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VEGAS Zenmäßig


432 Antworten in diesem Thema

#1 PsiPlayer

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Geschrieben 31 July 2006 - 04:35

VEGAS Zenmäßig
Billige Flüge + Hotels


Heute steht bei CONDOR das Angebot für eine Person und 4 Wochen Aufenthalt:
Vom 18.01. – 15.02.07 = Hin 99 €, zurück 248 € (One-way-Preise zzgl. 48 € Treibstoffzuschlag und 18 € Condor Service.) sind zuzüglich 132 € hin und zurück
für 479 €.

Den Preis konnte DELTA zwar im Januar dieses Jahres für Hin- und Rückflug mit 440 €. unterbieten, man muß aber in Atlanta umsteigen (etwas problematisch für Unkundige) und so verlängert sich die Flugzeit, die ja sowieso schon unbequem lang ist, um mehrere Stunden.


Reisebeobachtungen in Vegas

Zunächst möchte ich mich bei sachse bedanken, der mir gute Reise-Tipps gab. Leider konnte er nicht verhindern, dass ich als Europäer natürlicherweise overdressed ankam. Ich wollte nicht so recht wahrhaben das durchgängig eine legere Kleidung ein MUSS ist. Der Platz im Koffer hätte für weitere Mitbringsel beim Rückflug gesorgt.
Mein Tipp zum Reise-Luggage: Wer mit 2 Trolleys unterwegs ist
1x 60 cm Trolley zum Abgeben
1x 50 cm Trolley als Handgepäck
wird die 20 kg. bei der Gepäckabgabe mit reichlich Souvenirs kaum überschreiten. Beim Rückflug wurde scharf kontrolliert! Das Handgepäck spielte vom Gewicht her keine Rolle.

2. Tipp:
Als neuer Las-Vegas-Fan („The most exciting Town of the World“) kaufte ich mir drüben gleich 2 neue Trolleys, die mit Gobelin überzogen den Las-Vegas-Casino-Look ausstrahlen (bekommt man erstaunlicherweise billiger am Strip als in Downtown).

Fortsetzung folgt.

Wer weitere billige Tipps weiß, bitte hier mitteilen!

Gruß Psi
bald wieder in Vegas

Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2006 - 22:51.


#2 PsiPlayer

    Analytiker

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Geschrieben 01 August 2006 - 10:47

Die Reise selbst ist das Ziel.
ZenWeisheit.


Ankunft in Las Vegas

Ich fühlte mich auf geweihten Boden, als das Flugzeug (Delta Air Lines) über die Zwischenstation Atlanta um etwa eine Stunde Verspätung gegen 20 Uhr landete. Doch soweit war es noch nicht.
Die Anreise war von Anfang an mit extremen Stress konfrontiert. Der 17. Januar war ausgerechnet der Anfang von einer der kältesten Tage Deutschlands mit Glatteis und Stau auf der Autobahn, sodass der Weg zum Frankfurter Flughafen für drei lustige Mönche, die noch 50 Auto-Kilometer zu bewältigen hatten, bereits als zeitliches Risiko galt. Die letzten Kilometer fuhren wir zum Glück mit der S-Bahn, die direkt im Flughafen hielt.
Doch ich rechnete nicht mit langen Wegen innerhalb des Frankfurter Flughafens durch die gesamte Abfertigung bis zum Abflug-Gate. Der Stress erhöhte sich zusätzlich, als wir eine falsche Namens-Eintragung auf einer unserer Tickets entdeckten, die erst korrigiert werden musste. Am Ende mussten wir noch eine Stunde im Flugzeug auf weitere Fluggäste warten, weil wir als Anschlussflug eines verspäteten Flugzeugs galten.
Dann ging es zur “economy class“ in engen Sitzen ohne Beinfreiheit (Knie bereits an die Rückentasche des Vorsitzes angelehnt) in einer BOEING 777 JET für 10 Stunden nach Atlanta, den Heimatflughafen von Delta. Ich beneidete die Sitze in der “BusinessElite“, die eine totale Beinfreiheit mit gleichzeitig breiten Liegesitzen hatten.

