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Die lästigen Intermittenzketten


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vor 10 Stunden schrieb bonus74:

niemand hat es je fertig gebracht, unendlich viele Spiele zu spielen und daher handelt es sich meiner Ansicht nach um ein Pseudo-Argument.

 

Ich verwende diese Formulierung auch und meine damit, dass es sich dabei um ein "System" handelt, welches stetig ins Plus läuft.

Vergleichbar etwa mit der Rechnerei von 1+1 =2 +1=3 +1=4 +1=5 usw.

Das hat auch noch niemand bis unendlich ausgerechnet aber jeder begreift, dass die (Gewinn)summe immer größer wird.

 

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vor 7 Stunden schrieb sachse:

 

Ich verwende diese Formulierung auch und meine damit, dass es sich dabei um ein "System" handelt, welches stetig ins Plus läuft.

Vergleichbar etwa mit der Rechnerei von 1+1 =2 +1=3 +1=4 +1=5 usw.

Das hat auch noch niemand bis unendlich ausgerechnet aber jeder begreift, dass die (Gewinn)summe immer größer wird.

 

weitermachen hab ich keine Lust, weil zu heftig

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Am 1.10.2021 um 00:06 schrieb bonus74:

 

Dazu wäre vielleicht anzumerken, das Norman Leigh in seinem Bestsellerroman "Thirteen against the bank" keineswegs die Behauptung aufgestellt hat, er hätte "auf Dauer" gespielt. Sondern er hatte ja keinen Zweifel daran gelassen, daß seine Aktion mit den 12 anderen Buddys (Spielkameraden) eine einmalige Aktion war, die er nicht wiederholen wollte. Die ganze Unternehmung hat nur 14 Tage Spielzeit benötigt und ca. 100 000 britische Pfund eingebracht, die geteilt wurden. Ich habe das Buch da. Es ist leider in englisch. Eine Wiederholung war nicht vorgesehen.

 

@bonus74:  Ja, man kann den Angriff auch als Bold-"Team-Play"-Spiel sehen. Es bleibt also eine Short-Term-Spekulation. Smart ist halt, wenn man so eine Situation catcht, daß die Bank "nichts" machen kann und nur durch ihr eigenes  Plastik-/Kunstgeld verliert. 

So ein Team-/Syndikat-Spiel kann man ja heutzutage leicht durchrechnen. Dann nimm 100 Teams, es kommt die Gauß'sche Glockenkurve raus. Ist ja auch mein Lieblingsthema bei @Juan. Lass 100 Spieler nach der Methode von @Juan spielen, es kommt die Gauß'sche Glockenkurve raus.

 

Zitat

"Auf Dauer" ist meiner Ansicht nach so eine Formulierung, die der Sache nicht gerecht wird, denn diese "Dauer" bedeutet ja im statistischen Sinne eine Spiele-Anzahl N, die "gegen unendlich geht" im Sinne der Infinitesimalrechnung und niemand hat es je fertig gebracht, unendlich viele Spiele zu spielen und daher handelt es sich meiner Ansicht nach um ein Pseudo-Argument.

Das ist zu eng betrachtet. Natürlich kann man spekulieren, über eine begrenzte Zeit ein Plus zu erzielen, sei es durch ein 6-Jahres Angriff mit einem satzarmen EC-Spiel auf alle drei EC und mit allen erdenklichen Kniffen oder das andere Extrem nur 1 Coup im Leben, also bold-play, siehe Beispiel in Vegas "ganzes Vermögen auf ROT".

Ein Casino-Spielanbieter spekuliert aber nicht, er möchte auf Dauer - also auf Ewigkeit - sicher gewinnen. Das macht er durch den eingebauten Hausvorteil. Umgekeht bedeutet dies, der Spieler kann auf Dauer nur als AP (Advantage-Player) gewinnen, sprich er muß ein prozentualen Vorteil (=positiver Erwartungswert) haben.

:hut:

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vor 3 Stunden schrieb Egon:

Ein Casino-Spielanbieter spekuliert aber nicht, er möchte auf Dauer - also auf Ewigkeit - sicher gewinnen. Das macht er durch den eingebauten Hausvorteil. Umgekeht bedeutet dies, der Spieler kann auf Dauer nur als AP (Advantage-Player) gewinnen, sprich er muß ein prozentualen Vorteil (=positiver Erwartungswert) haben.

