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Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?


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119 Antworten in diesem Thema

#31 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 05 July 2007 - 15:29

Wohlgemerkt reden wir nicht vom Erfolg oder Misserfolg ...und auch nicht vom Sinn oder vom Unsinn der einen oder der anderen Setzweise.
Hier geht es nur darum:
Kann ich unter diesen grundsätzlich vorgezeichneten Bedingungen überhaupt das Spiel betreiben, weswegen ich in das Casino gekommen bin? Sobald nämlich die Protokollierungen umfangreicher sind, die Berechnungen komplizierter werden oder die Sätze eine größere Menge zu platzierender Jetons beinhalten, ist das Spiel mit zunehmendem Zeitfaktor nicht mehr in den Griff zu bekommen.

Für den, der „en tableau“ spielt, ist ein schneller Kessellauf oft problematisch.
Es ist ja nicht nur die Tatsache der Protokollierung des Laufs.
Wenn ich ihn mitschreibe, nun gut... ...dann hab' ich's geschrieben.
Das heißt aber noch lang nicht, dass ich jedwelche Schlüsse daraus gezogen habe.
Ich habe auch zwischendurch nicht mehr die Möglichkeit des Nachberechnens des vorstündigen Laufs, weil mir die Zeit während der laufenden bespielten Permanenz einfach nicht dafür bleibt; Fehler fallen oft erst bei späterer Kontrolle der Buchhaltung auf und sind im schnellen laufenden Spiel nicht mehr korrigierbar, um aus neuen Rückschlüssen andere Einsatzsignale zu berücksichtigen. Oder Fehlerhaftigkeiten fallen erst auf, nachdem das Spiel bereits beendet ist.

Bearbeitet von Nachtfalke, 05 July 2007 - 15:30.


#32 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 05 July 2007 - 17:13

Zitat

Dabei, Sachse, kommt es nicht auf den einzelnen Coup an - es ist deren Aufeinanderfolge von Coup zu Coup.
Mit anderen Worten:
Künftige Ereignisse haben ihren Ursprung in Vorläufen oä.
Dann solltest Du Dich mit Boulgari und den anderen Vendorianern zusammentun,
denn Ihr glaubt daran, dass es einen kausalen, bedingenden Zusammenhang
zwischen Gewesenem und Kommendem gibt.
Da dieser Zusammenhang im Roulette lediglich bei der statistischen Auswertung von
mechanischen Ungenauigkeiten(Kesselfehler) eine Rolle spielt, ist jeder derartige Ansatz im Kern falsch
und führt im Dauergebrauch auch mit der Krücke der Progression zum Verlust in Höhe der bekannten Prozente.

sachse

#33 Milka

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Geschrieben 05 July 2007 - 18:18

Beitrag anzeigensachse sagte am 5 Jul 2007, 18:13:

Da dieser Zusammenhang im Roulette lediglich bei der statistischen Auswertung von
mechanischen Ungenauigkeiten(Kesselfehler)
eine Rolle spielt, ist jeder derartige Ansatz im Kern falsch
und führt im Dauergebrauch auch mit der Krücke der Progression zum Verlust in Höhe der bekannten Prozente.

sachse


[indent]Konsequent ist, wenn man auch einen Holzweg zu Ende geht![/indent]:huepfen:

#34 jason

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Geschrieben 05 July 2007 - 18:49

@ sachse,

Es gibt diese seltenen Tage wo sich eine EC nicht 50/50 sondern 33/66 verhält. Manchmal den ganzen Abend.( mathematisch

nicht beweisbar :huepfen: ) Auf solche Tage kannst Du oft lange warten. Wenn Du diese Wartezeit verkürzt indem Du Dir Figuren

oder andere Sachen schnitzt und da Häufigkeiten auswertest, was ist falsch daran ? Du spielst mit der Bank.

jason :wink4:

Bearbeitet von jason, 05 July 2007 - 18:57.


#35 jason

    Analytiker

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Geschrieben 05 July 2007 - 18:56

Beitrag anzeigenMilka sagte am 5 Jul 2007, 18:18:

[indent]Konsequent ist, wenn man auch einen Holzweg zu Ende geht![/indent]:wink4:
Wie weit willst Du noch gehen ? Pleintreffer mit 200 Stücken :huepfen: heute EWR

#36 bagalut

    Forscher

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Geschrieben 11 July 2007 - 12:30

Ich habe in den USA an solchen Rouletteautomaten gedattelt. Europäisches Roulette gegenüber Amerikanischem Roulette an den Tischen. Man konnte sich zwischen den Coups soviel Zeit lassen, wie man wollte, da man selbst den Wurf ausgelöst hat. Einiger Nachteil: Man konnte nur folgende Beträge setzen: 0,25, 0,50, 1,00, 1,25, 2,00, 2,50, 4,00, 5,00, 10,00 oder 20,00 US $
Eine Manipulation war bestimmt nicht nötig, da viele Spieler "just for fun" z.B. 20 Dollar reingeschmissen haben und diese auch sehr schnell verspielt haben und dann ab zum nächsten Automaten.....

