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Die PLAYER-MEDITATION


224 Antworten in diesem Thema

#211 PsiPlayer

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Geschrieben 23 February 2009 - 17:42

Anleitung zur ASW-Technik (15)

Raten sollte man vermeiden

Craig:

Zitat

»Versäumen Sie nicht, auch ein scheinbar sehr verirrtes Bruchstück zu protokollieren, denn es kann gerade das genaue Abbild irgendeines Teils des wirklichen Bildes sein. Protokollieren Sie alles, später können Sie es dann sorgfältig mit der Originalzeichnung vergleichen.

Sie dürfen natürlich nicht zu phantastische Schlüsse ziehen. Sind Sie der Ansicht, dass Ihnen das genaue Bild eines Autos vorschwebte, nur weil Sie einen Kreis sahen, der einem Rad glich?

Nun, einmal habe ich allerdings einen Kreis gesehen und hatte das Gefühl, es müsse sich um das Rad eines Auto handeln – ich fühlte es so deutlich, dass ich, von Neugier überwältigt, sehen wollte, ob mein ›Gefühl‹ zutraf. Ich schaltete also das Licht an und schaute die Zeichnung in meiner Hand an. Ich sah tatsächlich das Rad eines Autos.

Aber ich mache so etwas nur, wenn ich eine ganz entschiedene ›Ahnung‹ habe, denn diese Dinge beruhen auf dem natürlichen Impuls des menschlichen Geistes, ›raten‹ zu wollen – und Raten sollte man vermeiden. Bis zu einem gewissen Grade lernt man den Unterschied zwischen bloßem Raten und einer Ahnung mit der Zeit. « (S. 144)
Kommentar:
Die Phantasie des Verstandes besteht aus vielen natürlichen Impulsen. Seine daraus entstehenden Rateversuche überlagern die intuitive „Info“. Wer das weiß, versucht das Raten zu vermeiden. Und Craig macht uns hier besonderen Mut wenn sie sagt, dass man, mit der Zeit, bis zu einem gewissen Grade den Unterschied zwischen bloßem Raten und einer Ahnung lernen kann. Und »bis zu einem gewissen Grade« kann für das Spiel reichen.

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:37.


#212 PsiPlayer

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Geschrieben 24 February 2009 - 16:04

Anleitung zur ASW-Technik (16)

Dieses Verfahren verlangt Zeit, Geduld und Übung

Craig:

Zitat

»Die Einzelheiten dieser Methode dürfen nicht für Nebensächlichkeiten gehalten werden, denn von ihnen hängt die Entscheidung über Erfolg oder Mißerfolg ab. Jedenfalls verhält es sich in meinem Fall so. Vielleicht hat ein geborener Sensitiver oder jemand, der im Besitz einer besseren Methode ist, nicht mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ich bin nur ein durchschnittlicher vernunftbegabter Mensch, der sich vornahm, einen Weg zu finden, das überaus wichtige Problem der Telepathie und des Hellsehens zu untersuchen, ohne von einem ›Medium‹ abhängig zu sein, das vielleicht sich selbst oder mich zum Narren hält. Nur durch die Methode sorgfältiger Beobachtung einer bis in alle Einzelheiten festgelegten Technik ist es mir möglich geworden, telepathische Mitteilungen zu empfangen, Bilder von zugedeckten Karten und symbolische Bilder aus dem Inhalt von Büchern zu ›sehen‹.

Dieses Verfahren verlangt Zeit, Geduld und Übung in der Kunst der Konzentration. Aber gerade diese Geduld zu erlernen, ist etwas Vorzügliches und daher vor allen nervösen und kranken Menschen zu empfehlen. Die Anwendungsmöglichkeiten der Konzentration sind so verschiedenartig und so ungeheuer vorteilhaft, als dass man sie hier alle aufzählen sollte.« (S. 144 – 145)
Kommentar:
Das kann man sich gut merken:
»Die Einzelheiten dieser Methode dürfen nicht für Nebensächlichkeiten gehalten werden.«
Einen Text, sagen wir ein Posting, liest man ziemlich schnell runter. Etwas anderes ist es, wenn man diesen gelesenen Text für sich selbst noch einmal abtippt. Man mag es nicht glauben, aber man vertieft sich dabei automatisch dermaßen, dass man plötzlich viele andere Dinge entdeckt, die man vorher noch nicht sah.

So auch bei den Einzelheiten der beschriebenen ASW-Technik. Jeder, der diese Technik nachgeht, wird irgendwann mit den gleichen Situationen konfrontiert, mit denen Craig konfrontiert wurde. Und dann sind diese „Nebensächlichkeiten“ eine wertvolle Hilfe. Dabei ist sie selbst Schritt für Schritt vorangegangen, wenn sie schreibt: »Nur durch die Methode sorgfältiger Beobachtung einer bis in alle Einzelheiten festgelegten Technik ist es mir möglich geworden... «

Und sie erfuhr, dass diese »Kunst der Konzentration« in der Anwendungsmöglichkeit sogar kranken Menschen helfen kann. So »verschiedenartig und ungeheuer vorteilhaft« soll die Technik sein, »als dass man sie (die Anwendungsmöglichkeiten) hier alle aufzählen sollte.»
Schade, Craig hätte ruhig einige aufzählen können. Daran kann man erkennen, dass Kurzfassungen nicht immer vorteilhaft sind.

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:38.


