danny sagte am 11. Dezember 2007:
"...Gesellschaftsspiele dienen in erster Linie dazu, um sich tatsächlich die Zeit zu vertreiben, s'e dienen aber auch zur Kommunikation zwischen den Menschen, schaffen zwischenmenschliche Nähe...
Anders beim Glücksspiel:
hier spielt jede/r für sich, jede/r will gewinnen, hier geht's um die eigene Kohle, um viel eigene Kohle. Und s' fatale d'ran ist, dass jede/r weiß, dasses einfach sein kann, beim Glücksspiel wie z. B. Roulette zu gewinnen. Nur dasses schwer ist, die anfänglich gewonnene Kohle, sofern gewonnen wurd', auch bei sich zu behalten..."
Anders beim Glücksspiel:
hier spielt jede/r für sich, jede/r will gewinnen, hier geht's um die eigene Kohle, um viel eigene Kohle. Und s' fatale d'ran ist, dass jede/r weiß, dasses einfach sein kann, beim Glücksspiel wie z. B. Roulette zu gewinnen. Nur dasses schwer ist, die anfänglich gewonnene Kohle, sofern gewonnen wurd', auch bei sich zu behalten..."
Das macht aber nicht die Sucht aus!
Was Du sagst ist im Wesentlichen eine Definition des Spiels. Deine Definition.
Es ist nicht gesagt, dass der Beteiligte an einem Ballerspiel auf einem Gameserver nicht süchtig wird.
Im Gegenteil - die Suchtgefahr in diesem Bereich wird äußerst hoch eingestuft.
Da ist das Argument des materiellen Gewinnens nicht passend.
Und ich kenne eine Solitairistin. Sie legt acht. neun, zehn Stunden am Tag Patiencen. Jeden Tag. Bis auf ihren kleinen Haushalt und ihre Katze hat sie für nichts Zeit. Inzwischen verkommt ihr Garten, sie hört kein Radio, liest keine Zeitung. Überall liegen Kartenspiele herum, offene Katzenfutterdosen, Unrat. Es riecht muffig. Inmitten dieser skurilen Atmosphäre taucht sie in die Welt der Karten, aus deren Ergebnis sie wahrsagt.
Auch eine Sucht.
Nichtstoffliche Sucht hat nichts mit materiellen Gewinnaussichten zu tun.
Und die Arten der Spiele, auf die die Betroffenen versessen sind, könnten mannigfaltiger nicht sein.
NACHTFALKEüberBERLIN
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