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Ropro

Flexibilität im Roulettespiel - Notwendigkeit und Berechtigung

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Ropro   
Zitat


...solange ihr anderen nicht vorgaukelt, "es geht, ihr müsst nur selbst das gefühl dafür" bekommen ...
Ich /wir gaukeln niemanden etwas vor, ich habe beschlossen den Spielansatz hier im Forum mit Gleichgesinnten zu teilen und weiter auszudiskutieren.
Um das möglichst praxisnah durchzuführen, wählte ich die Dokumentation der "Live Spiele" dabei wird niemand dazu gezwungen das er irgendwas verstehen muß bzw. Freude mit dem Spielansatz hat oder das er das Spiel selber spielen muss. Jedoch war mir vom Anfang  bewusst in welche "Höhle der Löwen" ich mich da begebe. Die meisten warten ja nur darauf dass das Spiel abstürzt. Oder?

...ist es nicht viel einfacher, ihr beendet es an diesem Punkt und macht zu zweit weiter?...
Wenn das generell von den anderen Forums Thread Teilnehmer so gewünscht wird, bitte gerne, ich habe damit kein Problem. Ich habe derzeit nicht das Gefühl dass das von der Thread  Community so kommuniziert wird? 

Spüre ich da einen gewissen Neid von Dir? Oder täusche ich mich? Auf alle Fälle kommst Du Dir provoziert vor, das war nie meine Absicht!
 

...ihr doch quasi am ende der fahnenstange. um was geht es denn noch?

data und hemjo haben keine chance, die feinheiten zu erkennen...
Wenn Du das so siehst bitte sehr! Dann hast Du zu früh aufgegeben. Ich bin der Meinung wir haben noch nicht einmal so richtig losgelegt. Was sind bitte schon ein wenig über 30 ausgewertete dokumentierte Live-Partien?
Da ist noch viel Luft nach oben. Nach ca. 100 Partien kann man ansatzweise die ersten Beurteilungen fällen.
Bei @hemjo sehe ich das er sich sehr intensiv mit dem Ansatz beschäftigt und auch schon seine Erfolge damit hat. Ich habe aber das Gefühl das ihm dabei die Angst vor "Verlustangriffen" noch ein wenig im Weg steht und er noch nicht soviel Selbstvertrauen in das Spiel miteinbringt. Aber das wird schon werden - wenn er nicht zu früh aufgibt. Das Gespann Data - Sven kann man nicht als "Seilschaft" bezeichnen. Ich glaube nicht das Data Interesse hat in diesen Ansatz noch viel Zeit zu investieren. Ist aber seine Sache. 

 

...weil: es besteht die möglichkeit, ihr belügt euch(was ich nicht unterstelle!). es besteht die möglichkeit, ihr irrt euch. es besteht die möglichkeit, ihr setzt nur theoretisch, solange es  um spielgeld geht. es besteht die möglichkeit, nur ihr zwei seid in der lage, dies zu verstehen. es besteht die möglichkeit, noch denkfehler im system zu haben...
Ja auch hier hast Du recht, diese Möglichkeiten (Ausnahme: ...es besteht die möglichkeit, nur ihr zwei seid in der lage...) stehen grundsätzlich alle offen, mehr wissen wir wenn wir weitermachen und die Entwicklung des Spielansatzes mitverfolgen. Jeder der sich mit den hier angeführten Informationen auseinandersetzt und Erfahrung am Roulette Tisch hat kann das genau so umsetzen. So schwer ist es nun auch wieder nicht. 

 

...fakt ist, diese flexiblen entscheidungen sind nicht zu definieren und somit muss jeder dies für sich entscheiden. die grundregeln in all ihren "gesetzen" sind doch fest...
Fakt ist das Du die flexiblen Entscheidungen hier so anprangerst und deshalb für Dich persönlich das Kernproblem darstellt. Wirklich Fakt ist, das Ich alle diese flexiblen Entscheidungen mit nachvollziehbaren Informationen versehen habe. Jeder einigermaßen geübte Pleinspieler wird das für seine Zwecke genau so umsetzen können. Da kann ich Dir leider nicht helfen das Thema flexible Anwendung gehört zu diesem Spiel wie das Amen im Gebet!

 

Gruß: Roli888

 

Das obige Zitat habe ich aus dem Thread von Data: Testreihe Sven´s Spiel Seite 71 kopiert.

 

Ich denke da gibt es einiges Grundsätzlich zu diskutieren.

