Max Paufler
#1
Geschrieben 31 July 2002 - 18:20
Ich will heute mal ein neues Thema zur Diskussion stellen.
Es betrifft den seeligen Herrn Paufler, (der leider inzwischen verstorben ist), der die Roulettezeitschrift "Die Rollende Kugel"
herausgegeben hatte. Ich kannte Herrn Paufler persoehnlich und habe oft mit Ihm super Gewinne eingefahren.
Das soll nur die Einleitung sein !
Herr Paroli fand , dass dieses Thema interressant sein koente
und ich denke ebenso.
Wenn Ihr bereit seit, die Systemanregugen von Herrn Paufler zu diskutieren. dann, sage ich Euch, das ist es wert.
Herzliche Gruesse an alle Foruminterressenten !
Es gruesst Euch ! Adi
#2
Geschrieben 31 July 2002 - 19:37
das finde ich hochinteressant, da aus Max Pauflers Ecke viele Anregungen auch für Verbesserungen und Änderungen von bestehenden Systemen kamen. Ich habe hier irgendwo gelesen, dass er z. B. die Satztechnik von Thomas Garcia entscheidend optimiert haben soll (so dass auch 2 Minuscoups in Folge überstanden werden können). Falls es hierzu und natürlich auch zu anderen Ideen etwas aus Deinem Archiv geben sollte - nur zu! Freue mich auf alle Ideen - egal wie "schräg" sie auf den ersten Blick auch sein mögen.
In diesem Sinne
#3
Geschrieben 31 July 2002 - 21:12
Beim Stichwort Max Paufler fallen mir zwei seiner Strategien ein, die ich für besonders brauchbar halte. Es sind keine Dauergewinn-Methoden, aber gute Konzepte, um Gewinnsträhnen besser auszunutzen.
Programmatic
1 = Rot
2 = Schwarz
3 = Impair
4 = Pair
5 = Manque
6 = Passe
Buchung: Die Tischpermanenz wird ganz links gebucht. Rechts daneben werden die 48 bzw. 96 Vervielfältigungsspalten abgestrichen. Erscheint z.B. die Zahl 17, werden alle 2en, 3en und 5en in der betreffenden Zeile durchgestrichen. Kam hingegen die Zahl 34, werden sämtliche 1en, 4en und 6en in der Vervielfältigungszeile durchgestrichen. Welche Zahlen der Vervielfältigungsreihen durchzustreichen sind richtet sich also immer nach der Chancenzugehörigkeit der erschienenen Zahl.
Durch diese Art der Buchung kann man sich künstliche lange Serien oder seltene Figuren erzeugen, auf die man ansonsten viele Stunden warten müsste, wenn man nur die Originalpermanenz bespielen würde.
Programmatic-Vervielfältigung, linke Seite



Programmatic-Vervielfältigung, rechte Seite



Garcia-Paroli mit vermehrter Sicherheit
Statt "alles oder nichts" (reines Paroli) ist oft die Strategie "einmal daneben und dann den Treffer" (Teilparoli mit erhöhtem Nachsatz bei Verlust) besser, um den Gewinnlauf besser auszunutzen.
Der Millionengewinner Thomas Garcia kapitalisierte sich mit dieser Strategie häufig steil nach oben. Ausgangsbasis war die Grundeinheit von einer so genannten "Masse" mit 9 Stücken. Garcia hatte mehr als 200 solcher Massen in Reserve und konnte sich so viele Fehlangriffe leisten.
Spielprinzip: Der Marsch war eher unbedeutend. Da würde sich aus heutiger Sicht das Tendenzspiel anbieten oder jeder andere Marsch mit gelegentlich lang anhaltenden Plusläufen oder Plus/Minus-Intermittenzen. In solchen Phasen treten die Minusergebnisse nicht in Serie auf.
Kapitalisierungs-Prinzip: Grundeinheit 9 Stücke. Davon werden zuerst 3 Stücke gesetzt, bei Verlust Nachsatz mit den restlichen 6 Stücken. Gewinnt einer der beiden Sätze, hat sich die Masse auf 12 Stücke erhöht. Nun können also 4 Stücke bzw. bei Verlust nachfolgend 8 Stücke gesetzt werden. Hält der Gewinnlauf ohne Doppelverlust an, erhöht sich die Masse nachfolgend auf 16, 21, 28, 37, 49, 65, 97, 116 Stücke usw. (bei vereinzelten Fehltreffern kommt es zu etwas anderen Steigerungen, weil sich die Masse nicht immer ohne Restbetrag dritteln lässt).
