@Sinner
Es stimmt, meine Erfahrungen auf diesem Gebiet nicht beim Roulette gesammelt. Bei anderen Glückspielen ist es üblich, auf fremden Boxen zu setzen, ohne dass die Spieler gleich ausflippen.
Es wäre auch mühsam einen erfolgreichen Systemspieler zu suchen.
Einverstanden, wenn es um Roulette geht, würde ich lieber gegen die Verlierer setzen.
Gruß
Legion
Stephan Ullrich's-Gegenspiel
Erstellt von dragon, Jul 16 2002 15:27
64 Antworten in diesem Thema
#61
Geschrieben 10 May 2005 - 13:55
#62
Geschrieben 10 May 2005 - 23:36
Legion sagte am 10 May 2005, 15:55:
@Sinner
Es stimmt, meine Erfahrungen auf diesem Gebiet nicht beim Roulette gesammelt. Bei anderen Glückspielen ist es üblich, auf fremden Boxen zu setzen, ohne dass die Spieler gleich ausflippen.
Es wäre auch mühsam einen erfolgreichen Systemspieler zu suchen.
Einverstanden, wenn es um Roulette geht, würde ich lieber gegen die Verlierer setzen.
Gruß
Legion
Es stimmt, meine Erfahrungen auf diesem Gebiet nicht beim Roulette gesammelt. Bei anderen Glückspielen ist es üblich, auf fremden Boxen zu setzen, ohne dass die Spieler gleich ausflippen.
Es wäre auch mühsam einen erfolgreichen Systemspieler zu suchen.
Einverstanden, wenn es um Roulette geht, würde ich lieber gegen die Verlierer setzen.
Gruß
Legion
*hehe* Naja klar, beim Black Jack ist es normal auf die Box eines Gewinners mitzusetzen. Allerdings hab ich da auch schon oft erlebt, dass es in die Hose ging - beim mitsetzen, aber leider auch beim besetzt werden, was mir immer wieder leid tut. Ist wohl ne Psycho-Geschichte.
Mir persönlich macht es auch nichts aus, wenn sich einer beim Roulette an mich hängt, ich habe meine Zahlen kurz nach dem letzten Wurf und setze entweder, wenn gerade mein Gewinn ausgezahlt wird, oder, wenn kein Gewinn da ist, wie sonst auch. Ich verlier nichts dabei, wenn ein anderer das selbe setzt... und dass 5 Leute die selbe Annonce fast gleichzeitig auf den Tisch rufen kommt ja nun zum Glück nicht alle Tage vor.
Liebe Grüsse,
Sinner :-)
#63
Geschrieben 12 May 2005 - 11:52
Weils grad so schön passt - und eigentlich auch in den 10er-Splitten-Thread passen würde:
Bei meinem ersten Realcasinobesuch spielte ich auch ein paar Hände BJ und hatte von Basisstrategie u.ä. keinen Schimmer. Ich wusste nur, daß man möglichst nahe an 21 rankommen musste und 2 gleiche Karten splitten durfte.
Da kam ein Herr vorbei und hat von hinten alle Boxen mitgesetzt. Als ich dann zum ersten Mal 2 Zehner splittete hat der Herr meine Box in weiterer Folge nicht mehr mitgespielt.
Er hat aber kein Wort des Vorwurfes geäußert, weil ich tatsächlich Anfängerglück hatte und als einziger am Tisch 2 20er gekam und alle anderen verloren
.
LG
DanDocPeppy
Bei meinem ersten Realcasinobesuch spielte ich auch ein paar Hände BJ und hatte von Basisstrategie u.ä. keinen Schimmer. Ich wusste nur, daß man möglichst nahe an 21 rankommen musste und 2 gleiche Karten splitten durfte.
Da kam ein Herr vorbei und hat von hinten alle Boxen mitgesetzt. Als ich dann zum ersten Mal 2 Zehner splittete hat der Herr meine Box in weiterer Folge nicht mehr mitgespielt.
Er hat aber kein Wort des Vorwurfes geäußert, weil ich tatsächlich Anfängerglück hatte und als einziger am Tisch 2 20er gekam und alle anderen verloren
LG
DanDocPeppy
#64
Geschrieben 12 May 2005 - 20:41
@ DanDocPeppy
Etwas zum Begriff "persönliche Permanenz". Bei Roulette oder BJ ist es nicht einfach die eigene PP auszutricksen, es gibt aber ein Kartenspiel, chemin de fer, wo man mit einem Streich die eigene PP loswerden, und sich eine fremde, vermeintlich günstigere beschaffen kann.
