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Reisebericht Poipet/Kambodscha und Macau


32 Antworten in diesem Thema

#1 sachse

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Geschrieben 10 April 2006 - 11:27

Reisebericht über die Spielerstädte Poipet(Kambodscha) und Macau(China)

Zu dieser Reise habe ich mich relativ kurzfristig innerhalb von 14 Tagen aufgrund „Quarlons“ Posting entschlossen.
Zur Anreise bot sich am 24.03. ein Charterflug mit der Condor nach Bangkok an. Flugdauer ab Frankfurt knapp 11 Stunden. In Bangkok blieb ich 2 Nächte, um mich etwas an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Gewohnt habe ich im Hotel „Holiday Inn“. 4 Sterne und nur etwa 60€ pro Nacht. Merkwürdig erschien mir für ein seriöses Hotel dieser Klasse allerdings, dass zwischen Zimmer und Bad ein riesiges Fenster(mit Jalousie) war, durch das man das gesamte Geschehen im Bad vom Bett aus verfolgen konnte. Ich konnte natürlich nichts verfolgen, da ich im Bett liegend nicht gleichzeitig im Bad sein konnte.

Zum 27.03. hatte ich mir ein Taxi bestellt, welches mich an die Grenze nach Kambodscha bringen sollte. Der Preis für die knapp 300km(ca. 4 Std.) wurde vorher festgelegt und betrug rund 75€. Lächerlich, wenn man bedenkt, dass der Fahrer auch noch zurück musste.
Der Grenzübergang war leicht chaotisch, da sich jede Menge Helfer aufdrängten, die Visa und alles sonstige für einen erledigen wollten. Das Ende vom Lied war, dass mich ein kambodschanischer Offizier auf sein Moped lud und für umgerechnet 4,50€ alles für mich erledigte und auch noch zum Hotel fuhr.
Die bessere Methode ist sicherlich, wie von „Quarlon“ schon erwähnt, bereits im Office vom „Ho Wah Genting“ in Bangkok alles zu organisieren und sich von denen transportieren zu lassen.

Poipet, wie ich es kennen gelernt habe, ist eigentlich nur eine Ansammlung von einigen Casinohotels zwischen der thailändischen und kambodschanischen Grenzkontrolle aber auf kambodschanischem Boden. In den weiter landeinwärts gelegenen Ort Poipet habe ich mich nicht so richtig getraut, wogegen ich mich innerhalb der Hotel- und Casinozone völlig sicher gefühlt habe. Unangenehm waren dort nur einige in Gruppen sehr aggressiv bettelnde Kinder.

Nun zu den Casinos:
Besichtigt habe ich 7 von wahrscheinlich insgesamt 8. Leider gab es sehr wenig Roulettes, weil Asiaten eben mehr auf Karten stehen. Baccarat wird in allen möglichen Varianten ohne Ende gespielt. Black Jack spielt ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle. Dafür sind mir aber keine MM aufgefallen.
Für mich habe ich keine Chance gesehen, obwohl es sich um sehr gut geeignete Kessel(Singlezero) und Kugeln handelte, weil praktisch unmittelbar nach Abwurf auch abgesagt wurde. Eine interessante Methode, den Kessel zu tarieren, fand ich im „Holiday Palace“. Man hat einfach so lange einzelne Blätter Papier unter verschiedene Punkte des Kessels geschoben, bis er in der Waage stand. Kurioserweise habe ich das dann paar tausend km entfernt in Macau erneut beobachtet. Einige der Kessel befanden sich schon optisch in einem so miesen Zustand, dass KF-Spieler sicher ihre helle Freude gehabt hätten.
Die Limite liegen im Schnitt bei Minimum 2,20€ und maximal 25€ auf Plein. Allerdings weiß ich nicht, wie es in den VIP Räumen aussah, weil ich in keinem drin war.
Obwohl die Casinos auf kambodschanischem Staatsgebiet liegen wird der gesamte Geldverkehr in thailändischen Bath abgewickelt. Auch Chips, Limite und sonstiges sind in Bath angegeben.
Nach 2 Tagen hatte ich genug gesehen und bin wieder mit dem Taxi zurück nach Bangkok ins „Holiday Inn“ gefahren, um am nächsten Tag über Hongkong nach Macau zu starten.
Davon bald mehr.

