Zum Inhalt wechseln


Die PLAYER-MEDITATION


224 Antworten in diesem Thema

#16 Midship

    Tüftler

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 192 Beiträge

Geschrieben 05 July 2002 - 23:16

@Regie @PsyPlayer @alle

So wie ich das durchblicke geht es hier absolut nicht um Politik oder Religion oder ähnliches sondern um das Anwenden von verschiedenen Techniken mit dem Ziel sich in einen bewussteren und aufnahmebereiten psychischen Zustand zu versetzen.
In Psychotherapien (und das hat heute nicht mehr unbedingt mit Freud und analytischen Interpretationen zu tun) werden eine ganze Menge verschiedene Techniken eingebaut um den Leuten zu helfen sich in ihrem Sinne zu veränderen.
Natürlich sind die meisten von diesen Techniken im Rahmen von sehr oft verschiedenen Kulturen oder Denkrichtungen entstanden so dass sie geprägt sind durch eine eigene Spraches (eigenes Vokabular) und wertebehafteten überlieferten Bildern.
Aber deshalb ist die abstrakte Technik nicht unbedingt religiös oder politisch an sich.
Würde man ein ''westlich wissenschaftliches Vokabular'' für die von PsyPlayer aufgeführten Techniken benutzen käme niemand auf den Gedanken dass es sich hier um Religionslehre handeln könnte. Will sagen man findet die gleiche Techniken in anderen Worten beschrieben und erklärt in sogenannten ''seriösen'' Kontexten. Zum Beispiel als integraler Bestandteil von Ausbildung und Beratung von hohen Leistungspersönlichkeiten (von Sportler bis Firmenchef oder Politiker) oder wie schon gesagt in modernen pragmatischen Formen von Psychotherapie.
Also kann man das auch bereinigen von Wertvorstellungen und abschätzen (ausprobieren) wie ''brauchbar'' und ''funktionnel'' diese Techniken sind.
Wenn's was bringt persöhnlich dann ist es ein Plus. Aber jeder Mensch muss natürlich die Techniken und Vorgehensweisen entdecken die für IHN von Nutzen sind (jeder ist anders und es gibt keine Patentrezepte die auf jeden zutreffen).
Deshalb ist jeder Versuch und jede neue Piste immer eine zusätzliche Möglichkeit etwas zu verändern oder etwas zu erreichen.
Probiere solange Neues bis es funktioniert!

Hoffe ich habe mich einigermassen verständlich ausgedrückt (in meinem Vokabular).

Weiter viele neue Ideen,

Midship

#17 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 06 July 2002 - 00:40

@ Midship

Du sagst es. Sehr gut beschrieben!
Tatsächlich braucht man nur guten Willens zu sein um den roten Faden zu sehen. Es ist ja alles offensichtlich. Aber Menschen haben eben Probleme, wenn sie sich selbst sehen sollen. Sie lassen sich willig von den Kirchen unterdrücken, von der Politik ausbeuten und den Medien kontrollieren.
Dermaßen täglich hypnotisiert, plappern sie alles nach was ihnen vorgegeben wird und fühlen sich damit im Recht. Das aber alles ganz anders aussehen kann, wenn man eine andere Perspektive zuläßt, ist schon zuviel des Eingriffs in ihrem Dämmerschlaf.

    Obige Technik ist bislang eine „Insider-Technik“ obwohl viele Therapeuten sie bereits in ihrem Programm haben. Die Sprache ist also eher noch eine Insider-Sprache, eben für den täglichen Gebrauch. Das liegt noch nicht in einem „Ärzteblatt“ wohlformuliert aus. Auch meine Sprache ist nicht die eines Gelehrten. Muß ja auch nicht. Wichtig ist, daß das Wesentliche rüber kommt. Und wenn diese Meditationstechnik auch nur im Gespräch weiterführen kann, zu anderen individuellen Techniken führt oder zumindest bewirkt sich über dieses Thema Gedanken zu machen, dann ist dieses Forum genau das richtige Forum.

