrieb sachse:

 

Hast Du darüber in den vergangenen Jahren auch so gedacht, als es um die gewöhnliche Grippe ging?

Die Zahl der Erkrankungen und der Todesfälle waren jedenfalls bei der Grippe höher - trotz Impfung.

 

Die älteren Bürger mit Vorerkrankungen sind bei diesem hochinfektiösen Virus in großer Gefahr. Eine Missachtung der Maskenpflicht ist eine strafbare Handlung. Die Maske verhindert den Ausstoß größerer Mengen von Viren und damit die sogenannte Virenlast . Wie ich schon vor Monaten schrieb ist dieses Virus noch nicht vollständig erforscht ,aus diesem Grund Maske auf und sich an die Hygieneregeln halten. 

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vor einer Stunde schrieb sachse:

Die Zahl der Erkrankungen und der Todesfälle waren jedenfalls bei der Grippe höher - trotz Impfung.

 

 

Wo steht das ? ( anno dunnemals ?)

 

Mir ist auch nicht bekannt, dass so viele Beatmungsgeräte bei Grippe benötigt werden,

wie bei einem schweren Corona-Verlauf. 

Da dürften unsere Krankenhäuser schnell an ihre Grenzen stoßen. 

 

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vor 13 Stunden schrieb jason:

 

Wo steht das ? ( anno dunnemals ?)

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/grippewelle-201718-mehr-als-25000-grippetote-in-deutschland-13688/

vor 13 Stunden schrieb jason:

Mir ist auch nicht bekannt, dass so viele Beatmungsgeräte bei Grippe benötigt werden,

" (...) 11.1 Perakute Viruspneumonie

Eine mögliche Komplikation der Influenza, der bei bestimmten Virusstämmen auftritt, ist der so genannte Zytokinsturm. Dabei versagt die adaptive Immunantwort und es kommt zu einer Überreaktion des Immunsystems im Sinne einer sich selbst verstärkenden Kaskadenreaktion. Die dazu fähigen Zellen des Immunsystems (T-Zellen, Makrophagen) schütten große Mengen an Zytokinen aus, die eine massive Entzündungsreaktion hervorrufen. Sie tritt klinisch als schwere, perakute Influenzapneumonie mit Dyspnoe, Lungenblutungen und möglichem Organversagen in Erscheinung.

Bestimmte Erregervarianten des Influenzavirus begünstigen die Entstehung eines Zytokinsturms. Sie bilden Proteine, auf die das Immunsystem offensichtlich besonders empfindlich reagiert. Häufig unterscheiden sie sich nur in einigen wenigen Genabschnitten von weniger pathogenen Stämmen.

11.2 Bakterielle Sekundärinfektionen

Eine weitere, häufigere Komplikation sind bakterielle Sekundärinfektionen bzw. Superinfektionen. Hier besiedeln pathogene Bakterien, die durch die Viren geschädigte Schleimhaut. Mögliche Folgen sind bakterielle Entzündungen der Atemwege, z.B. Pneumonie, Bronchitis, Sinusitis oder Otitis media. Personen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet. (...)"

https://flexikon.doccheck.com/de/Influenza

 

Der Präsident des Bundesverbands der kassenärztlichen Vereinigungen hatte sowohl im März 2020 (https://www.welt.de/politik/deutschland/article206345587/Corona-Objektiv-kein-Grund-sich-Sorgen-zu-machen.html ) als auch jetzt wieder die Hysterie kritisiert.( https://bnn.de/nachrichten/deutschland-und-welt/kassenaerzte-verbandschef-corona-panikmodus-ausschalten ) Im März 2020 stellte er ausdrücklich fest, daß "GERADE" Deutschland für eine solche Erkrankung mit seinem Gesundheitssystem gut gerüstet wäre. Die Entwicklung hat ihm Recht gegeben.

 

MIt den ganzen Maßnahmen zur Ausweitung der Anzahl von Behandlungsbetten ist also Deutschland nicht nur gut gerüstet, sondern sogar bestens gerüstet, denn die Aussage von Dr. Gassen bezog sich auf die normale Krankenhausversorgung. Durch die Maßnahmen wurde der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems noch oben eins draufgesetzt. 

 

Das zeigt auch der Artikel der Welt vom 20. April 2020, indem festgestellt wird: "Mit künstlicher Beatmung wird richtig viel Geld gemacht" https://www.welt.de/politik/deutschland/article207311157/Corona-Mit-kuenstlicher-Beatmung-wird-richtig-viel-Geld-gemacht.html


 

vor 13 Stunden schrieb jason:

Da dürften unsere Krankenhäuser schnell an ihre Grenzen stoßen. 

Das eben ist unwahr.

 

Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem gegenüber der "Welt" vom 20. April 2020:

"Vor der Krise bestand unter Gesundheitspolitikern im Bund und Gesundheitsökonomen weitgehend Konsens, dass wir die Überkapazitäten der Krankenhäuser abbauen müssen. Die Bundesländer haben seit der Wiedervereinigung mehr als 150.000 Betten abgebaut und es wurde als erforderlich angesehen, bis zu 100.000 weitere leerstehende Betten in Deutschland abzubauen." ( https://www.welt.de/politik/deutschland/article207311157/Corona-Mit-kuenstlicher-Beatmung-wird-richtig-viel-Geld-gemacht.html )

 

"Mit sogenannten Fieberambulanzen und besonderen Schutzvorkehrungen für Risikogruppen will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Land für den befürchteten Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der kühleren Jahreszeit wappnen.