Max Paufler brachte sich in der von ihm verlegten Systemschrift Thomas Garcia und sein Parolispiel "TIERS ET TOUT" eigene Ideen mit ein, wie man das Parolispiel von Garcia etwas weniger riskant gestalten kann, so dass man öfter und länger die Staffel fortsetzen kann, ohne ausgestoppt zu werden.
Dies lässt sich durch das Prinzip der Massen-Dreiteilung erreichen. Dadurch werden auch Phasen überbrückt, in denen zwei Minussätze in Folge auftreten. Gewinnläufe dieser Art können im günstigsten Fall über zwei Rotationen bzw. etwa 70 Coups anhalten, wodurch man von ganz niedrigen Ausgangssätzen aus bis ans Maximum (> 1000faches Minimum) stoßen kann.
Bei der reinen Garcia-Progression verdoppelt sich die Masse ab der vierten Stufe etwa alle zwei bis drei Stufen. Das Risiko von gehäuften Fehlversuchen ist ziemlich dabei ziemlich hoch.
Bei der abgeflachten Paufler-Version stiegt die Masse in den Anfangsstufen kaum an. Nach der dritten Verdoppelung der Ausgangsmasse von 8 Stücken dauert es jeweils etwa zehn Stufen bis zur nächsten Verdoppelung des Spielkapitals. Dafür bleibt man oft sehr viel länger im Lauf und erreicht höhere Stufen der Kapitalisierung.
Zusätzliche Sicherheit bringt der so genannten "Reserve-Fonds", in dem die Stücke gesammelt werden, die nach der Dreiteilung als Überhang verbleiben sind. In den höheren Stufen kommt da einiges zusammen.
Zitat
Garcia-Paroli mit Dreiteilung der Masse (Kurzbeispiel zur Progression aus einem Sonderdruck Fachzeitschrift "Die Rollende Kugel")
#4
Geschrieben 31 July 2002 - 23:38
könntest Du "Programmatic" nochmal besser erklären? Da kommt bei mir Dampf aus den Ohren. Seltene Figuren erzeugen finde ich interessant zumal man diese auf ECs nicht richtig hinbekommt.
Garcia war irgendwie auch zu kompliziert. Vielleicht ist meine Birne heute auch zu voll. Die Frage stellt sich aber auch , wenn jemand mit einem System Millionen gewonnen hat es Sinn macht dieses zu ändern .
MfG Lennoxlee
#5
Geschrieben 01 August 2002 - 11:58
bei Garcia würde mich am Rande auch interessieren, wie hoch eigentlich sein Startkapital gewesen ist. Hat er sich aus dem absoluten Nichts kontinuierlich hochgespielt oder ist er damals von Anfang an gleich mit ein paar Millionen angerückt? Wenn jemand 10 Mio. geerbt hat und damit im Casino 1 Mio. gewinnt, finde ich das keineswegs beeindruckend. Selbst der Berufs-Playboy Gunther Sachs hat mit einem einfältigen Dauerspiel auf seine "Lieblingszahl" 22 schon mal an einem Abend 100.000 gewonnen. Ist aber bei seinem Riesenvermögen absolut kümmerlich (so wie bei Otto-Normalverbraucher 10 €). Kommt halt immer auf die Relationen an.
#6
Geschrieben 01 August 2002 - 13:36
Zu Programmatic folgt in Kürze ein Praxis-Beispiel, wodurch das Prinzip klar wird.
Garcia hat zwar Millionen aus den Spielbanken geholt, aber er verlor später sein ganzes Vermögen wieder. Im Nachhinein kann man darüber spekulieren, ob es sich einfach nur um eine ungewöhnlich lange Glückssträhne, gefolgt von einer sehr langen Pechsträhne handelte. Für mich ist die Sache deshalb interessant, weil es diese lang anhaltenden Gewinnläufe gab. Dass dann auch Pechsträhnen folgen, ist klar. Wenn man diese voll mit Maximum-und doppelten Maximum-Sätzen ausreizt, hat man sein Glück überstrapaziert. Die anfanglichen Gewinne wurden mit einer anderen Strategie erzielt.