sachse


Teil II : Macau

Von Bangkok kann man zwar auch direkt nach Macau fliegen aber da ich die Airlines nicht kannte, bin ich lieber mit „Thai“ nach Hongkong geflogen, um dann mit der Fähre nach Macau überzusetzen. Flug Bangkok-Hongkong und zurück kann man bei im Flughafen umherlaufenden Reiseagenten schon für 250€ erwerben. Ist Graumarkt aber legal und korrekt.
Vom Hongkong Airport verkehrt ein Airportexpress direkt zum Macau-Pier, von dem die Fähren auslaufen. Mit dem Jetboot geht es in einer Stunde für rund 30€ in der „Superklasse“ nach Macau. Da es sich sowohl bei Hongkong als auch Macau um chinesische Sonderwirtschaftszonen handelt, gibt es bei der Ausreise aus Hongkong und der Einreise in Macau Kontrollen wie an einer normalen Grenze.
Ich hatte wie bei meinem ersten Besuch vor knapp 10 Jahren wieder das „Holiday Inn Macau“ reservieren lassen und war angenehm überrascht, dass ich nicht wie damals umgerechnet 250€ zahlen musste sondern nur etwa 70€. Der Grund ist wahrscheinlich, dass beim ersten Mal gerade das Formel III Rennen stattfand und die Stadt voll war und zweitens im Hotel neuerdings auch ein Casino ansässig ist.
Wer Las Vegas kennt und glaubt, die dortigen Reklame- und Lichterflut wäre nicht zu übertreffen, so irrt sich der. Es gibt Casinohotels mit 30 Etagen, deren gesamte Vorderfront bis zum Dach nur aus bunter Lichterwerbung bestehen. Selbst ein ebenerdiger chinesischer Imbiss hat noch bis in die 2. Etage flackernde Werbung.
Ich habe mich am ersten Abend trotz oder eigentlich eher wegen der vielen Lichter erst einmal in den Straßenschluchten verlaufen und mich nicht gleich zum Hotel zurück gefunden. Offensichtlich sind schon sehr viele Rotchinesen in der Stadt, denn die Frage nach dem Weg wurde von mindestens 10 Leutchen gar nicht verstanden und die englisch sprechenden chinesischen Touristen aus Hongkong kannten den Weg natürlich selbst nicht. Ein wild blinkendes Haus sieht aus wie das andere und dazu sind sie auch alle 15 Etagen und höher. Obwohl der gesamte Stadtteil mit den Casinos höchstens 1.000m x 800m groß ist, hat man anfangs wenig Orientierungspunkte.
Nach der Rückgabe von Macau durch die Portugiesen an China hat sich die Casinolandschaft stark verändert: Bisher gab es nur einen Monopolisten namens Stanley Ho, der alle Casinos besaß. Mittlerweile wurden 4 Lizenzen vergeben und zwar an Ho und die 3 US Gesellschaften MGM-Mirage, Sands und Wynn. Das „Sands“ ist als Nur-Casino unmittelbar neben dem „Mandarin Oriental“ bereits eröffnet. Das „Wynn“ ist fast fertig und sieht ebenso aus wie das Vorbild in Las Vegas – nur 2 Nummern kleiner. Die Baustelle vom „MGM-Mirage“ habe ich nicht gesehen aber es gibt sie. Passend zum allgemeinen Casinobauboom, bei dem insgesamt etwa 15 Milliarden US$ investiert werden, zieht auch Stanley Ho unmittelbar neben seinem Flaggschiff dem „Hotel Lisboa“ nun das „Grand Lisboa“ hoch. Wahrscheinlich wird es etwas ganz besonderes, denn aus den Umrissen kann man das vermuten. Umrisse nur deshalb, weil in der dortigen Gegend mindestens bis zur 50. Etage noch immer mit Bambusgerüsten gearbeitet wird, die wiederum mit Netzen verkleidet sind.