Für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder Grippeinfektion hindeuten, solle es zentrale Anlaufstellen geben, sagte Spahn der 'Rheinischen Post'. Er setze darauf, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen solche 'Fieberambulanzen' vor Ort anbieten würden. „Konzeptionell gibt es die schon - sie sollten im Herbst idealerweise flächendeckend zugänglich sein.' "

https://bnn.de/nachrichten/deutschland-und-welt/spahn-kuendigt-neue-corona-strategie-fuer-kalte-jahreszeit-an

 

Wobei ich betone, daß Fieber an sich eine gesundheitliche Schutzfunktion des Körpers hat. Aufgrund von Unwissen über das Krönungsvirus hatte man in der Vergangenheit vorschnell fiebersenkende Mittel verschrieben. Richtig ist aber, daß man solche Mittel sicherlich bei Temperaturen ab 40° C einsetzen sollte. Würgt man das Immunsystem mit Hilfe dieser Mittel vorschnell ab, verhindert man eine Abwehrreaktion des Körpers gegen die Beeinträchtigungen. Deshalb sind dann auch Menschen schon gestorben, weil der Körper aufgrund der Einnahme fiebersenkender Mittel nicht in die Lage versetzt wurde, sich gegen die chemischen Verletzungen in der Gefäßhaut, die dann zu den Gerinseln führten, zu wehren.

 

 

 

Café:kaffeepc:

bearbeitet von Café

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vor 1 Stunde schrieb jason:

Wo steht das ? ( anno dunnemals ?)

 

Im Internet steht z.B., dass es in der Saison 2017/18 rund 25.000 Todesfälle durch Grippe gab.

Hat damals keine Sau interessiert(die Toten ohnehin nicht) und deshalb denke ich, es gibt statt

einer gefährlichen Pandemie nur eine gefährliche Hysterie.

Ob damit "höheren Ortes" etwas bezweckt wird, kann und will ich nicht beurteilen, obwohl mir 

verschiedene Maßnahmen nicht logisch erklärbar erscheinen.

 

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Am 21.9.2020 um 00:58 schrieb Lutscher:

Eine Missachtung der Maskenpflicht ist eine strafbare Handlung.

Nein, ist sie nicht: Minute: 4 Sekunde: 36

https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=wGmd5aFDsZA&feature=emb_logo

Am 21.9.2020 um 00:58 schrieb Lutscher:

Die älteren Bürger mit Vorerkrankungen sind bei diesem hochinfektiösen Virus in großer Gefahr. 

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

https://www.roulette-forum.de/topic/20591-corona-jetzt-wirds-eng-für-zocker/?do=findComment&comment=437238

https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874 Allerdings: "Mit einem Anteil am Gesamtkrankenstand von 18,74 Prozent haben vor allem die psychischen Diagnosen im 1. Halbjahr 2020 im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen (2019: 17,92 Prozent, 2018: 16,73 Prozent)." https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874 Da sich ältere Bürger zumeist nicht krankmelden MÜSSEN, ist aus diesen Zahlen auch eine hohe Dunkelziffer von Erkrankungen mit psychischen Diagnosen bei älteren Bürgern ableitbar. Man denke nur an die vielen Angstpsychosen aufgrund der einseitigen medialen Berichterstattung, die zudem das eigene Immunsystem schädigen..

"(...) Hinsichtlich der Einschätzung der Covid-9-Pandemie 2019/2020 war Krüger im Gespräch mit Moritz Gathmann der Auffassung, es handele sich um eine der Grippewelle vergleichbare Erscheinung. Maßnahmen müssten aufgrund einer Gesamteinschätzung der Folgen begründet werden, nicht nur aufgrund der virologischen Perspektive. 'Wir haben in Deutschland bis heute deutlich mehr Tote durch Grippe oder durch im Krankenhaus erworbene Infektionen als durch das Corona-Virus. Das scheint in der öffentlichen Diskussion völlig ausgeblendet zu werden.' Er forderte, das 'Kaputtspare'n der Kliniken in Deutschland muss endlich ein Ende haben. In der gegenwärtigen Situation zeige sich, wie wichtig funktionierende Kliniken und qualifiziertes medizinisches Personal seien.[8] (...)"

https://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_H._Krüger

"(...) Von 1989 bis 2016 wirkte er (Detlev Herbert Krüger, Café)  als ordentlicher Professor und als Direktor des Institutes für Virologie an der Charité in Berlin. Seither ist er Seniorprofessor. Sein Nachfolger am Institut für Virologie wurde Christian Drosten. (...)" (Ebd.)

Am 21.9.2020 um 00:58 schrieb Lutscher:

Die Maske verhindert den Ausstoß größerer Mengen von Viren und damit die sogenannte Virenlast . 

https://www.roulette-forum.de/topic/20591-corona-jetzt-wirds-eng-für-zocker/?do=findComment&comment=436938

"Unsere Datenbasis beruht nicht auf randomisierten Studien, das ist eine Schwäche." (Epidemiologe Holger Schünemann)

https://www.rnd.de/gesundheit/epidemiologe-masken-senken-das-relative-risiko-einer-infektion-um-etwa-80-prozent-CCVZYHAF3VCNLLUCLTR6KY7OGU.html

https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/pdf/stn-20200903-covid19-update.pdf/@@download

Prof. Dr. Drosten am 9. September 2020 vor dem Gesundheitsausschuß des Deutschen Bundestags: 

