Zitat
Liegt e i n e r der Erfolgsschlüssel beim Roulette
nicht darin, sich " geschmeidig und flexibel " in den Casinosälen
dieser Welt zu verhalten?
Ich denke, das ist nicht nur e i n e r der Erfolgsschlüssel, sondern das ist DER Erfolgsschlüssel.
Nicht versuchen, dem Zufall sein Konzept aufzuzwingen ("ich habe den Saal betreten, also geschehe genau JETZT in diesem Augenblick alles nach meinen Vorstellungen"), sondern versuchen, sich der momentanen Tischtendenz anzupassen.
Wer das verinnerlicht hat, ist schon ein gutes Stück weiter. Der Begriff "geschmeidig" passt im doppelten Sinne ganz gut. Einerseits in der Auslegung, nicht militärisch zackig gegen die Tendenz zu marschieren, sondern ungefähr in Einklang mit der Wellenbewegung der Tischtendenz zu kommen (bezogen auf Einfache Chancen) und andererseits im Sinne des Spruches "bleib' geschmeidig". Also cool bleiben, wenn es mehrere Verlustsätze in Folge gibt. Die innere Stimme sagt: Verdoppeln, Verdreifachen, Alles oder Nichts. Statt dessen wird der Einsatz bei Minusserien in der Persönlichen Permanenz gesenkt.
Ich weiss, dass es brutal schwer ist, gegen das innere Gerechtigkeitsgefühl (nach einem Regentag MUSS doch ein sonniger Tag kommen) anzuspielen. Wenn man das schafft, ist man wieder einen Schritt näher am Erfolg. Schafft man das nicht, spielt man gegen die Tendenz der eigenen Ergebnisse.
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Liegt es nicht nahe, daß eine Trendwende in der Luft liegt?
Dieses Argument geht auch wieder in die starre Richtung. Im Sinne von: So, bis jetzt habe ich gut gewonnen. Jetzt ist es an der Zeit, die Einsätze zu reduzieren oder mal konträr zu den Satzsignalen zu spielen.
Besser: So lange die eigene Ergebnisfolge "sauber" ist, z.B. + + + - + + - + + - + + usw. (also nur vereinzelte Minusereignisse) voll drauf bleiben. Also auch mal ein paar Stücke mehr als durchschnittlich zu riskieren.
Wird die Ergbnisfolge "unrein", z.B. + + - - + - + - - + (Minushäufungen kündigen sich an), wird der Einsatz reduziert. Das muss nicht nach einem starren Schema ablaufen, sondern kann auch teilweise intuitiv ablaufen, entsprechend der Gesamtsituation. Hatte man z.B. vorher eine Pechsträhne, kann man etwas vorsichtiger reagieren, als wenn man langfristig in einer Lauf-Phase ist. Weiterer Einfluss: Die Saaltendenz (Mehrheit der Tendenzen an den Nebentischen ist stabil, also viele Umstiegsmöglichkeiten mit Wahrscheinlichkeit, eine anhaltende Tendenz zu erwischen). Jeder Spieltag hat Nebeneinflüsse, die sich im Gesamtzusammenspiel nie so wiederholen und deshalb nicht anhand der "leblosen" Permanenz simulieren lassen.
Kommt es in der persönlichen Ergebnisfolge zu Minusserien oder Ballungen von Zweier-Serien, wird der Einsatz bis in den Minimumbereich reduziert. Verlustprogressionen mit hohen Einsätzen sind in dieser Phase sehr gefährlich. Das Spielkapital geht dann fast mit Ansage verloren.
Beispiel: + - - - - + - - - + - - - - - ++ - - - usw. Aus dieser Tendenz kann auch eine 10er, 12er oder längere Minusserie hervor gehen. Es kann einige Male gut gehen, wenn man bei solchen Ergebnisfolgen die Einsätze steigert, aber auf Dauer wird man so mit Sicherheit viel Kapital verspielen.
Vorsicht ist auch angebracht, wenn die Ergebnisse keine klare Tendenz erkenn lassen, z.B. +++ - - + - + - - - - + + - + - - - usw.
Dieses Durcheinander wird sich in Kürze auflösen. Es bleibt allerdings offen, ob die daraus entspringende klarere Tendenz in die Plus- oder in die Minusrichtung laufen wird.
Gibt es dann einen Übergang in eine Wechseltendenz: + - + - - + - + + - + - + + - + - - + - usw. (keine 3er oder höheren Serien), kann man versuchen, sich dieser Ergebnisfolge anzupassen, indem man an der Stelle des erwarteten Plus-Ergebnisses höher setzt und beim erwarteten Minus jeweils im Minimumbereich. Auf diese Weise habe ich in den vergangenen Monaten vor allem beim Blackjack (Basisstrategie, ähnliche Ergebniswellen wie bei Roulette EC) deutliche Ergebnisverbesserungen in Leerlauf-Phasen erreicht. Wenn es gelingt, sich der Wechseltendenz der Persönlichen Permanenz auf diese Weise anzupassen und wenn man sich über den gelungenen billigen Verlustsatz freuen kann, dann ist man dem Erfolg schon sehr nahe.
Man spielt also sozusagen einerseits nach der direkten Tisch-Tendenz und zugleich auch nach der Tendenz der Persönlichen Permanenz (mittels angepasster Satztechnik). Das läuft alles nicht nach ganz starrem Schema ab, aber ich weiss, dass es Erfolg bringt. Egal, was mir die Mathematiker mit ihrem Schablonendenken erzählen. Nach dem zuvor beschriebenen Spielprinzip liege ich seit Anfang September nach 347 gespielten Partien deutlich vorn (genaue Statistiken und Beispiel-Partien folgen noch). Auch zuvor hatte es schon sehr lange funktioniert, wobei ich mehrmals immer genau bei der Höherkapitalisierung die Minus-Läufe bekam.