Casinoüberblick:
Stanley Ho(ihm gehört u.a. auch das Riesencasino „Genting Highland Resort“ in Malaysia) verfügt in Macau über ca. 15 Casinos. Sie sind vorwiegend in großen Hotels untergebracht. Am Eingang gibt es Dedektoren wie auf dem Flughafen aber das ist an Kontrolle auch schon alles. Ausnahme: Im „Landmark“ und dem dortigen „Pharao Casino“ muss ein Ausweis gezeigt werden. Eine besondere Attraktion ist das schwimmende Casino „Macau Palace“. Vor 20 Jahren ist dort schon Bud Spencer in einem seiner Filme über die Casinoveranda ins Wasser gesprungen, um seinen Verfolgern zu entgehen. Hübscher Laden nur leider ohne Roulette. In etwa 10-12 besichtigten Casinos habe ich zwar mindestens 1.000 Spieltische gesehen aber höchstens 15 Roulettes. Dabei gibt es mehrere Kuriositäten: Im „Sands“ hat man normale Huxley mit Singlezero. 3 der 7 Kessel haben jedoch zwar auch nur 37 Fächer aber mit der amerikanischen Zahlenfolge. Sie haben ganz einfach die Doppelnull zwischen 2 und 28 herausgeschnitten. Wofür das ganze gut sein soll hat sich mir nicht erschlossen.
Noch einen Zacken schärfer geht es im „Lisboa“ zu: Dort haben sie insgesamt nur einen Kessel in einem Doppeltisch. Es ist ein französischer Huxley und auch ihn hat man mit der amerikanischen Nummernfolge ohne 00 vergewaltigt. Das Tableau ist aus Glas und alle gewinnenden Chancen werden von unten erleuchtet, damit das Personal keine Fehler macht. Ringsherum ist noch so eine Art kleiner Zaun, damit Pousetteure(Nachschieber nach Fall der Kugel) keine Chance haben.
Nun kommt das beste: Irgendwann beginnt eine Uhr mit Leuchtdioden einen Countdown von 2min. Die letzten 10sec werden mit Gongschlägen über Lautsprecher richtig laut runtergetrommelt. Damit ist aber noch nicht Schluss. Nun schlägt der Tischchef mit einem Stab nochmals auf eine der Tischklingeln, wie sie üblicherweise an Hotelrezeptionen verwendet werden und damit ist endgültig abgesagt. Weitere 5-10sec später wird dann die Kugel geworfen. Da jubelt der Kesselgucker.
Fazit: Außer Spesen nichts gewesen.

Für Black Jack Spieler ist es auch kein günstiges Pflaster. Gesehen habe ich nur Mischmaschinen. Baccaratfans dagegen können sich richtig austoben. Darum dreht sich eigentlich alles - auch wenn sie noch solche Räuberspiele wie SicBo und schlimmeres zocken.

Das soll es erst einmal gewesen sein. Sollte mir etwas wesentliches einfallen, schiebe ich es noch nach.

sachse

Bearbeitet von sachse, 10 April 2006 - 20:29.


#2 Palu

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Geschrieben 11 April 2006 - 02:34


Hallo Sachse,

zuerst mal herzlichen Dank für deinen informativen Bericht. Das hat mir eine unnötige Reise nach Poipet und Macau erspart. Ich wollte wie gesagt in den Osterferien losdüsen (ich kann nur in den Schulferien), habe aber keinen Flug zum normalen Preis bekommen.
Für 4200 € hätte ich einen Flug in der Economyclass bekommen.
Deshalb war ich jetzt in der Planung für die Pfingstferien. Da ich aber am liebsten Roulette spiele, und das an verschiedenen Tischen, kann ich mir Asien wohl abschminken.
Vielleicht kannst Du mir noch eine Fernreiseziel empfehlen, mit guten Casinos (Roulette),
schönen Frauen und tollem Strand.