 

1. Der obige Text ist eine Antwort an @Spielkamerad , dessen heftigen Angriff auf @Roli888  ich hier nicht auch noch zitieren möchte.

 

Es gibt die Erwartungshaltung an Systeme, daß diese mit wenigen knappen Regeln einen dauerhaften Gewinn erwirtschaften.

Diese Regeln sollen eindeutig und klar sein und keinen Interpretationsspielraum zulassen.

 

Das letzte wahrscheinlich, damit jeder Dösbaddel Roulettemillionär werden kann.

 

2. Eine sehr große und starke Gruppe hingegen behauptet, daß solche Systeme nicht existieren können. Der häufigste dafür genannte Grund ist die Unüberwindbarkeit des Hausvorteils.

Auch das ist richtig. Denn mathematisch betrachtet ist im Roulette mit mechanischen, mathematischen Systemen früher oder später der Hausvorteil erreicht. Wenn nicht schon vorher durch Einsatzlimits oder Kapitalbereitstellungsprobleme der Ofen eh aus ist.

 

3. Das haben auch viele derjenigen erkannt, die sich selbst (eher scherzhaft oder der Einfachheit halber) Rouletteforscher nennen oder nennen lassen. Das ist sehr despektierlich meiner Meinung nach. Denn mit diesem Wissen suchen sie trotzdem wege, wie man das Spiel derart gestalten kann, daß man einen sogenannten positiven Erwartungswert erreicht. Auch dies wird an und ab behauptet, daß das auf einfachem Wege möglich sei. Leider hüllen sich diese Behaupter in Schweigen und deuten nichtmal ihre Strategien an, man muss Ihnen glauben oder nicht. haben hat man nix davon.

 

4. Die KG oder AP-Player hingegen sind der betonierten Überzeugung, daß es nur auf dem physikalischen Wege geht. Die dazu nötigen Fähigkeiten hat aber nicht jeder bzw. wird nicht jeder erlernen können Ich zum Beispiel, erkenne garnix mehr, wenn der Kessel sich dreht. Ich weiss nicht wo ich hingucken soll, wo ich was zählen könnte und dann noch abschätzen sollte, wo die Kugel aufprallt und wie sie streut. Respekt vor denen, die diese Fähigkeiten haben.

 

5. Was bleibt also denen, die mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und auch großem Spaß am Tüfteln, versuchen dem Zufallsgeschehen ein Beinchen zu stellen?

 

Zunächst müssen sie sich vom Begriff System distanzieren, denn dieses muss auch von der Bezeichnung her, an vielen starren Regeln nachvollziehbar sein. Ich z.B. benenne meine Ergebnisse als "Strategie". Wie im Fußball, kann diese Strategie klappen oder nicht.

 

Bleiben wir beim Fußball oder anderen Sportarten, die u.a. Strategien erfordern. Man kann vorher festlegen, wie man gedenkt, den Gegner zu besiegen. Dieser tut das aber auch. Und nun sthen beide auf dem Platz und bei keinem oder nur bei einem klappt es. Der Trainer eines Teams wird nicht zugucken und weinen, sondern er wird Gegenstrategien erarbeiten. In dem einen Falle, ist es die, die Abwehr zu verstärken, indem anderen die, das Mittelfeld oder den Sturm zu verändern. Oder was auch immer. Ein Trainer muss auf Situationen flexibel reagieren. Man stelle sich vor, er müsste, könnte dies nur nach einem festen Regelwerk. Unvorstellbar, oder?

 

6. Strategien sind natürlich vorbereitet, orientieren sich am Spielgeschehen und Zwischenergebnis. Diese Leistung soll auch eine Roulette-Strategie erbringen. Warum das nicht erlaubt sein soll, bleibt zumindest für mich ein Rätsel.

 

Eine Falle bei Strategien kann natürlich sein, wenn es zu einem vorbereiteten Änderungssignal kommt. Die Formulierung wird möglicherweise so lauten:

Wenn und wenn und wenn dann möglicherweise Das unter Berücksichtung dessen, aber nicht dann wenn ... .

 

Dieses entspricht aber nicht den Ansprüchen der Systemfanatiker, das ist klar.

Ebenso wird es, ähnlich wie beim Kesselgucken oder AP, Leute geben, die dieses nicht nachvollziehen, lernen, verstehen, sehen und begreifen werden, weil sie selbst die Auslöser der Problemstellung nicht erkennen.

 

 

 

 

 

 

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sachse   

So Roli888,

ich habe mir jetzt die genannten Seiten bei Haller durchgelesen.

