Geschrieben 04 January 2008 - 23:48
's Roulette-Spiel bietet die unterschiedlichsten Satzmöglichkeiten:
vom Spiel auf ECs (Rot - Schwarz, Impair - Pair, Manque - Passe) über die Drittel-Chancen (Dutzende und Kolonnen), die Transversale Simple und Transversale Plein, Carré, Cheval und auf einzelne Zahlen.
Abgedeckt wird dabei jeweils 'ne unterschiedlich Anzahl der 37 vorhandenen Zahlen. Wir schwätzen hier allgemein von Merkmalen auf die innerhalb 'ner Chance gespielt werden kann.
Jede Chance hat ihre besonderen Erscheinungen, jeweils besonders gefährliche, aber auch gewinnträchtige. Jede Chance erfordert also auch 'ne and're Taktik, wie zu spielen ist.
's Spiel auf 'ne Transversale Simple (im weit'ren TVS genannt, auch TVS 1 bis 6, da wir nur die regulären TVS angucken) deckt sechs Zahlen ab. Durch Setzen mehrerer TVS können entsprechend mehr Zahlen abgedeckt werden, von 6 bis zu sinnvollerweise maximal 30 der 37 Zahlen pro Coup.
Damit bietet 's Spiel auf TVS in sich 'ne Vielfalt von Satzmöglichkeiten, and'rerseits sind 'ne Vielzahl von Gesichtspunkten zu beachten.
Beim Spielen auf TVS sind neben dem 'steilen' Spiel auf nur eine TVS praktisch auch 'n Spiel wie auf 'n Drittel, wie auf 'ne EC, aber auch auf zwei Drittel und 's besonders 'breite' Spiel auf fünf TVS möglich.
Gegenüber 'm Spiel auf EC ist 's Spiel auf TVS natürlich durch die komplette Zero-Steuer benachteiligt anstatt nur der halben.
Die Vorteile sind jedoch aus 'nem and'ren Gesichtspunkt gegeben:
's gibt nur sechs Einfache Chancen, die jeweils 18 Zahlen abdecken. Bei den TVS kann mer 18 Zahlen abdecken, indem mer die TVS 1+2+3, 1+2+4, 1+2+5, 1+2+6 oder 1+3+4, 1+3+5, 1+3+6 oder 1+4+5, 1+4+6 sowie 1+5+6, dazu noch 2+3+4, 2+3+5, 2+3+6 oder 3+4+5, 3+4+6 und 3+5+6, dann noch 4+5+6.
Anstatt der bloss sechs Möglichkeiten auf EC sind hier 17 unterschiedliche Kombinationen möglich. Dies bedeutet, dass in 'nem Spiel entsprechend häufiger besonders vorteilhafte Situationen anzutreffen sind.
Drittel-Chancen gibt's original auch wieder nur sechs, 3 Dutzend und 3 Kolonnen. Bei den TVS können 12 Zahlen so gespielt werden:
1+2, 1+3, 1+4, 1+5, 1+6 und 2+3, 2+4, 2+5, 2+6 oder 3+4, 3+5, 3+6 sowie noch 4+5, 4+6, letztlich noch die 5+6 anstatt 'm oberen Drittel.
Auch hier verbreitert sich 's Spektrum von Satzmöglichkeiten auf 15 anstelle der drei Dutzend plus die der drei Kolonnen.
Auf den Dutzenden können durch Setzen von zwei Merkmalen 24 Zahlen abgedeckt werden, indem mer entweder D1+D2, D1+D3 oder D2+D3 spielt, analog dazu die drei Kombinationen der Kolonnen, also insgesamt wieder sechs Kombinationen.
Per TVS sind ebenfalls nur sechs Kombinationen gegeben:
1+2+3+4, 1+2+3+5, 1+2+3+6 und 2+3+4+5, 2+3+4+6 sowie 3+4+5+6, praktisch also die drei der Dutzend und drei 'gestreute' Vierer-Kombinationen.
Dies bedeutet also, dass Manque/Passe nur zwei (Spezial-) Fälle von insgesamt 17 Möglichkeiten sind, die Gesetzmäßigkeiten bzw. Besonderheiten des Spiels auf die Hälfte der Zahlen zu realisieren.
's Spiel auf die TVS bietet also 'n weites Spektrum an Satzmöglichkeiten. Die besonders gewinnträchtigen Situationen aller and'ren Satzarten können auf TVS realisiert werden.
Dazu kommt 'n and'rer Gesichtspunkt:
Im Roulette ist prinzipiell alles ausgeglichen, 's kann im Prinzip nur Saldo null minus Zero-Steuer geben.
Gewinnen kann mer bloss, wenn mer nach 'nem frühen Gewinn endet. Aber diese Aussage ist natürlich falsch, weil mer frühe Gewinne genauso oft hat wie erst sehr späte Treffer.