Exit row Plätze
Warum hatten wir nicht die bequemen „exit row Plätze“ gebucht?! Die besten Sitze in der economy class sind die „exit row Plätze“ (Notausgangssitzreihe). Sie schaffen die nötige Beinfreiheit. Die Seat Maps mit Darstellung der Sitzreihen kann man im Internet anklicken.
Als der Chefpilot kurz vor der Landung im diesig-grauen Atlanta auf seine Verspätung hinwies, mit dem Zusatz sich bei einem möglichen „verpassten Anschlussflug beim Personal zu melden“, war das nicht lustig. Er hätte uns auch mit besseren Informationen Mut machen können. Etwa das zum Anschlussflug nach Las Vegas noch über eine Stunde Zeit blieb. Denn wir mussten nicht nur durch den Zoll, sondern sollten zusätzlich unsere Koffer abholen, mit neuerlichen Check-in und zum Abflug-Gate. Nun stellte sich heraus, dass Atlanta die gleichen komplizierten und langen Wege (einschließlich einer Verbindungsbahn zu den Gates) wie in Frankfurt hat. Für Fluggäste, die das zum ersten Mal mitmachen, sicher keine einfache Aufgabe. So hetzten wir, leider noch ohne Handgepäck-Trolley, von einem Check zum anderen, bis wir dann doch noch rechtzeitig zu unserem Anschluss-Gate eintrafen. Auch dieser Flug hatte Verspätung und es schien hier gar nicht so ungewöhnlich zu sein. Wer das alles vorher weiß, ist eindeutig im Vorteil.
Der Anschlussflug mit der BOEING 767-400 JET nach Las Vegas war vom engen „Sitzkomfort“ der gleiche wie vordem. Nach einer weiteren Flugzeit von 4 Std. 28 Min. (und „Krümel-Essen-Ausgabe“) landeten wir schließlich in nächtlicher Dunkelheit im Lichterglanz von Las Vegas.
Jede Sekunde und jeder Schritt sollte nun ein Genuss werden.
Die Taxe brachte uns ins Imperial Palace. Wir waren ab 8 Uhr unterwegs mit insgesamt 22 Stunden Reisezeit.

Jetzt kann ich bestätigen, dass dem Hotel Imperial Palace eine Renovierung gut täte. Doch das chinesisch-asiatische Flair mit der dunkelroten Holztäfelung im Fahrstuhl war mir äußerst angenehm. Wie auch der sonstige amerikanisch freundliche Umgang miteinander „welcome“ ist.
Jetzt war es etwa 21 Uhr Ortszeit und wir besuchten bereits das wunderbare Venetian!

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2006 - 22:52.


#3 sachse

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Geschrieben 01 August 2006 - 12:21

Zitat

Die besten Sitze in der economy class sind die „exit row Plätze“ (Notausgangssitzreihe).
Leider sind diese Sitzplätze nicht vorher buchbar, da das Bodenpersonal gehalten ist, diese Passagiere beim Check in zu begutachten, damit nicht etwa Behinderte oder Dicke die Notausgänge im Ernstfall verstopfen.
Nachteil dieser Sitze: Die Rückenlehnen lassen sich nicht so weit umlegen wie normal.
Empfehlung:
Schnellste preiswerte Verbindung ist 2x wöchentlich der Direktflug von Frankfurt nach L.V. mit Condor.

sachse

#4 magier

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Geschrieben 01 August 2006 - 13:26

@psi-player

dein reisebericht ist sehr gut.schade dass du grad wos spannend wird unterbrichst.

machst du urlaub in las vegas,oder wagst du einen angriff?

gruss magier. :dance:

#5 PsiPlayer

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Geschrieben 01 August 2006 - 19:07

Hi sachse

1. Frage: Wann sind die "exit row" Plätze buchbar?
2. Frage: Konnte Dein Bekannter das verfallene Rückflugticket in Vegas ohne große Einbuße umtauschen oder wie lief das?

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 01 March 2011 - 11:52.


#6 PsiPlayer

    Analytiker

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Geschrieben 01 August 2006 - 19:17

Hallo magier

nee, bin schon lange wieder zurück und setze meine Casinobesuche hier in der 37. Etage des angenehmen Club-Casinos in Berlin am Alex fort. Kann ich nur empfehlen. Ist aber natürlich kein Vergleich zu Vegas, obwohl hier gerade ein Einkaufszentrum im Look von Caesars Palace aufgemacht hat. Der Architekt hat das wirklich geschafft. Leider ohne Casino.