Wenn die Karten neu gemischt wurden, und der neue Schlitten auf den Tisch gelegt wird, steht der Spielablauf für die nächste Stunde schon so gut wie fest, die "persönliche Permanenzen" der Spieler sind im Kartenschuh eingefroren.
Man hat jetzt die Möglichkeit, wenn man mit dem bisherigen Spiel nicht zufrieden ist, und meint, so kann das nicht weitergehen, das Recht des Bankhalters einfach weiterzugeben. So ergattert man im weiteren Spielverlauf die Karten vom links sitzenden Spieler. Ob seine PP dann tatsächlich "besser" war, ist eine andere Frage.
Wie kann man im Roulette mit fremden PP spielen? Eine Story dazu.
1978 stand ich das erste Mal in einem Spielcasino. Ich wollte eigentlich Baccarat spielen, es wurde aber nicht angeboten. Roulette interessierte mich nicht besonders,
BJ war bei uns nicht populär, was soll man bloß machen, einfach nach Hause gehen?
Kurzentschlossen, und still in mich hinein schmunzelnd, kritzelte ich auf einen Zettel vier Namen auf, die vier Spieler von meinem letzten chemin de fer Partie zu Hause, und fing an mit der von der Roulettekugel produzierten Zahlen die Kartenpartie fortzusetzen.
Die Regel: rot ist Bank, schwarz ist Player, die Null wurde als Bank betrachtet. Spieler A ist Bankhalter, Spieler B ist Player: kommt rot, Spieler A gewonnen, Spieler B verloren, in der nächsten Partie Spieler A hält die Bank weiter, Spieler C ist Player usw. Kommt im ersten Spiel schwarz, Spieler A hätte verloren, Spieler B hätte gewonnen. Im nächsten Spiel Spieler B wäre der Bankhalter, und Spieler C Player gewesen, und immer so weiter in Uhrzeigersinn.
So bekommt man vier verschiedenen +/- "Spielerschicksale". Außerdem: unabhängig davon, ob die Roulettepermanenz von rot oder schwarz dominiert wird, in 100 Spielen entstehen genau 100 + und 100 – Zeichen, die nicht spiegelverkehrt sind, und nach den bekannten Gesetzmäßigkeiten ausgewertet werden können. Eine gute Übung für das Spiel mit der PP.
Mit diesem Unfug gewann ich in zwölf Tagen eine schöne Summe. Am dreizehnten Tag wurde ich höflich aufgefordert, nach einer anderen Beschäftigung Ausschau zu halten.
Meine einzigen Dokumente waren nämlich von der Fremdenpolizei ausgestellt worden, die mir einen Flüchtlingsstatus bescheinigt haben. Der Casinomanager meinte, er glaubt nicht, dass meine vordringlichste Aufgabe wäre, eine neue Existenz mit Glückspiel aufzubauen.
So fand meine Berufsspielerkarriere im Abendland ein abruptes Ende.
Gruß
Legion
DanDocPeppy sagte am 12 May 2005, 11:52:
Sehr klug von ihm, da hätte er nur sich selber Vorwürfe machen können. Ein echter Ullrich hätte erkannt, dass Du an dem Tag nichts falsch machen kannst.
Etwas zum Begriff "persönliche Permanenz". Bei Roulette oder BJ ist es nicht einfach die eigene PP auszutricksen, es gibt aber ein Kartenspiel, chemin de fer, wo man mit einem Streich die eigene PP loswerden, und sich eine fremde, vermeintlich günstigere beschaffen kann.
Wenn die Karten neu gemischt wurden, und der neue Schlitten auf den Tisch gelegt wird, steht der Spielablauf für die nächste Stunde schon so gut wie fest, die "persönliche Permanenzen" der Spieler sind im Kartenschuh eingefroren.
Man hat jetzt die Möglichkeit, wenn man mit dem bisherigen Spiel nicht zufrieden ist, und meint, so kann das nicht weitergehen, das Recht des Bankhalters einfach weiterzugeben. So ergattert man im weiteren Spielverlauf die Karten vom links sitzenden Spieler. Ob seine PP dann tatsächlich "besser" war, ist eine andere Frage.
