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wann - wieviel - wielange -wohin


111 Antworten in diesem Thema

#1 Casiyes

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Geschrieben 28 October 2002 - 17:24

Wer möchte das nicht? Den vorteilhaftesten Zeitpunkt erwischen,
um im Einklang mit einer stabilen Saal- bzw. Tischtendenz
eine persönliche Saldopermanenz zu produzieren,
in der die Plusserien dominieren und vereinzelte Minus- "Nasen"
oder Verluststrecken durch flexible Anpassung der Einsatzhöhe
nicht sonderlich wehtun?

Nun ja, der strategische Maximalanspruch.

Sammeln wir doch hier im Forum konkrete Erfahrungen zu
"Gesetzmäßigkeiten der persönlichen Permanenz".

Optimieren wir wirksam unsere Wettentscheidungen im Sinne des
" wann - wieviel - wielange - wohin " um den Faktor "die persönliche Permanenz legt jedoch nahe, daß . . . "

Gelänge es, den Schleier diesbezüglichender Ahnungslosigkeit zu lüften,
gehörten "instabile Saldoergebnisse" meiner ludobiographischen Vergangenheit an. :laugh2:

#2 Casiyes

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Geschrieben 01 November 2002 - 19:48

Über 100 haben meinen Appell schon gelesen ... aber gibt denn keiner Antwort? (W.Borchert)

Nehmen wir an, ich setze den vorletzten Gewinncoup nach. Vorteilhafter auf allen 3 Chancenpaaren.(v. Haller)
Nach dem 2 Verlust in Folge auf einem Chancenpaar sperre ich den Strang bis zum 1. fiktiven Gewinn.
Abbruch der Sitzung beim Gesamtsaldostand -6.
Gewinne laufen lassen.

An manchen Tagen werden mühelos 5 Stücke zu gewinnen sein, an anderen Tagen wird es sehr zäh werden oder nicht klappen.

Gibt es Erkenntnisse, empirische, praktische Erfahrungen über die "Rhythmen" der Gewinnphasen, der Verluststrecken?

Nach 7 (oder 5,4,3) fetten Tagen, beginnen jetzt die "mageren Sitzungen", in denen die Stückgröße zu drosseln ist.

Lassen sich Aussagen über "sinusförmige Verläufe" von Ergebnispermanenzen verallgemeinern und nutzbringend in Verhaltensweisen am Tisch umsetzen?

#3 henri

    Tüftler

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Geschrieben 02 November 2002 - 00:19

Henri

Hallo Casiyes,

ich antworte nicht auf Deinen Beitrag, weil Dir sonst keiner antwortet, sondern weil Du hier ein höchst interessantes Thema angeschnitten hast. Hier im Forum werden vielfach Spielalgorythmen vorgestellt, die wahrscheinlich mit sehrviel Zeitaufwand zustande gekommen sind, aber dann nach vielseitigen und umpfangreichen Computertests meistens abgeschmettert werden. Sicher zu recht, wie aus den jeweiligen Testverfahren zu entnehmen ist. Obwohl Computertests sehr nützlich sein können, gewährleisten sie meiner Meinung nach keine zuverlässige Aussage.

Aus der Mathematik ist bekannt das jede Kombination K! (K!-Fakultät) Anordnungen ihrer K-verschiedenen Elemente gestatten. Das heisst auf Roulette bezogen sind die Kombinationsmöglichkeiten der 37 Roulettezahlen untereinander K=37! D. h., K= 1x2x3xx4x5..................x37. das ergibt 1,37 x10 ^43 Kombinationsmöglichkeiten (^ steht für Hochzahl bzw. Exponent) Nun ist die Verteilung von Kombinationsmöglichkeiten über alle Chancen gesehen zwar erheblich reduziert, aber bezogen auf die Computer-Langzeittests, nehmen wir mal an 100 Permanenzjahre = 10 Millionen Kombinationsmöglichkeiten der 37 Roulettezahlen untereinander, wären dann im Vergleich zu 1,37 x 10^49, die 10 Millionen fast wie Null zu betrachten, das heisst, auch die Langzeittests von Spielsystemen mittels Computertests von z. B. über 100 Permanenzjahre ergeben kein repräsentatives Bild über die Zuverlässigkeit von Spielsystemen. Somit sind alle Computertests fragwürdig. Das bedeutet nach meiner Ansicht, dass starre Spielsysteme, auch getestet, noch lange nicht zum Erfolg führen. Wer sich mit RC von Prof. Evert beschäftigt hat, kann das nachvollziehen.

