Zum Inhalt wechseln


Spiel auf EC


37 Antworten in diesem Thema

#1 Hades

    Mitstreiter

  • Gast
  • PIPPIP
  • 48 Beiträge

Geschrieben 16 June 2002 - 19:10

Hallo,

ich habe eine Spielart auf einfache Chancen über einen Zeitraum von einem guten Jahr getestet. Die Anzahl der gesetzten Coups beläuft sich auf ca. 12000 Coups.
Durchschnittlich wirft es eine Rendite ab von ca. 3-4 Prozent. Gesetzt wurde im reinem Gleichsatz.
Wie ist nun dieses Ergebnis zu beurteilen? Kann man von einem dauerhaften Überschuss ausgehen, oder muss das System über einen längeren Zeitraum getestet werden. Leider bin ich nicht in der Lage ein entsprechendes Programm zu schreiben, um eine noch deutlich umfangreichere Prüfung durchzuführen.

Ob wann kann ein System als "gewinnsicher" eingestuft werden?

Danke

#2 RCEC

    Casinoschreck

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3314 Beiträge

Geschrieben 17 June 2002 - 05:49

Hallo da gibt es mehrere Möglichkeiten!

Bekannt sind unter anderem der statistische Ecart(nur bei EC im Gleichsatz)
a-b/Wurzel(a+b) a=gewinncoups b=verlustcoups
zB wäre 36/Wurzel(36) =6 bisher angeblich noch nie erreicht worden
(hahaha)

Van keelen Test
1000 Coups mehr als 120 weiterforschen
8000 Coups mehr als 100 weiterforschen

Clariustabellen

Statistische Standardabweichung

am Besten findest du dies in Büchern
von basieux,koken,bergmann,kurt von haller

servus
Gerhard
PS Sicher ist ein System nur wenn es einen kesselfehler gibt.

#3 Hades

    Mitstreiter

  • Gast
  • PIPPIP
  • 48 Beiträge

Geschrieben 17 June 2002 - 08:47

Vielen Dank,

aber was bedeutet die Aussage von Van Keelen,

1000 Coups mehr als 120
8000 Coups mehr als 100

Bedeutet es vielleicht das ich bei 1000 gesetzten coups 120 Stücke überschuss haben muss, das wäre ja utopisch.

Gruss
Bodo

#4 Orphelin

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 242 Beiträge

Geschrieben 14 October 2002 - 11:57

Hallo Hades,

Zitat

Bedeutet es vielleicht das ich bei 1000 gesetzten coups 120 Stücke überschuss haben muss, das wäre ja utopisch.

Hab' jetzt mal nix für EC, aber egal.

Nehmen wir mal der Einfachheit halber an, du spielst Plein. Folglich setzt du in 1.000 Coups genau 1.000 Stücke. Jeder Gewinn bringt dir 35-fache Auszahlung plus dein gesetztes Stück = 36 Stücke. Aus unerfindlichen Gründen und ohne Not oder gesetzliche Grundlage schmeissen die meisten Menschen in einem solchen Fall einfach ein Stück wieder weg, so dass nur effektive 35 Stücke im Gewinnfall bleiben (dein Verlust beträgt also langfristig 2/37 = ca. 5,4% vom getätigten Umsatz). Von diesen 35 Stück gehe ich im Folgenden aus.

Die Zielgröße lautet 1.120 Stücke, die es zu erreichen oder übertreffen gilt. Um 1.120 Stücke zu erhalten, musst du bei effektiver Auszahlung von 35 Stücken genau 32 mal treffen (32 * 35 = 1.120) (oder - bei effektiver Auszahlung von 36 Stücken - eigentlich ja nur 31,11; aber das muss wieder auf(!)gerundet werden, also liegst du in jedem Fall bei 32 notwendigen Treffern).

Was bedeutet das nun praktisch? Zumindest benötigst du eine Trefferquote von nur 3,2% der gesetzten Coups, um dein Ziel zu erreichen. Mathematisch kannst du erwarten: 1.000 / 37 = 27,03 Treffer entsprechend 2,703% der gesetzten Coups. Dein Ziel ist also, die Anzahl der zu erwartenden Treffer (ca. 27 = 100%) um 5 Treffer ( = 18,52%) zu erhöhen, also eine Sollgröße von 118,52% bezogen auf die zu erwartende Trefferzahl zu erreichen.

