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2/3-Gesetz beim Roulette


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207 Antworten in diesem Thema

#16 Franky

    Systemspieler

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Geschrieben 29 January 2002 - 22:30

@DanDocPeppy

Es ist verdammt schwer zu erklären und ich weiß nicht, ob ich mit meiner Ausdrucksweise dies schaffe, aber ich versuche es mal. Es handelt sich um eine statistische Auswertung in 6er-Blöcken. Ich versuche das mal an Merlins Beispiel  "5 TS binnen 6 Coups" zu erläutern.

Die Daten sagen nicht:
"In genau 5 Coups beträgt die Wahrscheinlichkeit 23,148%, daß es sich um genau 5 verschiedene Transversalen handelt und die Wahrscheinlichkeit beträgt 1,543%, daß der nächste Coup eine der bis dahin noch nicht gefallenen Transversalen ist."

Die Daten sagen vielmehr:
"In einem Block von genau 6 Coups beträgt die Wahrscheinlichkeit 23,148%, daß genau 5 verschiedene Transversalen gefallen sind."

Somit müßte die Aussage von Merlin "Der große Unterschied zwichen 5 und 6 TS binnen 6 Coups rührt daher, daß ein großer Teil der 5-er Kombinationen sich erst im 6. Coup einstellt. Für ein System also unbrauchbar." eigentlich alles erklären.

Aber es ist schwer, und verleitet zu falschen Schlüssen - es liegt also nicht an einem eventuellen Knopf im Hirn Deinerseits.

Hoffentlich kann es jemand anders sprachlich eleganter erläutern, denn wenn ich etwas zu erklären versuche, versteht es keiner  :D

#17 casadogra

    Tüftler

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Geschrieben 29 January 2002 - 23:19

Hi,

ich bin auch schon lange am überlegen, wie man das 2/3 Gesetz ausnützen kann. Allerdings finde ich, trifft das Gesetz nur auf Plein-Zahlen zu. Denn hier tritt das Gesetz immer, d.h. in jeder Rotation auf. Dazu habe ich schon einiges versucht, z.B. wenn nach 30 Coups schon ca. 24 Zahlen getroffen sind, diese 24 Zahlen (entsp. 2 Dtz) bis zum 36 Coup weiterzuspielen usw...!

Aber ich komme einfach nicht weiter !!!!! Hat von Euch jemand eine Idee ?

MfG

joe

#18 DanDocPeppy

    Analytiker

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Geschrieben 31 January 2002 - 22:40

@Franky
Vielen Dank für deine Erklärung.

Mir ist leider jetzt erst aufgefallen, daß ich ein paar Zeilen, u.a. den Absatz "..., daß ein großer Teil der 5-er Kombinationen sich erst im 6. Coup einstellt." einfach überlesen habe.

Sonst hätt ich diese blöde Frage gar nicht gestellt.

LG
DanDocPeppy :D

#19 Franky

    Systemspieler

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Geschrieben 31 January 2002 - 23:09

@casadogra

Du schreibst: "Ich bin auch schon lange am überlegen, wie man das 2/3 Gesetz ausnützen kann."

Leider haben das auch viele andere probiert - jedoch meines Wissens ohne Erfolg. Der Knackpunkt liegt darin begründet, daß die Angabe von 24 Zahlen pro Rotation lediglich ein Durchschnittswert von einer Unmenge (global) an Blöcken von 37 Zahlen darstellt. Die graphische Kurve jedoch dazu verläuft "gaussförmig". Die "Ausbuchtungen" dieser Kurve machen dann im Einzelfall lokal dem Spieler zu schaffen. Vergleiche doch mal die prozentuale Summe der außenliegenden "Ausbuchtungen" um die Zahl 24 mit der der Zahl 24 benachbarten- dann dürfte vielleicht klar werden, warum das 2/3-Gesetz auf Dauer nicht gewinnbringend einzusetzen ist.

@DanDocPeppy

Keine Ursache! Gern geschehen!

#20 casadogra

    Tüftler

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Geschrieben 31 January 2002 - 23:36

Hi Franky,

Du hast ja recht. Aber ich finde , das 2/3 Gesetz auf andere Chancen als auf Plein anzuwenden ist Blödsinn. Fact ist : Das in einer Rotation nie alle 37 Zahlen erscheinen, bzw. min. ca. 15 Zahlen erscheinen.

Natürlich ist diese Spanne sehr groß, aber vielleicht gibt es doch irgend eine Möglichkeit.

Bye

joe

#21 Franky

    Systemspieler

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Geschrieben 01 February 2002 - 21:18

@casadogra
"Natürlich ist diese Spanne sehr groß, aber vielleicht gibt es doch irgend eine Möglichkeit."

