Wenke sagte am 11 Nov 2007, 14:57:
57 % + 22 % = 79 % einen gut spielbaren Wahrscheinlichkeitsbereich.
So übel find ich diesen Wert nun auch nicht.

Leider Wenke,
ist der Betrag nicht gut.
Würden wir im Roulette für einen Treffer mit 1 Siegerkranz bezahlt, hättest du sicherlich am Ende des Spiels sehr viele Siegerkränze und auch mehr Spiele gewonnen als verloren.
In Jetons gezählt, aber wärest Du mehr als Pleite.
Das Problem läßt sich ganz einfach darstellen:
Erstmal muss ich rauf auf den Berg (24 Zahlen gefallen) wie ich das ab Coup 1 zu setzen hätte wäre dir wohl klar.
Dann muss ich auf dem Berg entscheiden, ob der Orientierungslauf nun hoch zum nächsten Gipfel (evtl. bis 32 gef. Plein) geht oder über den Grat (es fallen in den Restcoups gleich viele Restanten und Wiederholungen) oder ins Tal (es kommen nur noch Wiederholungen)
Alles immer durchspielen funkt also nicht, solange ich ein schwankendes Verhältnis zwischen Einsatz und Auszahlung habe:
Gehen wir mal von der nächsten 2/3-Klippe aus: Bei Coup 25 sind ca. 18/19 Zahlen gefallen.
Spielen wir nun darauf, daß in den verbleibenden 12 Coups also noch die fehlenden 6 Restanten fallen um auf 24/25 Zahlen pro Rotation zu kommen. Selbst wenn das 2/3 heute Erscheinungstag hat, geht das in die Hose:
Wir setzen 18 Zahlen 12 mal wir gewinnen 36 Stücke 6 mal = ??????
Wir setzen 19 Zahlen 12 mal wir gewinnen 36 Stücke 6 mal = ??????
Und nu kommst du mit deinen 22% in denen der Durchmarsch einen Treffer mehr (bzw. einen weniger) kreiert.
Dann gibt es die Tränenfälle:
- ich hab nach drei Treffern aufgehört und ich hätte aber 9 mal gewonnen
- nachdem ich sechsmal verloren hatte habe ich progressiert, weil jetzt mußte ja ein Treffer kommen (kam aber leider nicht)
- der typische OC-Betrugsfall: Kaum hatte ich aufgehört zu setzen (hatte ich kein Geld mehr) kam der Treffer
Solange man starr auf dem Durschschnittswert (nix anderes ist das 2/3) sitzt und denkt wie ein Betonkopf, wird das nix.
Ich kann nicht 18,63 Stücke setzen.
In Deutschland hat jede Familie 1,5 Kinder. Ich habe aber noch keine halben Kinder auf der Straße gesehen.
Es sollte langsam mal ein Einsehen in der Roulette-Denkerei eintreten, daß man mit dem verbissenen Denken der alten Zeiten nicht weiterkommt.
z.B. ist den Permanenzschreibern/-vervielfältigern schon längst klar gewesen, was ich oben mit den Würfeln beschrieben habe. Hätte einige dieser Denker die Auswertemöglichkeiten von heute gehabt, es wären fantastische Dinge herausgekommen.
Aber solange mit Excel nur gezählt wird, wird sich nix ändern.
gruss
local