2/3-Gesetz beim Roulette
#31
Geschrieben 20 March 2002 - 21:45
Ich habe mich natürlich auch damit befasst zunächst einmal ohne wünschenwerte Vorteile gefunden zu haben.
Endeckt habe Ich aber in einem anderem Zusamenhang,die Möglichkeiten die statistisch zumindest möglich sind.
Ich hatte dazu eine Monatspermanenz untersucht,jeweils nach der häufigsten Erscheinung einer Pleinzahl ,ebenso nach der dominanten EC
Heraus kam,daß wenn man immer die dominanteste spielen würde,käme es zu "Brutto Renditen zw +50%(Plein) und +4%(EC)
Interessant in diesem Zusammenhang ist eben,daß dies ziemlich mit dem sog "2/3-Gesetz" korreliert.
50% a Plein bedeuten Treffer alle ~25 Coups
4% a EC bedeuten Treffer alle ~25 Coups
Also was ist jetzt besser?
EC oder doch Plein?
MfG
Gerhard
:alien:
#32
Geschrieben 20 March 2002 - 21:59
Täglich ermittelt,also immer verschiedene Zahlen und EC
nur um Missverständnissen vorzubeugen.
also eine rein :Was wäre wenn Ich gespielt hätte Situation
#33
Geschrieben 20 March 2002 - 22:10
übe brav und fleißig RDRD - und komm seit letzter Zeit (nach langem Stehenbleiben bei ca 11,2-12%) zu 20% Umsatzrendite. Problem dabei, mein Realspiel schaut da etwas anders aus *schluchz*.
Wie wärs wenn wir die für uns schwierigsten Partien austauschen und dokumentieren?
Habe auch vor langer Zeit mal angefangen die Musterpartien zusammenzufassen, vielleicht schaffe ich es auch einmal das ganze in eine Art Datenbank zusammenzufassen, und über ein paar Jahre laufen zu lassen. Derzeit schreibe ich nur Wurf 1-9 in Excel-Tabellen auf - welche aufgrund der Kombinationsmöglichkeiten leider rießig werden.
Bei Interesse mail mich einfach an.
Gruß wiensschlechtester
#34
Geschrieben 21 March 2002 - 10:43
@Paroli: Danke für deine umfassende Darstellung.
Sicher ist diese Spielvariante (noch) nicht ausgereift - insbesondere was die Abbruchkriterien betrifft.
Welche Abbruchkriterien würdest du vorschlagen? (z.B. an deinen 4 geposteten Tests).
@an alle: Falls jemand auf die Idee kommt, den Jänner 99 nachzurechnen, wird er auf ein anderes Ergebnis kommen als ich - habe leider einen Übertragungsfehler gemacht. Ich bin gerade dabei händisch den Feb.99 zu testen - bis 40 Coups. Danach nehm ich mir den Jänner auch noch mal für einen umfangreicheren Test vor.
Vielleicht find ich dann auch die idealen Abbruchkriterien.
LG
DDP
#35
Geschrieben 22 March 2002 - 15:32
Ich habe jetzt mal mit meinem oben beschriebenen Spiel die ersten 10 Tage des Feb. 99 intensiver über je 50 Coups durchgerechnet. ...ja, ja, ich weiß schon, daß das für eine Aussage noch viiiieeeel zu wenig ist.
Aber trotzdem:
Generell gehen die Verläufe ins Minus (in 9 von 10 Tagen). Aber fast alle Tage (ebenfalls 9 von 10) befanden sich irgendwann mal im Plus. Doch egal welche Abbruchkriterien ich festlege, ein Ertrag schaut kaum heraus. Beispiele:
Abbruch bei +/- 1 (also nach einem gesetzten Coup) = -10,
Abbruch bei +1/-5 = -4,
Abbruch bei +1/-10 = +4,
Abbruch bei +3/-5 = -10,
Abbruch bei +/-5 = -33 (!!), etc.
Nachteil: Bei Satz auf 3 TS hab ich eine 50/50-Trefferquote. Bei Satz auf 5 TS steht der mögliche Gewinn (1 Stück) in schlechtem Verhältnis zum Risiko (-5 Stück).
Jetzt hab ich mir gedacht, ich drehe die Satzregelung komplett um - das hat zwar mit dem Drittelgesetz dann nichts mehr zu tun, sondern ist eher ein Spiel auf die favorisierten TS; bzw. baut darauf, daß nach 5 verschiedenen TS in Serie auch noch die 6. TS erscheint.