Gut gesprochen, Midship.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 01:06.


#18 Guest_Regie_*

  • Gäste

Geschrieben 06 July 2002 - 08:08

@ PsiPlayer,

wenn der Forenbetreiber Deiner Meinung ist, soll er Deine Beiträge so an  d i e s e m  Platz stehen lassen und treibe Du weiterhin Deine unterschwellige Religionsverbreitung. So haben andere vor Dir auch angefangen, den Mantel der Nächstenliebe ausbreitend, eingeladen der so belastenden verwerflichen Welt zu entfliehen und im Zeichen der inneren Verwirklichung zu folgen.

Macht was Ihr wollt, ich muss es nicht lesen. Mich regt doch nur auf, dass bei einem jeden neuen Beitrag bei dem für mich uninteressanten Thema, welches mit Roulette-Strategien überhaupt nichts zu tun hat, jedesmal der Ordner Roulette-Strategien in Flammen aufgeht und ich den zweckentfremdeten Beitrag dafür als Ursache erkennen muss.

Somit drängst Du Dich mir auf, was übrigens auf Deinen Beitrag bezgl. der Maximum-/Minimumsätze in den verschiedenen Casinos genauso gilt. Hat auch nichts mit Roulettestrategie zu tun.

Von mir aus ist das jetzt aber der letzte Beitrag dazu. Bleib schön entspannt und finde viele Jünger. Zeig Ihnen aber auch, warum man nach Erscheinen der 31 und 2 bitte ein Stück auf die 29 setzen sollte.

Gruß Regie

#19 Midship

    Tüftler

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 192 Beiträge

Geschrieben 06 July 2002 - 10:31

@Regie

hast du mein Posting gelesen??

Ich bin wirklich der Allerletzte der irgendwelche Denkdogmen akzeptiert geschweige religiöse Ansichten hat.

Aber mein Beruf setzt mich andauernd in Kontakt mit den Anwendungen von solchen Techniken und ich kann dir sagen solche oder ähnliche Techniken funktionieren sehr oft.

Aber wie gesagt, es ist alles eine Sache der Sprache und der Wertvorstellungen die man damit verbindet.

Viele Grüsse,

Midship

#20 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 06 July 2002 - 13:52

@ Regie

Über jede profunde Kritik zur Sache bist Du immer herzlich willkommen.
Aber Deine unsachlichen Unterstellungen wie:
a) „unterschwellige Religionsverbreitung“
b) „Mantel der Nächstenliebe ausbreiten“
c) „der so belastenden verwerflichen Welt zu entfliehen und im Zeichen der inneren Verwirklichung zu folgen“
ist einfach nur „Müll“, was Dein vorgeprägter Verstand hier assoziiert.
Nichts davon wirst Du bei mir entdecken können, ganz im Gegenteil.
Ich verbreite hier keine Religion (welche bitte?), sondern bin für alle Kenntnisse dankbar. Und da kann ich aus jedem Lande, jeder Religion, jeder Tradition und von jedem einzelnen Menschen lernen. Mit der „Nächstenliebe“ habe ich erst Recht nichts am Hut, daß überlasse ich den Christen und Mutter Theresa. Die „so verwerfliche Welt“ kann nur für den verwerflich sein, der in ihr nicht zu leben weiß.
Wie schon erwähnt, versuche Dich erstmal auf den letzten wissenschaftlichen Stand zu bringen, dann siehst Du deine Äusserungen mit anderen Augen. Ich empfehle dazu das neutrale Buch SUPER MEMORY von dem Autorenpaar Ostrander/Schroeder. Steht zwar nichts von Roulette drin, aber gibt uns ein Vorgeschmack welche noch brachliegenden Möglichkeiten im Menschen schlummern.