'n früher Gewinn auf Plein ist am besten, weil dort wird 1 zu 35 ausgezahlt. 'n frühes Gewinnen auf EC bringt mit der 1 zu 1-Auszahlung relativ wenig. Hie reicht 'n früher Treffer nicht, mer muss schon früh und lange Trefferserien haben.
TVS liegt dazwischen: 'n Treffer zahlt 1 zu 5. Und mer hat die Chance, auch mehrere frühe Treffer in Folge zu machen.
Jede Chance hat ihre besonderen Erscheinungen. Am bekanntesten sind die der ECs, wo von Intermittenzen, Serien, Figuren usw. die Rede ist.
Auf Plein ist die Rede vom Zwei-Drittel-Gesetzt - das auf allen Chancen gilt - und kein starres Systemspiel ist damit erfolgreich.
Im übrigen zieht sich 's Plein-Spiel so lang', dass kaum signifikante Erswcheinungen zu erkennen sind, ausser z. B. 'ne Ballung oder 'S Ausbleiben von Dopplungen.
Auf TVS dagegen sind die Ziehungen so dicht, dass sehr leicht wieder Erscheinungen bestimmten Charakters zu erkennen sind.
's Problem liegt da d'rin diese Erscheinungen 'lesen' zu können - und um das zu lernen, soll dieses Thema helfen.
'Lernen' - welcher erwachsene Mensch will schon lernen - und wer bildet sich ein, and'ren was lehren zu können.
Wenn 's Spaß macht, macht 's richtig Spaß, zu lernen. Lehren braucht das niemand, mer lernt ganz allein von und für sich.
'n and'res Reizwort in Roulette-Kreisen: Intuition.
Kein/e vernünftige/r Spieler/in spielt intuitiv. 'n vernünftiger Spieler setzt nach System mit mathematischer Genauigkeit - in Erwartung, dass die Mathematik des Roulettespiels 'n Rechenfehler enthält.
Enthält s'e aber nicht und darum ist tausenden Systemspielen gemein, dass kein Dauergewinn mit ihnen zu machen ist.
Vielleicht gibt's sogar zehn taugliche Systeme, doch gewonnen werden kann nur, wenn s'e meisterlich gespielt werden.
Kein Mensch überlebt auf dieser Welt, wenn er in lebensentscheidenden Fragen keinen Instinkt für's Überleben eingesetzt hat.
Kein Mensch kann irgend'nen Job auf Dauer erfolgreich machen, wenn er nicht ab und zu instinktiv - regelwidrig - Entscheidungen trifft.
Nix auf dieser Welt ist so geregelt, dasses ausschliesslich mit starren Regeln dauerhaft zu arbeiten in der Lage wär'.
's gibt stets prinzipielle Regeln, die beachtet werden müssen, damit kein totaler Schaden entsteht. 's gibt natürlich überall Regeln, welche den normalen Ablauf steuern.
Diese Regeln lernt z. B. 'n Lehrling, beherrscht 'n braver Geselle oder Sachbearbeiter.
Aber das reicht eben nicht in allen Situationen aus. Dann muss mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge gewusst werden, 's muss 'n Meister oder Chef sein Wissen einbringen - oder 's entscheiden einer rein intuitiv in genau der richtigen Weise - ohne genau zu wissen warum.
Solche Arten von Entscheidungen trifft jeder Mensch, privat, im Beruf, extrem wichtig bei Sport und Spiel - und im besonderen beim Roulette-Spiel.
Dieses intuitive Handeln hat absolut nix mit 'gedankenlos', 'unreflektiert', 'unbewusst' oder 'willkürlich' zu tun.
Natürlich bringt 's nix, völlig irrsinnig, witzlos, und blödsinnig nur irgendwann irgendwas zu setzen. Das bringt maximal gar nix bzw. so viel wie 's stete Setzen nach irgendwelchen starren Regeln.
's ist vielmehr wichtig, 'n breites Wissen über die Zusammenhänge, die Häufigkeitsverteilungen und über die Erscheinungen 'nes Charakters zu haben, um dann im Normalfall nach wohlbegründeten, zweckmäßigen Regeln zu setzen, und im entscheidenden Moment zu erkennen, dass gar kein Normalfall vorliegt und intuitiv - aufgrund des Wissens d'rum - richtig zu entscheiden.
's ist nix leichter, als beim Roulette zu gewinnen. Passiert ohne Probleme jedem Anfänger. 's einzige Problem ist, nicht zu verlieren, nicht mehr zu verlieren als zu gewinnen.
Mer muss z. B. wissen, dass mer sehr lang' mehr gewinnen kann als zu verlieren, und dass mer nur selten in die lange, tiefe Verlustphase kommt, die alle vorigen Gewinn-Überschüsse wieder egalisiert.
In den folgenden Beiträgen werden darum zuerst mal die Häufigkeitsverteilungen untersucht, welche in vielfältiger Form auf den TVS anzutreffen sind. Da d'raus ergeben sich schon einige wichtige Grundregeln.
Dann wird 's Verhalten der führenden TVS (eine TVS muss fast immer häufiger gezogen worden sein als die and'ren) untersucht.