So long

Palu


:topp:

#3 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 11 April 2006 - 10:02

Hallo Palu,

um mit dem letzten Wunsch zu beginnen:
Die schönsten, meisten und besten Modelle siehst Du in Las Vegas in den großen Hotels. was da z.B. im "Bellagio" nur so aus Neugier durch- und an den Tischen vorbeischlendert ist sagenhaft(wenn auch viele davon zum 18. Geburtstag vom Vater einen Satz neue Titten spendiert bekommen haben).
Aus meiner Sicht das schönste Fernziel wäre für Deine Zwecke Australien. das "Star City" in Sydney und das "Crown" in Melbourne sind Riesencasinos und Strände gibt es im Überfluss. Allerdings findet Pfingsten dort im(sehr warmen) Herbst statt. Ganz sicher gutes Wetter hast Du im "Jupiter" von Hilton-Conrad an der Goldcoast in der Nähe von Brisbane und noch nördlicher in Cairns am Barriereriff, wo "Casinos Austria" ein Casino betreiben. Wenn Du rechtzeitig nachfragst, solltest Du einen preiswerten Flug bekommen können. Bis vor 5 Jahren bin ich mit "Quantas" von Frankfurt nach Melbourne und zurück für umgerechnet 3.600€ geflogen. Das war der First-Class Preis!! Damit sollten Economytickets für maximal 900€ zu bekommen sein. es bietet sich auch an, mit Condor bis Bangkok zu fliegen und dort 1-2 Tage zu stoppen, um auf dem Flughafen bei fliegenden Händlern Billigtickets für die Reststrecke zu erwerben.
In der anderen Richtung wäre "Atlantic City" empfehlenswert. Flug nach Philadelphia und dann Leihwagen oder Taxi. Die Casinos liegen nur durch den Boardwalk(The Platters: "Under The Boardwalk") vom Strand getrennt.
Solltest Du es noch nicht kennen und Dich mit Pools in allen Varianten statt Meer zufrieden geben können, gibt es nur ein Ziel: Las Vegas. Auch mit Familie, weil für Frauen riesige Shopping Centers und für Kinder ebenfalls jede Menge Unterhaltung vorhanden sind. Dort langweilt sich keiner.
So, nun kaue Dich erst einmal durch diese Vorschläge und dann frag' weiter.

sachse

#4 FriedvollerKrieger

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Geschrieben 11 April 2006 - 12:20

Lieber Sachse,

schön, dass du dir - trotz gelegentlicher Anfeindungen einzelner Streithähne - die Mühe gemacht hast und dieses Super-Forum mit deinem informativen und interessanten Reisebericht bereichert hast.

Bist du eigentlich wirklich mit dem Ziel losgefahren, kesselkuckender Weise Gewinne zu realisieren ? Oder war es mehr ein Urlaub und die Besichtigung der örtlichen Spielmöglichkeiten mehr ein Nebenaspekt ? Kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich deine Erfolge der Vergangenheit heute nicht mehr wiederholen können. Die Welt ist schließlich groß.

Letztes Jahr war ich in der Republik Moldau (Sprich: "Moldawien"), wo es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Roulette zu spielen. (Nein, meine nicht das russische Roulette, obwohl das da sicherlich auch möglich ist). Hast du da auch schon gewildert ? Falls nein, wäre das vielleicht noch einmal eine Alternative. Werde wohl auch dieses Jahr wieder dort hinreisen. Will jetzt keine Klischees bedienen, aber ich kann wirklich sagen, dass ich selten so viele hübsche Frauen in einer Stadt, wie in Chisinau (der Hauptstadt) gesehen habe.

Viele Grüße vom Friedvollen Krieger

#5 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 11 April 2006 - 12:40

Hallo Friedvoller Krieger,

in den ehemaligen Ostblock traue ich mich aus Angst vor Kriminalität nicht.
Ich weiß, das klingt nicht gut aber ich bin lieber ein lebender Feigling als ein toter Held zumal ich bereits einmal bei einem Raubmordversuch gerade noch so von der Schippe gesprungen bin.
Natürlich fahre ich mit dem Ziel und ausreichend Munition los, an Ort und Stelle zu spielen. Das gelingt gelegentlich auch aber entweder die Casinos merken es irgendwann(Australien, einige Las Vegas Konzerne) und stoppen mich oder die Bedingungen sind zu schlecht(Absage vor Abwurf, zu frühe Absage, zu kleines Limit, zu kurzer Wurf, und, und, und).
Es gibt schon noch genug Casinos - ich muss sie nur suchen. Die Welt ist zwar kleiner geworden aber noch lange nicht abgegrast.

sachse

#6 mondfahrer

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Geschrieben 11 April 2006 - 13:02

Hallo Sachse !


