DAS RESONANZ-SPIEL
Einfache-Chancen-Grundspiel für Erfahrene.
Eines der interessantesten und einfachsten Konzepte für das Psi-Spiel auf den Einfachen Chancen entwickelte ich vor 13 Jahren. Um dieses Spiel nicht verloren gehen zu lassen möchte ich es heute vorstellen. Ich nenne es das RESONANZ-SPIEL, weil es darum geht mit den morphischen Feldern (den Akasha-Records) - worin alle Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft aufgezeichnet sind - in Resonanz zu kommen (siehe den Hinweis in dem Thread „Die PLAYER-MEDITATION“).
Um sich in Resonanz mit den „Roulette-Feldern der Zukunft“ zu bringen, kann die Beschäftigung mit einem Grundkonzept, wie dem vorliegendem, helfen. Es ist so, wie etwa mit dem Rat, „zu handeln als ob“. Die Vertiefung mit der Materie alleine erzeugt ein Grundmuster. Dieses Grundmuster, das in uns enthalten ist, tritt mit den Akasha-Records in Resonanz.
Der wesentliche Punkt ist jedoch das darauffolgende Lockerlassen. Ein Loslassen, daß für die plötzliche Öffnung zur „Info“ benötigt wird. Sonst kann die Resonanz nicht entstehen und die Verbindung bleibt aus. Es ist wie bei einem Klavier: Schlagen wir beispielsweise eine Seite an und es stehen mehrere Klaviere im Raum, schwingen alle Seiten der gleichen Tonart mit. Wird die Saite nach dem Anschlag sofort festgehalten, kann es zu keiner Resonanzübertragung kommen.
Es ist ein einfaches und zugleich ein nicht-einfaches Spiel. Eben weil es so einfach erscheint, ist es gerade ein Spiel für erfahrene Spieler, die alle Konzeptionen der klassischen Spiele hinter sich gelassen haben, die einfach wissen sich zu entspannen.
Die Grundidee ist ein intuitives masse egale Spiel, ohne dem Ausschließlichkeits-Prinzip. Das heißt, daß alles enthalten sein kann. Ob Tendenzspiel oder Trendspiel, Ausgleichspiel oder Favoritenspiel, Figuren- oder Bilder-Spiel, Persönliche Permanenz oder Tisch-Permanenz usw. alles inklusive und gleichzeitig nichts von dem aufgeführten sollte uns veranlassen zu erstarren und je eine Richtung vorzuziehen. Am einfachsten ist es alles wieder zu vergessen. Denn schließlich es ist ja egal, ob wir nun alles oder nichts davon spielen, die Aussage bleibt gleich: ALL INCLUSIVE.
Da wir die volle Wahrnehmung und Konzentration für die spontane Intuition und den Saldo brauchen, ist das sehr wichtig. Spezialisierungen auf sogenannte „Tendenzen“ bringen uns nur in den Kopf und zu unnützen Überlegungen, was auf Dauer die Gefahr beinhaltet immer die gleichen Figuren anzuspielen. Zuzüglich wird der „Intuitions-Kanal“ besetzt gehalten.
Wir brauchen eine optimale Spontanität und Flexibilität. Deswegen gilt es das Gelernte zwar zu wissen, aber wenn nicht gelernt wurde das alles möglich ist, hilft das Gelernte nur wenig. Der Unterschied zwischen dem Wissenden und dem Unerfahrenen besteht darin, daß der Erfahrene für jede Möglichkeit offen ist, eben weil er alles für möglich hält. Der Unerfahrene, wenn er nicht gerade Unerfahren bleiben möchte, wird immer wieder nach einer Systematik in der Permanenz Ausschau halten, weil der Verstand an sich träge ist. Er kann nur schwer Neues hinzunehmen und Flexibilität paßt ihn schon gar nicht. Erst wenn der Unerfahrene etwas reifer wird, dank Roulette, könnte er den Weg der Entspannung gehen.
Denn wir brauchen eine entspannte Situation zum vollkommenen Loslassen und müssen auf Eingebungen warten, die deutlicher sind als normale Rate-Ansagen. So versucht man, mit der Zeit, den Unterschied zwischen einer normalen und einer bedeutungsvolleren Ansage zu lernen. Was bei den Einfachen Chancen nicht einfach ist. Deswegen sehen wir nicht auf die Permanenz-Anzeige, weil sie unseren Verstand beeinflußt. Diese Beeinflussung unterbindet ja gerade die feinfühlige Wahrnehmung der Unterscheidung. Nur unser Buchungsblatt ist entscheidend. Hier läuft die PERSÖNLICHE PERMANENZ ab.
Wir benötigen einen PASSIV-Strang für das Fiktivspiel und einen AKTIV-Strang für das Realspiel. Jetzt versuchen wir auf den PASSIV-Strang soviel Minus-Coups zu bekommen wie möglich. Die Kunst liegt darin, möglichst mehr Minus-Coups auf dem Passiv-Strang zu bekommen, als Minus-Coups auf dem Aktiv-Strang.
Praktisch sieht es so aus, daß wir solange PASSIV spielen, bis wir eine eindeutige Ansage in uns empfinden, die sich von der normalen Ansage unterscheidet (abhebt). Erst dann wird AKTIV gesetzt. Das richtige Verhältnis von PASSIV- zu AKTIV-Ansagen sollte bei etwa doppelt soviel PASSIV-Ansagen sein und 1:1 nicht überschreiten. Wer mehr AKTIV als PASSIV spielt, wird schon bald zur Einsicht kommen, daß es so nicht funktioniert. Es sei denn, er spielt die Umkehrung.
Dieses spannende Taktieren werde ich im einzelnen erläutern. Doch zunächst folgen die Regeln Punkt für Punkt im nächsten Posting.
Psi
Bearbeitet von PsiPlayer, 02 March 2011 - 23:33.




