Gruß Psi

#7 PsiPlayer

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Geschrieben 01 August 2006 - 19:20

Wer meint das Zen etwas besonderes ist, verfehlt Zen.
ZenWeisheit


Abflug von Vegas nach Frankfurt

Um die Reiseverhältnisse mit Ankunft und Abflug beisammen zu haben, hier zunächst noch der kurze Abreisebericht:
Am 27.02.2006 (ab Hotel 8 Uhr) flogen wir bei klarem sonnigen Himmel um 10:45 mit der BOEING 737-800 JET diesmal über Cincinnati, Ohio. Flugzeit: 3 Std. 41 Min.
Der Umsteige-Stopp war das genaue Gegenteil zum Hinflug: easy, mit vielleicht 200 Metern in einer Richtung und schon standen wir am Abflug-Gate.
Nach dem bunten Treiben in Las Vegas, war das ein Platz, der eine Friedhofsruhe ausstrahlte. Die ganze Abreise kam mir viel zu früh vor. Umsteigezeit: 1 Std. 24 Min.
Weiter ging es mit der BOEING 767 JET nach Frankfurt. Flugzeit: 8 Std. 40 Min.
Gesamtreisedauer: 13 Std. 45 Min.
Die Sitzverhältnisse hatten sich in soweit geändert, dass der Rückflug nur zu 65 Prozent besetzt war. Damit hatte sich für mich der Schlafplatz um 2 Sitze vergrößert! Ein zugezogener Reizhusten (noch kühles Klima und Klimaanlage im Hotel), der mir im Flugzeug-Klima Probleme bereitete und ich nur hoffen konnte, dass er mir den Hals nicht zuschnürte, konnte ohne die vorherige Sitzenge besser überstanden werden.
Diesmal kam das Flugzeug von großer Höhe zu schnell zur Landung. Sonst ohne Probleme mit den Ohren, schienen sie mir jetzt, trotz Bonbon, Schluck- und Atemkontrolle, fast zu platzen. Den Tipp, die Nase ab und zu zuzuhalten und mit der inneren Luft zu pressen, bekam ich erst später und kann deren wundersame Wirkung noch nicht bestätigen.
Erstaunt war ich über den Dreck, den die Fluggäste der “BusinessElite“ hinterließen. Wir mussten über einen Müllberg von weggeworfenen Zeitungen, Bechern und Sonstigem steigen.
Alles war pünktlich und Deutschland überraschte uns mit sonnigem Wetter. Diesmal brauchten wir vom Hotel in Vegas bis zur heimischen Wohnung insgesamt 19 Stunden. 3 Stunden weniger als beim Hinflug.

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2006 - 22:53.


#8 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 01 August 2006 - 19:22

Hallo Psi,

Zitat

Konnte Dein Bekannter das verfallene Rückflugticket in Vegas ohne große Einbuße umtauschen oder wie lief das?
das Rückflugticket war nicht umtauschbar sondern er musste es verfallen lassen.

Zitat

Wann sind die "exit row" Plätze buchbar?
Nur durch frühes Erscheinen am Check-in-Schalter und dortiges nachfragen.

sachse

#9 Egon

    Forscher

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Geschrieben 02 August 2006 - 02:00

PsiPlayer sagte am 1 Aug 2006, 19:20:

[Fortsetzung folgt.

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Na, vorallem bin ich gespannt, ob die PSI-Spielmethoden :drink2: erfolgreich waren, damit Du Dir solche Trips wie mit Delta über Atlanta ersparen kannst :hammer:

:engel:

#10 PsiPlayer

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Geschrieben 02 August 2006 - 11:09

Triffst du einen Zen-Meister auf der Straße,
so grüße ihn weder mit Worten noch mit Schweigen.
Versetz’ ihm einen Kinnhaken,
so wirst du einer genannt werden, der Zen versteht.