"(...) Es gibt noch einen anderen Punkt, den man nicht von der Hand weisen kann, daß, wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, daß im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und daß im Durchschnitt des Krankheitsverlaufs auch wenig (unklar:) 'kenntlich'? könnte, aber das ist eine reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege und es gibt - umgekehr in Ländern, in denen man sagen kann, es wurden durchgängig Masken getragen - dazu gehören sehr viele asiatische Länder, und trotzdem ist es zu großen Ausbrüchen gekommen. (...)" (Von Minute 8 Sekunde 15 bis Minute 8 Sekunde 56)

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw37-pa-gesundheit-corona-709474?fbclid=IwAR05dFLC85xMpCelTlkk8G9jcUW3591_TuSDaQrkjN8zB_TpSSbHj8VeF7M

Wie auch Prof. Streeck berichtete, gibt es allgemeine Studien zur Menge der Viren und Krankheitsverlauf. Geringe Virenmengen führen durchschnittlich zu geringer ausgeprägten Krankheitsverläufen. 

Das sind aber Studien zu Viren an sich. Und da es 300.000 davon gibt, sagt dies nichts über die einzelne Virusausformung und dem einzelnen Verhalten aus. 

 

Fakt ist aber, daß in Wuhan es trotz der allgemeinen Verbreitung der Maske zu einem Ausbruch kam. Deshalb kann man aber nicht vom Tragen einer allgemeinen Maske auf die Fähigkeit der Maske, eine Krankheit an der Weitergabe an andere zu behindern, schließen. Zum einen habe ich eigene Erfahrungen in der Vergangenheit mit Masken und Infektionen gemacht, zum anderen hätte China jetzt wirklich die Chance gehabt, die Plausibilität der Maske zu belegen. Als totalitärer Staat und dann noch mit dem persönlichen Eingreifen durch Xi Jinping wäre auch für den 1,4 Milliarden Menschen-Staat ein für allemal geklärt gewesen, ob eine Maske etwas bringt und wenn ja, wieviel. Im Namen der Wissenschaft sind schon viele Schweinerein gelaufen. Hier wäre es einmal sinnvoll gewesen. Da viele Informationen gar nicht in das Licht der allgemeinen Öffentlichkeit kommen, gehe ich davon aus, daß es auch in Wuhan zu keinen bestätigenden Effekt für Masken gekommen ist.

Am 21.9.2020 um 00:58 schrieb Lutscher:

 ist dieses Virus noch nicht vollständig erforscht ,

„99 Prozent aller Viren sind unbekannt – das wollen wir ändern“

https://www.infectognostics.de/infektionsdiagnostik/aktuelles/details/news/99-prozent-aller-viren-sind-unbekannt-das-wollen-wir-aendern.html

Am 21.9.2020 um 00:58 schrieb Lutscher:

aus diesem Grund Maske auf und sich an die Hygieneregeln halten. 

Welcher Grund?

 

 

Café:kaffeepc:

 

Krönungsvirus Statistik.png

Vollmaske.jpg

bearbeitet von Café

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vor 4 Stunden schrieb Samyganzprivat:

 

          Todes­fälle
           
          9.386

  

1. Mutmaßliche Ziffer der tatsächlichen Infizierten bei einer Todesrate von 0,1 % (Case Fatality Rate - Swiss Policy Research (diverse Studien: https://swprs.org/studies-on-covid-19-lethality/ ))

 

99,9 : 0,1 = 999

 

999 * 9386 = 9.376.614 Infizierte

 

 

 

 

2. Mutmaßliche Ziffer der tatsächlichen Infizierten bei einer Todesrate von 0,27 % (Heinsberg, Nord-Rhein-Westfalen, repräsentative Studie Hendrik Streeck, Bonn)

 

99,73 : 0,27 = 369,37037

 

369,37037 * 9386 = 3.466.910,2  Infizierte

 

 

 

Café:kaffeepc:

 

 

P.S.:

Wie sind Sie bei der Studie vorgegangen?

Prof. Hendrik Streeck: „Wir orientierten uns an einem Protokoll der Weltgesundheitsorganisation WHO für solche Zwecke (https://www.who.int/publications-detail/population-based-age-stratified-seroepidemiological-investigation-protocol-for-covid-19-virus-infection). Insgesamt 600 zufällig ausgewählte Haushalte in Gangelt wurden angeschrieben und gebeten, an der Studie teilzunehmen. 405 Haushalte haben sich bereiterklärt, mitzumachen. Insgesamt 919 Teilnehmer gingen in das Endergebnis mit ein.“

https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020

 

 

Bei weiteren Überlegungen meinerseits habe ich noch einmal über den Beitrag von Albatros ( https://www.roulette-forum.de/topic/20591-corona-jetzt-wirds-eng-für-zocker/?do=findComment&comment=436539 ) den Schluß gezogen, trotz der Empfehlungen des Bundesministeriums des Inneren, von den Diskussionen um die Sterblichkeitsrate wegzukommen, daß es sinnvoll sein könnte, die Relevanz des Krönungsvirus innerhalb des Virusbioms im einzelnen Menschen für ein Todesrisiko zu ermitteln. 

 

Daraus ergibt sich folgende Formel:

 

9386 Tote * 6 % = 563,16 Tote

 

Damit gibt - wenn man die 6 % der amerikanischen CDC (Äquivalent zum RKI) auf die deutsche Situation übertragen würde - es ein Todesrisiko, das ausschließlich durch COVID-19 verursacht wäre, von bisher 563,16 Toten seit Beginn der Zählung. 

bearbeitet von Café

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vor 5 Stunden schrieb sachse:

 

Im Internet steht z.B., dass es in der Saison 2017/18 rund 25.000 Todesfälle durch Grippe gab.