#213 PsiPlayer

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Geschrieben 25 February 2009 - 01:06

Anleitung zur ASW-Technik (17)

Die Zersplitterung der Aufmerksamkeit

Craig:

Zitat

»Der Durchschnittsmensch besitzt fast überhaupt kein Konzentrationsvermögen; das wird er schnell entdecken, wenn er versucht, seine ungeteilte Aufmerksamkeit nur ein paar Minuten lang auf einen einfachen Gegenstand zu richten, zum Beispiel auf eine Rose oder ein Tintenfaß. Er wird feststellen, dass tausend Gedanken, meist in Form von Assoziationsketten, die mit Rose oder Tinte verknüpft sind, sein Gehirn durchziehen und die Konzentration unterbrechen. Er wird auch merken, dass es in seinem Gehirn ganz genauso zugeht wie in einem Film oder wie bei einem Feuerwerk. Ich glaube, dass man gerade durch diese Zersplitterung der Aufmerksamkeit viel Energie verbraucht.

Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um eine ›originale‹ Technik. Ich stellte sie aus Hinweisen, auf die ich hin und wieder beim Lesen stieß, zusammen, sowie aus meinen allgemeinen Studien und Beobachtungen der Funktionsweise des Gehirns.« (S. 145)
Kommentar:
Die Funktionsweise des menschlichen Geistes und die Technik der „Konzentration“ erfährt man in wissenschaftlicher Form, Punkt für Punkt, bereits in den Yoga-Sutras von Patanjali, die seit 3000 Jahren schriftlich weitergegeben wurden. Kurz, wesentlich, allumfassend, eben das was man braucht, um sich aus den Verstrickungen des Verstandes zu befreien.

Ich bitte darum, es sich einfach nur einmal vorzustellen: Der gesamte Komplex des menschlichen Geistes, ohne Schnörkel, ohne kompliziertes und unnötiges Universitäts-Palaver, in nur 196 Sutras zusammengetragen ... welch eine Leistung! (Reduziert man die darin geschilderten etwa 36 Psi-Phänomene auf ein grundsätzliches Phänomen, dann reichen gar 160 Sutras!)

Deswegen ist es nicht verwunderlich, wenn die Technik von Craig nicht das Original ist. Das sie darauf hinweist macht sie nur noch glaubwürdiger.

Den menschlichen Geist nicht zu verstehen, bedeutet für Craig: »... dass man gerade durch diese Zersplitterung der Aufmerksamkeit viel Energie verbraucht.« Energie gerade für nutzlose und unnötige vom Prinzip her unverstandene Tätigkeiten.

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:39.


#214 PsiPlayer

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Geschrieben 25 February 2009 - 16:19


Anleitung zur ASW-Technik (18)


Erinnerungen, die die Prognose verfälschen

Craig:

Zitat

»Eine der Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt – das kann man sehr leicht feststellen –, ist das Erscheinen von Dingen, die man in der Umgebung wahrgenommen hat, kurz bevor man die Augen schloß.

Wenn ich die Augen schließe, um den nächsten Versuch zu machen, kommt es immer wieder vor, dass das letzte Bild und meine Zeichnung davon und auch die elektrische Birne, die ich angedreht hatte, um das letzte Bild sehen zu können – dass alle diese Dinge sofort vor meinem inneren Auge vorüberziehen. Es dauert manchmal ziemlich lange, diese umhergeisternden Erinnerungen zu verscheuchen.

Hin und wieder ist es aber auch falsch, sie zu vertreiben, weil das Bild, das man in der Hand hat, dem vorangegangenen ähneln kann. Wenn deshalb ein Bild, das dem vorangegangenen ähnelt, sich immer wieder aufdrängt, nehme ich es im allgemeinen an und stelle dabei oft fest, dass auf der vorangegangenen und der momentan bearbeiteten Karte ähnliche Bilder zu sehen sind.« (S. 145 – 146)
Kommentar:
Eine sehr wichtige Erfahrung, die man schnell überlesen kann. Deswegen, weil man die Erfahrung noch nicht gemacht hat. Man meint zu wissen was gemeint ist. Man denkt beispielsweise: „Na klar, die Gedanken hängen noch nach und dann ist es einfach so, dass man sich an ihnen gleich wieder erinnert.“

Das allein ist aber nicht gemeint! Wir erinnern uns, dass ja zunächst wieder Gedankenleere eintreten muss. Deswegen muss ich Craig hier vorhalten, dass sie etwas mißverständlich ist. Dass es auch zur Verzögerung der Gedankenleere wegen den Erinnerungen kommt, sei aber unbenommen.

Stellen wir uns also vor, wir haben für einen Augenblick Gedankenleere erreicht und tauchen wieder auf. Vorher hatten wir als herausgekommenen Coup die 36 auf unserem Spielzettel eingetragen. Plötzlich erscheint uns auf dem inneren „Monitor“ die 36. Vom Prinzip her kein Problem, da wir ja wissen, dass eine Nummer mehrfach hintereinander von der Kugel getroffen werden kann. Das Problem wird erst dann zum Problem, wenn man festgestellt hat, dass es überwahrscheinlich auftritt und ohne Treffer verbleibt. Man schreibt die 36 als Prognose auf seinem Spielzettel und entdeckt, dass gerade vorher die 36 erschienen ist. Welch ein Zufall ... Aber plötzlich entdeckt man die hohe Übereinstimmungsrate von gleichen Nummern.

