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Messungen und Simulationen


82 Antworten in diesem Thema

#1 Dr. Manque

    Forscher

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Geschrieben 10 January 2007 - 14:06

An @Interessierte!


"Die Kugel hat kein Gedächtnis" ist ein Kernsatz der Roulette-Theorie.
Demzufolge fallen in einzelnen Coups die Treffer auf allen Chancen völlig unabhängig von den vorherigen.

Trotzdem wird in der Praxis überwiegend das Spiel auf Favoriten ("Spiel mit der Bank") bevorzugt.

Es fragt sich, ob auch für Chancen-Gruppen (in Folgen mehrerer Coups) der obige Satz gilt.

Für Einfache Chancen(EC) heißen seit Alyett solche Gruppen "Figuren".

-++--+++ ist eine 8er Figur. Sie zeigt 3 Wechsel-Ereignisse und 4 Serien-Ereignisse.
-------- ist eine 8er Figur. Sie zeigt 0 Wechsel-Ereignisse und 7 Serien-Ereignisse.
++++++++ ist eine 8er Figur. Sie zeigt 0 Wechsel-Ereignisse und 7 Serien-Ereignisse.
-+-+-+-+ ist eine 8er Figur. Sie zeigt 7 Wechsel-Ereignisse und 0 Serien-Ereignisse.

Wechsel- und Serienereignisse sind komplementär zueinander und eignen sich, Figuren zu unterscheiden und zu charakterisieren.
Für Messungen kann man entweder die Wechsel-Zahl(WZ) oder die Serien-Zahl(SZ) verwenden.
WZ und SZ variieren bei gegebener Figurenlänge flen stets zwischen 0 und flen-1.

Über 1000 Permanenzen wurden für Paare von Vorlauf-/Folgefiguren verschiedener Figurenlängen die WZ gemessen und in einer Matrix abgespeichert.

Die Fragestellung ist also, ob die WZ einer Folgefigur(F-WZ) völlig unabhängig ist von der WZ der vorherigen Figur(Vorlauffigur, V-WZ).
Dann müßten die Werte in der Zählmatrix völlig symmetrisch verteilt sein.

Die folgenden Tabellen zeigen die Verhältnisse für die 4er und für die 8er S/R-Figuren-Paare.
(Es sei gleich angemerkt, daß die Verhältnisse für die anderen EC-Chancen und anderen Figurenlängen mit den gezeigten Zahlenverhältnissen übereinstimmen, von geringen Abweichungen abgesehen.)

Tabelle1
Eingefügtes Bild

Tabelle2
Eingefügtes Bild

Im linken oberen Quadranten(grün) "treffen" sich die Figuren mit hohen Serienanteilen.
Im rechten unteren Quadranten(gelb) "treffen" sich die stark intermittierenden Figuren.

Man sieht, die Werte sind nicht symmetrisch verteilt!
Es gibt einen geringen Überhang des grünen Bereichs.

Für die 4er Paare beträgt die Relation 27,10%/22,80%.
Für die 8er Paare beträgt die Relation 28,10%/22,10%.

Ein geringer Vorteil des "Spiels mit der Bank" ist also statistisch zu belegen (11,90 - 12,70%).
Rein theoretisch sollte man damit den EC-Bankvorteil von 1,37% überwinden können.


Gruß !

Dr. Manque

#2 beno45

    Analytiker

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Geschrieben 10 January 2007 - 15:52

@Dr.Manque

Bravo Dr.Mangue sehr schenne Arbeit und sehr schen gecklert.

Weil ich Faul bin und mechte nicht mich viel bewegen neben Roulette Tisch

ich habe sehr lange und viel geharbeitet auf System nuhr auf Rot und hat mir

gelungen das zu finden. ich bechaubte das nuhr ein Color Spielen ist

genau wie beide Coloren nuhr Dosirung ist wichtig.

Gruss

beno45 :angry:

#3 Dr. Manque

    Forscher

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Geschrieben 10 January 2007 - 19:14

Mein nächster Beitrag behandelt das "Gedankenspiel" von Highlander70, mit dem er heute den Thread "1 Stk. pro Angriff" eröffnet hat.