#37 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 11 July 2007 - 14:08

Beitrag anzeigenbagalut sagte am 11. Juli 2007:

"...in den USA an solchen Rouletteautomaten gedattelt. Europäisches Roulette gegenüber Amerikanischem Roulette an den Tischen. Man konnte sich zwischen den Coups soviel Zeit lassen, wie man wollte, da man selbst den Wurf ausgelöst hat..."
Soweit ich weiss haben diese Automaten in den USA aber noch einen zweiten Nachteil - nicht bezogen auf die Regeln des amerikanischen Roulettes gegenüber dem europäischen, sondern bezogen auf die dortige Einstellung der Maschinen gegenüber denen hier in Westeuropa: Man tauscht den „Vorteil“ der unbegrenzten Zeit, die man zum Setzen hat, ein gegen den Nachteil, dass die Kugel überhaupt keine weiter laufende Permanenz erzeugt, wenn nicht gesetzt wird.

Bearbeitet von Nachtfalke, 11 July 2007 - 14:09.


#38 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 11 July 2007 - 14:18

Auf diese Weise wurde vor vielen Jahren für mich ein Spiel an solchen Automaten bei Budapester Betreibern reichlich illusorisch; wenn kein Einsatz erfolgte, stand der Kessel still.

Einen passenden Einstieg in eine Permanenz verhindert diese Betriebsweise der Automation auf exzellente Weise. So ist man ständig auf Einsätze angewiesen, um überhaupt einen Lauf erhalten. Gewissermaßen ist ein solcher Lauf dann das, was hier im Forum an manchen Stellen als die „Persönliche Permanenz“ bezeichnet wird.

Kein Wunder: wenn die Kugel nur dann eine Zahl auslost, soweit vorher jemand einen Jeton gesetzt hat, gibt's zwischen dem Kessellauf und dem persönlichen Ertragskonto nur noch insoweit eine Verschiedenheit, indem die Einsätze in verschiedener Höhe getätigt werden müssen.

#39 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 11 July 2007 - 14:37

In Tschechien gibt es reihenweise diese Kessel, um die herum man mechanische Touchtable platziert hat; jeweils vier bis acht Spieler/Spielergemeinschaften können rund um den Kessel herum ihr eigenes Spiel setzen und dosieren.

Einige Spieler in den osteuropäischen Staaten umgehen die nachteiligen Elemente im Spiel - das Verharren der Permanenz im Stillstand, bis eine Partei einen Einsatz getätigt hat. Mit als „Schattenspielern“ bezeichneten Assistenten kommen sie in die Spielhallen. Die Aufgabe dieser Schattenspieler ist, nach jeder ausgelosten Zahl einfach einen Einsatz in der minimal setzbaren Höhe zu tätigen... ...nur damit der Kessel anläuft, sodass überhaupt eine Zahlenfolge entsteht, aus der die Spieler ein Signal für den Einsatz ziehen. Insbesondere Pleinspieler mit wechselnden Einsätzen, die mit hohem Guthaben die Übersicht über ihre Gewinne und Verluste an Hand des Zählers auf ihrer Maschine haben möchten, lassen gern jemanden auf einem anderen Spielplatz diese Dauereinsätze über Stunden gegen ein Entgelt ausführen.

Bearbeitet von Nachtfalke, 11 July 2007 - 14:38.


#40 Nachtfalke

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Geschrieben 11 July 2007 - 14:55

Diese Touchtable-Konfigurationen tauchen mittlerweile vermehrt auch hier in Deutschland auf. Meist sind es Hinterzimmer-Roulettes im noch legalen Bereich, die aus betriebswirtschaftlichen Gründen oder aus dem Vernunftgedanken kurzfristiger Mobilität heraus, innerhalb weniger Tage auf- und abbaubar sind. Touchtables, die den Spielern die Möglichkeit lassen, solange sie wollen über ihren Einsatz nach zu denken, bis sie eine Entscheidung getroffen haben, verleiten die Masse der Teilnehmer zum Zokken am Stück. Und genau das ist das Geschäft für die Betreiber.
Mit dem dadurch kalkulierten Zwang, unter den die Betreiber einzelne Spieler setzen, einen Einsatz tätigen zu müssen, um das Spiel überhaupt fortsetzen zu können, ist den Betreibern sehr wohl bewusst, wie sie ein Spiel anheizen können.

