sachse sagte am 10 Feb 2007, 15:50:
Hallo Mandy,
wenn ich von Lage und einem Gewinnsystem rede, meine ich, dass jemand mit gesparten 1.000 € und der Stückgröße 1€ beginnt. Wenn er seine Lage verdoppelt hat, ohne sie zu verfressen oder anderweitig zu verbrauchen, verdoppelt er auch seine Einsätze. So wächst sein Kapital, bis er eines Tages Maximum spielt. Habe ich zwar bei normalem Spiel noch nicht erlebt aber so müsste es sein.
Progression:
Der Progressionsspieler verliert natürlich auf Dauer auch nur seine 1,35% aber er hat im Durchschnitt einen wesentlich höheren Einsatz(=Umsatz) als der Gleichsatzspieler.
Während im Gleichsatz relativ gleichmäßig verloren wird,
kann es bei einer Progression zwar sofort platzen aber eben auch lange gut gehen. Inzwischen hat sich ein Riesenumsatz angesammelt und bei einem späten Platzer sind dann eben 1,35%(das Gesamtkapital einschließlich der Gewinne) mit einem Schlag weg.
sachse

@ Sachse
kein Widerspruch
Wenn ich Lage höre, denke ich z. B. an einen Roulettetisch, der bei Eröffnung mit einer Grundausstattung an Kapital bestückt wird - die Tischlage. Auf den Spieler bezogen, ist es in meinen Augen genau das gleiche. Er nimmt soviel Geld mit an den Tisch, wie er für sein Spiel vorgesehen hat. Es ist seine Lage, die Höhe ist abhängig von Stückzahl und Stückgröße.
Was du angesprochen hast mit dem Zuschlag der Gewinne zum Spielkapital, nennt sich umgangssprachlich Kapitalisation.
P.S. ich hab doch in Sachen "Kapital" auch nur auf den Beitrag von asgardman geantwortet.
Akteur17 sagte am 10 Feb 2007, 15:56:
Zitat
Kurze Abschnitte oder nur wenige bespielte Coups haben doch keine Ausagekraft, da sind wir uns doch wieder einig?
Nein, wir sind uns nicht einig. Warum nur sollen "kurze" Abschnitte keine Aussagekraft haben??
Habe ich bsw. mein Gewinnziel erreicht (innerhalb des "kurzen" Abschnitts),höre ich auf und sichere mein Gewinn. Diesen kann mir keine Bank mehr wegnehmen.

@ Akteur17
Kurze, oder besser wenige kurze Abschnitte können zu sehr von einem Ecart abhängen. Ob gewonnen oder verloren wird hat also keinerlei Aussagekraft über die Qualität eines Systems.
Viele kurze Abschnitte, die zusammengenommen 50.000 gesetzte Coups umfassen, hingegen schon.
Bei der Gewinnsicherung unterliegst du einem Trugschluß, denn deine Aussage ist nur dann richtig, wenn du danach nie mehr spielst. Um wieder den Sachsen zu zitieren: Das Roulette-Spiel ist
eine lebenslange Sitzung. Wenn du irgendwann wieder spielst, kann dir die Bank sehr wohl deinen Gewinn auch wieder wegnehmen.
Grüße Mandy16