Zitat

Hallo Mitspieler,

ein Gedankenspiel, das mir schon lange auf der Seele brennt, angefacht durch Beobachtungen vieler Systeme, Setzstrategien und Sitzungen, hier nur für einfache Chancen betrachtet:

1. Jedes unserer Systeme ist doch irgendwann einmal im Plus-Saldo, sei es vielleicht auch nur einmal (vielleicht sogar am Anfang) oder auch nur ein Stück.
2. Wenn dann dieser Angriff beendet wird, schließt er mit einem Stück Gewinn ab.
3. Angriffe, die NIE positiv werden, sollten bei Erreichen eines festgelegten negativen Saldos abgebrochen werden.

Anders ausgedrückt:
- fast die Hälfte aller Angriffe endet nach dem ersten Coup mit einem Gewinn
- die Hälfte aller im ersten Coup erfolglosen Angriffe rettet sich nach dem zweiten Coup auf +/- 0
- zu der Hälfte der gleich erfolgreichen Angriffe kommt noch 1/8 aller Angriffe hinzu, die nach dem dritten Coup mit Gewinn enden

Ich habe das ganze mal für EC, masse-égale angerechnet, hier für einen 5-Coup-langen Angriff (Zeros sind als kompletter Verlust des Einsatzs eingerechnet):
- 63,8 % aller Angriffe kann ich mit einem Stück Gewinn abschließen
- nur 3,6 % aller Angriffe enden mit -5 Stück
- der Rest (32,6%) der Angriffe "dümpelt" im Niemandsland zwischen 0 und -4, kann aber immer noch ins Plus (oder Totalverlust) laufen.

Bei längeren Coups sieht es noch besser aus, da immer wieder einige mögliche Verläufe ins Plus laufen.

........

Kann man darauf ein realistisches, gewinnbringendes System aufbauen?

Was noch nicht berücksichtigt wurde:
- moderate Progression zur schnelleren Erholung
- Auswahl eines guten Marsches (Tendenzspiel wäre angebracht)
- Dynamisierung der Limits (ich würde z.B. nach längeren Plus-Strecken auch mal höhere Verluste akzeptieren, also das Verlust-Limit vom Gesamt-Saldo abhängig machen)

Ich bitte um Kommentare,

viele Grüße,

Highlander70



Durch Zufall bin ich gerade mit einem Programm beschäftigt, das dieses Gedankenspiel simulieren kann.

1. Test

Programm-Parameter:

1000 HH-Permanenzen,
Test über alle 3 EC,
1 Coup Vorlauf pro Partie,
Satz auf Serie,
Gleichsatz,
Abbruch nach + oder max. 5 Coups

Ergebnis:

Gesamt-Saldo aller Partien in Stk.: -8845
darin insgesamt gesetzte Coups: 158261
Stücke/Coup: -0,06


Anzahl plus-Partien gesamt: 56286
Anzahl minus-Partien gesamt: 38372
Anzahl null-Partien gesamt: 67

Anzahl plus-Tische: 297
Anzahl minus-Tische: 682
Anzahl null-Tische: 21

tiefster Partie-Saldo: -3
höchster Partie-Saldo: +3

Zahl der Gewinn-Coups: 77122
Zahl der Verlust-Coups: 81139

Längenverteilung der Plus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 46237 0 8033 0 2016 0 0 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 56286
------------------------------------------------

Längenverteilung der Minus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 14246 17587 40 4344 2155 0 0 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 38372
------------------------------------------------

2. Test

Parameter wie unter Test 1, ausser statt Satz auf Serie -> Satz auf Gegenchance

Ergebnis:

Gesamt-Saldo aller Partien in Stk.: -8346
darin insgesamt gesetzte Coups: 157218
Stücke/Coup: -0,05

Anzahl plus-Partien gesamt: 56456
Anzahl minus-Partien gesamt: 38787
Anzahl null-Partien gesamt: 69

Anzahl plus-Tische: 328
Anzahl minus-Tische: 652
Anzahl null-Tische: 20

tiefster Partie-Saldo: -3
höchster Partie-Saldo: +3

Zahl der Gewinn-Coups: 76819
Zahl der Verlust-Coups: 80399

Längenverteilung der Plus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 46509 0 8020 0 1927 0 0 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 56456
------------------------------------------------

Längenverteilung der Minus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 15404 17064 39 4185 2095 0 0 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 38787
------------------------------------------------

3. Test

Parameter wie unter Test 2, ausser statt Gleichsatz -> Martingale

Ergebnis:

Gesamt-Saldo aller Partien in Stk.: -8393
darin insgesamt gesetzte Coups: 155438
Stücke/Coup: -0,05


Anzahl plus-Partien gesamt: 59393
Anzahl minus-Partien gesamt: 37172
Anzahl null-Partien gesamt: 58

Anzahl plus-Tische: 344
Anzahl minus-Tische: 644
Anzahl null-Tische: 12

tiefster Partie-Saldo: -3
höchster Partie-Saldo: +3

Zahl der Gewinn-Coups: 76043
Zahl der Verlust-Coups: 79395


Längenverteilung der Plus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 47117 0 8180 4096 0 0 0 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 59393
------------------------------------------------

Längenverteilung der Minus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 15659 17196 36 4281 0 0 0 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 37172
------------------------------------------------

Die Zahl der plus-Partien übertrifft die der minus-Partien, aber die minus-Coupzahl ist größer als die plus-Coupzahl, und die minus-Coups sind ausserdem etwas "fetter" (s. Längenverteilungen).

Die Martingale kommt frühestens ab dem 4. Coup zum Zuge und verändert ganz wenig das Verhältnis plus-/minus-Partien und plus-/minus-Tische, ohne den Gesamtsaldo zu verbessern.

Fazit:

Der pure Highlander70-Marsch ergibt keinen Dauergewinn.
Wegen der niedrigen Gesamt-Verlustquote von 5-6% (0,05-0,06 Stk./Coup) sind Erweiterungen aussichtsreich, an die Highlander selbst schon denkt:

- moderate Progression
- Tendenzspiel
- Dynamisierung des Limits.



Gruß!

Dr.Manque

#4 Wenke

    Excel Durchblicker

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Geschrieben 10 January 2007 - 21:00

Hallo Dr. Manque,

Zitat

Die Martingale kommt frühestens ab dem 4. Coup zum Zuge und verändert ganz wenig das Verhältnis plus-/minus-Partien und plus-/minus-Tische, ohne den Gesamtsaldo zu verbessern.
Wenn man mit einer Martigale spielt, dann sollte man beim Angriffsbeginn einsetzen.
Dann ist die Martinngale am billigsten.
Später je nach der Martigalelänge flachere Progressionen verwenden.

Beste Grüße
Wenke :angry:

#5 Dr. Manque

    Forscher

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Geschrieben 10 January 2007 - 21:54

Wenke sagte am 10 Jan 2007, 22:00:

Hallo Dr. Manque,

Zitat

Die Martingale kommt frühestens ab dem 4. Coup zum Zuge und verändert ganz wenig das Verhältnis plus-/minus-Partien und plus-/minus-Tische, ohne den Gesamtsaldo zu verbessern.
Wenn man mit einer Martigale spielt, dann sollte man beim Angriffsbeginn einsetzen.
Dann ist die Martinngale am billigsten.
Später je nach der Martigalelänge flachere Progressionen verwenden.

Beste Grüße
Wenke :angry:

Beitrag anzeigen


Danke, Wenke, für den Tipp,

...muß ich nochmal testen.

Bislang ist beabsichtigt, daß die Progression erst (automatisch) anläuft, wenn der minus-Saldo den Bedarf signalisiert.

Gruß!

Dr. Manque

#6 Dr. Manque

    Forscher

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Geschrieben 11 January 2007 - 14:13

@Interessierte

Als Teil der Hauptfragestellung, ob der "Schuß auf den ersten Pleinwiederholer"
ála Basieux gewinnbringend sein kann, habe ich folgenden Systemvorschlag von Adramelech geprüft:

Zitat

Adramelech im Thread Roulette Strategien > Roulette-Systeme > "Der lange Marsch des Rambospike", Beitrag v. 03.01.07, #2
....
Mein Vorschlag an rambospike: Programmiere doch einmal (das dauert keine
Woche) den simplen Marsch: Setze das letze Plein nach; wenn Gewinn fertig.
Fall verloren die letzten 2, usw, usw, bis max. 7 letzte Plein. Wenn gewonnen
oder 1-7 verloren (-28 Stücke), sofort ansatzlos mit der letzten Plein
weitermachen. (ist so suboptimal, nur ein Vorschlag).
....