Hat damals keine Sau interessiert(die Toten ohnehin nicht) und deshalb denke ich, es gibt statt

einer gefährlichen Pandemie nur eine gefährliche Hysterie.

Ob damit "höheren Ortes" etwas bezweckt wird, kann und will ich nicht beurteilen, obwohl mir 

verschiedene Maßnahmen nicht logisch erklärbar erscheinen.

 

:top2::hut:

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Am 18.9.2020 um 21:54 schrieb OrangenCester:

Mittlerweile habe ich meine Haltung geändert und habe sogar vereinzelt Sympathie für das Lager der Verschwörungstheoretiker. Selbstverständlich waren die Massnahmen sinnvoll und gerechtfertigt zur Eindämmung der rasanten Ausbreitung und dem Schutz der besonders gefährdeten Menschengruppen in unserer Gesellschaft. Trotzdem finde ich das Ganze etwas absurd unterm Strich. Bei Gesundheitsproblematiken wie dieser haben Laien zwar ohnehin nichts zu urteilen, aber als jemand der seit jeher komplett auf Arztbesuche verzichtet (solange keine langanhaltenden erheblichen Beschwerden) bin ich der Auffassung dass zB auch ohne Maskenpflicht in den Läden jetzt kein Platzmangel in den Spitälern oder mangelnde Beatmungsgeräte eintreten würden. Die meisten Aussagen von den Verschwörungstheoretikern sind natürlich fernab der Realität, aber trotzdem kann ich mich teilweise mit dieser Haltung "anfreuden". Mal abgesehen davon, dass als direkt Betroffener aus der Gastronomie der Lockdown eine existenzbedrohende Massnahme darstellt, welche so langsam aber sicher immer gravierende Auswirkungen hat.

Sieh es mal so, die Politiker (genauso doof wie wir oder die Gegner) sagen, die Politik entscheidet.

Die machen also wie die denken, das machen die Gegner auch und wegen diesen Politikern gehen

aber viele den Bach runter. Ich sehe gar nicht mehr, wieso und warum.

In Asien war es bisher ganz gut, nun gehen die Zahlen hoch. Es muss also schon ganz viele Infizierte

gegeben haben, die aber nicht bemerkt wurden.

Auch sind es meist Alte und mit Vorerkrankungen, da ist mir der Aufwand viel zu hoch für. Warum spielen

die das schon wieder hoch? Es wird scheinbar noch oder wieder schlimmer, also nur mit den Massnahmen,

das Virus ist gar nicht so schlimm. Nicht mal 1 Mio Tote seit rund 10 Monaten.

Das dicke Ende kommt noch, ich sehe da noch einiges kommen.

Einige haben schon den Staat verklagt, denke aber das es rechtlich so geht.

Wenn man so ein Supervirus kommt, ist die Welt am Ende, die Menschen halten sich einfach zu wenig

dran und finden immer Wege es zu umgehen. Mal gut das wir schon älter sind :-)

Ich geniesse es und die Aussicht hier. Falls Du rillen im Foto siehst, das ist der Moskitoscreenschutz.

Die Palme steht auf meinem Grundstück, direkt vor dem Schlafsimmer. Die Mauer ist mein Sicht- und

Einbruchschutz. Gestern war ich am Strand und die Maske dabei aber nicht an :-)

Aussicht_2_(1).jpg

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Bundestag, Gesundheitsausschuss:

"Der Rechtsexperte Prof. Dr. Thorsten Kingreen von der Universität Regensburg räumte ein, die zuletzt wieder steigenden Fallzahlen seien besorgniserregend, gleichwohl könne von einer systemischen Gefahr nicht mehr gesprochen werden. Die Feststellung der epidemischen Notlage löse zudem ein verfassungsrechtlich hochgradig problematisches Ausnahmerecht aus. Die Ermächtigung des BMG, in Rechtsverordnungen Ausnahmen und Abweichungen von nicht näher eingegrenzten Parlamentsgesetzen vorzusehen, sei verfassungswidrig, erklärte Kingreen.

Die Blankovollmacht umfasse weit mehr als 1.000 Vorschriften, gab der Rechtsexperte zu bedenken. Die Verlagerung von Entscheidungsbefugnissen auf eine gesetzlich nicht angeleitete Exekutive schwäche vor allem die Opposition, die so von der Krisengesetzgebung ausgeschlossen werde. Es werde der fatale Eindruck eines Ausnahmezustandes erzeugt, der nicht in den üblichen, von der Verfassung vorgegebenen Formen und Verfahren bewältigt werden könne."

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw37-pa-gesundheit-corona-709474?fbclid=IwAR05dFLC85xMpCelTlkk8G9jcUW3591_TuSDaQrkjN8zB_TpSSbHj8VeF7M

 

https://www.uni-regensburg.de/rechtswissenschaft/oeffentliches-recht/kingreen/

 

 

 

Café:kaffeepc:

kingreen_rechte_spalt_2013.png

bearbeitet von Café

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vor 14 Stunden schrieb Verlierer2:

Wenn man so ein Supervirus kommt, ist die Welt am Ende,

Das Problem sehe ich auch.

 

Deshalb ist es so wichtig, Hysterie abzublasen, wenn es nicht gerechtfertigt ist.

 

Es leidet die Glaubwürdigkeit.