Es gab mal eine Zeit, da hab ich wie ein Irrer mit Pleinzahlen diesbezüglich herumexperimentiert - bis ich es dann verbittert aufgab und nie mehr was über vermeindliche Gewinn-Möglichkeiten mit dem 3/3-Gesetz hören wollte. Daß das Phänomen unwiderlegbar ist, da hast Du recht - jedoch, daß es nicht klappen kann ist m.E. auch längstens bewiesen.

Jetzt müssen sich die Profis melden, ob und wie nun doch was geht! :D

#22 DanDocPeppy

    Analytiker

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Geschrieben 18 March 2002 - 02:05

Hallo!
Ich habe so nebenbei ein bißchen mit dem 2/3-Gesetz auf die Tv Simple herumexperimentiert. Und zwar nach folgenden Regeln:
1. In die erste Spalte eines Blatt Papieres werden die gekommenen Zahlen notiert, in die zweite Spalte die Nr. der dazugehörigen TS (1=1-6, 2=7-12, 3=13-18,...)
2. Notieren der ersten 5 Coups wie in Pkt. 1 beschrieben.
3. Sind jetzt erst eine, zwei oder drei verschiedene TS erschienen, wird je ein Stück auf die noch offenen TS gesetzt. Sind schon 5 TS erschienen, werden diese 5 TS mit je einem Stück belegt. Ganz nach der Theorie, daß in einer Rotation sehr selten alle 6 TS, aber meistens mehr als 3 TS erscheinen! :wink:
4. Sind in diesen 5 Coups 4 TS gefallen, wird weiter notiert aber NICHT gesetzt.
5. Spielabbruch bei -1 oder +5
6. Sind die TS 1, 2 und 3 bzw. 4, 5 und 6 satzreif, werden natürlich die entsprechenden einfachen Chancen mit 3 Stück bespielt (Zeroteilung!).

Ich habe auf diese Weise den Jänner 99 der Hamburger Permanenz händisch durchgerechnet und kam zu dem Ergebnis + 16,5 bei 207 gesetzten Stücken, d.s. 8% vom Umsatz.

Absolut wichtig sind die Abbruchkriterien!!! Bei Abbruch bei +1 oder -5 sah das Ergebnis dramatisch anders aus: -22,5. Bei Abbruch +/-1 kam ich auf -13,5.
Vielleicht sollte man das +Ziel noch höher als +5 ansetzten?!

Hat jemand diese Spielart schon mal durch den PC geschickt? Kann mir hier jemand weiterhelfen? :alien:

Vielen Dank im Voraus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LG
DDP

#23 Paroli

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Geschrieben 18 March 2002 - 02:19

Hallo DanDoc,

beschreibe das mal genauer. Abbruch bei -1 Stück ist nach meinem Verständnis unmöglich, wenn ich mehr als eine TS setze. Anfangs sind fünf, vier oder drei verschiedene Transv.Simple zu setzen. Bei Fehltreffer drohen also Ergebnisse zwischen -3 und -5 Stücken.

Andere Frage: Wenn abgebrochen wird, für wie lange gilt das dann?  Hilfreich wäre eine kurze Demo-Partie.

Gruss Paroli

#24 DanDocPeppy

    Analytiker

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Geschrieben 18 March 2002 - 20:31

Hallo!
Zu den Abbruchkriterien: Natürlich ergeben sich die meisten Minusabbrüche mit -3, allerdings kann es durchaus auch ein -1 sein: 2x Gewinnen von Sätzen auf je 5 TS, danach ein Verlust eines 3 TS-Satzen = -1.

Hier eine Demopartie von Hamburg, 31.1.99:

Zahl / TS / TS in den letzten 5 Coups / Satz auf / Saldo

22 / 4
1 / 1
29 / 5
35 / 6
1 / 1 / 1456 / kein Satz
8 / 2 / 1256 / kein Satz
19 / 4 / 12456 / Satz auf 12456 / +1
35 / 6 / 1246 / kein Satz
16 / 3 / 12346 / Satz auf 12346 / +1, Gesamt +2
6 / 1 / 12346 / Satz auf 12346 / +1, Gesamt +3
33 / 6 / 1346 / kein Satz
18 / 3 / 136 / Satz auf 245 / +3, Gesamt +6 = Abbruch!
20 / 4

Ich hoffe, daß ich das schlüssig erklärt habe.

Nach Abbruch habe ich bei dem Test den Tag beendet und mit dem 1 Coup des nächsten Tages wieder begonnen. Beim Spiel in Online-Casinos legte ich eine Pause von mind. einer Rotation ein (bzw. Tischwechsel).

Am Anfang erschrak ich von der großen Anzahl der Verlusttage (18), diese wurden aber durch die wenigeren (12) , aber dafür höher ausgefallenen Gewinntage wieder mehr als kompensiert.

