Permanenzen am Tisch und selbst gebastelt
#1
Geschrieben 28 August 2002 - 16:35
mich interessiert da mal eure Meinung zum Thema Permanenzen...
also, wenn ich an einem Tisch fortlaufend jedes Spiel mitspiele....dann klinke ich mich in einen bestimmten Abschnitt dieser speziellen Tischpermanenz ein.
Da aber doch das TRoulette in punkto EC ein Zufallsgenerator darstellt...herrscht irgendein Chaos...da man die Tischpermanenz und Ihre Auswertung von Beginn an in der Regel nicht kennt.
Jetzt zum Wesentlichen:
Wenn ich ein und die selbe Satztechnik in einer fortlaufenden Tischpermanenz anwende, komme ich dann zum gleichen Ergebnis wie wenn ich von Tisch zu Tisch laufe und meine Sätze wie beim Spiel an einem Tisch willkürlich an dem Tisch setze der als nächstes abdreht?
Also ich sage ja, aber es gibt da wohl auch andere Meinungen....wobei wenn doch das Roulette nicht besiegbar ist und einen Zufallsgenerator darstellt, muss die Antwort doch lauten, dass es völlig egal ist...
Bitte um rege Teilnahme an der Diskussion....bewegt euch doch mal ran an die Tasten...auch wenn ich euch hier keine reisserischen Überschriften biete...ran an die Tasten und mal jeder seinen Senf dazugegeben....:-)
Viele Grüße
casino
#2
Geschrieben 28 August 2002 - 17:04
zu diesem Thema kanns Du eine Menge interessante Beiträge hier im Forum finden. Suche mal nach persönlicher Permanenz, PP oder Fiktivspiel.
Einige glaube daran dass es in der Tat eher auf die selbsterlebte (oder gesetzte) Permanenz ankommt, egal an welchem Tisch und egal zu welchem Zeitpunkt.
Gutes Stöbern,
Midship
#3
Geschrieben 28 August 2002 - 18:32
da ich nun mittlerweile derjenige bin, der nun wirklich in fast allen Threads seinen Senf dazugibt, will ich auch diesen nicht unkommentiert lassen.
Also: Meiner Meinung nach, wirst Du die Entscheidung im Kessel dann nicht durch eigene Jetons auf dem Tableau beeinflussen, wenn Du an jedem Tisch immer nur einmal setzt und zwar jeweils nachdem die Kugel bereits rollt! Dann wird die pp aber auch keine Normalverteilung einer Permanenz aufweisen. Du beeinflußt also damit Deinen persönlichen Zufallsstrang wenn Du immer erst NACH dem Kugelabwurf setzt. Danach mußt Du den Tisch aber sofort meiden, denn jetzt ist er für Dich "verbrannt". Warum? Weil durch die Auszahlung Deines Gewinns eine kleine zeitliche Verzögerung im Tischgeschehen eintritt - und die beeinflußt das Ergebnis des nächsten Coups. Also immer nach der Auszahlung sofort den Tisch wechseln!
#4
Geschrieben 29 August 2002 - 08:14
so stimmts 100 pro. sehr gut
Grüße aus München Alpenschreck
#5
Geschrieben 29 August 2002 - 22:04
hört sich ja sehr interessant an. du schreibst, daß die pp keine normalverteilung aufweist, wenn ich je tisch nur einmal und erst nach kugelabwurf setze.
könntest du das mal näher erläutern!
wie wird dadurch mein pers. zufallsstrang beeinflußt, und welche unterschiede zur normalverteilung weist denn die pp in diesem falle auf ??
mfg heiko
#6
Geschrieben 30 August 2002 - 10:48
das eigene "Spielerschicksal" kann auf diese Weise keinen Einfluß mehr auf das Tischgeschehen nehmen.
Vielmehr muß sich die pp (beim Setzen nach dem Kugelwurf und dem Tischwechsel nach jedem gesetzten Coup) den von Dir favorisierten kurzfristigen Ecarts an den jeweiligen Tischen anpassen - ob die pp dies nun will oder nicht. Denn: Sie hat ja bei diesem Vorgehen keinen Einfluß mehr auf das Geschehen im Kessel!
Das Ergebnis ist darüber hinaus eine maximale Streuung des Risikos und eine Abflachung der Ecarts.
#7
Geschrieben 30 August 2002 - 13:23
ist es denn nicht eher so dass der Tisch seine eigene Permanenz hat genauso wie der Spieler? Und die einzige die wirklich wichtig und interessant ist ist diejenige des Spielers.
Beide unterliegen (meiner Meinung) nach auf Dauer gesehen den verschiedenen Gleichmässigkeiten des Zufalls.
Das geht schon weit zu glauben dass das eigene Schicksal die Permanenz des Tisches beeinflusst. Wäre genau als wenn man sagte dass der Tisch die eigene Permanenz beeinflusst.