 

Es wurde aus der Geschichte die "amerikanische Grippe" geholt, um diese für eine künstliche Krise ökonomisch und politisch zu nutzen. 

 

Die Folge wird sein, daß bei einem tatsächlichen Alarm die Leute nicht mehr reagieren werden.

 

Die jetzige Geschichte hat sehr vielen Menschen sehr weh getan. Das wird nicht einfach vergessen. Auch wenn das die Hoffnung mancher ist.

 

China hätte beispielsweise die Möglichkeit gehabt, in dieser Krise evidenz-basierte Studien zur Maske durchzuführen. Bei dem politischen System ist das machbar. 

 

Es gibt zwar eine Studie aus Hongkong, diese ist aber fehlerhaft, wie Prof. Dr. Ines Kappstein feststellte:

https://www.roulette-forum.de/topic/20591-corona-jetzt-wirds-eng-für-zocker/?do=findComment&comment=436938

 

Hat man von anderen solchen Studien aus China gehört?

 

Das künstliche Aufbauschen kleiner Probleme kostet auf jeden Fall Glaubwürdigkeit. Und wenn dann noch einseitig Milliarden verteilt werden, dann ist sie vollends verloren.

 

Die Folge: 

vor 14 Stunden schrieb Verlierer2:

Wenn man so ein Supervirus kommt, ist die Welt am Ende,

In dem Rollenspiel Event 201 (Johns Hopkins Universität, Bill and Melinda Gates-Stiftung) im September letzten Jahres ( https://www.youtube.com/watch?v=OBoZp4bIoPU , https://www.youtube.com/watch?v=QkGNvWflCNM , https://www.youtube.com/watch?v=rWRmlumcN_s , https://www.youtube.com/watch?v=LBuP40H4Tko , https://www.youtube.com/watch?v=0-_FAjNSd58 , https://www.youtube.com/watch?v=AoLw-Q8X174  )  setzten die Akteure auf vertraute Medien, um ihre Botschaft unters Volk zu bringen.

 

Mit anderen Worten: diese Akteure - u.a. auch ein Lufthansa-Manager - halten das Volk für nur blöd. So als ob es nicht anfängt, sich selbst Gedanken zu machen.

 

Glaubwürdigkeit ist oberstes Gebot bei einem "Supervirus". Wie bekommt man Glaubwürdigkeit? Durch Transparenz.

 

Vielleicht ist das aber politisch nicht gewollt?

 

 

 

Café:kaffeepc:

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RKI

Bundes­land Elektro­nisch über­mittelte Fälle
  An­zahl Dif­fe­renz
zum
Vor­tag
Fälle
in den
letzten
7 Tagen
7-Tage-
Inzi­denz
Todes­fälle
Baden-Württem­berg 47.353 +246 1.690 15,3 1.871
Bayern 65.331 +412 2.636 20,2 2.651
Berlin 13.257 +148 854 22,8 227
Branden­burg 4.101 +11 70 2,8 169
Bremen 2.223 +4 84 12,3 59
Hamburg 7.230 +65 296 16,1 269
Hessen 17.757 +120 748 11,9 545
Meck­lenburg-
Vor­pommern
1.123 +18 57 3,5 20
Nieder­sachsen 18.964 +64 822 10,3 670
Nord­rhein-West­falen 65.753 +521 2.839 15,8 1.848
Rhein­land-Pfalz 10.183 +67 357 8,7 248
Saarland* 3.234 0 56 5,7 176
Sachsen 6.774 +82 294 7,2 227
Sachsen-Anhalt 2.457 +4 90 4,1 66
Schles­wig-Holstein 4.460 +39 195 6,7 161
Thüringen 3.958 +20 133 6,2 189
Gesamt 274.158 +1.821 11.221 13,5

9.396        7-Tage-Schnitt     1.771

* Aus Saarland wurden gestern keine Fälle übermittelt.

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vor 1 Minute schrieb Samyganzprivat:

 

          Todes­fälle
           
         

9.396       

1. Mutmaßliche Ziffer der tatsächlichen Infizierten bei einer Todesrate von 0,1 % (Case Fatality Rate - Swiss Policy Research (diverse Studien: https://swprs.org/studies-on-covid-19-lethality/ ))

 

99,9 : 0,1 = 999

 

999 * 9396 = 9.386.604 Infizierte

 

 

 

 

2. Mutmaßliche Ziffer der tatsächlichen Infizierten bei einer Todesrate von 0,27 % (Heinsberg, Nord-Rhein-Westfalen, repräsentative Studie Hendrik Streeck, Bonn)

 

99,73 : 0,27 = 369,37037

 

369,37037 * 9396 = 3.470.603,9 Infizierte

 

 

 

Café:kaffeepc:

 

 

P.S.:

Wie sind Sie bei der Studie vorgegangen?

Prof. Hendrik Streeck: „Wir orientierten uns an einem Protokoll der Weltgesundheitsorganisation WHO für solche Zwecke (https://www.who.int/publications-detail/population-based-age-stratified-seroepidemiological-investigation-protocol-for-covid-19-virus-infection). Insgesamt 600 zufällig ausgewählte Haushalte in Gangelt wurden angeschrieben und gebeten, an der Studie teilzunehmen. 405 Haushalte haben sich bereiterklärt, mitzumachen. Insgesamt 919 Teilnehmer gingen in das Endergebnis mit ein.“

https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020

 

 

Bei weiteren Überlegungen meinerseits habe ich noch einmal über den Beitrag von Albatros ( https://www.roulette-forum.de/topic/20591-corona-jetzt-wirds-eng-für-zocker/?do=findComment&comment=436539 ) den Schluß gezogen, trotz der Empfehlungen des Bundesministeriums des Inneren, von den Diskussionen um die Sterblichkeitsrate wegzukommen, daß es sinnvoll sein könnte, die Relevanz des Krönungsvirus innerhalb des Virusbioms im einzelnen Menschen für ein Todesrisiko zu ermitteln. 