Gruß PsiPlayer



@ gaby1234

Sorry, habe Dein Posting erst jetzt entdeckt!
Danke für Deine 4 Ausrufungszeichen.
Denn man kann so leicht daran vorbeigehen.
Erst kürzlich bestätigte mir (pikanterweise) eine erfahrene Viewerin
über ihre vorzüglichen Ergebnisse mit dem Pendel.
Allerdings muß man einfach mit einbeziehen, daß ihr „Kanal“
bereits eine jahrelange Kenntnis mit unterbewußten Info’s hat.
Die Viewerin verfügt also noch über ein eigenes Feedback-System,
daß ihr über eine gewisse Entspannung zu sicheren Ergebnissen führen kann.

Danke für Deine Bestätigung!

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 01:07.


#21 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 07 July 2002 - 16:56

@ Topas

Deinen Beitrag nochmals gelesen, fällt mir Deine „Zähl-Technik“ auf. Offensichtlich führst Du (erstaunlicher Weise wohl unwissentlich) eine der primären Meditationstechniken aus dem Zen-Buddhismus aus, die man gerade für Anfänger empfiehlt. Ich stelle Dir mal hier die weiterführenden Zazen-Techniken in einer Kurzzusammenstellung rein, vielleicht erkennst Du weitere, von Dir intuitiv erfaßte Praktiken:

Konzentrations-Übungen aus dem Zen-Buddhismus

Bevor man die Zazenübung beginnt, pendelt man sich in seiner gewählten Sitzart bei gerader Wirbelsäule, bei offenen Augen (gesenkter Blick) und geschlossenen Mund, die Zungenspitze an den Oberzähnen anliegend, ein.

1. Stufe:
Zählen der Atemzüge sowohl beim Einatmen wie beim Ausatmen.
Wenn man einatmet konzentriert man sich auf „eins“, wenn man ausatmet, auf „zwei“ usw. bis zehn. Dann beginnt man wieder mit „eins“ usw.

2. Stufe:
Wenn bei der 1. Stufe eine ununterbrochener Aufmerksamkeit mit dem Zählen des Atems erreicht wurde, wird jetzt nur beim Ausatmen „eins“ gezählt, so daß ein voller Atemzug (Ein- und Ausatmung) „eins“ ergibt. Man braucht sich nicht um die Einatmung zu kümmern; man zählt einfach nur beim Ausatmen „eins“, „zwei“, „drei“ usw.

3. Stufe:
Wenn bei der 2. Stufe eine ununterbrochene Aufmerksamkeit mit dem Zählen bei der Ausatmung gelang, wird jetzt nur bei der Einatmung gezählt. Also „eins“ beim ersten Einatmen, „zwei“ beim nächsten usw. bis zehn, und zwar nicht hörbar, sondern still für sich.

4. Stufe:
Wenn bei der 3. Stufe eine ununterbrochene Aufmerksamkeit mit dem Zählen bei der Einatmung gelang, wird jetzt mit gespannter Aufmerksamkeit der Atem nur noch mit dem geistigen Auge verfolgt. Dabei versucht man, sich die Atemzüge anschaulich vorzustellen. Es wird nicht mehr gezählt.

5. Stufe:
Wenn bei der 4. Stufe eine ununterbrochene Aufmerksamkeit bei der Verfolgung des Atems mit dem geistigen Auge gelang, so kann jetzt Shikantaza geübt werden. Bei dieser Übung sitzt man fest verwurzelt und massiv in sich gesammelt. Da es hierbei keine stützenden Hilfsmittel mehr gibt, wird die Aufmerksamkeit vom Sitzen allein intensiv beansprucht. Diese Haltung kann man nicht lange durchhalten. So sollte man Shikantaza nicht länger als eine halbe Stunde hintereinander üben.
( Zusammengestellt aus dem Buch: „Die drei Pfeiler des Zen“, KAPLEAU, 1994)


Gruß PsiPlayer

#22 Topas

    Systemspieler

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 69 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 02:08

@ PsiPlayer

Vorab, wie schon aus meinem ersten Beitrag herauszulesen, bin ich eigentlich für das Thema nicht der richtige Diskussionspartner. Mir fehlt dazu das Basiswissen, das Fachvokabular und ein kleines bisschen vielleicht auch der Glaube, auf jeden Fall wahrscheinlich das Durchhaltevermögen für weitergehende Übungen. Um so mehr habe ich mich natürlich über das versteckte Lob gefreut.

