Also 's sind bei diesem Test ja 'ne Vielzahl von Kombinationen möglich, wer will, kann ja anhand weit'rer Permanenzen weit're Möglichkeiten testen, allerdings sind nicht alle sinnvoll. Z. B. ist die durchschnittliche Anzahl gespielter TVS je Coup int'ressant: selbst wenn fünf TVS pro Coup gespielt werden, liegt der Durchschnitt gespielter TVS pro Coup sehr viel geringer. Wenn maximal nur drei, vier oder fünf Coups lang auf 'ne TVS gespielt werden, hat das zur Folge, dass sich 's Setzen der Breite des Spiels anpasst:
- werden nur wenige unterschiedliche TVS gezogen, werden nur diese gespielt (mit gutem Zwischenergebnis),
- werden viele TVS gezogen, so setzt diese Taktik auch in die Breite, aber die Treffer sind dann nicht ausreichend.
Wenn wir also jede TVS als potentiellen KF betrachten, so gibt 's doch erhebliche (Zwischen-)Verluste, sobald mehr als drei TVS in Folge gezogen werden. Und dieses 'breite' Ziehen ist häufig genug, um insgesamt 'n positives Ergebnis zu verhindern. Wir dürfen also nicht immer auf jede vermeintlich KF werdende TVS spielen. Sobald drei TVS in drei Coups kommen, sind kurze, rentable Wiederholungen nicht mehr gegeben, weil schon sechs Einsätzen aufgelaufen sind. Drei TVS sind die Hälfte aller, d. h. die Häufigkeiten wie bei den Einfachen Chancen verteilt. Im Mittel kommen sechs Coups lang nur drei unterschiedliche TVS. Wie oft kommt aber dieser Lauf durch vier, fünf oder gar sechs TVS überhaupt vor? Nach 4126 Coups haben wir folgende Werte:
| | gesamt | nach Coup |
| 4 | 759 | 5,4 |
| 5 | 308 | 13,3 |
| 6 | 78 | 50,0 |
Das sieht bös' aus: jeweils alle fünf bis sechs Coups kommen vier unterschiedliche TVS, in der Hälfte dieser Vierer-Fälle wird danach die fünfte TVS gezogen, nach fünf Fünfer-Fällen ein mal auch noch die sechste TVS! 's bedeutet aber auch, dasses im Schnitt fast sechs Coups lang bei den drei zuletzt gezogenen TVS bleibt. Während dieses konzentrierten Spiels machen wir gute Gewinne. Sobald aber 'ne vierte dazu kommt, wird's teuer. 's verlagert sich 's Ziehen auf die and'ren TVS, zur Hälfte kommt sofort auch noch die fünfte dazu (also vier Einsätze verloren). Selbst 's sehr breite Spiel auf sechs unterschiedliche TVS in sechs Coups ist ein mal innerhalb des 72-Coups-Tages d'rin. Wiederum positiv kann mer vermerken: 's spitze Spiel läuft im Durchschnitt sechs Coups, in Einzelfällen auch auch mal doppelt oder sogar dreimal so lang. And'rerseits: wenn breit gezogen wird, dann meistens auch ausgiebig. 's ist damit klar, warum wir trotz aller Kombinationsvielfalt keinen positiven Gesamt-Saldo erreichen konnten. Durch einige Kombinationen folgt 's Setzen zwar 'm breiten bzw. spitzen Spiel, aber eben nicht ausreichend. 's Spielen auf eine bis drei TVS darf einfach nicht auf 'ne vierte oder gar fünfte TVS ausgedehnt werden, weil das zu viel Kapital bei zu geringer Trefferchance auf die 'alten' TVS erfordert. Ganz im Gegenteil: sobald 'ne vierte TVS gezogen wird, muss gepasst werden, bis sich wieder 'n spitzes Ziehen einstellt, also 'ne Konzentration auf maximal drei TVS wieder gegeben ist. Aus den Häufigkeitsverteilungen der ersten Beiträge haben wir u. a. erkannt, wie wenig Verlust-Coups nur hingenommen werden dürfen. Aus der Beobachtung der Führenden und der Favoriten ergab sich nun, dass nur wenige TVS pro Coup gespielt werden dürfen. Welche TVS und wie lang diese zu spielen sind, wird in den nächsten Beiträgen beschrieben.