 

Daraus ergibt sich folgende Formel:

 

9396 Tote * 6 % = 563,76 Tote

 

Damit gibt - wenn man die 6 % der amerikanischen CDC (Äquivalent zum RKI) auf die deutsche Situation übertragen würde - es ein Todesrisiko, das ausschließlich durch COVID-19 verursacht wäre, von bisher 563,76 Toten seit Beginn der Zählung. 

bearbeitet von Café

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Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger, Universität Augsburg hatte ein Rechtsgutachten zur Krönungsthematik abgefaßt:

"3. Aufhebungspflicht

Liegen die Voraussetzungen für die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nicht mehr vor, ist diese gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 IfSG aufzuheben. Diese Aufhebungspflicht folgt aus der indikativen Formulierung dieser Norm: 'Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen.' Raum für Ermessen besteht im Fall, dass die Tatbestandsvoraussetzungen nicht mehr vorliegen, demnach nicht. Dies ändert freilich nichts an der Einschätzungsprärogative des Bundestages auf Tatbestandsseite (dazu bereits oben, II.2.c)."

https://www.bundestag.de/resource/blob/790906/a68e51c169564f8302c72ed352d7769d/19_14_0197-13-_ESV_Wollenschlaeger_Covid19-data.pdf

 

Jetzt wurde Wollenschläger am 9. September 2020 per Videokonferenz vom Gesundheitsausschuß des Deutschen Bundestags befragt. U.a. ging es um die rechtlichen Befugnisse des Deutschen Bundestags:

Minute: 14 Sekunde: 52

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw37-pa-gesundheit-corona-709474?fbclid=IwAR05dFLC85xMpCelTlkk8G9jcUW3591_TuSDaQrkjN8zB_TpSSbHj8VeF7M

Hier bezieht er sich auf das Robert-Koch-Institut als Instrument und Qualitätsmerkmal als Entscheidungsgrundlage für das für den Bundestag vorbehaltene Privileg der "Einschätzungsprärogative".

 

Wie kann das sein, wenn die gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit weisungsgebundene Behörde "Robert-Koch-Institut" als Bewertungsgrundlage eines Tatbestands dient, über den die Exekutive kontrollierende Legislative zu befinden hat? Wer sichert die Objektivität von Aussagen der dem Bundesministerium für Gesundheit weisungsgebundenen Behörde "Robert-Koch-Institut"? Wie kann es sein, daß objektiv zur Verfügung stehende Informationen über den Zustand des Gesundheitssystems für politische Entscheidungen des Deutschen Bundestages keine - zumindest eine untergeordnete - Rolle spielen, während Informationen der bundesunmittelbare Behörde "Robert-Koch-Instituts" immer ein "Geschmäckle" haben, weil sie eben weisungsgebunden ist?

 

Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger vor dem Gesundheitsausschuß des Deutschen Bundestags:

" (...) Bewertet man nun abschließend die aktuelle Situation, so bestehen meines Erachtens - und das ist ja bei Herrn Drosten gerade angeklungen - aufgrund der aktuellen Risikoeinschätzung des RKI wesentliche für die Bejahung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite relevante Parameter. So die Dynamik, das bundesweite Ausbruchgeschehen, die erhebliche Gefährdung für die öffentliche Gesundheit. Richtig ist - und das zeigt ja auch die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, daß die Ressourchenbelastung des Gesundheitssystems aktuell für gering erachtet wird, aber in der Risikoeinschätzung findet sich auch der Hinweis einer sehr schnellen örtlichen Zunahme und damit einhergehende entsprechende Belastung für Gesundheitswesen und Versorgungsinfrastruktur. Und damit läßt sich auch die erforderliche Notwendigkeit einer notwendigen Destabilisierung des Gesundheitssystems vorzubeugen, bejahen. Es ist ja nicht erforderlich, daß schon eine Destabilisierung eingetreten ist. Und die Gewichtung all dieser Parameter, die ich aufgezeigt habe, obliegt dem Bundestag. (...)" (Minute 12 Sekunde 5 bis Minute 13 Sekunde 10

 

Also Wollenschläger selbst bejaht eine entsprechende Vorbeugung, sagt aber gleichzeitig, daß die "Gewichtung" von Informationswertigkeiten dem Bundestag obliegt. Bei der Bejahung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite stützt sich Wollenschläger im wesentlichen auf die gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit weisungsgebundene Behörde "Robert-Koch-Institut" und holt den gleichzeitig in Videokonferenz zugeschalteten Prof. Drosten gleich mit ins Boot - richtig einschätzend, daß Prof. Drosten und RKI sowieso eine identische Meinung vertreten. Der Bundestag ist also für die Gewichtung der Relevanz der Risikoeinschätzung durch das Bundesministerium für Gesundheit zuständig - nichts anderes ist die Risikoeinschätzung der Behörde "Robert-Koch-Institut".