Diese geschilderte kurze und nahezu überall zu praktizierende Entspannungsübung habe ich früher manchmal - nicht regelmässig, eher seltener - in der zum Glück nicht allzu oft aufgetretenen und bereits umschriebenen Situation durchgeführt. Während andere Spieler im Verlustfall mit hochrotem Kopf und klebrig feuchten Händen um den Tisch rannten und Stossgebete oder Flüche an irgendwelche Glücksboten aussandten, Kesselbeschwörungen vornahmen, Streit suchten und eh' alles besser wussten, habe ich mich eben kurz zurückgezogen, wie dargestellt.

Zusätzliche Stichworte: Stilles Zählen, Ein- und Ausatmen als ein Atemzug, das Zählen von eins bis zehn bestand also aus zehn "kompletten" Atemzügen (etwa analog Stufe 3), das Ganze im Stehen, nicht im Sitzen. Verlangsamte, etwas tiefere, bewusste Atmung. Wenn (selten) nicht zum gewünschten Erfolg führend, dann eine kleine Pause mit normaler Atemfrequenz (dabei vernünftigerweise nicht rauchen, keine alkoholischen Getränke etc.) danach nochmals durchführen.

Da ich sofort abgebrochen habe, sobald ich ein Lösen der durch das Spiel und die aufgetretenen Verluste ausgelöste Anspannung, Nervosität etc. spürte, bin ich erst gar nicht zu höheren Stufen gelangt, zumal ich als absoluter Laie auf diesem Gebiet diese weiterführenden Anwendungen nicht kannte. Auch hatte ich vorher nicht in der Zen-Literatur geblättert, sondern diese Übung, nein, ich betrachtete es nicht explizit als Übung, sondern für mich war es eher eine "logische" Verhaltensweise, die hatte ich mir ohne grossartiges Nachdenken selbst angeeignet.

Abschliessend, so ganz sicher, ob diese Thematik wirklich hierher in ein m.E. fachlich meist qualitativ hochwertiges Roulette-Forum gehört, bin ich mir nicht, obgleich ich mich ja nun selbst dazu geäussert habe. Vielleicht sollten wir uns mehr darüber unterhalten, wie man - mit unabdingbarer positiver Grundeinstellung - dem Casino ein paar Stücke abluchst.

Schöne Grüsse

Topas

#23 Rosa

    Mitstreiter

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 47 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 06:05

@psiplayer
Ich bin nicht grundsätzlich gegen das Übersinnliche. Ich halte es nur beim Thema Roulette nicht für den richtigen Weg.
Das Unterbewußtsein ist sicherlich ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Lebens.
Aber für mich hört die Beeinflussung des Unterbewußtseins beim Entscheiden "gehe ich ins Casino oder nicht" auf. Ich halte auch nichts von der persönlichen Permanenz, weil ich glaube, daß damit schon die erfaßbaren Parameter zu weit gesteckt sind. Es reicht völlig, daß diese "verfluchte" Unendlich dauernt vorkommt. :-)

R.

#24 Topas

    Systemspieler

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIP
  • 69 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 09:35

@ Rosa

Auch ich habe so meine Schwierigkeiten mit esoterisch angehauchten Themen.