In der Konstellation dieser maschinellen Einstellung, der Spieler habe so viel Zeit, wie er haben wolle, verlieren viele Haus und Hof. Der Mangel, schlechte Phasen des Spiels abzupassen und auszulassen, innerhalb derer Verlauf „kein Bein auf die Erde zu kriegen“ ist, zahlt sich für die Anbieter des Spiels in barer Münze aus.
Einen Nutzen für die Spieler sehe ich kaum.

Warum sollte man an solchen Automaten spielen, Bagalut?

Bearbeitet von Nachtfalke, 11 July 2007 - 14:58.


#41 jason

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Geschrieben 11 July 2007 - 20:07

Im Casino Hamburg kommen zum Spielbeginn " Systemspieler " weil sie da noch " in Ruhe " ihre Notizen und Sätze zu machen können. Wenn die Pinguine Langeweile haben, wird mal schneller gedreht um zu sehen wie die Systemspieler in`s rotieren kommen. :pfanne:
jason

#42 Fritzl

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Geschrieben 12 July 2007 - 03:23

Hallo Nachtfalke,

Die Aufgabe dieser Schattenspieler ist, nach jeder ausgelosten Zahl einfach einen Einsatz in der minimal setzbaren Höhe zu tätigen... ...nur damit der Kessel anläuft, sodass überhaupt eine Zahlenfolge entsteht, aus der die Spieler ein Signal für den Einsatz ziehen.

Diese Kessel die Du hier beschreibst, gibt es auch. Aber die stehen nicht in den Casinos, sondern in den Daddelhallen die es dort auch zu Hauf gibt.
Die Rouletteautomaten, die die Casinos in Tschechien betreiben. stehen nie still, Die laufen von 15 - 5.00 Uhr in der Früh permanent durch. Das heißt, sie schießen immer eine Kugel.

Es gibt ein Casino, da steht der Automat nicht mal eine einzige Stunde still :pfanne: Der läuft Non-stop durchweg von Montag bis Sonntag. Er Pruduziert in der Woche abertausende Coups.


Gruß Fritzl

Bearbeitet von Fritzl, 12 July 2007 - 03:23.


#43 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 14 July 2007 - 19:45

Beitrag anzeigenfritzl sagte am 12. Juli 2007:

"...es gibt ein Casino, da steht der Automat nicht mal eine einzige Stunde still :pfanne: Der läuft Non-stop durchweg von Montag bis Sonntag. Er Pruduziert in der Woche abertausende Coups..."
...und nun stelle man sich einen Spieler vor, der eine Permanenz mitschreiben will, um an irgendeiner bestimmten Stelle sein Einsatzsignal erwartet... ... ...und es kommt und kommt nicht. Der kriegt einen Nervenzusammenbruch an solchen Maschinen.

#44 Fritzl

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Geschrieben 15 July 2007 - 02:55

Hallo Nachtfalke,

Bei den Automatenroulette gibt es ja zwei Ausführungen die den Tisch nebst der "Rennbahn" anzeigen. Einmal die mit Bildschirm, wo zur Spieleingabe die Sensorfolie berührt werden muß und die neueren Geräte mit Touchtable-LCD anzeige. Bei beiden haut die Eingabe auf Plein, nicht immer reibungslos hin. So kann es schon mal vorkommen, das man zB. die 10 zum setzen antippt und die 14 ( oder auch Carre ) wird vom Automaten gesetzt. Das kann beim Setzen mehrmals vorkommen. Da bei diesen Automaten das Zeitfenster ziemlich klein ist, schafft man es nicht die falsch gesetzte Zahl(en) ständig zu löschen und neu einzugeben.

Ich habe schon Spieler vor Wut im Quadrat springen sehen. Die hätten den Automaten am liebsten Kastriert.

Zitat

Der kriegt einen Nervenzusammenbruch an solchen Maschinen.

Technik ist was feines, aber nur wenn sie Funktioniert!


Gruß Fritzl

Bearbeitet von Fritzl, 15 July 2007 - 08:21.


#45 water

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Geschrieben 16 July 2007 - 13:23

personal bitten, den touchscreen neu zu justieren. dauert 2 minuten.

water





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