Nun kommen wir zu Deinem Thema Casiyes. Was wäre die Alternative?

Wer sich lange mit Roulette beschäftigt hat, weiss das dieses Spiel rythmisch abläuft.

Häufungen und Verminderungen von Chancenfolgen sind die Regel. Das heisst doch , das Roulette sich nach rythmischen Gesetzen abspielt. Das ist letztendlich ein natürlicher Vorgang, so wie auch draussen in der Natur, ein Auf und Ab. Diese Rythmen zu erkennen und nachzuvollziehen wäre sicher eine bessere Basis zum Erfolg als alle starren Systeme. Es gibt ja schon eine Reihe guter Ansätze auch in diesem Forum.

Meines Erachtens sollte man sich mit diesen Rythmen auseinandersetzen. Wenn man, wie in der Elektrotechnik, sich mit der Wellentheorie auseinnander gesetzt hat, weisst man, dass für die Erforschung von Schwingungsvorgängen Spektrumanalyser eingesetzt werden. Solche Verfahren könnte man in abgewandelter Form, z. Bsp. durch Aufzeichnung von Tischrythmen oder aber der persönlichen Permanenz in Erfahrung bringen, was auf einem zukommt und wie man reagieren muss. So wie bei der Wettervorhersage. Da werden z. B. Fourieranalysen für Lang- und Kurzzeitvorhersagen ausgewertet.

Ich habe die Schriften vom Meister aus Berlin. Die angeschlossene Spielergruppe setzt nach persönliche Permanenzen durchgehend in allen Casinos. Tisch, Kessel und Croupier sind vollkommen unwichtig. Sie folgen ihrer Plus-Minuskurve. Ich kenne leider nicht ihre Satztechnik. Die wollte er nur für Dicke Moneten rausrücken.

Vielleicht kann man mit solchen Beitägen hier im Forum eine Lanze brechen.

Viele Grüsse

Henri

#4 Casiyes

    Gewinnertyp

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Geschrieben 02 November 2002 - 14:21

Danke Henri, das hat gut getan.

Liegt e i n e r der Erfolgsschlüssel beim Roulette
nicht darin, sich " geschmeidig und flexibel " in den Casinosälen
dieser Welt zu verhalten?

Ich habe den Lernwunsch, aus Erfahrungen und Erkenntnissen anderer
mir Handlungsanweisungen zu erarbeiten,
die mir vorschreiben,
bei der Wahl der Stückgröße in einer Sitzung
die Ergebnisse der persönlichen Permanenz, ihren "wellenförmigen Verlauf",
zwingend zu berücksichtigen.

Ein einfaches Beispiel.
Bei einen Tendenzspiel auf einfache Chancen gabe es in der letzten Woche
folgende Ergebnisse : +5 , +5 , +5 , +9 , +1 Stückgröße 20 Euro.

Liegt es nicht nahe, daß eine Trendwende in der Luft liegt?
Und ab sofort (wielange?) die Stückgröße auf 5 Euro zu reduzieren ist.

Weiter im Beispiel : + + + + + - - - - - (Stopp bei - 5 / Sitzung)

Wäre außer Spesen nix gewesen.
100 + 100 + 100 + 180 + 20 - 100 - 100 -100 -100 - 100 = null Euro

"Signal" erkannt. Also 100 + 100 +100 + 180 + 20 - 25 - 25 - 25 - 25 - 25
Ergebnis + 375 Euro.