Die "Persönliche Permanenz" würde ich allerdings nicht so einfach zur Seite wischen. Es gibt da sicherlich Wellen, ein "Auf" und ein "Ab", selbst das Casino gewinnt nicht immer und jeden Tag. Und ebenso gibt es "Glück" und "Pech" auf Seiten des Spielers - unabhängig von einem möglicherweise angewandten System. Warum sollte man also sich im günstigsten Fall sogar abzeichnende Hochs nicht mit höheren Einsätzen mitzunehmen versuchen? Tönt jetzt natürlich einfacher als es ist. "Paroli" hat dazu an anderer Stelle im Zusammenhang mit seinem Tendenzspiel schon sehr viel umfassender referiert.

Und wenn man den Spielbankbesuch niedergeschlagen oder verärgert oder mit einem unguten Gefühl antritt, dann ist das meist negative Endergebnis schon vorher abzusehen. Anders wenn man die Spielstätte frohgelaunt, guten Mutes und zuversichtlich (nicht überheblich) und mit guter Grundstimmung betritt, da steigen die Gewinnaussichten. In beiden Fällen bestätigen Ausnahmen da allenfalls die Regel.

Wobei das übrigens für jede Art der Beschäftigung gilt, sei es nun in beruflicher oder privater Hinsicht.

Schöne Grüsse

Topas

#25 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 12:26

Hi Topas

    Ein TOP-Bericht den Du da ablieferst. Ich wundere mich noch immer, wie Du zu Deinem Wissen kommst, ohne das Du wohl offensichtlich von weitergehenden Entspannungsübungen, wie z.B. des AUTOGENEN TRAININGS (von dem Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz entwickelte autosuggestive Methode der Selbstentspannung) weißt. Wenn Du von Deiner Übung nicht irgendwo gelesen oder gehört hast, könnte ich mir denken, daß wir uns alle in einem sogenannten „morphischen Feld“ (Rupert Sheldrake!!!) befinden, wo alle Informationen gespeichert werden. Derjenige der durch Intuition den Kontakt zu diesem Feld (ob wissentlich oder unwissentlich) hergestellt hat, ist offensichtlich im Vorteil.

     Die Thematik der Entspannung paßt zu jedem Thema, insbesondere in einem Spieler-Forum, zumal sie die wichtigste Voraussetzung ist, die ein Spieler eigentlich beherrschen sollte. Hier kann jede Hilfe nützlich sein. Gerade den Kopf nicht zu verlieren, bewahrt manchem Spieler vor dem Totalverlust. Wie Du selbst beschrieben hast:

Zitat

„Während andere Spieler im Verlustfall mit hochrotem Kopf und klebrig feuchten Händen um den Tisch rannten und Stossgebete oder Flüche an irgendwelche Glücksboten aussandten, Kesselbeschwörungen vornahmen, Streit suchten und eh' alles besser wussten...“
Das ist die Realität!

Um so mehr ist Dein Beitrag sehr hilfreich, gibt Mut zur Besinnung und motiviert überhaupt in diese Richtung zu schauen!

In einem „fachlich meist qualitativ hochwertiges Roulette-Forum“ müssen gerade diese Themen behandelt werden, sonst wäre es kein qualitatives Rouletteforum, sondern ein nur von hitzköpfigen, starrköpfigen und Wundergläubigen Spielern beherrschtes Forum, die nach zweihundert Jahren noch immer daran glauben ein nach klassischen Mustern aufgebautes Gewinn-System beim Roulette finden zu können.

Hier kann ich wieder ein Zitat loswerden:

Zitat

„Keine Spitzfindigkeit, keine pseudointellektuelle Beweisführung, selbst wenn sie in Büchern mit mehr als 400 Seiten daherkommt, führt um diese einfache Tatsache herum. Wie schreibt doch Epstein: Ganze Abteilungen von Irrenhäusern könnten mit Mathematikern belegt werden, die versucht haben, mathematisch unabhängige Zufallsereignisse aus einer begrenzten Anzahl von Beobachtungen vorherzusagen.“ (Sven Schyska in seinem bemerkenswerten Beitrag „Recherchen zur Wahrscheinlichkeitstheorie“, S.26, R.36/1984)
Danke Topas für Deinen wertvollen Bericht.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 01:08.