Die beweisen mir nun gar nichts.

Es läuft also auf die übliche Diskrepanz zwischen Wissen und Glauben hinaus.

Ich bin nicht gläubig  -  ich weiß lieber.

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starwind   
vor 52 Minuten schrieb Ropro:

............................................................................................

Es gibt die Erwartungshaltung an Systeme, daß diese mit wenigen knappen Regeln einen dauerhaften Gewinn erwirtschaften.

Diese Regeln sollen eindeutig und klar sein und keinen Interpretationsspielraum zulassen.

 

Das letzte wahrscheinlich, damit jeder Dösbaddel Roulettemillionär werden kann. 

 

Nein, es geht allein um die rationale Nachvollziehbarkeit oder umgekehrt formuliert um das Ausgrenzen von Geschwurbel.

 

vor 52 Minuten schrieb Ropro:

.........................................

Ich z.B. benenne meine Ergebnisse als "Strategie". Wie im Fußball, kann diese Strategie klappen oder nicht.

 

Bleiben wir beim Fußball oder anderen Sportarten, die u.a. Strategien erfordern. Man kann vorher festlegen, wie man gedenkt, den Gegner zu besiegen. Dieser tut das aber auch. Und nun sthen beide auf dem Platz und bei keinem oder nur bei einem klappt es. Der Trainer eines Teams wird nicht zugucken und weinen, sondern er wird Gegenstrategien erarbeiten. In dem einen Falle, ist es die, die Abwehr zu verstärken, indem anderen die, das Mittelfeld oder den Sturm zu verändern. Oder was auch immer. Ein Trainer muss auf Situationen flexibel reagieren. Man stelle sich vor, er müsste, könnte dies nur nach einem festen Regelwerk. Unvorstellbar, oder?

 

Eine anders geartete Satztechnik mit dem Begriff "Strategie" zu belegen bringt lediglich ein anderes Wort ins Spiel, aber noch keinen Inhalt.

 

Fußball gefällt mir im Vergleichssinne gar nicht, da die Anfangsbedingungen, die zu einem Ergebnis führen werden, völlig andere sind als beim Roulette, gleichgültig, ob die Coupergebnisse über die traditionellen Spielgeräte (Kessel und Kugeln) erzeugt werden oder über RNG.

 

vor 52 Minuten schrieb Ropro:

............................................

6. Strategien sind natürlich vorbereitet, orientieren sich am Spielgeschehen und Zwischenergebnis. Diese Leistung soll auch eine Roulette-Strategie erbringen. Warum das nicht erlaubt sein soll, bleibt zumindest für mich ein Rätsel.

 

Natürlich ist so etwas erlaubt, es ist aber ebenso erlaubt, sich darüber Gedanken zu machen, ob eine spezielle Strategie geeignet sein kann, einen positiven Erwartungswert zu erzeugen.

 

vor 52 Minuten schrieb Ropro:

..............................................

Eine Falle bei Strategien kann natürlich sein, wenn es zu einem vorbereiteten Änderungssignal kommt. Die Formulierung wird möglicherweise so lauten:

Wenn und wenn und wenn dann möglicherweise Das unter Berücksichtung dessen, aber nicht dann wenn ... .

 

So, hier schließt sich eigentlich der Kreis zur Thread-Überschrift.

Meinst Du Strategie = Flexibilität ?

So verstehe ich das jedenfalls auf den ersten Blick.

 

 

vor 52 Minuten schrieb Ropro:

..................................................

Dieses entspricht aber nicht den Ansprüchen der Systemfanatiker, das ist klar.

Ebenso wird es, ähnlich wie beim Kesselgucken oder AP, Leute geben, die dieses nicht nachvollziehen, lernen, verstehen, sehen und begreifen werden, weil sie selbst die Auslöser der Problemstellung nicht erkennen.

 

Ist mir alles viel zu abstrakt.

 

Die einzig interessante Frage ist doch, ob die "Strategie" bzw. "Flexibilität" schriftlich klar definierbaren Regeln unterliegt oder nicht ?

Das hat nicht das Geringste mit "Systemfanatismus" zu tun, sondern ausschließlich mit Rationalität.

 

Also ganz klar folgende Frage: was ist der Hintergrund, den Du ausdrücken willst, für Strategie bzw Flexibilität ?

An die Spielsituation angepasste klar definierbare Satzregeln oder Bauchgefühl, Intuition oder sonstige höchst persönliche Entscheidungen, die an derselben Stelle des Spiels jeder anders treffen kann ?