Wie kann man im Roulette mit fremden PP spielen? Eine Story dazu.
1978 stand ich das erste Mal in einem Spielcasino. Ich wollte eigentlich Baccarat spielen, es wurde aber nicht angeboten. Roulette interessierte mich nicht besonders,
BJ war bei uns nicht populär, was soll man bloß machen, einfach nach Hause gehen?
Kurzentschlossen, und still in mich hinein schmunzelnd, kritzelte ich auf einen Zettel vier Namen auf, die vier Spieler von meinem letzten chemin de fer Partie zu Hause, und fing an mit der von der Roulettekugel produzierten Zahlen die Kartenpartie fortzusetzen.
Die Regel: rot ist Bank, schwarz ist Player, die Null wurde als Bank betrachtet. Spieler A ist Bankhalter, Spieler B ist Player: kommt rot, Spieler A gewonnen, Spieler B verloren, in der nächsten Partie Spieler A hält die Bank weiter, Spieler C ist Player usw. Kommt im ersten Spiel schwarz, Spieler A hätte verloren, Spieler B hätte gewonnen. Im nächsten Spiel Spieler B wäre der Bankhalter, und Spieler C Player gewesen, und immer so weiter in Uhrzeigersinn.
So bekommt man vier verschiedenen +/- "Spielerschicksale". Außerdem: unabhängig davon, ob die Roulettepermanenz von rot oder schwarz dominiert wird, in 100 Spielen entstehen genau 100 + und 100 – Zeichen, die nicht spiegelverkehrt sind, und nach den bekannten Gesetzmäßigkeiten ausgewertet werden können. Eine gute Übung für das Spiel mit der PP.
Mit diesem Unfug gewann ich in zwölf Tagen eine schöne Summe. Am dreizehnten Tag wurde ich höflich aufgefordert, nach einer anderen Beschäftigung Ausschau zu halten.
Meine einzigen Dokumente waren nämlich von der Fremdenpolizei ausgestellt worden, die mir einen Flüchtlingsstatus bescheinigt haben. Der Casinomanager meinte, er glaubt nicht, dass meine vordringlichste Aufgabe wäre, eine neue Existenz mit Glückspiel aufzubauen.
So fand meine Berufsspielerkarriere im Abendland ein abruptes Ende.
Gruß
Legion
#65
Geschrieben 20 August 2005 - 21:13
Hallo,
ich habe mal einige für mich wichtige Fragen zu dieser Thematik :
1. Ist weitere Literatur zu dieser Art von Setzweise ( Gegenspiel ) oder
der Suche nach "Verlierern" bekannt ?
2. Wann ist eurer Meinung nach der beste Zeitpunkt zum aufhören ?
Sollte man solange dranbleiben bis der Gegner am Ende ist oder ist
es günstiger sich ein festes Gewinn/Verlustmaximum zu setzen ?
3. Spielt Ihr im Gleichsatz oder erhöht Ihr auch schon mal den Einsatz
wenn abzusehen ist, daß das "Opfer" ( sorry, ist gemein ich weiß ) nicht
mehr ins Plus kommen wird ?
4. Und dann noch was menschliches . Seid Ihr für diese Setzweise schon
mal verbal oder sonstwie attackiert worden ? Wie seid Ihr damit umgegangen ?
Vielleicht etwas viele Fragen für das erste Posting ? Naja bin halt neugierig
VG Speedy
ich habe mal einige für mich wichtige Fragen zu dieser Thematik :
1. Ist weitere Literatur zu dieser Art von Setzweise ( Gegenspiel ) oder
der Suche nach "Verlierern" bekannt ?
2. Wann ist eurer Meinung nach der beste Zeitpunkt zum aufhören ?
Sollte man solange dranbleiben bis der Gegner am Ende ist oder ist
es günstiger sich ein festes Gewinn/Verlustmaximum zu setzen ?
3. Spielt Ihr im Gleichsatz oder erhöht Ihr auch schon mal den Einsatz
wenn abzusehen ist, daß das "Opfer" ( sorry, ist gemein ich weiß ) nicht
mehr ins Plus kommen wird ?
4. Und dann noch was menschliches . Seid Ihr für diese Setzweise schon
mal verbal oder sonstwie attackiert worden ? Wie seid Ihr damit umgegangen ?
Vielleicht etwas viele Fragen für das erste Posting ? Naja bin halt neugierig
VG Speedy
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