#26 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 14:07

@ Rosa

Die TOP-Themen betreffen die Entspannungs-Techniken.
Nicht irgendwelche Strategien auf Einfache Chancen, Transversalen oder Pleins usw.
Keine Progressionen, keine fiktiven Einsätze, noch irgendwelche PERSÖNLICHE PERMANENZEN mit degressiven Einsätzen gehen daran vorbei. Das sind alles Nebensächlichkeiten. Denn man kann sie – alleine für sich gespielt - nicht voll nutzen. Das sind immer so Grenzspiele, wo man - wenn man im Plus ist - nie genau weiß, ob sich das hält, oder ob man später den ganzen Gewinn wieder abgeben muß.
    Erst wenn der Durchbruch zur Entspannung kommt, wenn man weiß sich zu entspannen, wenn Möglichkeiten der Intuition bewußt werden, dann haben obige Strategien ihren Wert. Denn jetzt hat man eine Signifikanz in seinem Marsch erreicht. Etwa zu Vergleichen mit einer Strategie, die auf langer Sicht einen gewissen prozentualen Überschuß erwirtschaftet. Nur darf man sich das nicht einbilden, sondern muß sie sich erarbeiten. Oder einfach: Man muß sich „erinnern“ können. (Siehe das Buch SUPER MEMORY oder auch FITNESS FÜR DEN KOPF MIT SUPERLEARNING, beide Bücher sind von Ostrander/Schroeder).

Gruß PsiPlayer

#27 Carlo

    Tendenzspieler

  • Gast
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2002 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 15:53

#Etwa zu Vergleichen mit einer Strategie, die auf langer Sicht einen gewissen prozentualen Überschuß erwirtschaftet#

wenn es die denn gäbe, brauche ich kein RC und kein mentales Training mehr... :nervous:

mfG
carlo

#28 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 17:35

@ Carlo

Das dieser Satz kritisch beachtet wird, habe ich mir doch gedacht....richtig, richtig.
Hing mit der Formulierung zusammen. Hab es nicht besser sagen können.
Immerhin wird hier aufgepasst...gut so...

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 01:11.


#29 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 17:40

PSI-NASE Der periodische Atemwechsel Vor Jahrhunderten machten Yogis die Beobachtung, daß wir im Tagesablauf erst durch ein Nasenloch atmen und nach etwa anderthalb Stunden durch das andere. Sie erkannten darin einen natürlichen Zyklus. Eine ganze Disziplin, das Svar Yoga, entwickelte sich aus der Vorstellung, daß man um gut zu leben, manche Dinge lieber erledigen sollte, während man durch ein bestimmtes Nasenloch atmet.