 

Da Prof. Drosten in seiner Stellungnahme vor dem Gesundheitsausschuß des Deutschen Bundestages auch darauf aufmerksam macht, daß nicht nur die Toten bei der Bewertung der Bedrohlichkeit des Krönungsvirus zu berücksichtigen sind, sondern auch die Kranken, stellt sich schon die Frage, warum sich das bisher in der Statistikstruktur nicht niedergeschlagen hat. Wenn die örtliche Tageszeitung von "Hundertausenden von Patienten" schreibt, dann ist das eine Irreführung, weil sie Infizierte mit Erkrankten gleichsetzt. Dieser Zeitung ist jedoch nichts vorzuwerfen, da sie ja offensichtlich aufgrund von politischen Druck so berichtet, wie sie berichtet. 

 

Die Risikobewertung des Robert-Koch-Institut hat offiziell folgende Struktur:

"In die Risikobewertung gehen ein

  • der jeweils verfügbare aktuelle Kenntnisstand zur internationalen Situation,
  • die aktuelle epidemiologische Lage in Deutschland,
  • die Verfügbarkeit von Schutz- und Behandlungsmaßnahmen"

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung_Grundlage.html

 

Diese allgemeine Beschreibung sieht dann konkret so aus:

"Aktuell werden u.a. folgende verfügbare Informationen für die Risikobewertung herangezogen:

  • Übertragbarkeit: Fallzahlen und Trends zu gemeldeten Fällen gemäß Infektionsschutzgesetz in Deutschland und in anderen Ländern (siehe Fallzahlen sowie tägliche Situationsberichte des RKI, Ref. 3, 4)
  • Schwereprofil: Anteil schwerer, klinisch kritischer und tödlicher Krankheitsverläufe sowie mögliche Langzeitfolgen in Deutschland und in anderen Ländern (siehe Steckbrief zu COVID-19, Ref. 5).
  • Ressourcenbelastung des Gesundheitswesens in Deutschland und in anderen Ländern unter Berücksichtigung der jeweils getroffenen Maßnahmen sowie aller Möglichkeiten der Prävention und Kontrolle (siehe z.B. Ref. 6)"

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung_Grundlage.html

 

Es werden Strukturen miteinander verglichen, die nur bedingt vergleichbar sind. Bei den Fallzahlen stellt sich die Frage nach der Qualität der Aussagekraft der national angewandten Tests. Der Drosten-Test ist nicht zur Diagnose von COVID-19 geeignet. In Belgien gibt es eine andere Zählweise als in Deutschland. Was das Schwereprofil betrifft: Wo ist die entsprechende Statistik in Deutschland, die zwischen den einzelnen Schweren der Erkrankung durch das Krönungsvirus unterscheidet? Was die Ressourcenbelastung des Gesundheitswesens in anderen Ländern betrifft: Wie kann man Äpfel mit Birnen vergleichen? Wie geht man mit Fehlinformationen wie im Fall Madrids um?

 

Mit anderen Worten: Wie kann der Deutsche Bundestag sich auf eine Risikobewertung einer Behörde für so weitreichende Entscheidungen stützen, die so wenig aussagekräftig ist?

 

Denn für die von Wollenschläger zitierte "Risikoeinschätzung" wird in Gegensatz zur "RisikoBEWERTUNG" von der Behörde "Robert-Koch-Institut" keine Untersuchungsstruktur mitgeliefert, so daß die "Risikoeinschätzung" letztendlich eine rein subjektiv vorgenommene Angelegenheit ohne "Parameter" ist. Diese Differenzierung zwischen Einschätzung und Bewertung ergibt sich schon daraus, daß bei der vorgenommenen Einschätzung zwischen Bevölkerung und Risikogruppen unterschieden wird. Bei der Risikobewertung darf aber nur auf die Gesamtbevölkerung ein Urteil abgegeben werden, das anhand der obigen Prüfungsstruktur erstellt wird.

 

Wollenschläger weiter:

"Meines Erachtens ist die Frage einer Gefährdung der Infrastruktur des Gesundheitswesens nicht alleine entscheidend. Wie ist das zu begründen? Diese Voraussetzung - diese Infrastrukturrelevanz - wird ja gewonnen im Wege einer teleologisch-systematischen Auslegung aus den Handlungsbefugnissen, die vorgesehen sind für den Fall einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Und richtig ist natürlich, daß sich zahlreiche dieser Handlungsbefugnisse auf die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung beziehen, so daß hier ein wesentlicher Aspekt liegt - auch in Einklang mit den Gesetzesmaterialien, aber ganz wichtig ist es: Ausschließlichkeitscharakter kann dieser Aspekt nicht beanspruchen. Das zeigt bereits ein Blick auf die Handlungsbefugnisse, die sich ja nicht in Maßnahmen bezogen auf die öffentliche Gesundheitsinfrastruktur beschränken, sondern etwa auch Befugnisse hinsichtlich des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs vorsehen, hinsichtlich Finanzhilfen, hinsichtlich der Sicherstellung der Ausbildung etc. Und diesem Katalog wohnt ja eine gewisse Offenheit inne, was ich in meiner Stellungnahme gezeigt habe.

Zweiter wichtiger Punkt: Ebensowenig kann eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit mit einer Gefährdung der Gesundheitsinfrastruktur gleichgesetzt werden. Es ist natürlich richtig, daß das Schutzgut 'Öffentliche Gesundheit' einen überindividuellen Bezugspunkt aufweist, allerdings kann ein solcher überindividueller Bezugspunkt auch bei einer Bedrohung einer Vielzahl von Personen aufgrund der Epidemie gegeben sein. Und das entspricht auch dem gesetzlichen Begriffsverständnis - etwa im Durchführungsgesetz zu den internationaler Gesundheitsvorschriften, wo ja auch ein Bezug auf die Gefahr für die öffentliche Gesundheit auf Ereignisse, die Gesundheit von Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen, vorgenommen wird.