Aber man weiss ja nie,
Grüsse,
Midship
#8
Geschrieben 30 August 2002 - 14:36
schliesse mich da voll Deiner Meinung an...
fakt ist doch dass nach 50.000 Coups immer das gleiche rauskommt...nämlich 25000 mal die eine und genausooft die andere chance....lassen wir mal zero beiseite...
dabei ist es egal ob du an einem Tisch spielst oder wild durcheinander...keiner kann jemals ein anderes Ergebnis erzeugen...und da muss man meiner Meinung nach ansetzen...von diesem Phänomen lebt doch auch die Bank...
der Weg zum Ausgleich der ist mit Sicherheit bei jedem Tisch als auch bei jedem Spieler verschieden....aber am Ende ist das Ergebnis immer annähernd gleich...
Viele Grüße
casino
#9
Geschrieben 31 August 2002 - 11:15
wie ich aus deinem posting ersehen konnte, hast du jetzt das mit dem persönlichen tisch voll verstanden, denn sonst könntest du nicht so argumentieren.
hoffe das du es bei deinen partien auch so lebst
gruß
deadwoker
#10
Geschrieben 31 August 2002 - 11:49
hatte leider diese woche absolut keine zeit um zu trainieren deshalb kann ich dir noch nicht sagen wie mein persöhnlicher tisch läuft.
ich habe mich deshalb eher mental mit dieser sichtweise beschäftigt und schlussendlich erscheint es mir eigentlich ganz 'normal' dass meine eigene permanenz dem zufall gehorcht: und ich brauch nur mit dem zufall zu schwimmen.
gefällt mit gut denn ich einige mich lieber mit dem zufall als GEGEN ihn ankämpfen zu müssen
viele grüsse,
Midship
#11
Geschrieben 31 August 2002 - 21:33
Es ist naiv anzunehmen, das wenn die kugel rollt und erst dann setzt, man sich dem zufall entziehen kann.
Da zufall (oder die steuernde kraft dahinter) kein chaos produziert sondern perfekten ausgleich dem auch du unterliegst, kann zufall die kugel steuern bis sie ins fach fällt. Leider erkennt man erst hinterher eindeutig nach welchen muster der ausgleich stattfindet.
Man kann höchstens versuchen in ein vermeintlich erkanntes muster zu setzen, das aber zum ausgleich der tischpermanenz gehört, und gleichzeitig den ausgleich der eigenen permanenz im auge behält, erst wenn beide übereinstimmen gewinnt man, und sofort passen wenn es schief geht. ( siehe rc)
Gruß Peterson
#12
Geschrieben 31 August 2002 - 22:27
Hallo Peterson,
das aktuelle Muster der Tischpermanenz, auf das ich setze, bestimmt und steuert meine pp. Die pp richtet sich ausschließlich nach dem Geschehen am Tisch - wenn ich dieses nicht durch mein Satzverhalten beeinfluße. B)
#13
Geschrieben 02 September 2002 - 12:08
solange es klappt und die Gewinnstücke den Weg zu dir finden ist ja alles gut
Ich interessiere mich lieber persöhnlich für einen anderen Weg, die Suche nach der Unabhängigkeit vom Tisch und den fremden Permanenzen.
Wenn es bei mir klappt, dann sage ich auch Bescheid.
Grüsse,
Midship
#14
Geschrieben 02 September 2002 - 23:23
es klappt, dafür lege ich meine hand ins feuer!!!
es ist manchmal sehr amüsanst den anderen spieler, zu zusehen, wie sie sich einen abhetzen, um ja noch den nächsten oder gerade laufenden coup zu bekommen, um dann fest zu stellen das es umsonst war. dann wird mal heftig auf die croupies geschimpft (was wirft den der für einen käse zusammen, da ist es kein wunder das man nichts gewinnen kann) oder so ähnlich. dann läuft gerade auf tisch xy eine doublette auf plein oder eine 9er serie auf rot und schon spurten sie los die zocker ohne rast und ruh und treffen einfach nicht.
ich weiß ich wiederhole mich, aber da lobe ich mir den persönlichen tisch, einfach easy
gruß
deadwoker taket easy
#15
Geschrieben 03 September 2002 - 11:29
ich habe gestern und vorgestern einige Trainingspartien mit durcheinandergewürfelten Permanenzen gemacht und ich kann sagen dass das Ergebnis auf jeden Fall nicht schlechter war als wenn ich an einem Tisch festkleben bleibe.
Und Du hast Recht, ich habe viel weniger Stress empfunden und die eigentliche Tischpermanenz lies mich komplett kalt!!
Also werde ich es weiter so versuchen, traue mich aber noch nicht es im richtigen Kasino anzuwenden.
Vorher will ich noch reichlich trainieren denn das Ergebnis ist zwar im plus aber relativ mager.
Viele Grüsse,
Midship
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