Der positive Effekt davon ist, dass man davon ausgehen kann, dass die Erinnerung noch zu stark war, wenn man entdeckt, das die „gesehene“ Nummer die gleiche ist, die man vorher als Coup notiert hatte. Der Satz entfällt also! Und das kann man grundsätzlich so halten, denn für weitere Nachprüfungen dürfte nicht mehr viel Zeit bleiben. Und entgehen tut einem ja sowieso nichts. Es ist fast dieselbe Situation, wie ich sie im 14. Teil dieser ASW-Anleitung beschrieb, wenn ich auf das parapsychologische Experiment (zum Pferderennen) von Russel Targ und Keith Harary aufmerksam machte: „... dann hätte man daraus schließen können, „dass keine Evidenz für psychische Einsicht vorläge und sie lieber nicht wetteten.“ („Jeder hat ein 3. Auge“ 1987, S. 189)

Das ist schon interessant! Denn zumindest hat man einen Fehler entdeckt, der sich leicht durch Nichtstun korrigieren läßt.

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:41.


#215 PsiPlayer

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Geschrieben 26 February 2009 - 15:27


Anleitung zur ASW-Technik (19)


Der Phantasie Einhalt gebieten

Craig:

Zitat

»Eine andere Schwierigkeit besteht darin, dass die Dinge manchmal nur Bruchstücke oder Ausschnitte des ganzen Bildes repräsentieren. Es scheint zum Beispiel eine gerade Linie; sie kann entweder ein Teil des Ganzen oder das Ganze sein, was auf der Karte abgebildet ist. In diesem Falle muss ich einfach meiner Phantasie Einhalt gebieten, die Spekulationen darüber anstellen möchte, zu welchem Gegenstand dieses Bruchstück nun wohl gehören könnte.

Ich sehe zum Beispiel einige Punkte und habe den Impuls, daraus auf einen Stern zu ›schließen‹. Ich muss mir dieses Herumraten einfach verbieten, es sei denn, dieses unbeschreibliche Gefühl einer ›Ahnung‹ bürgt dafür, dass es sich wirklich um ein Stern handelt. Ich muss mir selbst sagen: Es kann tatsächlich der Teil eines Stern sein, aber es könnte andererseits auch das vollständige Abbild der Zeichnung sein, die ich in der Hand habe, die Großbuchstaben M oder W vielleicht der Teil eines Fähnchens oder was auch immer. Ich muss dann noch einmal für einige Zeit Leere eintreten lassen und die seelische Tiefenschicht um das zutreffende Bild ersuchen.« (S. 146)
Kommentar:
Einerseits haben wir beispielsweise durch unsere Orientierung zum Pleinspiel einen gewissen Rahmen, den Craig nicht hat. Aber andererseits ist es bekannt, dass Zahlenprognosen nicht zu den leichtesten Prognosen gehören. Denn auch hierbei spielt die Phantasie ihr Spiel. Denn ob die 3, die wir erahnen, wirklich eine 3 ist, oder vielleicht eine 5, oder vielleicht doch nur ein Phantasiegebilde, dass sich der Verstand zurechtformt, bleibt immer als Möglichkeit gegeben.

Und da gibt Craig den Tipp:
Man muss einfach seiner »Phantasie Einhalt gebieten«.
Und wie macht sie das?
Indem sie sich das »Herumraten einfach verbietet».

Sie redet praktisch mit Ihrem Unterbewusstsein, dass gewissermaßen darauf reagiert, wie wir es bereits aus der „STOP-Technik“ in der ASW-Anleitung (11) erfahren haben.
Und das beste Mittel dazu ist, wenn man dann noch einmal für einige Zeit Leere eintreten lässt und die seelische Tiefenschicht um die zutreffende Nummer ersucht.

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:42.


#216 PsiPlayer

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Geschrieben 27 February 2009 - 00:24

Anleitung zur ASW-Technik (20)

Die Leere nochmals eintreten lassen

Craig:

Zitat

»Es kann sein, dass ich nun ein vollständigeres Bild erhalte; es kann aber auch sein, dass das Bruchstück wieder einzeln, vielleicht sogar umgekehrt oder auf vielfache Weise verborgen auftaucht.

Ich versuche es nun von neuem, und es kann vorkommen, dass ich jetzt etliche Teilstücke erfasse, die aufeinander folgen oder ineinander überspringen wie Witzfiguren in einem Zeichentrickfilm. Es erscheinen beispielsweise zwei Punkte; dann kommt ein dritter, der zu den zwei ersten hinspringt, um sich mit ihnen zu vereinen, woraufhin noch zwei weitere erscheinen. Das Ergebnis ist ein Stern, bei dem es sich vielleicht um das wirkliche Bild handelt. Gewöhnlich trifft das zu. Aber manchmal versucht das Unbewusste oder vielleicht auch das Bewusstsein, den Gegenstand ihren ›Vermutungen‹ entsprechend zu Ende zu denken. Auf diesen Irrtum, der auftaucht, wenn man dem Bewusstsein oder Unterbewussten erlaubt, den Gegenstand fertigzustellen, sollte man ganz besonders achten.« (S. 146 - 147)
Kommentar:
Um beim Plein-Beispiel weiterhin zu bleiben, kann es sein, dass die Nummer nun vollständiger erscheint, oder doch wieder nur schemenhaft usw.. Dann versucht man eben nochmals die Leere eintreten zu lassen. Dabei kann es vorkommen, dass der Verstand gewisse ›Vermutungen‹ zu Ende denkt. Gewöhnlich trifft es zu, dass es sich vielleicht um das wirkliche Bild (die wirkliche Nummer) handelt, aber manchmal eben nicht. Und davor will uns Craig warnen, wenn sie sagt:
»Auf diesen Irrtum, der auftaucht, wenn man dem Bewusstsein oder Unterbewussten erlaubt, den Gegenstand fertigzustellen, sollte man ganz besonders achten.«

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:43.


