Hi Greg
Da die Daten von 1989 stammen und mein Spiel aus einer intuitiven Situation heraus gespielt wurde, kann ich Dir leider nicht sagen warum ich plötzlich von PASSIV nach AKTIV oder umgekehrt wechselte. Das ist aber eher ein wesentlicher Vorteil der bei anderen Systemen nicht bedacht wird und entsteht sozusagen aus einer hauptsächlich inneren Triebfeder. Wie man zu intuitiven Ansagen kommt oder besser wie man sich zunächst vorbereitet, wird in dem Thread „Die PLAYER-MEDITATION“ beschrieben.
Zum Beispiel bin ich am Ende meiner Spiel-Sessions masse egale sowohl AKTIV als auch PASSIV im Plus. Man könnte also meinen, daß ich mir die ewige Wechselei hätte sparen können. Nur bedenkt man dabei nicht, daß dieses Spiel eine Situation, ein Feld liefert, bei dem ich mich ins Plus bewegen konnte. Das Umfeld spielt also auch eine Rolle.
Zusätzlich kommen noch langjährige Erfahrungen dazu, wie man z. B. sein Spiel beendet. Dies ist ein weiterer wesentlicher Punkt. Die anderen Punkte der PP habe ich schon beschrieben. Sie gelten als Hinweise.
Deine Strategie mit der Martingale ist das Ursystem fast jedes Anfängers. Aber ob man nun nach 6 oder 10 mal eines Serientreffers auf die andere Seite setzt, ist meines Erachtens sinnlos. Sicher spielt bei meinem System der Ausgleichsgedanke mit. Doch setze ich ihn eher spielerisch ein und versuche ihn nicht überzustrapazieren. Es sollte kein Marsch daraus gemacht werden! Also wenn dieser „Marsch“ Dich binden sollte, vergiß ihn am besten gleich wieder. Deswegen ist es ein Spiel für Erfahrene, die gerade nicht aus jeder Situation eine Religion daraus machen!
Gewinnen kannst Du mit jedem verdammten Marsch. Nur wird man den Gewinn wieder abgeben müssen, wenn man meint mit dem Marsch auf Dauer gewinnen zu können.
Psi, der ohne Marsch auskommt....
PS: Lerne doch erst mal Dich masse egale zu bewegen, bevor Du mit großen Progressionen antanzt.
Beschreibe mir doch mal Deinen Spieler-Werdegang.
Bearbeitet von PsiPlayer, 02 March 2011 - 23:37.