Entschuldigt bitte die Banalität des Beispiels.

Aber leuchtet nicht ein, daß die Kenntnis und virtuose Handhabung
"struktureller Gesetzmäßikeiten individueller Ergebnispermanenz -
verläufe" hilfreich und wertvoll sind?

#5 Paroli

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Geschrieben 02 November 2002 - 17:31

Zitat

Liegt e i n e r der Erfolgsschlüssel beim Roulette
nicht darin, sich " geschmeidig und flexibel " in den Casinosälen
dieser Welt zu verhalten?

Ich denke, das ist nicht nur e i n e r der Erfolgsschlüssel, sondern das ist DER Erfolgsschlüssel.
Nicht versuchen, dem Zufall sein Konzept aufzuzwingen ("ich habe den Saal betreten, also geschehe genau JETZT in diesem Augenblick alles nach meinen Vorstellungen"), sondern versuchen, sich der momentanen Tischtendenz anzupassen.

Wer das verinnerlicht hat, ist schon ein gutes Stück weiter. Der Begriff "geschmeidig" passt im doppelten Sinne ganz gut. Einerseits in der Auslegung, nicht militärisch zackig gegen die Tendenz zu marschieren, sondern ungefähr in Einklang mit der Wellenbewegung der Tischtendenz zu kommen (bezogen auf Einfache Chancen) und andererseits im Sinne des Spruches "bleib' geschmeidig". Also cool bleiben, wenn es mehrere Verlustsätze in Folge gibt. Die innere Stimme sagt: Verdoppeln, Verdreifachen, Alles oder Nichts. Statt dessen wird der Einsatz bei Minusserien in der Persönlichen Permanenz gesenkt.

Ich weiss, dass es brutal schwer ist, gegen das innere Gerechtigkeitsgefühl (nach einem Regentag MUSS doch ein sonniger Tag kommen) anzuspielen. Wenn man das schafft, ist man wieder einen Schritt näher am Erfolg. Schafft man das nicht, spielt man gegen die Tendenz der eigenen Ergebnisse.

Zitat

Liegt es nicht nahe, daß eine Trendwende in der Luft liegt?
Dieses Argument geht auch wieder in die starre Richtung. Im Sinne von: So, bis jetzt habe ich gut gewonnen. Jetzt ist es an der Zeit, die Einsätze zu reduzieren oder mal konträr zu den Satzsignalen zu spielen.

Besser: So lange die eigene Ergebnisfolge "sauber" ist, z.B. + + + - + + - + + - + + usw. (also nur vereinzelte Minusereignisse) voll drauf bleiben. Also auch mal ein paar Stücke mehr als durchschnittlich zu riskieren.

Wird die Ergbnisfolge "unrein", z.B. + + - - + - + - - + (Minushäufungen kündigen sich an), wird der Einsatz reduziert. Das muss nicht nach einem starren Schema ablaufen, sondern kann auch teilweise intuitiv ablaufen, entsprechend der Gesamtsituation. Hatte man z.B. vorher eine Pechsträhne, kann man etwas vorsichtiger reagieren, als wenn man langfristig in einer Lauf-Phase ist. Weiterer Einfluss: Die Saaltendenz (Mehrheit der Tendenzen an den Nebentischen ist stabil, also viele Umstiegsmöglichkeiten mit Wahrscheinlichkeit, eine anhaltende Tendenz zu erwischen). Jeder Spieltag hat Nebeneinflüsse, die sich im Gesamtzusammenspiel nie so wiederholen und deshalb nicht anhand der "leblosen" Permanenz simulieren lassen.

Kommt es in der persönlichen Ergebnisfolge zu Minusserien oder Ballungen von Zweier-Serien, wird der Einsatz bis in den Minimumbereich reduziert. Verlustprogressionen mit hohen Einsätzen sind in dieser Phase sehr gefährlich. Das Spielkapital geht dann fast mit Ansage verloren.
Beispiel: + - - - - + - - - + - - - - - ++ - - - usw. Aus dieser Tendenz kann auch eine 10er, 12er oder längere Minusserie hervor gehen. Es kann einige Male gut gehen, wenn man bei solchen Ergebnisfolgen die Einsätze steigert, aber auf Dauer wird man so mit Sicherheit viel Kapital verspielen.