#217 PsiPlayer

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Geschrieben 27 February 2009 - 16:26

Anleitung zur ASW-Technik (21)

Die Unterscheidung zwischen echtes Bild oder Phantasie

Craig:

Zitat

» ... Ich wollte herausfinden, ob das echte innere Bild irgendwie von der ›Phantasie‹ oder von diesem vorschnellen Herumraten des Unterbewussten unterschieden werden könnte.

Um mir selbst dabei weiterzuhelfen, untersuchte ich zunächst genau, auf welche Weise dieses Raten zustande kommt. Ich sagte mir: Jeder Gedanke, der jemals ins Bewusstsein tritt – außer jenen, zu denen man direkt von außen angeregt wird -, kann aus irgendeiner tieferen Quelle stammen; heften sich dann unterbewusste Erinnerungen daran, erscheint es als ein Werk des Unterbewussten.

Ich schloß daher die Augen und erzeugte Gedankenleere, ohne meinen Geist anzuweisen, irgend etwas Bestimmtes hervorzubringen. Ich hatte keine Zeichnung in der Hand. Nach kurzer Zeit, während der völlige Leere herrschte, lockerte ich den erzwungenen Zustand der Leere und wartete träumerisch auf das was kommen würde. Sehr bald erschien ein Bild und dazu eine ganze Kette von Erinnerungen. Zunächst ein Mädchen mit einem großen Sonnenhut, danach ein Gartenweg, von Blumen umgeben, dann ein Spaten, eine Schubkarre und so weiter – Dinge, die in meiner Erinnerung mit einem Mädchen mit Sonnenhut verknüpft waren.

Woher das Mädchen mit dem Hut kam, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, warum gerade sie kam, statt irgendeines der Billionen anderer Dinge, die ich im Leben gesehen habe. Ich weiß es nicht. Ich hatte das Mädchen gar nicht sehen wollen, und dennoch ist die Frage interessant, warum gerade sie erschien.

Aber es war einfach, die anderen Dinge zu erklären – die Kette der Erinnerungen. Aus diesem und zahlreichen folgenden Versuchen lernte ich, dass immer irgend etwas kam – ein Mädchen, ein Dampfer oder die Tatsache, dass ich meine Haushaltspflichten vernachlässigt hatte oder was auch immer – und dass darauf eine Kette von Erinnerungen folgte. Ich bekam eine mehr oder weniger vage Vorstellung davon, wie sich diese Dinge verhielten und was ich im Zusammenhang mit ihnen fühlte.

Wenn sich dann später ein echtes inneres Bild einstellte, konnte ich daher einen Unterschied in der Art, wie sich dieses echte innere Bild und die ›müßigen‹ Bilder einstellten, erkennen. Die echten inneren Bilder waren gewöhnlich von dem begleitet, was ich als ›Ahnung‹ bezeichne. Natürlich hatte ich stets die Frage im Bewusstsein: Ist dies nun das echte oder nicht? Wenn das echte innere Bild auftrat, schien auf diese Frage die Antwort ›ja‹ zu lauten, so als gäbe mir irgendeine Intelligenz unmittelbar Auskunft.« ( S. 150 – 151)
Kommentar:

Was vor über 3000 Jahren galt, galt für Craig in den 1930er Jahren, gilt auch noch heute und wird für die Zukunft ebenso gelten:
»Jeder Gedanke kann aus irgendeiner tieferen Quelle stammen; heften sich dann unterbewusste Erinnerungen daran, erscheint es als ein Werk des Unterbewussten.«

Hier beschreibt sie genau das, was ich mit den „interpretierenden Verstand“ bezeichne, der laufend irgendwelche Phantasien projiziert.

Was Craig oben experimentierte, kann jeder experimentieren und er wird zu den gleichen Schlüssen kommen. Weil es eine wissenschaftliche Vorgehensweise ist.

Sie erfährt:
»Ich bekam eine mehr oder weniger vage Vorstellung davon, wie sich diese Dinge (die wahrgenommenen Bilder mit deren Erinnerungen) verhielten und was ich im Zusammenhang mit ihnen fühlte

Und sie lernte den Unterschied zwischen ein echtes inneres Bild und die ›müßigen‹ Bilder daran zu erkennen, wie sie sich »einstellten«. Denn die echten inneren Bilder waren gewöhnlich von dem begleitet, was sie als ›Ahnung‹ bezeichnet.

Das ist, neben dem Herbeiführen des Zustands der inneren Leere, der wichtigste Punkt für die Prognose. Und es kommt noch etwas hinzu, nämlich eine gewisse Wachheit, die kritisch hinterfragt ob das Bild echt ist oder nicht! Sie zögert nicht lange und fragt einfach ihr Unterbewusstsein. Und jetzt passiert das Phänomen. Sie schreibt:
»Wenn das echte innere Bild auftrat, schien auf diese Frage die Antwort ›ja‹ zu lauten, so als gäbe mir irgendeine Intelligenz unmittelbar Auskunft.«

Das ist der Punkt, wo die Prognose steht!