Die Führende steht aber oft nicht allein', 's gibt vielmehr bei jedem Spiel 'ne Gruppe favorisierter TVS. Deren Verhalten wird 'n weit'rer Beitrag aufzeigen.
Da d'raus ergibt sich, welche TVS in welcher Situation wie lang' sinnvoll zu spielen ist.
's Nicht(-mehr)-Verlieren ist für's Gewinnen entscheidend. In 'ne umfangreichen Beitrag wird darum die Thematik untersucht, welche als Limit oder Ziel bezeichnet ist.' s wird 'ne Vielzahl von Limits bzw. Zielen definiert werden.
Diese Wissens-Grundlagen werden dann in Grundregeln umgesetzt, Regeln zur Auswahl der zu spielenden TVS, zur Anzahl zu spielender Coups, zur jeweils sinnvollen Einsatzhöhe, zur Fortsetzung bzw. Beendigung 's Spiels werden aufgestellt.
Diese Regeln sind Grundregeln, welche sich aus den Erscheinungen ableiten. Diese Regeln stellen 'ne Vielzahl von aussagen dar, die keinesfalls 'auswendig gelernt' werden können. Diese Regeln sind selbstverständlich, wenn mer ihre Begründung begriffen hat.
Diese Regeln gehen auch oft von Begriffen aus, die keine feste Definition haben, z. B. 'spitzes Spiel' ist 'ne Erscheinung, welche zwar klar zu erkennen, aber kaum genau zu definieren ist.
Diese Regeln gehen auch oft von nicht genau fixierten Zahlenwerten aus, z. B. Saldostand +10. Die/der Spieler/in muss von Fall zu Fall entscheiden, ob +7 oder +12 in etwa +10 entspricht. 's wird keine mathematische Genauigkeit in Situationen vorgetäuscht, wo's unerheblich ist, so oder so zu entscheiden. 'S ist oft absolut notwendig, dass völlig intuitiv entschieden wird.
Viele Regeln sind daher absolut auslegungsfähig und -notwendig, z. B. so lang' gewonnen wird. Ganz anders ist allerdings die Situation im Verlust:
dann treten plötzlich absolut exakte Regeln in Kraft, welche ohne Ausnahme in strikter Weise einzuhalten sind.
Dieses intuitive Spielen ist also keinesfalls 'n regellosen Setzen auf irgendwas. 's spielt sich vielmehr im Rahmen von Grundregeln ab, welche aus der Gesamtsicht 'nes Spielverlaufs Auslegungssache sind.
Nur in Gefahrensituationen gelten absolut verbindliche Regeln, welche im Einzelfall durchaus ihre schädliche Wirkung haben (z. B. wird vielleicht 'n Treffer im nächsten Coup verhindert), aber insgesamt unerlässlich sind, um hohe Verluste schon im Ansatz zu vermeiden und damit erst ' Gewinnen möglich machen.
Die Grundregeln sind trotz ihrer Vielfältigkeit leicht einsichtig. Deren Anwendung und Auslegung ist allerdings nur anhand 'ner Vielzahl von Beispielen zu verstehen.
D'rum werden hundert Spiele als Beispiele fast Coup für Coup kommentiert. 's wird einige Zeit in Anspruch nehmen, diese Spiele mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen. Danach sollt' jedoch 's Verständnis für diese Spielweise erworben sein.
Allerdings nicht 's Anwenden-Können, also die praktische, selbstständige Handhabung. Das muss jede/r in mindestens im gleichen Umfang, besser länger, üben.
Wie dann geübt wird, bleibt jede/r/m selbst überlassen. Mer kann sich Permanenzen auf den Seiten der Casinos runterladen, oder den Fun-Mode von OCs verwenden, im Live-Spiel der OCs erst mal ohne Geldeinsatz probieren, dann gibt's den Live-Modus der Casinos, wie auch immer...
Diese Roulette-Spielweise ist also nicht mit herkömmlichen Spielsystemen zu vergleichen. Diese geben normalerweise vor, mit 'ner bestimmten Satzweise den Zufall überlisten zu können.
Hier wird dagegen aufgezeigt, wie sich die Zufallsereignisse auf den TVS wirklich präsentieren und warum 's sinnvoll ist, sich in bestimmten Situationen wie zu verhalten.
Solang keine Gefahr besteht, können, sollten und müssen diese Grundregeln intuitiv ausgelegt werden. Nur in kritischen Situationen sind sehr genaue Regeln strikt anzuwenden.
Dieses Spiel schafft nicht automatisch, sondern 's eigene Üben ist letztendlich für den Erfolg oder Nichterfolg ausschlaggebend.
Mer sollt' also die folgenden Beiträge mit große Ruhe und voller Konzentration lesen, selbst wenn anscheinend Banales angesprochen wird, damit 's Unterbewusstsein alles aufnehmen kann, was für dieses 'intuitive' Spielen notwendig ist.