Ist n bisschen viel Text geworden:
Ohne das Spiel zu betrachten liege folgende Situation nach dem Turn vor:
Hand1: K
Hand2: A
Hand3: A
Board: T
Hand2 & 3 haben also jeweils nen Pärchen. Hand1 gewinnt nur mit FlushDraw.
Mich interessiert jetz besonders Hand1, wir gehen davon aus, dass der Spieler1 die anderen beiden Hände nicht kennt!
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein FlushDraw kommt ist (da Spieler1 nur 6 Karten kennt)
f = 9/46 = 0.1957
Die PottOdds von Spieler1 sind (laut Tabelle oder Rechnung ((46/9)-1) : 1)
p = 4,1111111 : 1 = 4,1 : 1
Jetzt nehmen wir an, Spieler1 sei an der Reihe. Es sind 10 BB im Pott.
Wenn man nicht die Implied Odds betrachtet, sondern nur die "gegeben", darf er callen:
- 1 BB (da 10:1 > 4,1 : 1)
- 2 BB (da 10:2 = 5:1 > 4,1 : 1)
- 3 BB nicht, (da 10:3 = 3,33:1 < 4,1 : 1)
Das kann man auch über den Erwartungswert ausrechnen:
10BB * 0,1957 - 2BB * (1-0,1957) > 0, also positiv, für 3BB wird er negativ.
Ich habe jetz im SSH(Small Stakes Hold'em) gelesen, dass man auch anhand der Pot Equity ausrechnen könnte, ob man callt oder foldet. Für mich sind das eigentlich 2 Seiten der selben Medaille, PotOdds und PotEquity.
Bei der Berechnung der PotEquity stieß ich allerdings auf das Poblem:
e = 10 BB * 0,1957 = 1,957 BB D.h. mir "gehören" weniger als 2 BB im Pott
Jetz steht im SSH (S. 36):
Zitat
Wenn deine PotEquity < als das was du für die nächste Karte investieren musst ist, folde.
In unserem Beispiel ist
1,957 < 2, also müsste ich folden.
Das wiederspricht sich aber mit dem Erwartungswert/PotOdds.
Die Rechung ist einmal
pot * warscheinlichkeit - price * (1-warscheinlichkeit) > 0 und bei der PotEquity
pot * warscheinlichkeit - price > 0
Bin dankbar fürs lesen und wäre dankbar für Aufklärung! Villeicht haben sich die Autoren nur ein bisschen falsch ausgedrückt...