ZenWeisheit


Der heißeste Club in Vegas

Als wir gleich am Ankunftsabend (bereits übermüdet) ins Venetian einbogen .... ich kann es gar nicht ansprechend genug beschreiben.... wir waren einfach überwältigt! Der am 17. und am 22.07.06 im NTV gezeigte Film „Das ultimative Las Vegas-Casino“, der den Aufbau von dem Komplex Venetian zeigt, ist mir zwar in seinen kurzen Schnitten und Wiederholungen etwas zu nervig, aber verschafft bereits einen sehr guten Eindruck, der vor Ort aber noch ganz anders reinknallt. Man kann nicht alles beschreiben und ich werde auch nicht der Versuchung unterliegen nur den Hauch eines Ansatzes anzufangen, denn dafür war zu wenig Zeit und sollte jeder selbst erleben. Die Kulisse, die sich mir jedenfalls bot übertraf jede Vorstellung davon, zumal es tatsächlich keine Kulisse war. Alles echt! Die Amis habe es gebracht, sie tun es einfach. Und der ganze Strip ist voll davon....
Kaum waren wir ins Venetian eingetaucht sahen wir links den TAO Nightclub, fürwahr der irreste, überdrehteste, stilistisch und ästhetisch verruchteste „Zen-Tempel“, den ich selbst auf meinen Indien und Nepal-Reisen nicht gesehen habe. Kein Wunder, so abgeknallt... da muss man erst drauf kommen! Also gleich rein: ....der im matten roten Höhlenlicht getönte tiefe Raum mit seinen übergroßen Buddha-Figuren die Deckenlos nach oben ragten, verschaffte ein intensives Höhlenempfinden, dass man glaubte sich an einem geheimen spirituellen Ort im tiefsten China zu befinden. Gleichzeitig der absolute aber auch ästhetische Widerspruch der Bar, der Tische und der Stühle auf denen die Gäste sich rekelten, umgrenzt von dicken hohen Säulen in deren Glas-Vitrinen alle Sorten von Opiumpfeifen gezeigt wurden. Einfach unbeschreiblich deliziös, wenn man dafür einen Faible hat. Das „wer ist wo“ trifft sich hier und wer was auf sich hält geht gleich in den Wahnsinns Tanzclub des Tao und trifft womöglich Paris Hilton. Da waren wir leider noch nicht. Wir mussten vor Müdigkeit unseren Weg abbrechen und verschwanden zurück in unserem „chinesischen“ Imperial Palace, wo uns, vorbei an jubelnden Blackjacktischen, der mysteriöse Fahrstuhl den Anfang unserer Träume vorwegnahm.

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2006 - 22:54.


#11 PsiPlayer

    Analytiker

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Geschrieben 02 August 2006 - 14:46

@ Egon

Zu Deinem Posting fällt mir nur ein Vergleich ein.

Der Unterschied zwischen sachse und mir ist der:

Während es bei sachse schon zum guten Ton gehört über seine Verluste zu schwadronieren,
muss ich dagegen noch mit meinen Gewinnen prahlen....

Besser ist, du hältst Dich an sachse.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 01 March 2011 - 11:53.


#12 PsiPlayer

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Geschrieben 02 August 2006 - 20:53

Unter blauem Himmel, im hellen Sonnenlicht,
braucht man nicht herumzusuchen.
Zu fragen, was Buddha ist, ist so,
als verstecke man einen Raub in seiner Tasche
und erkläre sich für unschuldig.