Vorsicht ist auch angebracht, wenn die Ergebnisse keine klare Tendenz erkenn lassen, z.B. +++ - - + - + - - - - + + - + - - - usw.
Dieses Durcheinander wird sich in Kürze auflösen. Es bleibt allerdings offen, ob die daraus entspringende klarere Tendenz in die Plus- oder in die Minusrichtung laufen wird.

Gibt es dann einen Übergang in eine Wechseltendenz: + - + - - + - + + - + - + + - + - - + - usw. (keine 3er oder höheren Serien), kann man versuchen, sich dieser Ergebnisfolge anzupassen, indem man an der Stelle des erwarteten Plus-Ergebnisses höher setzt und beim erwarteten Minus jeweils im Minimumbereich. Auf diese Weise habe ich in den vergangenen Monaten vor allem beim Blackjack (Basisstrategie, ähnliche Ergebniswellen wie bei Roulette EC) deutliche Ergebnisverbesserungen in Leerlauf-Phasen erreicht. Wenn es gelingt, sich der Wechseltendenz der Persönlichen Permanenz auf diese Weise anzupassen und wenn man sich über den gelungenen billigen Verlustsatz freuen kann, dann ist man dem Erfolg schon sehr nahe.

Man spielt also sozusagen einerseits nach der direkten Tisch-Tendenz und zugleich auch nach der Tendenz der Persönlichen Permanenz (mittels angepasster Satztechnik). Das läuft alles nicht nach ganz starrem Schema ab, aber ich weiss, dass es Erfolg bringt. Egal, was mir die Mathematiker mit ihrem Schablonendenken erzählen. Nach dem zuvor beschriebenen Spielprinzip liege ich seit Anfang September nach 347 gespielten Partien deutlich vorn (genaue Statistiken und Beispiel-Partien folgen noch). Auch zuvor hatte es schon sehr lange funktioniert, wobei ich mehrmals immer genau bei der Höherkapitalisierung die Minus-Läufe bekam.

#6 Alpenschreck

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Geschrieben 02 November 2002 - 21:53

Dem ist nicht viel hinzuzufügen.Mit der Anpassung der Satzhöhen an die PP
ist d e r große Schritt getan. Die von Paroli beschriebenen Beispiele
die Satzveränderungen nicht starr zu gestalten sind absolut in Ordnung
Grüße aus München Alpenschreck

#7 Ludo

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Geschrieben 02 November 2002 - 22:56

Guten Abend,

was haltet Ihr von folgendem Vorgehen: Ich nehme mir eine x-beliebige Permanenz aus grauer Vorzeit (z. B. Monte Carlo von 1923) und notiere mir die dort festgehaltene Abfolge einer EC. Mit dieser Heimbuchung gehe ich dann im nächstgelegenen Casino zu irgendeinem Tisch und fange an, genau das zu setzen, was ich mir zuhause abgeschrieben hatte - ganz egal, was aktuelle Tischtendenz oder gar der Saal "nahelegen" mögen. Es gibt daher (erfreulicherweise) auch keinerlei Vorlaufphase.

Ich starte mit 5 € Jetons und notiere mir die Ergebnisse als + oder - auf zwei senkrechten Gewinn- und Verluststrängen in meinem Notizbuch. Dies ist also von Anfang an meine "Persönliche Permanenz" und nur danach richte ich mich. Was wird passieren? Es werden sich genau die Tendenzbilder aus Plus- und Minus-Abfolgen in meiner pp zeigen, wie sie hier auf dieser Website an anderer Stelle bereits ausführlich beschrieben worden sind. Wenn sich dann die +-Zeichen häufen, schlägt der Moment des großen Angriffs. Denn nun setze ich mit 1000 € Jetons, um diese Ballungen auszunutzen. Wenn ich ein oder max. zwei der großen Stücke gewonnen habe, breche ich das Ganze ab und gehe nach Hause - auch wenn die Tendenzbilder in der pp noch so sehr nahelegen mögen, weiterzumachen.