Freu mich auf eure Antworten!
LG
DDP :wink:

#25 DanDocPeppy

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Geschrieben 19 March 2002 - 11:51

Noch ein Nachtrag:
Wenn Sätze auf folgende TS fällig sind: 12456 bzw. 12346 -> dann werden selbstverständlich nicht alle 5 TS belegt, sondern nur die beiden aus der "unvollständigen" Hälfte, der Rest mit 3 Stücken über Manque bzw. Passe.

Damit verringere ich den Zeronachteil.
So kam ich auch bei meinem Monatstest auf 16,5 Stück.

LG, und vielleicht findet sich jemand, der mit EDV das über eine längere Permanenzstrecke testen könnte?!? :inlove:

DDP

#26 Paroli

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Geschrieben 19 March 2002 - 22:18

Nachfolgend vier Demo-Partien mit nicht ganz alltäglichem Verlauf. Zur besseren Übersicht jeweils 37 Coups (+ Zeroerscheinungen) durchgespielt, sofern sich Satzsignale ergaben. Abkürzung "Z" bedeutet: vor diesem Coup erschien Zero. Das dritte Beispiel (vom 15.6.1998) verdeutlicht, was ich damit meinte, dass ein Abbruchlimit von -1 Stück unrealistisch sein kann. Für den Notfall muss es eine Schadensbegrenzung im Minusbereich geben.
Das vierte Beispiel (22.07.2001) verdeutlicht, warum man nicht auf Abbruch spielen sollte, wenn sich lange Serien bilden. Zwischen Coup 20 und Coup 42 bleiben die Transversalen 1, 4 und 5   23 x in Folge aus. Das kann genau so auch mit einer Einfachen Chance geschehen.

Weitere Abkürzungen:
"3M" bedeutet: 3 Stücke auf Manque (statt Satz auf die Transversalen 1, 2 und 3).
"3Ps" bedeutet: 3 Stücke auf die Einfache Chance Passe (statt auf die TS 4, 5 und 6)


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#27 jonas

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Geschrieben 20 March 2002 - 16:45

hallo paroli,
nachdem 'rc-transversalen' mein spiel in der praxis ist, interessiert mich natürlich alles, was ts betrifft. deshalb habe ich deine  beiden obigen minus-partien nachgespielt, allerdings mit rc und einer doch sehr sanften gewinnprogression( wie ich es auch im casino spielen würde) und das ergebnis lässt sich sehen. die permanenz vom 22.7. ein plus von 32 stück und  der 15.6. war nun absolutes schlaraffenland +108.
servus jonas :wink:  :wink:  :wink:

#28 Patty

    Forscher

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Geschrieben 20 March 2002 - 17:54

Hallo Jonas,
...und darf man erfahren wie Dein Spiel geht ??
Gruss
raipa :wink:

#29 Paroli

    Admin

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Geschrieben 20 March 2002 - 18:33

Hallo jonas,

diese Tage sind allerdings kein Maßstab, weil die Tendenzen hervorragend laufen und DDP voll dagegen spielt. Es gibt sicher auch Phasen, in denen RC TS schlecht funktioniert (gleiches gilt natürlich auch fürs Tendenzspiel). Suche mal so eine "tödliche Figur" heraus, dann kann ich den GAU ermitteln.

Gruss Paroli

#30 jonas

    Mitstreiter

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Geschrieben 20 March 2002 - 20:31

@raipa,
wie schon gesagt, ich spiele RC auf transversalen simple. Plus hat ja schon seine abhandlungen über RC niedergeschrieben, dies auf dutzende. mir ist nun mal das ts-spiel sympathischer. vielleicht geht Plus ja mal darauf ein.
@paroli,
ist doch ganz klar, das die beiden permanenzen nicht repräsentativ sind, solche gegenspiele sind mir halt immer nur ein beweis, daß mit 'starr' absolut nichts geht.  im grunde genommen ist RC ja ein tendenzspiel, auch wenn der schuß mal nach hinten losgeht(verluste), ist das ja ebenfalls eine tendenz:-))))))), nur sollte man es erkennen und darauf reagieren. und das ist ja das schöne bei RC, du hast ja verschiedenen strategien auf unterschiedlichste spielverläufe zu agieren. sowohl ein verfolgen der favoriten, als auch auf restanten. solche gegenspiele sind mir halt immer wieder nur eine bestätigung, das mit 'starr' absolut nichts geht.
allerdings möchte ich mit das dem GAU kräftig widersprechen. ohne jeden zweifel gibt es verlusttage, aber durch das kapitalmanagement, das ja ein wesentlicher bestandteil von RC ist, wird das verlustvolumen so weit wie möglich heruntergefahren, das ich nicht als platzer bezeichnen möchte. und wichtig ist mir halt, welches saldo am monatsende unterm strich übrigbleibt.
übrigens, wolltest du die 'platzerpartie' besorgen????? ich bespiele sie dann gerne mit kommentaren.
servus jonas





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