Zur Verdeutlichung: Sind z.B. in den letzten 5 Coups die TS 1,3 und 4 erschienen, wird auf genau diese TS gesetzt (nicht wie im Original die TS 2, 5 und 6).
Sind zwei TS in diesen 5 Coups erschienen, werden diese beiden TS belegt -> im Verlustfalle also nur -2.
Sind z.B. die TS 1,2,3,4 und 5 erschienen, wird ein Stück auf die TS 6 gesetzt -> also hier auch nur das Risiko von einem Stück.
Bei Erscheinen von 4 TS wird auch hier nicht gesetzt.
Das Ergebnis über die ersten 10 Februartage: je nach Abbruchkriterium +10 bis +32!!! Alle Spielverläufe tendierten über 50 Coups eindeutig ins +!
War es reiner Zufall, daß das über diese 10 Tage so funktiniert hat oder steckt da eine Logik dahinter?
Jetzt noch was komisches (soferne ich mich nicht verrechnet habe): Bei den Abbruchkriterien +1/-10 endete mein Originalspiel nach 10 Tagen mit +4 und das Gegenspiel (wo ja wirklich gegengleich gesetzt wird) mit +32 ebenfalls im Plus.
Bitte um eure Hilfe!
LG
DDP
PS: @Paroli: Sind deine 4 geposteten Tabellen einer Excell-Kalkulation entstanden? Falls ja, würdest du mir eine Rohtabelle zur weiteren Berechnung überlassen? Ich kenn mich damit nämlich nicht aus.
#36
Geschrieben 23 March 2002 - 16:15
In den ersten beiden Prüfjahren (Hamburg 1998 und 1999) geht es ziemlich konstant abwärts. Dafür halten sich die Saldostände in den Jahren 2000 und 2001 auf gleichem Niveau bzw. geht es sogar aufwärts.
"1/-3" bedeutet: Abbruch bei +1 Stück oder bei -3 Stücken,
"1/-20" bedeutet: Abbruch bei +1 Stück oder bei -20 Stücken.
Zwischen diesen Limit-Bereichen liegen die anderen Limite, die ebenfalls durchsimuliert wurden. Die Kombination +1 und -22 brachte das beste (bzw. am wenigsten schlechte) Ergebnis.

@DDP:
Die Tests mache ich ausnahmslos mit Excel. Fertige Lösungen gebe ich ungern heraus, aber ich kann auch andere Varianten durchprüfen.
Gruss Paroli
#37
Geschrieben 23 March 2002 - 21:26
Nur schade :sad: daß man das Drittelgesetz scheinbar so nicht verwenden kann.
Wenn du jetzt ev. auch noch die Gegenteil-Variante ein kleines bißchen testen würdest *unverschämt*, wär ich dir unendlich dankbar.
Ich gelobe, dich dann längere Zeit nicht mehr zu belästigen
Danke und LG
DDP
#38
Geschrieben 25 March 2002 - 19:47
Gruss Paroli
#39
Geschrieben 26 March 2002 - 09:13
Ich bin in allen Sätzen vollkommen deiner Meinung. Trotzdem erwarte ich mit Spannung das Ergebnis deines Tests.
In der Praxis spiele ich z.Zt. einen Mix Tendenzspiel-Spiel auf Restanten mit wechselnder Gewichtung (also einmal verstärkt Tendenz, dann wieder stärker auf Restanten). Lieg damit ganz gut im Plus. :alien:
LG
DDP
#40
Geschrieben 26 March 2002 - 20:31
ist ja nur eine Frage an alle TV + 2/3 Experten
Beschäftige mich normalerweise nur mit EC
müßte man -um 2/3 genau zu erkennen die Permanenz
nicht gittern?eine TV Rotation = 1 Gitter. 2/3 Gesetz besagt doch die wahrscheinliche Erscheinung in einer Rotation.Die dann zu spielenden Sätze liegen im Ermessen des Spielers
Grüße aus Bayern
Alpenschreck
Immer auf der Suche nach Besserem
#41
Geschrieben 01 April 2002 - 20:48
Immer dann, wenn in den vergangenen fünf Coups 5 verschiedene Sechser-Transversalen erschienen sind, wird anschließend nochmals auf diese 5 TS gesetzt. Wenn das Ziel von +1 Stück erreicht worden ist, endet die Partie für diesen Tag. Gleiches gilt für den Stand von -11 Stücken (erwies sich bei Abfragen zwischen -6 und -38 als optimal) oder ansonsten nach 111 Coups (also drei Rotationen) plus Zeroerscheinungen.