Da ich ursprünglich aus dem Börsenbereich komme, versteht es sich von selbst, dass mir gerade das hier in diesem Thread vorgeschlagene Wellenspiel besonders liegt. Das Phänomen des "Auf- und Ab" ist mir schließlich in Form von Aktienkursen wohl bekannt. Auch der Volksmund scheint die Wellen des Roulette (und aller Glücksspiele) zu kennen, wenn er von "Pech- und Glückssträhnen" spricht - und recht hat er. Mir liegen übrigens noch die Worte eines Croupiers in den Ohren, der mal wörtlich sagte: "Ach wissen Sie, beim Roulette geht's doch immer rauf und runter." Ja, wenn es eine durchgehende Gesetzmäßigkeit bei diesem Spiel gibt, die sich immer und immer wieder zeigt, dann sind es diese Wellen, dieses "Rauf-und-runter".

Und auch SYSTEME zeigen diese typischen Wellen. Warum also nicht ein starres, kleines Allerwelts-System spielen und dabei die Einsatzhöhen entsprechend der aktuellen Auf- oder Abwärtswelle des Roulettesystems variieren? Warum nicht mit unterschiedlichen Jetongrößen auf der spezifischen Sinuskurve des Systems "surfen"? Denn jedes System zeigt doch in seinem Saldenverlauf solche Wellen.

Die Herausforderung für Programmierer und Rouletteforscher dürfte also nur noch darin bestehen, ein System mit schön gleichmäßigen Wellenverläufen ausfindig zu machen. Das Erfolgskriterium, nach dem gesucht werden müßte, lautet also GLEICHMÄßIGKEIT der Wellenausschläge in den Plus- und Minusbereich.

#8 mathias

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Geschrieben 03 November 2002 - 02:46

Hi Leute,
zu so früher Stunde malwas sinnliches.

was ist Starr, was ist flexibel, was geht hoch und was geht runter, was bedeutet der Trend, wenn ich nur einen Coup habe.
Ein kleines Teilstück Schicksal.
Insofern paßt die Mathematik mit ihrer starren Regelwelt nur allzugut hierrein.

Nehmen wir mal die Integralrechnung, wenn ich einen Berg in millimeterdünne Scheiben schneide, ist doch für dieses kleine Teilstück die Oberfläche gerade ??!! JA

Also wurden wir doch durch den "trend" getäuscht, da es für unseren Spielverlauf nur einen Coup gibt und keine Serie von Coups.

Das bedeutet wiederrum nicht, das ich mir nicht den Trendverlauf in der Übersicht anschauen kann und daraus auch was für mein Spiel entscheiden kann. Nur meiner Meinung nach, und da stehe ich hier auch alleine da ist es nicht möglich einen Tischtrend (außer auf Sektoren)auszumachen und dann auf diese ein Spiel abzuleiten.

Insofern einen schönen Sonntag noch
mfg Mathias

#9 Alpenschreck

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Geschrieben 03 November 2002 - 09:50

HALLO Ludo
ist das was ich immer sage bei Beachtung der PP mit Satzhöhevarianten
kannst Du fast jedes "System" bespielen. Wie Du die Aufzeichnungen machst ist zweitrangig die + - Folge ist ausschlaggebend
@ Mathias ²Trend"
es ist egal ob EC oder Sektoren Beides ist System Hoffnung
Nach Max Merkel`s Aussage:
As Glück is a Vogerl und des kackt meistens auf den gleichen Platz
Grüße aus München
Alpenschreck

#10 Paroli

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Geschrieben 03 November 2002 - 15:44

Zitat

was ist Starr, was ist flexibel, was geht hoch und was geht runter, was bedeutet der Trend, wenn ich nur einen Coup habe.
Ein kleines Teilstück Schicksal.
Insofern paßt die Mathematik mit ihrer starren Regelwelt nur allzugut hierrein.