Zitat

Die schönsten, meisten und besten Modelle siehst Du in Las Vegas in den großen Hotels. was da z.B. im "Bellagio" nur so aus Neugier durch- und an den Tischen vorbeischlendert ist sagenhaft(wenn auch viele davon zum 18. Geburtstag vom Vater einen Satz neue Titten spendiert bekommen haben).

sehr interessant, dieser Reisebericht, aber gibt´s da auch Hexen ? Oder wo muss ich hinfahren, wenn ich eine Hexe will ? - Ich stehe nämlich total auf Hexen ! Meine Traumhexe wäre eine, die ständig gewinnt, immer nur vorher setzt, und dabei so gut hext, dass ich nie herausfinden kann, wie sie es eigentlich macht ...

mondfahrer

#7 Fuba

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Geschrieben 11 April 2006 - 14:30

@sachse

Hallo Sachse,

besten Dank für deinen Bericht.

So ein Bericht kann Mann nur treumen.

Wünsche Dir von Herz immer wieder ein erfolgreiche Gewin, das Du weiter machst, und Uns weiter solche Berichte schreibst.

Mfg Fuba :topp:

#8 sachse

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Geschrieben 11 April 2006 - 15:45

Hallo Mondfahrer,

habe mit Hexen wenig Erfahrung.
Die letzte hat sich vor 30 Jahren von mir scheiden lassen.


Zitat

das Du weiter machst, und Uns weiter solche Berichte schreibst
Hallo Fuba,

mir wäre es lieber, ich könnte nicht solche sondern Berichte von fetten Gewinnen schreiben.

sachse

#9 Fuba

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Geschrieben 11 April 2006 - 15:56

@sachse

Zitat

Hallo Fuba,

mir wäre es lieber, ich könnte nicht solche sondern Berichte von fetten Gewinnen schreiben.

sachse

Mich werden Deine Berichte freuen, und natürlich auch wenn hinter denn auch ein "Fetten Gewinn steckt", nur ich finde das Gewinne Deine Private sache ist.
Natürlich wünsche Ich Dir noch mehr Gewinne,aber das Muß ich auch nicht wissen.Wichtig ist das Du das Weißt, aber wäre es schön von Dir das Du Uns weiter neue berichte machst.

Mfg Fuba :topp:

#10 piercingNRW

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Geschrieben 11 April 2006 - 17:55

Hallo sachse

Ein sehr interessanter Bericht. Gib doch mal einen internationalen Reiseführer für Roulettespieler raus......... das wäre doch noch eine Marktlücke.

sachse sagte:

Eine interessante Methode, den Kessel zu tarieren, fand ich im „Holiday Palace“. Man hat einfach so lange einzelne Blätter Papier unter verschiedene Punkte des Kessels geschoben, bis er in der Waage stand.

Sowas konntest Du in ähnlicher Forum vor ca. 10-15 Jahren auch in Niedersachsen sehen. Ich kann nur nicht mehr mit 100% Sicherheit sagen ob es Hannover,Bad Harzburg oder Bad Pyrmont war. Da hattest Du auch ein Stück Pappe unter einem Kessel.

sachse sagte:

Eine besondere Attraktion ist das schwimmende Casino „Macau Palace“.

Ja, sowas hatte Magdeburg auch mal auf der Elbe ;-) . Hatte was. Nur, sobald ein Tanker vorbeikam, schaukelte das Teil sichtbar. Besonders sichbar an den Kettenvorhängen die man vor den Fenstern hatte bzw. als Wandverkleidung nutzte.

Gruss pierc :topp:

#11 Casiyes

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Geschrieben 11 April 2006 - 18:13

Lieber Sachse,

da ich endlich von " up over " auf Gegenbesuch nach Australien reisen will,
interessieren mich das Crown in Melbourne und das Casino in Cairns.