Psi

Fortsetzung folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:45.


#218 PsiPlayer

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Geschrieben 28 February 2009 - 00:06


Anleitung zur ASW-Technik (22)


Gefühl des Triumphs

Craig:

Zitat

»Das war jedoch nicht immer der Fall. Manchmal kam keine Antwort oder es kam eine voll dunkler Vermutungen. Gewöhnlich kam jedoch eine, wenn ich darauf gewartet hatte, begleitet von einem erregenden Triumphgefühl, das sich völlig von der ruhigen Art unterschied, in der die Geldbörse* erschienen war und meiner Ungewißheit ein Ende gesetzt hatte. Das Unterbewusste antwortet auf Fragen, doch seine Antworten sind immer falsch; seine Antworten kommen leise wie ein Dieb in der Nacht.

Aber etwas ›anderes‹, die ›seelische Tiefenschicht‹ antwortet auch auf Fragen, und diese Antworten kommen nicht leise, sondern wie durch ›Inspiration‹ oder durch was auch immer – mit rauschenden Flügeln, mit Freude und Überzeugung. Die beiden Schichten scheinen voneinander völlig verschieden. Die eine lügt und schweift ab, die andere singt und ist wahrhaftig.

Mißverstehen Sie mich jedoch nicht. Ich bin keine Konvertitin. Ich suche nach Erkenntnis und schreibe auf, was ich finde. Andere, die das gleiche Ziel verfolgen, mögen die gleichen Dinge gefunden und andere Schlüsse daraus gezogen haben, als ich daraus ziehen werde.« (S. 151)
* Beispiel konnte hier unzitiert bleiben, da es spezifisch zu den Bildern gehört, die Craig erkannte. Wer es dennoch nachlesen möchte, dem sei das angegebene Buch dazu empfohlen.


Kommentar:

Und hier toppt Craig noch einmal die gesamte ASW-Technik:
Sie bekräftigt nicht nur ihren Tipp des Wartens auf die Antwort, sondern gibt den Hinweis, dass die richtige Vermutung »mit einem erregenden Triumphgefühl« begleitet wird. Der Unterschied läßt sich daran erkennen, dass die falschen Antworten eher »leise wie ein Dieb in der Nacht« erscheinen. »Die eine lügt und schweift ab, die andere singt und ist wahrhaftig.«

Die richtige „Info“ kommt »wie durch ›Inspiration‹ mit rauschenden Flügeln, mit Freude und Überzeugung.«

Offensichtlich macht sich der tiefe Kontakt zur »seelischen Tiefenschicht« bemerkbar. Ein zusätzlich besonderes Gefühl, dass nicht nur eine Gewissheit ausstrahlt, sondern die Tiefe der Meditation erkennen läßt.

Hier endet die gekürzte Version von Craigs Anleitung zur ASW-Technik.

Psi

Fortsetzung mit dem Geleitwort von Albert Einstein folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 02:46.


#219 PsiPlayer

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Geschrieben 28 February 2009 - 17:43

Geleitwort von Albert Einstein

Ich habe das Buch von Upton Sinclair mit großem Interesse gelesen und bin überzeugt, dass es die ernsthafteste Beachtung nicht nur der Laien, sondern auch der Psychologen vom Fach verdient. Die Ergebnisse der in diesem Buch sorgfältig und deutlich beschriebenen telepathischen Experimente stehen sicher weit außerhalb desjenigen, was ein Naturforscher für denkbar hält. Andererseits aber ist es bei einem so gewissenhaften Beobachter und Schriftsteller wie Upton Sinclair ausgeschlossen, dass er eine bewusste Täuschung der Leserwelt anstrebt; seine bona fides und Zuverlässigkeit darf nicht bezweifelt werden. Wenn also etwa die mit großer Klarheit dargestellten Tatsachen nicht auf Telepathie, sondern etwa auf unbewussten hypnotischen Einflüssen von Person zu Person beruhen sollten, so wäre auch dies von hohem psychologischen Interesse. Keinesfalls also sollten die psychologisch interessierten Kreise an diesem Buch achtlos vorübergehen.

gez. Albert Einstein


Psi

Fortsetzung der Zusammenfassung des Inhaltsverzeichnisses mit der Titelgebung folgt.

#220 PsiPlayer

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Geschrieben 01 March 2009 - 01:08

Anleitung zur ASW-Technik
22 Tipps zur richtigen Prognose
von
Mary Craig Sinclair
Geleitwort Albert Einstein
Kommentator PsiPlayer
Passage Inhalt Beitrag
1 Vorwort - Anleitung zur ASW-Technik 197
2 Die Kunst ungeteilter Aufmerksamkeit oder Konzentration 198
3 Gleichzeitig in einem bewussten und unbewussten Zustand 199
4 Suggestionen zur Entspannung 200
5 Die Zustandskontrolle 201
6 Das >Loslassen< des Körpers 202
7 Ein friedlich stimmendes Objekt mit ungeteilter Aufmerksamkeit betrachten 203
8 Den leeren Geisteszustand aufrechterhalten 204
9 Geist und Körper in einen passiven Zustand überführen 205
10 Der Befehl: >Ich möchte, dass das Bild in meinem Bewusstsein erscheint.< 206
11 Diesere inneren Bilder ... stehen nie still 207
12 ... nur dann zu zeigen, wenn es das richtige Bild ist 208
13 Der Geist kann einer Selbsttäuschung zum Opfer fallen 209
14 Der Unterschied zwischen bloßem Raten und einer Ahnung 210
15 Raten sollte man vermeiden 211
16 Dieses Verfahren verlangt Zeit, Geduld und Übung 212
17 Die Zersplitterung der Aufmerksamkeit 213
18 Erinnerungen, die die Prognose verfälschen 214
19 Der Phantasie einhalt gebieten 215
20 Die Leere nochmals eintreten lassen 216
21 Die Unterscheidung zwischen echtes Bild oder Phantasie 217
22 Gefühl des Triumphs 218
23 Geleitwort von Albert Einstein 219
24 Titel und Inhaltsangabe 220
 

Bearbeitet von PsiPlayer, 05 April 2011 - 17:57.