 

Insoweit richtig, ohne positiven Erwartungswert geht es nicht.

 

vor 3 Stunden schrieb Egon:

Das ist zu eng betrachtet. Natürlich kann man spekulieren, über eine begrenzte Zeit ein Plus zu erzielen, sei es durch ein 6-Jahres Angriff mit einem satzarmen EC-Spiel auf alle drei EC und mit allen erdenklichen Kniffen oder das andere Extrem nur 1 Coup im Leben, also bold-play, siehe Beispiel in Vegas "ganzes Vermögen auf ROT".

 

Dies hingegen ist in der Tat "zu eng betrachtet", da dahinter nichts weiter als die pure Behauptung steckt, es sei klassisch unmöglich, einen positiven Erwartungswert herzustellen.

Da bist Du aber in zahlreicher Gesellschaft derer, die es ebenfalls nicht raffen; und das ist wirklich gut so.

 

:hut:

 

Starwind

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vor 8 Stunden schrieb Egon:

@bonus74:  Ja, man kann den Angriff auch als Bold-"Team-Play"-Spiel sehen. Es bleibt also eine Short-Term-Spekulation. Smart ist halt, wenn man so eine Situation catcht, daß die Bank "nichts" machen kann und nur durch ihr eigenes  Plastik-/Kunstgeld verliert. 

So ein Team-/Syndikat-Spiel kann man ja heutzutage leicht durchrechnen. Dann nimm 100 Teams, es kommt die Gauß'sche Glockenkurve raus. Ist ja auch mein Lieblingsthema bei @Juan. Lass 100 Spieler nach der Methode von @Juan spielen, es kommt die Gauß'sche Glockenkurve raus.

 

Das ist zu eng betrachtet. Natürlich kann man spekulieren, über eine begrenzte Zeit ein Plus zu erzielen, sei es durch ein 6-Jahres Angriff mit einem satzarmen EC-Spiel auf alle drei EC und mit allen erdenklichen Kniffen oder das andere Extrem nur 1 Coup im Leben, also bold-play, siehe Beispiel in Vegas "ganzes Vermögen auf ROT".

Ein Casino-Spielanbieter spekuliert aber nicht, er möchte auf Dauer - also auf Ewigkeit - sicher gewinnen. Das macht er durch den eingebauten Hausvorteil. Umgekeht bedeutet dies, der Spieler kann auf Dauer nur als AP (Advantage-Player) gewinnen, sprich er muß ein prozentualen Vorteil (=positiver Erwartungswert) haben.

:hut:


@Egon. Ich weiss inzwischen, dass fuer eine klassische Lösung Deine Fantasie

    nicht ausreicht. Den prozentualen Vorteil, das sind nicht nur „alle erdenklichen 

    Kniffe“ und auf die Gauß'sche Glockenkurve müssten auch bei 100 Spielern die

    nach mir spielen, alle vergeblich warten. 
    
    Du bist nun bereits bei sechs Jahren glücklich (!) gewonnen und  erzaehlst vom    

    satzarmen Spiel. Ich muss Dich korrigieren, betreibe kein satzarmes Spiel,   

    sondern tätige oft nur kurze Angriffe. 

    Damit waeren bis zum naechsten Versuch zwei weitere Falschmeldungen

    korrigiert. Hoffe ich muss Dich nicht irgendwann  in Lauterbach2 umbenennen.

    

 

   Juan 
    

    

 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb Schneckchen:

Schwarze Dame steht verkehrt .

:h:

 

Bist Du dir da ganz sicher ? :D

 

Starwind seit vielen Jahren kein Schach mehr angefasst

bearbeitet von starwind
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vor 10 Minuten schrieb Schneckchen:

Ihr habt recht ,sorry .

Ist das denn nicht ein Vorteil für einen Spieler?

 

Nein, deshalb wird ja zunächst ausgelost wer weiss bekommt, also den ersten Zug hat.

Da nach jedem Spiel die Farben gewechselt werden, stellt sich ohnehin Gleichheit ein bei einer geraden Zahl von Gesamtspielen.