Es geht eben nicht darum, eine coupgenaue Punktlandung zu schaffen. Das versprechen nicht mal die Sytemverkäufer. Oder gibt es ein System mit dem Namen "Jeder Satz gewinnt"?

Es geht mehr darum, eine günstigere Phase zu erwischen, in der man ein Mal öfter trifft als man verliert oder in der man zumindest nicht völlig auf dem falschen Fuß erwischt wird.

Eingefügtes Bild

Die Grafik zeigt die Schwarz-Erscheinungen in der Permanenz von Hamburg (Tisch 1) vom 1. bis zum 30.September (je 30 Coups abwärts und 30 Tage nebeneinander dargestellt). Zero ist grün dargestellt. In bestimmten Phasen häufen sich Schwarz oder Rot, oft zugleich in mehrere Richtungen. Wer kann ausschließen, dass man nach vielen Jahren Spielpraxis bestimmte Merkmale solcher sich anbahnenden oder sich abschwächenden Häufungen unbewusst richtig erkennt? Dabei geht es nicht um die genaue Figurenverteilung. Das obige Abbild von 30 x 30 Coups wird es in dieser Konstellation genau so nie wieder geben, aber die "Klumpenbildungen" werden in ähnlicher Form immer wieder auftreten, egal welchen Ausschnitt man sich ansehen wird.

Beim starren System wird versucht, aus so einem Abschnitt ein allgemein gültiges Schema zu erstellen. Man sucht sich aus dem Abschnitt bestimmte Figuren heraus, die darin zufällig öfters als durchschnittlich erscheinen und geht davon aus, dass diese Figuren auch in anderen Abschnitten immer wieder favorisiert bleiben werden. Das kann nicht funktionieren und hat nichts mit flexibel angepasstem Tendenzspiel zu tun.

#11 RCEC

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Geschrieben 03 November 2002 - 15:53

Hallo Paroli!

Die Darstellung gefällt mir mit dem 30 mal 30 Quadrat

Hast eine neue KUNST-richtung designed(unbewußt)

Man könnte alle persönlichen Spiele in so eine Matrix pressen nur mit G+V+Zero,Mann das würden Bilder sein.....

Mit zunehmender Spiellänge würde auch das Quadrat immer weiter wachsen.

Quasi ein Fingerabdruck seiner persönlichen Spielweise,jeder verschieden.

Servus
RCEC

#12 henri

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Geschrieben 03 November 2002 - 20:52

henri

Hallo liebe Forum- und Roulettefreunde,

aufgrund der Resonanz dieses Themas möchte ich ein Thread ins Forum stellen mit dem Titel: "Wellenreiten auf EC".

Hierbei möchte ich meine Ideen einmal aufzeigen, wie man ein effektives Spiel mittels harmonischer Permanenzläufe auf den einfachen Chancen realisieren könnte. Dabei besteht aber die Einschränkung, dass solch eine Spielweise nicht mit PC-Algorythmen testbar sein wird.

Ich habe hierfür bereits eine Reihe Spielabläufe vorliegen, bei denen man sehr effektive Trefferballungen erkennen und auf Gewinnbasis umsetzen kann. Ich nehme diese Methode zum Anlass, um weitere und neue Ideen beizutragen, die eventuell der Erkenntis besserer Spielmethoden Raum geben.

Zur Zeit ist mein Problem noch die Tabellen der Spielabläufe in Forum zu bekommen. Eventuell mache ich das nach der primitiven Methode der Aufbereitung von Hand. Das ist zwar sehr mühselig, aber vieleicht gibt es aus dem Forum mal eine Gebrauchsanweisung, wie man mittels moderner Standardsoftware sowas zuwege bringt.