Liege ich völlig falsch, wenn ich mir das alles wie Hittfeld vorstelle,
nur eben XXL ?
Single Zero, Banknoten an der Kasse gegen Jetons tauschen usw.

Fotografearst Du unterwegs ? So ein Schnappschuß durch das Riesenfenster
mit Jalousie . . . äh . . von den vielen bunten Lichtern?

Angst vor Handgreiflichkeiten mit Todesfolge um die Casinos von Moskau
und Petersburg ?
Obwohl das Flair russischer Frauen, allein von der Erotik her, vom Geschehen um die Tableaus und Kessel ablenken könnte.
Und kein Geld mehr, nix Genickhieb.

Ich freue mich auch ohne Fotos über Deine Statements.
Wörter reichen völlig.

:topp:

#12 papi

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Geschrieben 16 April 2006 - 12:51

@ Sachse

Danke für den Bericht. Ich fliege am 26. nach Bangkok, dann kann ich mir
das ja sparen.
Kambodscha ist eh nicht so mein Ding, ich war vor Jahren mal in Pnom Penh -
ein absoluter Alptraum und brandgefährlich.

Vielleicht wird es ja doch nochmal was mit dem Casino auf Koh Larn,
davon wird schon seit 20 Jahren geredet, aber die Thai -Hardliner verhindern es
immer wieder.


Gruß
Papi

#13 Casiyes

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Geschrieben 16 April 2006 - 13:27

Allen alles Gute zu Ostern und danach !

:ostern:

Mein Kurzbeitrag war etwas flapsig formuliert, lieber Sachse,
aber ich meine es ernstlich interessiert.

Du als " globosapiens " weisst sicherlich, ob es in den großen Casinos
Australiens von den Bedingungen her sehr ähnlich ist wie bei uns.
Außer daß eine Art Englisch gesprochen wird.

#14 sachse

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Geschrieben 16 April 2006 - 17:44

Hallo casiyes,

tut mir leid, ich habe Deinen Artikel eben erst gefunden.

Das "Crown" ist ein Riesencasino im Zentrum am Flussufer. Es gibt auf 3 Ebenen plus VIP "Mahogany Room" etwa 100 Roulettetische. Es ist alles American-Machart aber mit Singlezero.
Trinkgeld ist gesetzlich verboten!
Es handelt sich um Huxley, Camegh und TCS Kessel. Kugeln sind aus Teflon in 2 Größen. Kunstharzkugeln nur im VIP-Room. das Spiel musst du Dir vorstellen wie in Europa nur viel lockerer, ohne bekleidungsordnung und mit Riesengejohle und Gepfeife(Vor allem am Nationalspiel "Two Up")
Das Hauptcasino hat einen Grundriss wie ein großes "T", wobei der senkrechte Strich geschwungen und ca. 300m lang ist. Am Wochende sind an den Bars mitten im Spielsaal mindestens 4-5 Bands zugange, die einem die Kohle aus der Tasche blasen. Außerdem ist im Haus noch ein gutes Hotel, Restaurants, Diskotheken, Shopping Mall und eine wunderbare Wassershow mit Lasereffekten und mehr.

Cairns gehört "Casino Austria" und hat etwa 10-15 Roulettetische. Der österreichische Konsul ist gleich nebenan. Näheres weiß ich nicht mehr, da ich Austria möglichst aus dem Wege gehe.

Alle Fakten stammen aus den Jahren 1998-2000.

sachse

Bearbeitet von sachse, 16 April 2006 - 17:45.


#15 sachse

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Geschrieben 16 April 2006 - 17:51

Hallo Papi,

falls Dich Macau interessiert(ein Erlebnis ist es schon, wenn auch am Tage furchtbar hässlich), auf dem Flughafen in Bangkok laufen Travelagenten herum und verscherbeln billige Graumarkttickets. Wenn Du mit Kreditkarte zahlst, besteht ja auch kein Risiko. Dort kannst du Direktflüge nach Macau und zurück für ca. 200 € kaufen. Ich habe mir die Seriosität der Händler bei Lufthansa bestätigen lassen und werde, falls ich wieder nach Asien oder Australien fliege, mir dort die Weiterreise besorgen.

sachse





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