 

Der Aufstellungsort der schwarzen Dame selbst beinhaltet meines Wissens keinerlei Vorteil, dazu wissen Schachkoniferen aber sicher viel mehr als ich.

 

Starwind

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vor 12 Minuten schrieb starwind:

dazu wissen Schachkoniferen aber sicher viel mehr als ich.

Starwind

 

Bist Du sicher, mit Koniferen das richtige Späßchen gemacht zu haben?

Hier lesen doch auch Lutscher und weitere Koniferen mit.

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vor 12 Minuten schrieb starwind:

 

Nein, deshalb wird ja zunächst ausgelost wer weiss bekommt, also den ersten Zug hat.

Da nach jedem Spiel die Farben gewechselt werden, stellt sich ohnehin Gleichheit ein bei einer geraden Zahl von Gesamtspielen.

 

Der Aufstellungsort der schwarzen Dame selbst beinhaltet meines Wissens keinerlei Vorteil, dazu wissen Schachkoniferen aber sicher viel mehr als ich.

 

Starwind

Würden die Damen nicht gegenüberstehen, könnten die Gegenzüge gleich gespielt werden und es wäre immer Patt.

Da sie aber gegenüber stehen bildet sich ein Spiegelbild ab, daß nach kurzer Zeit dem Zweitziehenden zum Nachteil wird. Deswegen muss der sich was überlegen.

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vor 10 Minuten schrieb sachse:

Bist Du sicher, mit Koniferen das richtige Späßchen gemacht zu haben?

Hier lesen doch auch Lutscher und weitere Koniferen mit.

 

Nee, ich bin mir keinesfalls durchgängig sicher, aber ich lass' mir doch meinen Spaß nicht verderben. 1663824086_brll.gif.37bb07b01320e6a8e477d03b43f11795.gif

 

Starwind

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vor 12 Minuten schrieb Ropro:

Würden die Damen nicht gegenüberstehen, könnten die Gegenzüge gleich gespielt werden und es wäre immer Patt.

Da sie aber gegenüber stehen bildet sich ein Spiegelbild ab, daß nach kurzer Zeit dem Zweitziehenden zum Nachteil wird. Deswegen muss der sich was überlegen.

 

Danke, kurze absolut logische Erklärung. :top2:

 

Ich habe zu dem Spiel unheimlich viel vergessen. Mein Vater war halbprofessioneller Schach- und Skatspieler, wenn der von einem Turnier zurück kam und Andeutungen schlechter Laune zeigte, war klar, dass er nur Zweiter geworden war.

Der hat mich auch als Kind nicht gewinnen lassen, so dass er mir an einigen Spielen den Spaß genommen hat.

 

Allerdings hat er meinem Halbbruder und mir hemmungslos beim Zocken das Taschengeld abgenommen. Da änderte auch das Entsetzen meiner Mutter nichts dran, für ihn war klar, wenn sie den Jungen das erstattet, dann nehme ich ihnen das auch noch ab.

War eine harte Schulung für Kinder und Jugendliche, aber im Nachhinein bin ich ihm hoch dankbar. Er hat uns nebenbei beigebracht, den Verstand eingeschaltet zu lassen, wenn's um's "Zocken" um Geld ging.

 

Starwind

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vor 53 Minuten schrieb Ropro:

Würden die Damen nicht gegenüberstehen, könnten die Gegenzüge gleich gespielt werden und es wäre immer Patt.

Da sie aber gegenüber stehen bildet sich ein Spiegelbild ab, daß nach kurzer Zeit dem Zweitziehenden zum Nachteil wird. Deswegen muss der sich was überlegen.

Auch von mir Danke für die Erklärung.

:h:

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vor 18 Stunden schrieb Schneckchen:

Auch von mir Danke für die Erklärung.

:h:

ich wollte schreiben, das meinst du doch nicht im ernst.

wenn man warten kann klärt sich manches von selbst .

das ist ein Bildschirm Foto vom Chess was seit w7 im System integriert ist.

mir ist es noch nie gelungen ab stufe 5 zu gewinnen bis 3 ist einfach 4schon ziemlich schwer.

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