Hier das Ergebnis nach der Simulation mit 1000 HH-Permanenzen:

Gesamt-Saldo aller Partien in Stk.: -43.713
darin insgesamt gesetzte Coups: 245.521
Stücke/Coup: -0,18


Anzahl plus-Partien gesamt: 24.024
Anzahl minus-Partien gesamt: 19.559
Anzahl null-Partien gesamt: 1

Anzahl plus-Tische: 398
Anzahl minus-Tische: 600
Anzahl null-Tische: 2

tiefster Partie-Saldo: -28

Zahl der Gewinn-Coups: 24024
Zahl der Verlust-Coups: 221497

Längenverteilung der Plus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 1142 2288 3337 3973 4380 4521 4383 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 24024
------------------------------------------------

Längenverteilung der Minus-Partien
------------------------------------------------
1-10: 150 130 138 114 98 80 18849 0 0 0
------------------------------------------------
Anzahl Partien: 19559
------------------------------------------------

Die Zahl der plus-Partien übertrifft die der minus-Partien, aber für Verlusttilgung
und Gewinn reicht es nicht.
Die Längenverteilung zeigt 18.849 Platzer a -28 Stk. = -527.772 Stk.
Die Längen der plus-Partien jeweils multipliziert mit den Erträgen pro Längeneinheit
(= 34, 32, 29, 25, 20, 14) und aufsummiert ergeben nur +487.499 Stk. Gewinn.

Der Verlust von 0,18 Stk./Coup ist als beträchtlich einzustufen.

Der von P. Basieux in seinem Buch "Die Zähmung der Schwankungen" als gewinnversprechend propagierte Marsch war bisher im Großversuch weder pur noch in irgendeiner Abwandlung (wie z.B. die obige) erfolgreich.


Gruß!

Dr. Manque

#7 Maximus

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Geschrieben 11 January 2007 - 16:34

Hi Dr.Manque,
da du die Programmiersprache so gut beherrscht,
besteht die Möglichkeit,dass du folgenden Marsch mal programmierst:
Bevor ich zum Marsch komme,folgendes vorweg.
Spielen würde ich dieses "System" nur bei Betfair, da es dort die Null nicht gibt.
Nun zum Marsch:
Ich setze 34 Zahlen. Zwei Zahlen bleiben offen.
Die beiden Zahlen, die zuletzt gefallen sind, werden nicht gesetzt.
Das ganze im Masse egal Spiel, also im Gleichsatz.

Vorteil:
-im praktischen Spiel beanspruche ich nicht zu sehr meine Nerven.
-Benötige "nur"17 Gewinne bei einem Verlustsatz.
-da bei Betfair gespielt, fehlt eine ganze Zahl, somit kann mich die Null nicht treffen.

Würde mich freuen, wenn du das mal programmieren würdest.
Die Tests, die ich bisher zu Fuß gemacht haben, liefen nicht schlecht.
Bis dann
Maximus

#8 luckyloser

    Systemspieler

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Geschrieben 11 January 2007 - 16:37

Zitat

als gewinnversprechend propagierte Marsch
ohne absicherung?

mfg

#9 Llanos

    Stratege

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Geschrieben 11 January 2007 - 16:59

Hallo Dr. Manque,

Deine „Fragestellung […], ob die WZ einer Folgefigur(F-WZ) völlig unabhängig ist von der WZ der vorherigen
Figur(Vorlauffigur, V-WZ)“

würde ich gerne auch in Bezug auf meine eigene Theorie der verdeckten Serien von Deiner Untersuchung
beantwortet sehen.

Eine „verdeckte Serie“ wäre beispielsweise die Beziehung des letzten Coups zum 36.letzten auf der
Basis von S-R, G-U oder P-M.

Ergibt sich dort auch der gleiche „Überhang des grünen Bereichs“?


Viele Grüße
Llanos

#10 Adramelech

    Tüftler

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Geschrieben 11 January 2007 - 18:39

@Dr.Manque

Zitat

Als Teil der Hauptfragestellung, ob der "Schuß auf den ersten Pleinwiederholer"
ála Basieux gewinnbringend sein kann, habe ich folgenden Systemvorschlag von Adramelech geprüft.

Tolle Arbeit :wink: . Der Marsch bringt natürlich keine Überlegenheit; sollte
nur Mittel zum Zweck sein.

1)

Zitat

(= 34, 32, 29, 25, 20, 14) und aufsummiert ergeben nur +487.499 Stk. Gewinn.