Wie könnte dies erreicht werden?
Nun, da an der Auszahlungsquote nichts zu rütteln ist, muss ein anderer Weg gefunden werden. Ein sinnvoller Weg scheint zu sein, die Trefferquote als Sollgröße zu bestimmen (also nur noch 27 Treffer in 1.000 Coups erzielen zu wollen), jedoch die Anzahl der effektiv gesetzten Stücke so weit zu senken, so dass deine Rendite sich dem angestrebten Ziel nähert.

Wie weit muss die Anzahl der effektiv gesetzten Stücke gesenkt werden?
Bei 1.000 gesetzten Stücken (100%) und 27 Treffern hättest du 945 Stück = 94,50 % auf die eingesetzten Stücke.
Bei 900 gesetzten Stücken (100%) und 27 Treffern hättest du 945 Stück = 105,00 % auf die eingesetzten Stücke.
Bei 800 gesetzten Stücken (100%) und 27 Treffern hättest du 945 Stück = 118,13 % auf die eingesetzten Stücke.
Bei 797 gesetzten Stücken (100%) und 27 Treffern hättest du 945 Stück = 118,57 % auf die eingesetzten Stücke.

Die Anzahl der effektiv gesetzten Stücke müsste also von ursprünglich 1.000 (gleich 100%) auf 797 (gleich 79,70%) gesenkt werden (also um 20,30%). Das bedeutet, nur ca. 4 von 5 Coups dürfen effektiv getätigt werden, und dennoch muss die Trefferanzahl konstant bleiben.

Welcher Coup dabei jeweils auszulassen ist oder worauf bei welchen Coups zu setzen ist, das bleibt deiner Fantasie bzw. deinem System überlassen.


Gruß
Orphelin

P.S.: Ich weiß, das hat nichts mit EC zu tun, aber trotzdem.

#5 Ludo

    Forscher

  • Member
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 274 Beiträge

Geschrieben 14 October 2002 - 22:47

Re.: ".... Bedeutet es vielleicht das ich bei 1000 gesetzten coups 120 Stücke überschuss haben muss, das wäre ja utopisch. ..."

Was soll an 120 Stücken Gewinn bei 1000 gesetzten Coups bloß "utopisch" sein? Sowas gibt's doch laufend! Ich versteh' das Problem nicht. :smilie2:

#6 Alpenschreck

    Gewinnertyp

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 511 Beiträge

Geschrieben 14 October 2002 - 23:13

wirklich nicht? Das ist Dein Problem
Alpenschreck :smilie2:

#7 BlackJack

    Gewinnertyp

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 864 Beiträge

Geschrieben 14 October 2002 - 23:15

@ Orphelin

Mein Beitrag hat ja auch nichts mit EC zu tun, aber jedoch:
Ich glaube es sei möglich mit einen Croupiertendenz über die 32 Treffer pro 1000 coups zu kommen. Aber vielleicht sag ich dass falsch, vielleicht muss ich sagen: Tischtendenz.

Obwohl ich noch immer nicht fertig bin mit meinen System habe ich gute hoffnung dass etwas rauskomt. Vielleicht nicht über 1000 coups, aber schon über 10x 1000 coups. Muss aber noch warten bis ich genugend permanenzen gesammelt habe zum überprüfen.

Es kann schon sein dass man spielt auf 27 Treffer innerhalb 797 Coups und erst dann eine Progression anwendet wenn es noch keinen 27 Treffer gibt, die Progression dann gespielt über die nächste Serie von 797 Coups.

Der gewinn kommt wenn es innerhalb diese 797 Coups 28 oder mehr Treffer kommen, weil die progression nur der Verlust der letzte 797 coups versucht zurück zu gewinnen.



:smilie2: :smilie2:

#8 BlackJack

    Gewinnertyp

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 864 Beiträge

Geschrieben 14 October 2002 - 23:17

O ja, selbstverständlich kann man früher aufhören wenn schon vor 797 Coups ein Totalgewinn auftritt.
Die Rest der 1000 Coups abwarten und danach eine neue Serie von 1000 starten.

:smilie2: :smilie2:

#9 Hades

    Mitstreiter

  • Gast
  • PIPPIP
  • 48 Beiträge

Geschrieben 15 October 2002 - 10:14

@orphelin

ich danke dir für deinen unerhofften, ausführlichen Beitrag!