@Ludo:
Zum Thema Startkapital von Garcia folgendes Zitat aus der Paufler-Schrift: "GARCIA - Der tollkühnste und erfolgreichste Spieler aller Zeiten und sein System "Le tiers et tout":
"Mit 23 Jahren kam der gebürtige Spanier als Reisender einer Korkfabrik nach Paris. Sein ganzes Vermögen betrug nicht mehr als 10 000 Franken"
Was er aus diesem Startkapital gemacht hat, verdeutlicht folgendes Zitat:
"Bekanntlich hatte Blanc, als sich die ersten Gewitterwolken über den deutschen Spielbanken zusammen zogen, das Kasino von Monte Carlo übernommen, das sich unter seiner Leitung zu einem Unternehmen von Weltruf entwickelte. Da erschien Garcia eines Tages auf der Bildfläche. Während einer einzigen Wintersaison entriß er Blanc die gewaltige Summe von 7 Millionen Goldfranken."
#7
Geschrieben 01 August 2002 - 15:05
Ich gehe mal ganz salopp von einer mind. 10-fachen Kaufkraft aus - dann wären das nach heutigem Geld sicher 70 Mio. DM (bzw. 35 Mio. €). Das ist in der Tat extrem beeindruckend!
Eine "Leistung" für sich ist allerdings auch sein unaufhaltsamer Abstieg zurück - und zwar auf den völlig verarmten Status eines Obdachlosen. So einen ruinösen "Rücklauf" hat es selbst in der turbulenten Geschichte des Roulette nicht allzu oft gegeben. :nervous:
#8
Geschrieben 01 August 2002 - 15:20
da Du Dich mit Garcias Satztechnik gut auskennst, würde mich Dein Urteil zu Werntgen's UP interessieren. Wenn Du beide Progressionstechniken miteinander vergleichst, welche würdest Du vorziehen, wo siehst Du im Vergleich Schwächen und/oder Stärken? Könnte man vielleicht beides zu etwas neuem - noch stärkerem - kombinieren?
Karl Alexander schreibt in seinem Artikel "Unverlierbar" in der "Rollenden Kugel" Nr. 16 drei Sätze dazu - ich zitiere:
"Eine andere Form wurde von dem berühmten Spieler Garcia angewandt. Sie fusst auf der als 'Tiers et Tout' bekannten Satzsteigerung, während sich Werntgen der sogenannten 'Labouchère' bediente, allerdings mit wesentlichen Änderungen. Die Garcia-Methode erfordert geringeres Kapital als die 'Unverlierbare Progression', führt langsamer zum Ziel als diese, dürfte aber prozentual ungefähr dieselbe Überlegenheit besitzen."
#9
Geschrieben 01 August 2002 - 16:31
Es gibt ein Konzept, die originale Garcia-Steigerung (mit jeweils nur einem überbrückbaren Minus je Stufe) mit einer Abstreichprogression zu kombinieren. Welche Progression sich dabei besonders anbieten würde, müsste man heraus finden. Max Paufler gab den Denkanstoß, die d'Alembert-Progression mit anzuwenden. Ein Beispiel: Garcia jeweils nur bis zum "3.Pluspunkt" und Erhöhung der Ausgangsmasse um 9 Stücke, falls der Angriff fehlgeschlagen ist. Bei Erfolg wird die Ausgangsmasse entsprechend verringert.
Beliebig andere Kombinationen sind denkbar. Es muss also nur gelingen, die Anzahl der Fehlangriffe nicht in zu starker Häufung zu erleben bzw. die Abstände zwischen den Gewinnläufen dürfen nicht zu weit auseinander liegen.
In der Praxis fehlte mir bislang stets der Mut, solche Staffeln konsequent durchzuziehen, wodurch viele Läufe nicht richtig ausgenutzt werden konnten.
#10
Geschrieben 01 August 2002 - 19:51
Ich bin wirklich auserordentlich vebluefft, dass das von mir zur Diskussion gestellte Thema solch einen Anklang findet.
Besonders beeindruckt mich die fachkenntnis von Herrn Paroli ueber doch schon lange zurueckliegende Zeiten. Auch der Herr Ludo ist genau so gut informiert. Hallo Ihr Beide !