Ich komme auf (= 35, 33, 30, 26, 21, 15, 8, oder -28)

2) Wichtig ist die Dynamik des Marsches und der ev. Möglichkeit ab einem
bestimmten Minusecart auf einen partiellen Ausgleich zu spielen.

3) Vorschlag: graphische Darstellung des Ecarts, Möglichkeit der Eingabe von
physikalisch erzeugten Zufallszahlen (random.org) und ich schaue mir das
Ganze genauestens an. Kurven (Charts) sind mein Spezialgebiet :angry:


Viele Grüße

Adramelech

#11 Monopolis

    Analytiker

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Geschrieben 11 January 2007 - 20:27

Moin Wenke,

Zitat

Wenn man mit einer Martigale spielt, dann sollte man beim Angriffsbeginn einsetzen.
Dann ist die Martinngale am billigsten.
Später je nach der Martigalelänge flachere Progressionen verwenden.

Beste Grüße
Wenke 

gibt es

1.) Beiträge / Tabellen / Auswertungen von Dir zu diesem Thema?

2.) Gehört eignetlich nicht hier rein, aber ich habe wegen "Deiner Minute"
einen funkgesteuerten Zeitgeber installiert, mit dem ich die hier im Forum
angezeigten Uhrzeiten überprüfen will.

An dem Ding bastele ich schon seit Jahresanfang und nun wollen wir doch mal
sehen, ob das Ding richtig funktioniert.

Freundliche Grüße

Monopolis.

Ich drücke ab bei 20:28:00

Demnach habt Ihr 'ne Arbeitgeruhr, die eine Minute nachgeht, vielleicht auch
nur 'ne halbe.

2. Versuch: 20:33

Tja, Wenke, so sehr es mir leid tut, da ist wohl nichts zu machen auf diesem
Wege. Ich verabschiede mich mit
3. Versuchuch: 20:36:00

Bearbeitet von Monopolis, 11 January 2007 - 20:36.


#12 Wenke

    Excel Durchblicker

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Geschrieben 12 January 2007 - 20:07

Hallo Monopolis,

Zitat

Demnach habt Ihr 'ne Arbeitgeruhr, die eine Minute nachgeht, vielleicht auch
nur 'ne halbe.
jetzt hast du se ganz kaputt gespielt. :bx3:

zu steile Prog (Martingale), zuerst spielen:

Zitat

1.) Beiträge / Tabellen / Auswertungen von Dir zu diesem Thema?

Ich hab dazu ein paar Auswertungen
1. Martingale
verliert Martuingale dann
2. Labby mit einer modifizierten Einsatzfolge

dazu müsste auch etwas im Forum stehen.

Das Prinzip ist relativ einfach:

A Flache Prog - dann Martingale

Wenn die flachen Progression nicht gewinnt ist ein Verlust X entstanden.
Nehmen wir jetzt an:
Flache Prog = 5*1 Stück 3*2 Stück = 11

X = 11 Stücke Verlust
die mit einer 4 stufigen Martingale zurück kommen sollen

1. Satz 12
2. Satz 24
3. Satz 48
4. Satz 96 Stücke zusammen = 180 Stücke für die Martingale

Kapital =
180 für Martingale
011 für Flache Prog

191 Stücke Verlust bei Total- Platzer Flach - Martingale

B Martingale dann flache Prog

1. Satz 1
2. Satz 2
3. Satz 4
4. Satz 8 Martingale Verlust 15

(der Martingaleverlust von 15 Stücken ist für die Flache Prog 1 Stück!)

5*1*15 = 75 Stücke
3*2*15 = 90 Stücke zusammen 165 Stücke

Kapital
015 Stücke Verlust Martingale
165 Stücke Verlust flache Prog

180 Stücke bei Total - Platzer Martingale - Flach

Der Unterschied ist dabei nicht ganz so wichtig.
Viel wichtiger ist, das mit "Martingalebeginn" verschiedene "Platzersorten" vermieden werden.

Alle Platzer die mit

  • - +
  • - - +
  • - - - +
beginnen sind keine echten Platzer mehr.
Die zweite, flache Progression kommt nicht zum Einsatz.
Das betrifft 7/ 8 aller Platzer!
Der Gesamtumsatz ist so kleiner, das bedeutet weniger Zerosteuer.

Wird "Flach - Martingale" gespielt, dann gewinnt die Flache Progression auch viele Angriffe. Es jedoch weniger als 7/8 aller Angriffe.