Wenn du mir jetzt noch sagen könntest wie ich einen so effektiven Marsch auf Zahlen spielen muss, um nach ca. 800 gesetzten Coups das Ziel erreicht zu haben, na dann danke schön, hehehe. :smilie2:

Kurt Haller schreibt ja in seinem grünen Buch das es ein Favoritenspiel auf Zahlen durchaus erfolgreich sein kann. Er beschreibt (du kennst es sicher),
das die erste Zahl, die als ersten 4 mal erschienen ist, in den nächsten 37 Coups deutlich öfters erscheint als mathematisch festgelegt.

Wenn ich mich richtig erinnere erziehlte man in einem relative kurz angelegten Test eine Rendite von ca. 8%.

Was hälst du von dieser Spielart?
Hat jemand damit schon mal experimentiert, Tests durchgeführt?

#10 Orphelin

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 242 Beiträge

Geschrieben 15 October 2002 - 11:12

Hallo Hades,

Hades sagte am 15 Oct 2002, 11:14:

Wenn du mir jetzt noch sagen könntest wie ich einen so effektiven Marsch auf Zahlen spielen muss, um nach ca. 800 gesetzten Coups das Ziel erreicht zu haben

also, wenn ich das könnte, würde ich vermutlich nicht so viel Zeit vor dem Computer verbringen. Noch arbeite ich daran (zumindest an etwas Ähnlichem). Der Nachteil der Pleinspiele im Allgemeinen ist ja der unglaublich hohe Kapitalbedarf: Um selbst innerhalb der mathematisch-statistischen Erwartungen zu bleiben, werden ja bis zu 37 Stücke benötigt, um letztlich auf ein Saldo von -1 bzw. -2 wg Tronc zu kommen. Der Kapitalbedarf ist also - ohne Progressionen - etwa 37 mal so hoch wie bei entsprechenden Spielen auf Einfache Chancen. Für mich (und mein Portemonnaie) ein ernst zu nehmendes Problem...
Daneben ist die Ausbleibedauer für ein einzelnes Plein aus Wahrscheinlichkeitssicht um das ca. 18-fache höher als bei einer einfachen Chance; ebenfalls nicht gerade ein Grund, sich für Pleinspiele zu entscheiden.

Hades sagte am 15 Oct 2002, 11:14:

Kurt Haller schreibt ja in seinem grünen Buch..........,das die erste Zahl, die als ersten 4 mal erschienen ist, in den nächsten 37 Coups deutlich öfters erscheint als mathematisch festgelegt.

Bedaure, aber kenne ich nicht. Dazu gibt es auch nur zwei Dinge zu sagen: 1. Kann sein, dass es Abschnitte in Permanenzen gibt, auf die das zutrifft. 2. Ansonsten blanker Unsinn.

Warum sollte nach dem genannten Signal eine bestimmte Chance (hier: eine bestimmte Zahl) öfter erscheinen als nach einem beliebigen anderen Signal? Gibt es einen mathematischen Zusammenhang zwischen dem viermaligen Erscheinen einer Zahl innerhalb einer beliebigen Anzahl an Coups und der Anzahl der Folgeerscheinungen dieser Zahl in den nächsten 37 Coups? Warum nach viermaligem Erscheinen? Wie steht es bei dem 2., 3., 5. oder n-tem Erscheinen?

Wie ich schon öfter bemerkt habe: Es gibt für jedes System eine Permanenz, in der das System seine statistische Überlegenheit zeigen kann. Aber es dürfte weitaus mehr Permanenzen geben, in denen es versagt. Und das kann teuer werden.

Gruß
Orphelin

P.S.: Obwohl die Annahme des von dir genannten Autors Unsinn ist (von winzigen Permanenzausschnitten, die man im Nachhinein daraufhin untersucht, mal abgesehen), werde ich es mal für Hamburg Tisch 1 auswerten. Kann aber dauern.

#11 Paroli

    Admin

  • Admin
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 4541 Beiträge

Geschrieben 15 October 2002 - 13:31

Empirische Prüfung: Erste Zahl, die 4 x erschienen ist (jeweils ab Tagesanfang). Erscheint diese Zahl in den nächsten 37 oder 74 Coups häufiger, als durchschnittlich zu erwarten? "4x" bedeutet: In diesem Coup war die vierte Erscheinung. "5x" bedeutet: In diesem Coup erscheint die Zahl das nächste Mal usw. Fazit: Ein Plein-Favoritenspiel kann phasenweise erfolgreich sein, in starrer Form jedoch nicht auf Dauer.
Prüfpermanenz: Hamburg 2001, Tisch 1.