 

Starwind

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Ropro   
vor 8 Minuten schrieb starwind:

Also ganz klar folgende Frage: was ist der Hintergrund, den Du ausdrücken willst, für Strategie bzw Flexibilität ?

An die Spielsituation angepasste klar definierbare Satzregeln

Ich hatte klar gestellt, daß dieser Anspruch dem Zufall in seiner Erscheinungsvielfalt nciht gerecht werden kann.

 

vor 8 Minuten schrieb starwind:

oder Bauchgefühl, Intuition oder sonstige höchst persönliche Entscheidungen, die an derselben Stelle des Spiels jeder anders treffen kann ?

Du hast recht, diese Aspekte habe ich garnicht beleuchtet. Aber kurz und knapp: Weder das eine noch das andere ist gemeint.

 

PS:

Zitat

Ist mir alles viel zu abstrakt.

Wer nicht abstrahieren kann, wird keine exakte Analyse des Geschehens erstellen können.

 

 

 

bearbeitet von Ropro

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starwind   
vor einer Stunde schrieb Ropro:

Ich hatte klar gestellt, daß dieser Anspruch dem Zufall in seiner Erscheinungsvielfalt nciht gerecht werden kann.

 

Da bin ich völlig anderer Ansicht, aber deine Antwort bedeutet in anderen Worten ausgedrückt eindeutig, dass Du davon ausgehen musst, Flexibilität = nicht definierbar.

 

Zitat

..................................

Du hast recht, diese Aspekte habe ich garnicht beleuchtet. Aber kurz und knapp: Weder das eine noch das andere ist gemeint.

 

Zwischen diesen beiden von mir skizzierten Möglichkeiten gibt es keine Dritte, solange man sich nicht in dem Zustand befindet nach den Regeln noch zu suchen, sie aber noch nicht gefunden zu haben oder gar den Bereich der Esoterik betritt.

(Bitte nicht mißverstehen, dies ist kein "Anmachen", sondern lediglich die Anwendung von Logik.)

 

Zitat

PS:

Wer nicht abstrahieren kann, wird keine exakte Analyse des Geschehens erstellen können.

 

Eine "exakte Analyse des Geschehens" wäre die Aufdeckung von Regel/n.

Der Zufall folgt jedoch keinen Regeln, es gibt für ihn lediglich statistische Werte, die nicht frei erfunden wurden, sondern aus dem Zufall selbst "extrahiert" wurden.

 

Da der Zufall selbst nicht "abstrahieren" kann, beurteile ich es als unmöglich über menschliches "Abstrahieren" (=ableiten, entwickeln, verallgemeinern, generalisieren) ihm auf die Schliche (seine roulettebezogenen Ergebnisse) zu kommen.

 

Starwind

bearbeitet von starwind

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Ropro   
vor 3 Minuten schrieb starwind:

Da bin ich völlig anderer Ansicht, aber deine Antwort bedeutet in anderen Worten ausgedrückt eindeutig, dass Du davon ausgehen musst, Flexibilität = nicht definierbar.

 

Wie ich Dich kenne, verzichtest Du darauf, den Nachweis zu führen, daß es ein "System" gibt, daß die Roulette schlägt.

Bzw. Daß Du in der Lage bist starre Regeln zu formulieren, die das Roulettproblem lösen.

 

Ich habe nicht gesagt, und gehe auch nicht davon aus, daß Flexibilität zwangsläufig nicht definierbar ist. Aber eine Entscheidung an einem bestimmten Punkt, ist möglicherweise von der Interpretation der Daten abhängig. Und diese Interpretation ist ein Abwägen von Pro und Contra, daß nicht starr vorgeschrieben werden kann.

Flexibilität = nicht definierbar: Das ist eine mit Verlaub, schlampige und provokative Schlussfolgerung.

 

Ich sehe es eher so: Ein guter Manager trifft die richtigen Entscheidungen, ohne alle dafür notwenidgen Fakten zu kennen.

 

 

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starwind   
vor 40 Minuten schrieb Ropro:

Wie ich Dich kenne, verzichtest Du darauf, den Nachweis zu führen, daß es ein "System" gibt, daß die Roulette schlägt.

Bzw. Daß Du in der Lage bist starre Regeln zu formulieren, die das Roulettproblem lösen.

 

Ich nenne es nicht "System", sondern der Spielsituation angepasste Satztechnik.