Anmerkung:
Für mich ist alles was kein Gleichsatzspiel ist ein Progressionsspiel. :blasen:

Beste Grüße
Wenke :blasen:

PS:
schick mir doch mal ne Erklärung für das Spiel extreme Restanten.
Wenke :hut2:

#13 Highlander70

    Mitstreiter

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Geschrieben 15 January 2007 - 11:37

Hallo Dr. Manque,

vielen, vielen Dank für Deine Arbeit. Die Ergebnisse sind ja (noch) einigermaßen vielversprechend.

Eine Frage und eine Bitte:

1. Wie hast Du die ZERO behandelt?

2. Könntest Du - wenn Du Zeit hast - die Parameter dementsprechend mal auf folgende Fragestellung ändern:
- wie verändert sich das Ergebnis, wenn man GLEICHSATZ auf SERIE gleichlässt, allerdings die Verlust-Limits ändert (-5, -6, -7, etc.) - Ist da ein Trend abzusehen?

Gruß,
Highlander70

#14 Dr. Manque

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Geschrieben 15 January 2007 - 14:42

Adramelech sagte am 11 Jan 2007, 19:39:

@Dr.Manque

1)

Zitat

(= 34, 32, 29, 25, 20, 14) und aufsummiert ergeben nur +487.499 Stk. Gewinn.


Ich komme auf (= 35, 33, 30, 26, 21, 15, 8, oder -28)


Hallo Adramelech,

bei Plein-Simulationen lasse ich das Programm immer den Tronc berücksichtigen.

Zitat

2) Wichtig ist die Dynamik des Marsches und der ev. Möglichkeit ab einem
    bestimmten Minusecart auf einen partiellen Ausgleich zu spielen.


Genau das ist der Punkt!
Das Programm zeigt auch in der Protokollierung pro Coup indirekt das Auf und Ab des Ecarts.
Mit den Möglichkeiten des Fiktivspiels an dieser Stelle muß ich mich noch befassen.

Zitat

3) Vorschlag: graphische Darstellung des Ecarts, Möglichkeit der Eingabe von
    physikalisch erzeugten Zufallszahlen (random.org) und ich schaue mir das
    Ganze genauestens an. Kurven (Charts) sind mein Spezialgebiet :blasen:


Grafik-Ausgaben beim Thema Roulette habe ich bisher ausgeschlossen, weil man dergleichen im Live-Casino nicht nutzen kann.
Im Hinblick auf's OC-Spiel mag die Situation anders sein.

Das Hühnchen, das ich mit dem Real-Casino zu rupfen habe, hat momentan noch oberste Priorität!


Viele Grüße

Dr. Manque

#15 Dr. Manque

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Geschrieben 15 January 2007 - 15:02

Llanos sagte am 11 Jan 2007, 17:59:

Hallo Dr. Manque,

Deine „Fragestellung […], ob die WZ einer Folgefigur(F-WZ) völlig unabhängig ist von der WZ der vorherigen
Figur(Vorlauffigur, V-WZ)“

würde ich gerne auch in Bezug auf meine eigene Theorie der verdeckten Serien von Deiner Untersuchung
beantwortet sehen.

Eine „verdeckte Serie“ wäre beispielsweise die Beziehung des letzten Coups zum 36.letzten auf der
Basis von S-R, G-U oder P-M.

Ergibt sich dort auch der gleiche „Überhang des grünen Bereichs“?

Beitrag anzeigen





Hallo Llanos,

Beim Begriff "verdeckte Serie" habe ich eine Assoziation zu den (mit Paroli bespielten) rhythmisch auftretenden Serien bei WENDOR.

Ich würde das schon gern untersuchen, aber was ist "die Beziehung des letzten Coups zum 36.letzten "? Hinter dem letzten Coup ist erstmal kein weiterer x.letzter sichtbar. Du meinst sicherlich den 36. vorletzten.

So etwas habe ich schon simulativ bis zum Abwinken geprüft.
Setzt man besser auf den vorletzten Coup oder den vorvorletzten oder xvorletzten Coup? Da zeigt sich kein Licht im Tunnel.

Vergleichen muß man komplexere Strukturen, also Coupgruppen, sogen. Figuren.
Sicher meinst Du auch so etwas.

Beschreib' bitte Deine "Theorie der verdeckten Serien" etwas näher.

Gruß!

Dr. Manque





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