ZenWeisheit


Imperial Palace

Wir hatten das Zimmer im Imperial Palace per Internet gebucht. Bei unserer Ankunft stellten wir fest, dass wir gar nicht eingetragen waren. Es dauerte jedoch nicht lange und wir bekamen ohne weitere Umstände ein Zimmer im 9. Stock zugewiesen. Noch wussten wir nicht, dass es nicht das letzte Zimmer war, in denen wir die kommenden Nächte verbringen würden. Doch als wir des Nachts von der Venetian-Tour zurückkamen, glaubten wir unseren Ohren nicht zu trauen. Trotz geschlossenem Balkon-Fenster drang die Lautstärke einer Band voll in unsere Gemächer. Keine Frage, wir wechselten schon am nächsten Tag das Zimmer. Wir wussten leider nicht, dass wir vom Regen in die Traufe kamen.
Auch dieses Mal bekamen wir freundlicher Weise ein anders Zimmer. Wir zogen um zu einem anderen Flügel und zum 10. Stockwerk. Von draußen war ein künstlicher Wasserfall zu hören, der, so versicherte man uns, jetzt nur für eine Stunde so laut wäre. Wir glaubten es. Aber es war unglaublich laut und veränderte des Nachts kaum die Lautstärke. Das ging 24 Stunden so. Ohne Pause. Also stand ein weiterer Wechsel an.
Am nächsten Tag bekamen wir (und wieder sehr freundlich) einen anderen Flügel und zogen höher zum inzwischen 17. Stockwerk. Ich erinnerte mich an einen längst vergessenen Film mit dem Titel „Erdbeben“, bei dem ein Feuermann bedeutsam sagte, dass man nicht höher als dem 20. Stockwerk wohnen sollte, sonst hat man bei einem Feuerausbruch nur sehr geringe Chancen sich zu retten. Doch auch hier dröhnte es aus zwei gegenüberliegenden raumgroßen Ventilatoren 24 Stunden, wie auf einen Flughafen.
(Nun war klar, dass wir im ersten Zimmer nur kurz in die Nacht hinein die Band gehört hätten. Der Rest des Tages wäre verhältnismäßig ruhig geblieben.)
Weil wir schließlich in Vegas ankommen und nicht jeden Tag in ein anderes Zimmer reisen wollten, haben wir uns einen weiteren Zimmerwechsel nicht mehr zugemutet. Zum Glück hatten wir Ohropax bei und so kamen wir über die Runden.
Inzwischen habe ich erfahren, dass das nebenliegende Harrahs das Imperial Palace aufkaufte. Mich würde es nicht wundern, wenn der gesamte Platz für ein neues und größeres Hotel genutzt wird.
Gegenüber Caesars Palace und dem Mirage gelegen, hatte das Imperial Palace mit seinen preiswerten Zimmern (60 $ pro Tag) den perfekten Standort am Strip. Allerdings gibt es auch zu gewissen Zeiten preiswerte „Pyramiden-Zimmer“ im Luxor. Neben dem Mandala Bay und gegenüber dem MGM ein Top Standort.
Doch nicht weit weg, nur eine Busstation oder 10 Minuten zu Fuß in die East Tropicana Avenue hinein, gleich hinter dem neuen Hooters Casino (ehemals San Remo), befinden sich bereits die preiswerten Zimmer von „America Best Value Inn & Suites“ im Motelstil und daneben das „Motel 6“. Noch preiswerter als das Imperial Palace liegen sie gewissermaßen auch am Strip. Wer ohnehin nur den öffentlichen Bus fährt (24-Stunden-Ticket kostet preiswerte $5), kann von dort bis nach den Downtown-Casinos in einem Rutsch durchfahren.
Die Monorail (Hochbahn), die zur Zeit von MGM bis Sahara-Casino (7 Stationen) fährt, ist bis nach Downtown (über South Main Street, wo sich GAMBLERS GENERAL STORE befindet) zur Fremont Street geplant. (Sowieso befindet sich auf gleicher Höhe GAMBLER’S BOOK SHOP in der 11th St. Ecke East Charleston Boulevard, etwa 20 Minuten Fußweg in östlicher Richtung von der South Main Street aus.)
Wenn der Bus in dichten Zeiten über 2 Stunden bis nach Downtown braucht, wäre die Monorail mit ihren vielleicht bis dahin 14 Stationen (von MGM bis Fremont Street) nur 25 Minuten unterwegs. Erst dann wäre sie eine echte Alternative. Man fragt sich unwillkürlich warum sie nicht schon längst direkt vom Flughafen aus nach Downtown gebaut wurde.

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2006 - 22:57.


#13 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 02 August 2006 - 21:43

Hallo Psi,

die Musik, die Du die erste Nacht gehört hast ist das Open Air Casino vom "Harrah's". Dort kann man im Freien BJ spielen, schön dabei saufen und die unglaublichen Tricks und Künste der Barkeeper bewundern. Allerdings ist es tatsächlich ratsam auch dabei Ohrstöpsel zu tragen.
Auf dem Strip bei "Walgreen" im Dutzend sehr preiswert.
Ebenfalls empfehlenswert, das Bier in der Halbliterbüchse am Stand davor zu kaufen, weil drin schon die kleine Flasche 5-6$ kostet.
Das Schöne an Las Vegas ist, dass Du in jedem Laden(auch in Bars mit Gratis-Live-Show) Fremdgetränke ohne Probleme mitbringen darfst.


sachse

Bearbeitet von sachse, 03 August 2006 - 09:58.


#14 PsiPlayer

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Geschrieben 02 August 2006 - 21:53

Hi sachse

so ist es. Tja, immer wieder schön daran erinnert zu werden. Die Kapelle mit den Tischen ist in meinen kommenden Beiträgen bereits verarbeitet und wird demnächst gepostet.
Mann, hab' ich ein Fernweh....

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 01 March 2011 - 11:54.


#15 Egon

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Geschrieben 03 August 2006 - 03:42

sachse sagte am 2 Aug 2006, 21:43:

Dort kann man im Freien BJ spielen, schön dabei saufen und die unglaublichen Tricks und Künste der Barkeeper bewundern. sachse

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@sachse: gib es zu, Du bewunderst dort doch eher die BJ-Dealerinnen :drink2: , wenn sie ihre Bäuche mit Bauchnabelpiercing über das Tableu hängen :hammer: . Im Rio's sind die Dealerinnen aber besser :engel: .
:drink:





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