#221 PsiPlayer

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Geschrieben 11 July 2009 - 15:38

Ich fand eine kurze und sehr gute umrahmende Beschreibung über die Sinclairs in dem Buch „Grundfragen der Parapsychologie“ (1962 in der 3. unveränderte Auflage 1985 von Albert Freiherr von Schrenck-Notzing. Hrsg. Gerda Walther), die ich hier ungekürzt wiedergeben möchte:

Die Forschung der Parapsychologie
universitätsreif gemacht


... Das größte Aufsehen erregten seinerzeit (1930er Jahre) Untersuchungen, die der sozialkritische Schriftsteller Upton Sinclair und seine Frau Mary Craig Sinclair (1883-1961) zusammen anstellten, um dem Geheimnis der Telepathie und des Hellsehens näher zu kommen.

Auf Grund eigener, in die früheste Jugend zurückreichender Erlebnisse dieser Art drängte es Mary Craig geb. Kimbrough, Tochter eines Richters der Südstaaten, sie zu erforschen. Zunächst nahm sie sich zu diesem Zweck einen Variété-Hellseher polnischen Ursprungs, „Jan“, vor, der meinte, sie selbst sei da viel begabter als er.

Um jeglichen Betrug und Trick auszuschalten, stellte sie dann Versuche nur mit ihrem Mann, gelegentlichn mit ihrem (ca. 52 km bzw. 40 Wegmeilen entfernt wohnenden) Schwager Robert Irwin an. Sie selbst war das „Medium“, der Empfänger, die anderen die „Sender“. Diese mussten etwas zeichnen und sich darauf konzentrieren; Frau Craig versuchte nun in einem anderen Zimmer (bzw. von Pasadena nach Long Beach im Fall Irwins) das Bild aufzufassen und zu zeichnen; dann wurden die Resultate verglichen.

Oder aber Upton Sinclair steckte mehrere seiner Zeichnungen in je einen Umschlag, verschloß die Umschläge und mischte sie, so dass er selbst nicht mehr wußte, was jeder Umschlag enthielt. Seine Frau legte sie nun an die Stirn oder auf ihr Sonnengeflecht, wobei sie ihrem Unterbewusstsein befahl, ihr den Inhalt des Umschlags zu zeigen, den sie nun schilderte oder auch nachzeichnete. Erst dann wurde das Original aus dem Kuvert genommen und beides verglichen.

Die Erfolge waren verblüffend, wenn auch manchmal nur Teile der Linienführung, oder zwar das Bild, aber nicht dessen Bedeutung aufgenommen wurde. (Ein von Upton Sinclair gezeichneter „rauchender Vulkan“ erschien auf dem Kopf gestellt als „Käfer mit langen Fühlern“, vielleicht handelte es sich hier nur um ein hellsehendes erfassen der Umrisse, oder aber der Sender hatte sich vor allem auf die Linien, nicht auf ihre Bedeutung konzentriert.)

Upton Sinclair veröffentlichte hierüber ein Buch „Mental Radio, does it work and how?“ (Seelenfunk – gibt es das, wie arbeitet er?, Pasadena 1930). Der mit ihm und seiner Frau befreundete Albert Einstein war davon immerhin so beeindruckt, dass er für eine geplante deutsche Übersetzung des Buches (zu der es nie kam, weil das Dritte Reich ausbrach*) als Geleitwort an den Verlag Malik schrieb (23. Mai 1930): Es sei „bei einem so gewissenhaften Beobachter...wie Upton Sinclair ausgeschlossen, dass er eine bewusste Täuschung der Leserwelt anstrebt; seine bona fides und Zuverlässigkeit darf nicht bezweifelt werden...Keinesfalls also sollten die psychologisch interessierten Kreise an diesem Buch achtlos vorübergehen“.

Für die englische Ausgabe schrieb der berühmte Prof. William McDougall ein Vorwort, nachdem er das Material zur kritischen Durchsicht erhalten und für gut befunden hatte. Im Juli/August 1930 besuchte er die Sinclairs und stellte selbst einige Versuche mit Mrs. Craig an, wobei er „Zufall völlig ausgeschlossen“ fand.

Auch der als besonders kritisch bekannte Untersuchungsbeamte (research officer) der Bostoner Society fr Psychical Research, Dr. Walter Franklin Prince (ein früherer Geistlicher) war davon so beeindruckt, dass er das ganze Material mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung auswertete und im Bulletin XVI (1932) seiner Gesellschaft darüber berichtete, auch er fand Zufall unmöglich (vgl. Mary Craig Sinclair’s Autobiographie „Southern Belle“, New York 1957, S. 319 ff.).