Viele Grüsse an alle aktiven Mitstreiter

Henri

#13 Ludo

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Geschrieben 03 November 2002 - 22:21

Re.: "... Man spielt also sozusagen einerseits nach der direkten Tisch-Tendenz und zugleich auch nach der Tendenz der Persönlichen Permanenz ..."

@ Paroli,

wenn man davon ausgeht, dass sich auch nach Berücksichtigung der Tischtendenz eine "Persönliche Permanenz" ergibt, die in ihrer Serienverteilung auch nur einem normalen Permanenzverlauf entspricht, dann stellt sich doch die Frage: Warum das beschriebene (gute) Tendenzspiel nicht DIREKT (!!!) auf der pp anwenden - also nur die Wechseltendenzen, Nasen/Serientendenzen usw. der "Persönlichen Permanenz" bespielen und die Tischtendenz ignorieren? Warum noch die Tischtendenz beachten, wenn sich doch das Ergebnis - nämlich die pp!- in der Figurenzusammensetzung aus "Treffern" und "Fehlsätzen" dadurch gar nicht wesentlich ändert? Greifen wir doch die Tendenzen aus Plus- und Minus-Coups direkt an - warum dieser "Umweg" über die Tischtendenz?

#14 Mueller-Luedenscheid

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Geschrieben 03 November 2002 - 22:27

Kurz zu mir: Roulette spiele ich seit 20 Jahen – Was es an Fehlern gibt – keinen habe ich ausgelassen. Nach und nach bin ich beim Tendenzspiel gelandet (und über die Jahre hinweg mit einem deutlichen Plus); aber eines hat mich am Tendenzspiel immer gestört, nämlich die Unberechenbarkeit. Hier im Forum liest man sehr häufig, daß starre Setzweisen nichts bringen. Das mag (vielleicht) richtig sein, aber man hat bei starren Setzweisen einen sehr großen Vorteil. Die Höhe des eintretenden Verlustes ist bekannt (nämlich 1,35%). Darüber hinaus erlaubt eine starre Setzweise die Analyse beliebiger Permanenzen und sämtlicher Parameter, die man untersuchen möchte. Bei den auch hier häufig publizierten Systemtests wird in aller Regel nur der Endestand angegeben. Der ist immer Negativ. Kann auch icht anders sein, wenn man sämtliche Würfe mitspielt. Was aber, wenn man wüßte, welche Würfe gewinnen und welche verlieren? Das Ergebnis wäre positiv und die Spielbank bankrott. Machen wir fogendes Gedankenexperiment: Wir gehen 100 Tage lang in ein beliebiges Casino und setzen an einem beliebigen Tisch vom ersten bis zum letzten Wurf immer auf z.B. Manque. Nach 100 Tagen werden wir feststellen, daß wir 1,35% des Umsatzes verloren haben. Denken wir uns nun eine zweite und eine dritte und eine vierte Setzweise aus – das Ergebnis wäre 1,35% Verlust vom Umsatz. Womit wir im übrigen viel besser liegen als die meisten Spieler. Wenn wir nun hergehen und uns für jeden Tag die Verläufe der Salden anschauen, werden wir feststellen, daß es Tage gab, und zwar die allermeisten, an denen wir mit einigen Stücken Plus hätten beenden können. Warum aber haben wir das nicht getan? Weil wir keine Anhaltspunkte dafür haben, wie ein Spieltag, nachdem wir z.B. 50 Würfe mitgespielt haben, weiterhin verläuft und nach dem Prinzip Hoffnung spielen und auch nicht wissen wieviel wir gewinnen müssen, damit wir die Verlusttage kompenssieren können. Könnte ja noch besser werden. Wird aber nicht, sondern endet bei minus 1,35% vom Umsatz. Nun kann man sich aber darüber hinaus auch anschauen, wie z.B. der durchschnittliche maximale Plus-/Minus/End-Saldo war. Genau das habe ich für eine bestimmte Setzweise gemacht (Die ich hier nicht diskutieren will, da es bestimmt andere Setzweisen gibt, die