Prüfstrecke: 10 Jahre Bad Homburg, es fehlt der Jahrgang 1992, der bislang nur in gedruckter Form zur Verfügung steht
Grafik:
Blaue Linie = Verlauf ohne Zero (nur mal so rein theoretisch)
Rote Linie = die nüchterne Realität, Saldoverlauf mit Zeroverlusten
y-Achse: Saldo in Stücken, x-Achse: Spieltage
Ergebnis nach 3479 Spieltagen (Bad Homburg 1991 und 1993 bis 2001):
ohne Zero: -59 Stücke (Schwankungsbreite +138 / -131 Stücke)
mit Zero: -984 Stücke (Schwankungsbreite +33 / -1021.5 Stücke)
Umsatz (incl. Zero): 41.100 Stücke
Umsatzrendite: -2.4%
Die Darstellung beider Verläufe (mit und ohne Zero) soll den oft unterschätzten Einfluss der Zero-Verluste verdeutlichen. Absicherungen nützen nichts. Der Auszahlungsnachteil bleibt wirksam. Die Umsatzrendite schneidet mit -2.4% besser als theoretisch zu erwarten ab, weil die Zeroverluste durch Passe-oder Manque-Sätze (+ jeweils übrige TS) etwas reduziert wurden.
#42
Geschrieben 02 April 2002 - 11:25
Experimentiere auch gerade an den TVS rum.
Habe folgendes festgestellt im 50 Tage Test.
Bei Satz mit a1 St. auf 5 TVS mit offenlassen der Ausbleiber TVS, nach ca. 20 Cups lassen sich oft gut plus Stücke erziehlen.
Die gezogenen TVS ergeben dann untereinander geschrieben ein spitzes Bild. Dieses Bild verändert sich im Laufe des Abends das heißt das Spiel wird breiter also muß ich mich anpassen und neue Ausbleiber suchen da sich oft alles ausgleicht.
Es kann keine starre Satzweise geben.
Man muß also immer die Favoriten finden und auf sie setzen.
Das ist so einfach wie es auch schwer ist.
Habe eine leichte Progression zu Hilfe genommen nach Verlustcup eine Stufe weiter.
Satz a 1,2,3,4,5 bis verlust wieder drin ist.
Progression nach Verlust nur im Gewinnfall.
Das funktioniert ganz gut ist aber auch nicht billig.
Jetzt wird man festellen wenn ich immer den gleichen Tisch ab
Cup 1 spiele gibt es einfach Tage wo nichts zu machen ist-
da sehr Häufig Zero kommt oder sich einfach ein breites Bild
bei den gezogenen TVS ergibt, diese Tage sind nur mit Verlustlimite in den Griff zu Kriegen um am Monatsende noch ein gutes plus zu haben.
Man muß also ein Gefühl für die Permanenz entwickeln und den gemeinsamen Nenner zwischen Einsatz und Gewinnstücken finden.
Vielleicht kann jemand dazu näheres sagen auf Grund von eigenen Erfahrungen.
Viele Grüße Ratzi
#43
Geschrieben 09 January 2005 - 16:27
Sagt mal! Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie man das Zwei-Drittel-Gesetz auf die Einfachen Chancen anwenden kann? Bin grade dabei mich in diese Materie einzuarbeiten und hoffe ihr könnt mir ein paar Erfahrungen schildern.
#44
Geschrieben 07 February 2005 - 17:44
das so genannte 2/3 Gesetz ist die Verteilung die eben genau bewirkt, dass das Roulette keine Angriffsfläche bietet.
Daraus ein Spiel zu konstruieren ist so, als würdest Du versuchen ein Spiel zu basteln, das den Zeronachteil ausnützt...
paragon
#45
Geschrieben 07 February 2005 - 18:50
paragon sagte am 7 Feb 2005, 16:44:
Danke für die Antwort, aber mittlerweile bin ich von der Idee schon wieder abgegangen. Habe meine "Beziehung" zu Roulette komplett abgebrochen und spiele nur mehr Black Jack!
lg Gerhard
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