McDougall kam, wie ja bekannt, 1927 von der Harvard an die Duke Universität in Durham (N.C.), wo ein junges Biologenpaar, das schon in Chicago eine Dozentur bekleidet hatte, zu ihm stieß, um sich in seinem psychologischen Laboratorium vor allem auch parapsychologischen Fragen zu widmen. Von diesem wurde dann mit Hilfe von McDougalls tatkräftiger Unterstützung ein besonderes Parapsychology Labaratory abgezweigt, dessen Leitung der junge Biologe übernahm und zu großer Berühmtheit brachte, er hieß J. B. Rhine! Zweifellos haben die Sinclair’schen Versuche nicht wenig dazu beigetragen, diese Forschung universitätsreif zu machen. (S. 74-76)


* Erste deutsche Veröffentlichung in der Scherz-Verlagsausgabe als »Radar der Psyche« 1973.


Kommentar:
Interessant fand ich auch die erwähnte Veröffentlichung der Autobiographie „Southern Belle“ von Mary Craig Sinclair. Mir ist nicht bekannt, ob es bereits eine deutsche Übersetzung gibt.
Über Amazon gibt es einen Reprint vom April 1999 zwischen 14,99 und 31,79 EUR. Mehrere Angebote. Über 90% positive Bewertungen!
Weiteres Buch von M.C.S. (Mary Craig Sinclair): Sonnets. With a Preface by Upton Sinclair. (Taschenbuch) Über Amazon ZUBAL BOOKS 21,46 EUR + 3 EUR Versandkosten. Gebraucht – Sehr gut. Über 90% positive Bewertungen!

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 12 July 2009 - 22:20.


#222 PsiPlayer

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Geschrieben 12 July 2009 - 22:13

... im Beisein von Albert Einstein

Alfred J. Bierach schrieb in seinem Buch „Hellsehen – ungehobener Schatz der Psyche“ (1981) über die Sinclairs:

„ ...Wenn auch nicht über Tausende von Kilometern, so hatte doch der bekannte Schriftsteller Upton Sinclair – einige Male sogar im Beisein von Albert Einstein – Bilder mental seiner Frau über Entfernungen von 35-40 Kilometern übertragen. Schließlich hat Einstein sogar das Vorwort zu Sinclairs Buch geschrieben, in dem er über diese erfolgreichen Experimente berichtete.“ (S. 65)

Anmerkung
Ich traf Dr. Alfred Bierach 1980 in Königswinter (meinen damaligen Wohnort) anläßlich eines Psi-Seminars. Seinen Vortrag begleitete er mit einfachen Experimenten mit seinen Gästen. Ich gehörte dazu und so nahmen wir alles wißbegierig auf. Erst viel später fiel mir auf, dass er nicht nur ein eifriger Sachbuchautor ist, der die neuesten Psi-Informationen zusammentrug und auch 3tägige Kurse in Alpha-Training im »Züricher Institut für Spezialseminare« veranstaltete, sondern Pädagogik und Psychologie studiert und als klinischer Psychologe gearbeitet hatte. Von ihm sind zahlreiche Bücher zu verschiedenen Themen erschienen, bei denen es ihm u.a. um laienverständliche Vermittlung ging.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 12 July 2009 - 22:17.


#223 nostradamus1500

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Geschrieben 17 September 2009 - 08:36

moin

Obengenannter hat so einiges iniziert! und sich mit fremden Federn geschmückt.

In Amerika erhält er den Ruf als Professor an das Institute for Advanced Study in Princeton. Auch in seiner neuen Position ist er politisch aktiv. Seine wohl berühmteste politische Tat sind vier Briefe, die er 1939/40 an den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt schreibt. Er warnt darin vor der Gefahr „Hitler-Deutschlands“ und äußert seine Befürchtung, dass die Nazis eine Atombombe entwickeln könnten, die eine ungeheure Vernichtungskraft hätte. Die Atombombe, die ohne Einsteins Mitwirken in den Kriegsjahren in Amerika gebaut wird, verwüstet 1945 die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Einstein bemüht sich noch zusammen mit anderen Physikern erfolglos darum, den Einsatz der Atombombe durch Präsident Truman zu verhindern.

Nach dem Krieg setzt sich Einstein mit Nachdruck für eine Weltregierung ein, die dem Nationalismus vorbeugen und weltweiten Frieden bringen soll. Er wendet sich vehement gegen alle Formen der Unterdrückung und Militarisierung und ruft alle Intellektuellen dazu auf, sich für die Meinungsfreiheit einzusetzen. Wieder passen Einsteins politische Ansichten nicht in den allgemeinen Zeitgeist. Inhaltlich versucht Einstein jetzt vor allem, eine einheitliche Feldtheorie zu formulieren, die Gravitation und Elektrizität miteinander vereint. Das Ziel ist es, alle Materie und Kraftfelder des Universums in einer Formel, dem „vereinheitlichten Feld“, zusammenzufassen. Einstein hatte erstmals in den 20er Jahren von einer derartigen Vereinheitlichung gesprochen. Aber auch nach langwieriger Arbeit – seine Frau Elsa beschreibt sie als das „Höchste und Tiefste, was er je geschaffen“ – gelingt es ihm nicht, sie zu formulieren. Seitdem sind alle Versuche, eine einheitliche Feldtheorie zu definieren, auch „Weltformel“ genannt, ohne Erfolg geblieben.(Bundesministerium für Bildung und Forschung)


Der US Secret Service am Ende des zweiten Weltkriegs auf der Suche nach
alchemistischen Büchern

