Für mich das beste Thema der 20 ersten Ausgaben die Garcia-Story in der RK Nr.10. Über das Thema sollten wir noch mal gesondert diskutieren.
Kurzer Überblick aus der 1.Ausgabe der Rollenden Kugel:
S.6
Zum Ursprung des Roulette:
"Bei den Völkern der Südsee gab es schon in frühen Zeiten ein "Glücksrad", das in Umdrehung gebracht wurde. Es bestand in einer Cocosnuß, die eine grinsende Fratze trug. Wem sich ihr Gesicht zuwandte, fiel der Gewinn zu. Diese chinesischen Würfelkreisel und drehbar aufgehängten Cocosnüsse der Südseeinsulaner können wir ohne weiteres als Urbild der Roulette ansehen."
S.7
Werbung für das Casino - Bad Homburg
Tageskarte: 3.- DM
Monatskarte: 15.- DM
Öffnungszeit: täglich 15 - 6 Uhr (Roulette und Baccarat)
Minimum: 2.- DM
Maximum: 2400.- DM
S.9
Kurzmeldungen:
Das Münchner Spielkasino muss schließen. Es bestand zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnung
auf Wiedereröffnung, weil das dort verwendete "Spiralo"-Roulette laut Gutachten als
Geschicklichkeitsspiel und nicht als Glücksspiel einzustufen sei.
Lüneburg (1949): Das Spielkasino soll laut Stadtverwaltung nicht geschlossen werden, da es sich weitgehend um Geschicklichkeitsspiel handeln würde.
Karlsruhe: Zulassung eines beantragten Kasinos davon abhängig, ob es sich beim Spiraloroulette um Glücksspiel oder Geschicklichkeitsspiel handelt.
In weiteren Städten wurden Anträge abgelehnt oder das Casino wegen negativer Einspielergebnisse geschlossen.
S.16
Tagespermanenz vom 10.Juni 1949 (Bad Homburg, Tisch 1)
ab Coup 108:
31, 18, 36,
31,
31, 24,
31, 20, 8,
31, 20, 8, 30, 8, 22, 35, 30, 25, 21,
28, 17, 6, 26, 19, 1,
28,
28,
28
Solchen Zahlenverteilungen trifft man auch heutzutage in ähnlicher Form an. Selten sind aber sicher solche Direktwiederholungen der zuvor erschienenen Pleinzahlenfolge: 31, 20, 8, 31, 20, 8
Schon in der ersten Ausgabe der Rollenden Kugel wurden 15 Tagespermanenzen abgedruckt (Bad Homburg, Tisch 1, 1 bis 15.Juni 1949)
Ansonsten gab es noch keine Fachbeiträge zum Thema Spielstrategien.