Ich betrachte dies durchaus als "flexibel". Der Duden beschreibt diesen Begriff in der Hauptbedeutung mit "an veränderte Umstände anpassungsfähig". Die jeweilige Situation, die der Zufall vorgibt (bin schließlich kein Hellseher), löst meine jeweilige anzuwendende Satz-/Warteregel/n aus.

Tiefer gehe ich in der Tat nicht, ich säge schließlich nicht den Ast ab, von dem ich ernte.

 

Zitat

Ich habe nicht gesagt, und gehe auch nicht davon aus, daß Flexibilität zwangsläufig nicht definierbar ist. Aber eine Entscheidung an einem bestimmten Punkt, ist möglicherweise von der Interpretation der Daten abhängig. Und diese Interpretation ist ein Abwägen von Pro und Contra, daß nicht starr vorgeschrieben werden kann.

 

Wenn Du jetzt ergänzend den Begriff der "Interpretation" hinzu nimmst, so bedeutet das doch sprachlich zwangsläufig, dass es keine eindeutige Satzfolgerung gibt. Wenn unterschiedliche Personen unterschiedlich interpretieren können, so gibt es eben keine eindeutige Satzregel (gleichgültig, ob sie zum Treffer oder zur Niete führen mag).

 

Zitat

Flexibilität = nicht definierbar: Das ist eine mit Verlaub, schlampige und provokative Schlussfolgerung.

 

Dies war nicht im Entferntesten provokativ gemeint.

Ich hatte gefragt:

vor 1 Stunde schrieb starwind:

An die Spielsituation angepasste klar definierbare Satzregeln..............?

 

Worauf Du antwortetest:

vor 1 Stunde schrieb Ropro:

Ich hatte klar gestellt, daß dieser Anspruch dem Zufall in seiner Erscheinungsvielfalt nciht gerecht werden kann.

 

Also nein, also keine definierten Satzregeln. Wie soll man dies anders verkürzt verstehen können als Flexibilität=nicht definierbar ???????

Das wird nunmehr ja noch verstärkt durch Deinen Hinweis auf Interpretationsmöglichkeiten.

 

Zitat

Ich sehe es eher so: Ein guter Manager trifft die richtigen Entscheidungen, ohne alle dafür notwenidgen Fakten zu kennen.

 

Das habe ich zeitlebens diametral gehandhabt (obwohl mein Berufsbild nicht mit Manager bezeichnet wurde), ich habe regelmäßig versucht, mir möglichst viele Fakten direkt von der Basis zu holen und mich nicht auf die von sachfremden Eigeninteressen verfärbten Sprüche der "Zwischenebenen" verlassen und bin damit bestens gefahren.

Das, was Du als "gute Manager" bewertest waren für mich die Schreibtischtäter, Sprücheklopper und Pfeifen, unberührt von jeglicher erforderlicher Sachkenntnis. Dass selbst die mal eine richtige Entscheidung treffen ist auf Grund des Zufalls dennoch nicht auszuschließen, das ist aber ein anderer Zufall als der roulettespezifische.

 

Starwind

bearbeitet von starwind

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vor 17 Stunden schrieb Ropro:

 

Das obige Zitat habe ich aus dem Thread von Data: Testreihe Sven´s Spiel Seite 71 kopiert.

 

Ich denke da gibt es einiges Grundsätzlich zu diskutieren.

 

1. Der obige Text ist eine Antwort an @Spielkamerad , dessen heftigen Angriff auf @Roli888  ich hier nicht auch noch zitieren möchte.

 

Es gibt die Erwartungshaltung an Systeme, daß diese mit wenigen knappen Regeln einen dauerhaften Gewinn erwirtschaften.

Diese Regeln sollen eindeutig und klar sein und keinen Interpretationsspielraum zulassen.

 

Das letzte wahrscheinlich, damit jeder Dösbaddel Roulettemillionär werden kann.

 

2. Eine sehr große und starke Gruppe hingegen behauptet, daß solche Systeme nicht existieren können. Der häufigste dafür genannte Grund ist die Unüberwindbarkeit des Hausvorteils.

Auch das ist richtig. Denn mathematisch betrachtet ist im Roulette mit mechanischen, mathematischen Systemen früher oder später der Hausvorteil erreicht. Wenn nicht schon vorher durch Einsatzlimits oder Kapitalbereitstellungsprobleme der Ofen eh aus ist.