"Als die alliierten Truppen im Juli 1943 in Sizilien landeten und von dort den südlichen Teil
Italiens aufrollten, begann der US-Secret-Service mit einer der seltsamsten Aktionen des
Zweiten Weltkrieges, deren Ergebnisse heute immer noch als Staatsgeheimnis gehütet
werden. Nach außen hin hatte diese Aktion einen harmlos erscheinenden und fast naiv
wirkenden Charakter. Der kämpfenden Truppe folgten nämlich für diese Sondermission
speziell geschulte Geheimdienstler, deren einzige Aufgabe darin bestand, bestimmte Bücher
zusammenzutragen, die alsdann mit Kurier in die USA geflogen wurden. Aus wohlerwogenen
Gründen wandten sie aber nicht das sonst in Kriegszeiten übliche Requisitionsverfahren an,
sondern sie zahlten ohne mit der Wimper zu zucken jeden geforderten Höchstpreis in harten
Dollars. War die Aktion als solche bereits sonderbar genug, so könnte man erst recht ins
Staunen kommen, wenn man erfährt, welche Art von Büchern die Geheimdienstler suchten.
Es waren nämlich ausschließlich solche, die Geheimwissenschaftler betrafen. An der Spitze
des Sucherfleißes rangierten dabei Bücher über Alchemie, wobei für bibliophile Raritäten aus
vergangenen Jahrhunderten Summen hingelegt wurden, die selbst erfahrene Büchersammler
als ungewöhnlich bezeichneten. Nach der Invasion in der Normandie, wurde die Bücher-
Aktion des US-Secret-Service auch auf andere besetzte Gebiete ausgedehnt. Damit kamen sie
einer ähnlichen, später von den Sowjets durchgeführten Mission um etwa zwei Jahre zuvor
und hatten diesen damit auf jeden Fall den "Rahm abgeschöpft"."

(Hellmuth Hoffmann in Alchemistisches Geheimwissen, Magazin 2000plus Spezial 3 Kosmos Erde Mensch Best of, 2000/3,
Seite 92)

Seltsam ?

Wenn diese Informationen verlässlich sind, so würde das ein interessantes Licht auf die
Vorgänge in Amerika und die Kräfte hinter der offiziellen Regierung werfen. Sollten diese
Vorgänge sich tatsächlich so abgespielt haben, so würde dies Verschwörungstheorien stützen,

die behaupten, dass die offiziellen Regierungen dieser Welt -und hier insbesondere die
amerikanische Regierung -im Grunde nur Marionetten von wirklich Mächtigen hinter den
Kulissen sind. Mächtige, die als Freimaurer und diverse andere Logen beschrieben werden,
die in der Tat niemals sich von den Geheimwissenschaften wie die offizielle Wissenschaft
abgewendet haben. Die sogar von jeher ein immenses Interesse an diesen
Geheimwissenschaften gehabt und diese auch verwendet haben, während offiziell von den
vorgeschobenen Wissenschaftlern verkündet wurde, dass diese Geheimwissenschaften
Humbug und Scharlatanerie seien - Wissen ist Macht.


Giuseppe Calligaris (29. Oktober 1876 - 31. März 1944)

"In Italien fahndeten die US-Agenten damals darüber hinaus besonders eifrig nach Büchern,
deren Autor ein gewisser Prof. Dr. Giuseppe Calligaris war. Dieser hatte im Laufe der Jahre
außer einer Reihe medizinischer Bücher insgesamt neunzehn umfangreiche Werke publiziert,
worin die erschöpfendste Beschreibung von Experimenten enthalten ist, die das Hervorrufen
parapsychologischer Phänomene in allen Einzelheiten erläutern: Von der Telepathie bis zur
Präkognition, vom Gedankenlesen bis zum Hellsehen, um nur einige wenige aufzuzählen.
Von diesen vor dem Zweiten Weltkrieg in nur kleineren Auflagen edierten Büchern gab es
zum Zeitpunkt des Einmarsches der Amerikaner überall noch Restbestände, die zusammen
mit vielen anderen Raritäten dieser Art bald die Reise über den "großen Teich" antreten
sollten."

(Hellmuth Hoffmann in Alchemistisches Geheimwissen, Magazin 2000plus Spezial 3 Kosmos Erde Mensch Best of, 2000/3,
Seite 93)

Literatur zu Calligaris

Bücher von Calligaris sind tatsächlich keine aufzutreiben, was bedeutet, dass das US Secret
Service ganze Arbeit geleistet haben muss.
Über sein Werk schon, von Ihm nichts.

LG nostradamus1500

Bearbeitet von nostradamus1500, 17 September 2009 - 10:47.


#224 nostradamus1500

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Geschrieben 17 September 2009 - 08:43

moin ruckzuchzocki

Alles Fangfrage, wollte sehen wie/was der Herr Antwortet.
Commerzielles kennt er, wo es aber beginnt beginnt es interessant zu werden

LG nostradamus1500

Bearbeitet von nostradamus1500, 17 September 2009 - 10:20.


#225 ruckzuckzock

    Analytiker

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Geschrieben 17 September 2009 - 09:36

Warum soviel Aufregung ... und dann noch doppelt :bye1:

Upton Sinclair .... ist der verwandt mit John Sinclair, dem Geisterjäger ? :bye1:
........... das ist ja richtig unheimlich .......

LG
Ruckzuckzock :confused:





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