Ich muss zugeben, dass sich die heutige Roulettewissenschaft und die tiefere Auseinaderstzung mit der Warscheilichkeitstheorie schon stark beeindruckt. Leider bin ich noch zu neu in Eurem Forum, was natuerlich meiner Menthalitaet entsprechend, mir eine gewisse Zurueckhaltung
respecktablerweise gebietet. Die Gedanken ueber die Spielweise des Thoms Garcia finde ich sehr gut. Von der Basis her gesehen ist Ihr Spiel "Herr Paroli" ziemlich artverwand. Im Prinzip, spielen Sie doch auch 1/3 und Alles, natuerlich in einer sehr peniebleren Beobachtung der Tischpermanenz. Zu den Zeiten von Thomas Garcia, konnte man noch nicht an mehreren Tischen spielen, da meist nur ein Tisch akut war, wo sich besonders haeufig der russische
Geldadel versammelte. Dass ein Mann wie Thomas Garcia, schon damals nach System spielte, und die Tendenzen erkannte ist schon einmalig, noch dazu in unser heutigen Computerzeit, seine von Experten Eures Kaliebers, erkannt zu werden.
Ich hoffe ,dass ich Euch nicht langweile mit meinen Ausfuehrungen, denn ich habe noch einige Sachen von Hernn Paufler, die nachmeiner Meinung, sehr interressant sind.
In diesem Sinne gruesse ich Euch und verbleibe fuer Alles logisch fundierte und interressante erwartend;
ADI
#11
Geschrieben 02 August 2002 - 11:23
toll dass Du dieses Thema ins Leben gerufen hast. Vielleicht kannst Du ja auch mal ein bischen was über den Lebensweg von Max Paufler erzählen.
Herzlichste Grüße
Marina
#12
Geschrieben 02 August 2002 - 15:15
Als die Methode „Programmatic“ in den siebziger Jahren von Herrn Paufler angeboten wurde, besuchte meine Frau und ich regelmäßig die Spielbank in Bad Homburg. Wir machten dort die Bekanntschaft eines Herrn Anfang 30, der uns schon längere Zeit durch sein systematisches Spiel auffiel. Öfters tauschten wir unsere Erfahrungen über mögliche Verbesserungen unserer Spielweisen aus. Dann erschien die Methode Programmatic und unser Bekannter –nennen wir ihn Alex- war sofort hell begeistert und interessierte sich fortan für kein anderes System mehr. Auch Max Paufler rief mich einige Male an, um über meine Erfahrungen mit der Methode Programmatic zu diskutieren. Er hielt sehr viel von der Systematik und bat uns, uns weiter umzuhören und ihm über Verbesserungen sofort zu berichten. Von Zeit zu Zeit erzählte uns Alex von seinen weiteren Gewinnen und das gipfelte in einigen Monaten darin, dass er uns von der Tatsache berichtete, dass er seinen Beruf als Lehrer im Staatsdienst aufgegeben habe und nun nur noch als Anwender der Methode Programmatic seinen Lebensunterhalt verdiene. Und dann war er plötzlich wie vom Erdboden verschwunden, unsere Fragen an andere Bekannte brachten keine Ergebnisse, letztendlich stand für uns fest, dass er den normalen Weg aller Roulettisten gegangen war- dass nämlich die offensichtliche Glücksträhne abgebrochen und er Pleite gegangen war.
Ein gutes Jahr später besuchten wir zufällig das Kasino in Wiesbaden und trauten unseren Augen nicht, als wir Alex dort am Tisch mit großen Stücken spielen sahen. Da er sich mitten im Spiel befand, verabredeten wir kurz ein Treffen im Foyer einige Stunden später. Er erschien auch und uns fiel als erstes auf, dass er tiefe Ringe unter den Augen hatte, er redete sehr abgehackt- fast stotternd, und hatte erschreckend an Gewicht abgenommen. Voller Hass erzählte er uns, dass er in Bad Homburg gesperrt worden sei, da er angeblich andere Spieler behindert habe. ( Da Programmatic ein satzarmes Spiel ist und er auch noch damals zuerst diese überdimensionalen Systembogen verwendete, klang das sehr glaubhaft. Die Größe der von ihm damals verwendeten Systembogen ( es gab vier verschiedene Arten) bestand aus vier DinA Bogen, zwei nebeneinander und zwei untereinander in einem Stück, da ich noch Originalbogen besitze, habe ich gerade einmal nachgemessen, das entspricht einem Bogen von 42 cm Breite und 60 cm Länge an einem Stück. Nun hatte er auf normale Größe umgeschaltet und er berichtete glaubhaft, dass er 487 Stücke im Gleichsatz zerobereinigt gewonnen habe. Da er nach wie vor in Frankfurt wohnte, hatte er sich einen Rechtsanwalt genommen und wollte das Kasino in Bad Homburg dazu bewegen, die Sperrung aufzuheben, weil er dann den Kasinobus benutzen konnte, erhatte kein Auto. Ich weiß nicht mehr, wie das ausgegangen ist. Er erklärte mir, dass er nun auf Konvergenzen aus mehreren Reihen spielte und seit dieser Zeit noch keine zehn Stücke gebraucht hatte. Da er mir alles ausführlich erklärte und ich ihn dann noch zwei weitere Tage beim Spiel beobachten konnte ( er spielte täglich 12 Stunden), war ich von der Wahrheit überzeugt. Ich habe Herrn Paufler alles ausführlich aufgezeichnet und daraus resultiert zum großen Teil der dritte Nachtrag von Paufler Seite 31 bis 38. Es lohnt sich also, sich damit zu beschäftigen, aber es kostet schon Einarbeitungszeit und große Geduld, um das Spiel korrekt zu gestalten.