Tag              Zahl    4x	5x	6x	7x
01.JAN 2001 31 27 61 102 139
02.JAN 2001 9 51 85 86 116
03.JAN 2001 29 25 42 73 134
04.JAN 2001 13 25 68 80 93
05.JAN 2001 30 41 154 184 195
06.JAN 2001 0 34 80 95 125
07.JAN 2001 22 33 78 117 158
08.JAN 2001 32 36 58 69 104
09.JAN 2001 2 26 70 93 110
10.JAN 2001 30 48 100 150 178
11.JAN 2001 16 21 29 60 66
12.JAN 2001 32 42 72 75 99
13.JAN 2001 0 34 55 105 112
14.JAN 2001 9 42 119 126 149
15.JAN 2001 11 40 61 71 107
16.JAN 2001 23 43 65 70 72
17.JAN 2001 28 35 41 59 119
18.JAN 2001 23 27 30 41 71
19.JAN 2001 11 31 36 94 109
20.JAN 2001 4 39 48 70 215
21.JAN 2001 33 9 34 93 141
22.JAN 2001 32 54 65 76 94
23.JAN 2001 30 25 69 91 106
24.JAN 2001 20 26 53 55 192
25.JAN 2001 25 27 54 89 133
26.JAN 2001 12 46 104 126 145
27.JAN 2001 12 38 181 216 288
28.JAN 2001 4 39 72 85 100
29.JAN 2001 36 35 64 337 338
30.JAN 2001 26 26 61 110 141
31.JAN 2001 25 21 43 123 136
01.FEB 2001 18 30 106 159 242
02.FEB 2001 12 28 40 179 195
03.FEB 2001 20 32 68 80 92
04.FEB 2001 22 23 45 51 87
05.FEB 2001 18 38 52 118 132
06.FEB 2001 18 14 108 146 178
07.FEB 2001 32 38 86 165 179
08.FEB 2001 29 33 49 87 120
09.FEB 2001 23 30 55 83 138
10.FEB 2001 26 51 77 90 97
11.FEB 2001 22 35 41 77 86
12.FEB 2001 4 34 107 - -
13.FEB 2001 10 22 89 92 148
14.FEB 2001 35 41 63 124 132
15.FEB 2001 18 31 39 66 81
16.FEB 2001 12 46 69 107 129
17.FEB 2001 4 51 95 161 189
18.FEB 2001 13 45 68 76 80
19.FEB 2001 19 32 47 68 92
20.FEB 2001 3 39 227 270 279
21.FEB 2001
22.FEB 2001
23.FEB 2001
24.FEB 2001 27 39 61 89 315
25.FEB 2001 23 35 109 151 155
26.FEB 2001 0 40 56 87 194
27.FEB 2001 28 33 88 158 205
28.FEB 2001 7 38 54 120 205
01.MAR 2001 31 43 57 198 219
02.MAR 2001 35 38 54 69 101
03.MAR 2001 4 44 46 93 117
04.MAR 2001 8 47 84 133 143
05.MAR 2001 3 33 121 125 182
06.MAR 2001 2 33 84 179 181
07.MAR 2001 16 36 42 69 199
08.MAR 2001 29 32 47 77 112
09.MAR 2001 32 33 66 81 156
10.MAR 2001 20 40 136 178 181
11.MAR 2001 26 48 50 88 105
12.MAR 2001 11 23 37 91 98
13.MAR 2001 22 39 123 138 154
14.MAR 2001 30 45 126 178 180
15.MAR 2001 29 56 114 148 158
16.MAR 2001 12 29 87 89 108
17.MAR 2001 20 46 128 159 232
18.MAR 2001 35 33 35 57 102
19.MAR 2001 8 25 32 37 49
20.MAR 2001 24 27 57 78 81
21.MAR 2001 0 31 33 86 96
22.MAR 2001 26 37 82 117 123
23.MAR 2001 8 25 71 160 227
24.MAR 2001 31 24 51 91 245
25.MAR 2001 18 54 57 89 121
26.MAR 2001 24 35 86 109 189
27.MAR 2001 4 41 79 90 127
28.MAR 2001 7 47 50 52 60
29.MAR 2001 24 35 48 138 139
30.MAR 2001 10 38 82 214 222
31.MAR 2001 27 54 79 86 107


#12 Hades

    Mitstreiter

  • Gast
  • PIPPIP
  • 48 Beiträge

Geschrieben 15 October 2002 - 15:33

@paroli

vielen dank für die statistik Paroli!
ich bleibe weiterhin bei den kleinen chancen, alleine schon wegen dem mathematisch kleinsten nachteil.
ausserdem wer sagt das einfache chancen langweilig sind, der soll doch mal paroli spielen...