 

3. Das haben auch viele derjenigen erkannt, die sich selbst (eher scherzhaft oder der Einfachheit halber) Rouletteforscher nennen oder nennen lassen. Das ist sehr despektierlich meiner Meinung nach. Denn mit diesem Wissen suchen sie trotzdem wege, wie man das Spiel derart gestalten kann, daß man einen sogenannten positiven Erwartungswert erreicht. Auch dies wird an und ab behauptet, daß das auf einfachem Wege möglich sei. Leider hüllen sich diese Behaupter in Schweigen und deuten nichtmal ihre Strategien an, man muss Ihnen glauben oder nicht. haben hat man nix davon.

 

4. Die KG oder AP-Player hingegen sind der betonierten Überzeugung, daß es nur auf dem physikalischen Wege geht. Die dazu nötigen Fähigkeiten hat aber nicht jeder bzw. wird nicht jeder erlernen können Ich zum Beispiel, erkenne garnix mehr, wenn der Kessel sich dreht. Ich weiss nicht wo ich hingucken soll, wo ich was zählen könnte und dann noch abschätzen sollte, wo die Kugel aufprallt und wie sie streut. Respekt vor denen, die diese Fähigkeiten haben.

 

5. Was bleibt also denen, die mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und auch großem Spaß am Tüfteln, versuchen dem Zufallsgeschehen ein Beinchen zu stellen?

 

Zunächst müssen sie sich vom Begriff System distanzieren, denn dieses muss auch von der Bezeichnung her, an vielen starren Regeln nachvollziehbar sein. Ich z.B. benenne meine Ergebnisse als "Strategie". Wie im Fußball, kann diese Strategie klappen oder nicht.

 

Bleiben wir beim Fußball oder anderen Sportarten, die u.a. Strategien erfordern. Man kann vorher festlegen, wie man gedenkt, den Gegner zu besiegen. Dieser tut das aber auch. Und nun sthen beide auf dem Platz und bei keinem oder nur bei einem klappt es. Der Trainer eines Teams wird nicht zugucken und weinen, sondern er wird Gegenstrategien erarbeiten. In dem einen Falle, ist es die, die Abwehr zu verstärken, indem anderen die, das Mittelfeld oder den Sturm zu verändern. Oder was auch immer. Ein Trainer muss auf Situationen flexibel reagieren. Man stelle sich vor, er müsste, könnte dies nur nach einem festen Regelwerk. Unvorstellbar, oder?

 

6. Strategien sind natürlich vorbereitet, orientieren sich am Spielgeschehen und Zwischenergebnis. Diese Leistung soll auch eine Roulette-Strategie erbringen. Warum das nicht erlaubt sein soll, bleibt zumindest für mich ein Rätsel.

 

Eine Falle bei Strategien kann natürlich sein, wenn es zu einem vorbereiteten Änderungssignal kommt. Die Formulierung wird möglicherweise so lauten:

Wenn und wenn und wenn dann möglicherweise Das unter Berücksichtung dessen, aber nicht dann wenn ... .

 

Dieses entspricht aber nicht den Ansprüchen der Systemfanatiker, das ist klar.

Ebenso wird es, ähnlich wie beim Kesselgucken oder AP, Leute geben, die dieses nicht nachvollziehen, lernen, verstehen, sehen und begreifen werden, weil sie selbst die Auslöser der Problemstellung nicht erkennen.

 

 

 

 

 

 

moin ropro,

 

von "heftigen angriff" dürfte ja so gar nicht die rede sein. was du daraus interpretierst, ist schlicht unfug.

meine aussage war mit "vorgaukeln" vielleicht schlecht gewählt. asche auf mein haupt!

wenn du alles gelesen hast/hättest?, wärst du darauf gekommen, dass es darum geht, wenn du an eine stelle kommst, wo es im system von festen regeln abweicht,

sollte man dem gegenüber lieber mal sagen, "ab hier kann ich dir nicht mehr helfen". ab da kann er entscheiden, ob und wie es weiter geht.

diese klaren aussagen fehlen.

 

"Flexibilität = nicht definierbar: Das ist eine mit Verlaub, schlampige und provokative Schlussfolgerung."

 

nein ist es nicht! erklärung: auch als kg kannst du flexibel agieren. trotzdem kann man jederzeit dem anderen nachvollziehbar erklären, warum man so gehandelt hat.

auch da wiederholen sich die abläufe jedes mal, wenn die gleiche situation erneut auftritt, wie die, die vorher dazu geführt hat.

ein bsp.für klassische system dauert mir jetzt zu lange. bringe ich gern, wenn es verlangt wird.

 

 

sp.........!

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