Und wenn man noch die heutigen Erkenntnisse der persönlichen Permanenz involviert, könnte das ein Weg zum Erfolg sein.
Auf Wunsch werde ich weitere Fragen beantworten, nur bin ich im Augenblick nicht täglich zu Hause, so kann es manchmal etwas mit der Antwort dauern.
Große Stücke des Gewinnkuchens wünscht allen Forumsteilnehmern
Plus
#13
Geschrieben 02 August 2002 - 15:38
Vielen Dank für deinen persönlichen Bericht. Es ist mal sehr angenehm, über einen persönlichen Bericht eine "praktische Sicht" auf ein System zu bekommen.
Aus deinem Bericht ergibt sich für mich eine Frage.
Zitat
Vielen Dank für deine Hilfe.
#14
Geschrieben 02 August 2002 - 16:36
Weiter oben steht das Paroli demnächst was darüber bringt woraus die Spielweise hervorgeht.
Schönes Wochenende Lennoxlee
#15
Geschrieben 02 August 2002 - 16:50
Die Bekanntschaft mit Herrn Paufler faellt in die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhundert. Ich lernte Ihn damals in Bad-Neuenahr kennen, als Tepperein mit seinem System dort spielte und mit seinen Gewinnen fuer grosses Aufsehen sorgte. Die Aelteren von Euch werden sich noch an den Presserummel erinnern. Zu dieser Zeit, gab es im Vergleich zu heute, wenige, nahmhafte Spielbanken in Deutschland, die man an einer Hand abzaehlen konnte. Es war auch die Zeit des Benno Winkel und anderer Kesselfehlerspezialisten, die ihre Millionengewinne machten.
Zu Max Paufler sage ich nur "Er war ein Glueckskind".
Ein Beispiel: als der zweite Weltkrieg ausbrach, befand sich Max Paufler in einer Spielbank in Rumaenien. Diesem Zufall
verdankt er wahrscheinlich sein Leben, denn als Freiburger waere er als Kanonenfutter bei den Ersten in Frankreich dabei
gewesen, von denen kaum einer ueberlebte.
Soweit mir bekannt ist stand er immer auf der Sonnenseite des Lebens.
Seine Rouletteforschungen und Systeme erstrecken sich von den Einfachen Chancen ueber die Mehrfachchancen bis zu
Plainspielen. Aus allen seinen Vorschlaegen ist ersichtlich, dass er mit Verlustprogressionen wenig am Hut hatte. Eindeutisch ist fuer mich seine Vorliebe fuer Gewinn- progressionen. Interressant sind auch seine Erklaerungen der Querschreibetechnik und der Heimbuchung. Etwas schwieriger zu begreifen oder zu glauben ist, dass eine Permanenz, die z.B. am 01.August in Wiesbaden,an allen laufenden Tischen nach belieben durcheinander oder auch mit Pausen, untereinader notiert und dann am 02.August das selbige in Bad Homburg weiterfuehrt, dazwischen auch noch Zahlen aus gedruckten Permanzen einfuegt, diese zusammengewuerfelte Permanenz die selben Roulette und wahrscheinlichkeitsgesetze erfuellt, wie die an einem einzigen Tisch notierte fortlaufemde Zahlenfolge
Liebe Marina ! Leider ist mir ueber die Jugendjahre von Herrn Max Paufler nichts bekannt. Ich habe Dich im Letzten Beitrag als MARTINA angesprochen und bitte um Entschuldigung, denn eine von meinen 3 Toechtern heist Martina.
Herzliche und liebe Gruesse an Euch Alle !
Fortsetzung folgt. Adi
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