Zitat

....Im vergangenen Jahrzehnt gehörte auch das Nasenloch-Atmen zu jenem alten Wissen, das neu belebt wurde und einen wissenschaftlichen Durchbruch an der Dalhousie-Universität, am Salk Institute of Biological Sciences sowie an der Universität von Kalifornien in San Diego bewirkte. Man fand heraus, daß wir tatsächlich die Atemseiten wechseln, in einem Zyklus, der Neunzig Minuten bis zwei Stunden dauert. Dann noch etwas anderes fiel den Forschern auf: Wenn man durch das linke Nasenloch atmet, dominiert die rechte Hirnhälfte, und wenn man durch das rechte atmet, die linke Hemisphäre. Die rechte Hemisphäre gilt als künstlerische und Intuitiv-Wahrnehmende Hälfte, während die linke Hemisphäre vorteilhaft ist, wenn man sich mit Sprachen oder Mathematik befaßt. Jedes Gehirn hat eine individuelle Note. Einige Tests deuten darauf hin, daß manche Menschen, wenn sie ein Nasenloch zuhalten, die Hemisphäre auf der gleichen Seite aktivieren. Daher sollte man selbst ausprobieren, was für einem gilt. Will man die augenblickliche Hemisphärendominanz ändern, drückt man einfach ein Nasenloch zu und atmet kräftig durch das andere. Dieser natürliche Zyklus bewirkt ebenfalls, daß wir uns jeweils für 90 Minuten nach außen auf die Welt konzentrieren und dann wieder nach innnen, auf uns selbst. (Aus dem Buch SUPER MEMORY, S. 84 ff.,)
   Um diesen Zyklus wahrzunehmen, habe ich nachträgliches Buchungsblatt angefertigt. Den Beginn der Uhrzeit kann man sich natürlich selbst einteilen. Danach sollte man alle viertel Stunde einen Eintrag (Kreuz) machen. Drei Abstimmungen des Nasenloches sind vorgesehen und reichen auch. Wenn beide Nasenlöcher gleich offen sind, also man keine Differenz merkt, dann werden in der Mitte zwei Kreuze eingezeichnet. Siehe bei 22:15 Uhr. Wenn eine Seite etwas offen ist, wird das mittlere Kästchen der jeweiligen Seite angekreuzt. Siehe 00:30 Uhr. Ist eine Seite klar offen, wird das äußerste Kästchen angekreuzt. Siehe ab 04:45 Uhr. Das Buchungsblatt (Teilauszug 1 von 3 Abschnitte nebeneinander):

Uhr

links

rechts

22:00

 

x

       

.....15

   

x

x

   

.....30

   

x

x

   

.....45

   

x

x

   

23:00

   

x

x

   

.....15

   

x

x

   

.....30

   

x

x

   

.....45

   

x

x

   

00:00

 

x

       

.....15

   

x

x

   

.....30

       

x

 

.....45

           

01:00

   

x

x

   

.....15

   

x

     

.....30

       

x

 

.....45

       

x

 

02:00

       

x

 

.....15

       

x

 

.....30

   

x

x

   

.....45

 

x

       

03:00

 

x

       

.....15

 

x

       

.....30

           

.....45

       

x

 

04:00

       

x

 

.....15

   

x

x

   

.....30

       

x

 

.....45

         

x

05:00

         

x

.....15

         

x

.....30

         

x

.....45

         

x

  Hoffe das Prinzip wird klar. Dies ist nur eines von drei nebenliegenden Abschnitte, die einen 24 Stunden-Tag bilden. Es ist nicht ganz einfach diesen Rhythmus alle 15 Minuten des Ankreuzens beizubehalten. Wie man bei mir sieht, gibt es zwei Eintragungslücken. Das kommt immer mal wieder vor. Ohne eine Eieruhr-Einstellung wird es kaum gehen. Macht nichts. Hauptsache man bleibt am Ball. Stellt man einen eindeutigen Rhythmus fest, kann ich mir vorstellen, diesen auch für das Casinospiel nutzen zu können. 90 Minuten bis 2 Stunden reichen oft ohnehin. Merkt man beispielsweise, daß das linke Nasenloch auf ist, ist man eher für eine Intuition empfänglich. Viel Spaß beim ausprobieren! Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 03 March 2011 - 01:13.


#30 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 08 July 2002 - 20:50

Übrigens Topas

obige Zen-Techniken gehen stufenweise natürlich nicht wie die Dynamische Meditation innerhalb von 45 Minuten, sondern können sich pro Stufe Tage-, Wochen- und Monatelang hinziehen. Es gibt noch weitere Stufen, die ich nicht angeführt habe, weil man mit denen Jahrelang unterwegs ist. Allerdings von einem Höhepunkt (Satori-Erfahrung) zum nächsten und übernächsten usw.

Kann man alles mitnehmen, wenn man die Ausdauer hat.

Psi

PS. Hat natürlich nichts mehr mit Roulette zu tun. Braucht man dann auch nicht mehr.

Bearbeitet von PsiPlayer, 27 February 2011 - 19:42.






Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0