vergleichbare Ergebnisse bringen und es mir auf die Ergebnisse ankommt). Dabei habe ich folgendes feststellen können: Es besteht (auf der Basis meiner Untersuchung wohlgemerkt) ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem maximalen Minussaldo und sowohl dem Endsaldo als auch dem maximalen Höchstsaldo im Verlauf der ca. 210 Würfe pro Tag. Z.B. Bei einem maximalen Minusstand imVerlaufe des Spieltages (bei meiner Setzweise und beim Spiel auf Einfache Chancen) kann man im Durchschnitt einen Endstand von ca Plus 10 Stücke rechnen, der durchschnittliche maximale Plusstand liegt bei ca 17,5 Stücken. Ergibt sich im Verlaufe des Spieles ein maximaler Minussaldo von 10-15 Stücken, kann man z.B. einen durchschnittlichen Endsaldo von ca. Minus 5 Stücken erwarten, der maximale Plusstand liegt aber immer noch bei durchschnittlich Plus 6 Stücken. Ich habe bislang 200 Spieltage (=42000 Würfe) durchgespielt (nach Originalpermanenz) und dabei folgendes Ergebnis erhalten: Bricht man an einem Spieltag das Spiel ab, sobald man mehr als 5 Stücke im Minus ist, und spielt man gleichzeitig die Spieltage, an denen man die Grenze von minus 5 Stücken nicht überschreitet durch, bis man Plus 10 Stücke erreicht hat (und damit beendet man das Spiel) – das durchschnittliche Maximum liegt wie erwähnt bei Plus 17 Stücken - ergibt sich ein Plus von ca 2,5% vom Umsatz (die Zero hat man damit ja auch gewonnen, macht also 3,85% Plus). (Ludo: Könnte vielleicht in Deine Richtung gehen) Bei meiner Setzweise (die mir keinerlei Entscheidungsfreiheit läßt), ist bei kanpp 40% der Spieltage das maximale Minus 5 Stücke, d.h. Diese Spieltage beende ich mit Plus 10 Stücken. 60 % der Spieltage erreichen einen Minussaldo von mehr als minus 5 Stücken und müssen also bei minus 5,5 (ergibt sich aus der Zero) oder minus 6 Stücken abgebrochen werden. Tatsächlich sind es weniger als 60% der Spieltage, die ich abbrechen muß, da es ja auch Tage gibt, in denen der Saldo zunächst Plus 10 Stücke ode r mehr erreicht, bevor er im Verlauf des Spieltages in Regionen unter minus 5 Stücke abtaucht. Ich kann also fast 50% der Spieltage für mich verbuchen.
Mich würde nun interessieren, ob andere Forummitglieder ähnliche Zusammenhänge gefunden haben, und falls ja, wie dabei die Zahlen ausschauen. Möglicherweise sind 200 Spieltage ja auch nicht genug, um eine Aussage treffen zu können.

#15 Paroli

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Geschrieben 03 November 2002 - 22:40

@Ludo:

Stimmt. Man kann auch irgend etwas anderes spielen bzw. sogar genau gegensätzlich zur Tischtendenz. Aber wenn alles so beliebig ist, warum dann nicht beide Male gleichartig spielen (Tisch und PP)? Wenn die Plus/Minus-Folgen aller starren Systeme am Ende auch nur die vier Haupt-Tendenzbilder ergeben (Serientrauben, Serien/Nasen, Wechsel und Durcheinander), dann ist es doch logisch, ohne jeden Umformungsaufwand gleich direkt die Tischtendenzen zu bespielen.
Durch den geringen Buchungsaufwand kann ich in der Spielbank vier bis fünf Tische zugleich buchen und auf den besten zwei Strängen (von 15) mitspielen. Wenn sich sechs oder sieben gute EC-Stränge anbieten wird nach dem Nadelstich-Prinzip mal hier und dann mal da ein Satz gemacht. Immer passend zur Tendenz. Der Gesamtverlauf erscheint weniger chaotisch, als bei so mancher Strategie mit einem Dutzend Regeln und zwei Dutzend Nebenregeln.





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