Also, das ist das eine: keine ausschließliche Relevanz, aber jenseits dessen möchte ich wie ich wie gerade eben nochmals betonen, daß auch aufgrund der Risikoeinschätzung des Robert-Koch-Instituts von der Notwendigkeit einer Destabilisierung des Gesundheitssystems vorzubeugen nach wie vor ausgegangen wird. Ich hatte das ja eben gerade erwähnt: Zwar zeigt die Risikobewertung, daß aktuell zwar gering ist, aber gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß sich das örtlich sehr schnell ändern kann - mit entsprechenden Änderungen auch auf die Infrastruktur, so daß auch eine Vorbeugung - auch in Einklang mit das, was Herr Drosten ja gerade eben ausgeführt hat - nach wie vor gegeben ist. (...)" (bis Minute 16 Sekunde: 22)

Letztere Behauptung von Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger ist nachweislich falsch, da die Struktur des öffentlichen Gesundheitswesen so ausgelegt ist, daß es sich gegenseitig subsidiär stützt. Heißt: Notfalls kann ein Patient auch von München nach Hamburg verlegt werden, wenn beispielsweise in Kassel nichts frei ist. Die öffentliche Gesundheitsstruktur ist in Bezirke und Oberbezirke eingeteilt, wobei sich zunächst die Krankenhäuser eines Bezirks gegenseitig aushelfen, danach aber dann mit anderen Oberbezirken kommuniziert wird. Oberhalb der Oberbezirke können sich auch die Bundesländer gegenseitig stützen. Es ist also völlig falsch, was Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger unter Berufung auf das RKI und Prof. Drosten da ausführt.

" (...) Sie ist aktuell in weiten Teilen Deutschlands gering, kann aber örtlich sehr schnell zunehmen und dann insbesondere das öffentliche Gesundheitswesen, aber auch die Einrichtungen für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung stark belasten. (...)"

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html

 

Letztere Aussage der Behörde "Robert-Koch-Institut" eignet sich nicht dazu, daß das Gesundheitssystem von einer Destabilisierung bedroht werden könnte. Die Behörde "Robert-Koch-institut" stellt lediglich fest, daß "Einrichtungen für die ambulante und stationäre medizinische Versorgung stark belaste"t werden könnten. Tatsächlich stellt die Behörde "Robert-Koch-Institut" aber fest, daß die Belastung des Gesundheitssystem "aktuell in weiten Teilen Deutschlands gering" ist.

 

Wieso sich der Deutsche Bundestag mit solchen Aussagen abspeisen läßt, ist mir ein Rätsel.

 

Die Behörde "Robert-Koch-Institut" bewertet lediglich das Risiko für die Gesamtbevölkerung. Einzelne Bevölkerungsgruppen - auf die sich ja Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger bezieht - werden in der Risikobewertung nicht herausgehoben:

"Die Risikobewertung ist die Beschreibung und Einschätzung der Situation für die Bevölkerung in Deutschland. Sie bezieht sich nicht auf die Gesundheit einzelner Individuen oder spezieller Gruppen in der Population und nimmt auch keine Vorhersagen für die Zukunft vor. Stattdessen beschreibt sie die aktuelle Situation für die Gesamtbevölkerung."

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html

 

Man kann also zusammenfassend feststellen: Was Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger vor dem Gesundheitsausschuß vorträgt, ist einfach Quatsch, auch wenn er sich offensichtlich auf folgenden Passus bezieht: 

"Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern." ( https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html ) Er übersieht einfach den Umstand, daß diese Einschätzung nicht zur Risikobewertung gehört. Es soll eben nicht auf einzelne Individuen und spezieller Gruppen bei der Bewertung eingegangen werden. Da "Gesundheit" kein genauer Begriff ist, läßt sich die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland IMMER als hoch einschätzen. Man denke nur an die Belastung durch Luftschadstoffe. Wie das Robert-Koch-Institut zu dieser Einschätzung kommt, wird nicht offengelegt. Gleiches gilt natürlich auch für Risikogruppen.

Abb. 2: Gesundheit als gelungene Bewältigung von inneren und äußeren Anforderungen (aus: Hurrelmann 2000, 88 - analog für Krankheit in: Hurrelmann/Richter 2013, 143)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 

Mein Eindruck: Wollenschläger will keine Verantwortung übernehmen, weshalb er sich bluffmäßig auf die Behörde "Robert-Koch-Institut" und "Prof. Dr. Drosten" bezieht. Auch weist er Verantwortung über das Recht des Deutschen Bundestags, die Faktenlage selbst zu gewichten, von sich auf den Deutschen Bundestag.

 

Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger mag zwar kompetent dafür sein, die juristischen Feinheiten im Zusammenhang mit Gesetzgebungsverfahren zu kennen, inhaltlich hat er bei der Einschätzung der Gesundheitslage wenig beizutragen, weil er sich ohnehin nur auf andere bezieht. Er ist nicht einmal darüber informiert, was das Robert-Koch-Institut selbst schreibt. Das ist bitter für die Gesellschaft, wo er doch von dieser verbeamtet wurde, um sie in ihrem Tun zu beraten.

 

 

 

Café:kaffeepc:

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bearbeitet von Café

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