@orphelin

falls es dich interessiert, ein auszug vom favoritenspiel auf plein aus kurt halles's roulette lexikon.
weiterhin viel erfolg...

Nach mathematischen grundsätzen gibt es bekanntlich keine möglichkeit, von bereits abgelaufenen ereignissen auf kommende zu schliessen. Danach hat auch eine nummer, die z.b. als erste bereits zum vierten mal gekommen ist, keine grössere chance als jede andere zahl, früher als durchschnittlich beim 37. Coup zu erscheinen. Wer die gesetze der häufigkeitsverteilung jedoch genauer untersucht, wird zu der erkenntnis gelangen, dass favoritenbildungen zwangläufig sind und dass der trend zu häufigerem erscheinen vorher erkennbar und - nach manifestierung, anschliessend auch auswertbar ist.

Statistische versuche scheinen diese these zu bestätigen. Innerhalb von 100 angriffen auf das wiedererscheinen des ersten vierers ergeben sich deutliche abweichungen von der allgemeinen gültigen trefferwahrscheinlichkeit. Während der späteste, d.h. letzte treffer schon nach 129 coups kam, werde bis zum 36. Coup insgesamt 75% der angegriffenen nummern getroffen. (nach mathematischer wahrscheinlichkeit treffen nur 62,7%)

Aus der rentabilitätsstatistik einer stichprobe von 100 angriffen über maximal 36 gesetzten coups ergibt sich, dass das absolute optimum des treffer-gewinnverhältnisses hier beim 28. Coups liegt. An dieser stelle beträgt der durchschnittliche nettogewinn pro angriff (nach abzug eines stückes für den tronc) +8,36 stücke.berücksichtigt man statt der absoluten anzahl der gewonnenen stücke den erforderlichen umsatz, so liegt die optimale zone dieser stichprobe zwischen dem 19 und 23. Satzcoup.

Es bleibt zu prüfen, ob die bedingungen beim angriff auf andere favoriten-formationen noch günstiger liegen.

#13 Pascal

    Tüftler

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 173 Beiträge

Geschrieben 15 October 2002 - 17:48

Zitat

Statistische versuche scheinen diese these zu bestätigen. Innerhalb von 100 angriffen auf das wiedererscheinen des ersten vierers ergeben sich deutliche abweichungen von der allgemeinen gültigen trefferwahrscheinlichkeit. Während der späteste, d.h. letzte treffer schon nach 129 coups kam, werde bis zum 36. Coup insgesamt 75% der angegriffenen nummern getroffen. (nach mathematischer wahrscheinlichkeit treffen nur 62,7%)

Leider kein eindeutiges Ergebnis. Es ist zwar richtig, dass im Mittel p = 1-(36/37)**36 = 62,7 % der Angriffe treffen, aber die Schwankungsbreite ist bei nur 100 Angriffen doch noch recht hoch. Die Standardabweichung beträgt in diesem Fall s = sqrt(100*p*(1-p)) = 4,84. Werden jetzt 75 Treffer auf 100 Angriffe anstelle der erwarteten 62,7 Treffer beobachtet, so beträgt die Abweichung vom Erwartungswert (75-62,7)/s = 2,54 Standardabweichungen. Das ist zwar nicht unerheblich, liegt aber noch deutlich innerhalb der 3-Sigma-Schranken. Sie begrenzen in diesem Fall das Intervall zwischen 48,2 und 77,2 Treffern auf 100 Angriffe. Etwas unpräzise ausgedrückt bedeutet das: bei nur 100 Angriffen ist alles zwischen 48,2 und 77,2 Treffern aus statistischer Sicht normal. Solange man mir nichts Gegenteiliges beweist, bin ich auch der festen Überzeugung, dass sich die Trefferhäufigkeit im vorliegenden Fall bei 62,7 % einpendelt, wenn man die Teststrecke auf ein vernünftiges Maß ausdehnt.

Gruß

Pascal,

der sich überlegt, wie er in Zukunft das Wort "Standardabweichung" in seinen Postings vermeiden kann.

#14 Hades

    Mitstreiter

  • Gast
  • PIPPIP
  • 48 Beiträge

Geschrieben 16 October 2002 - 09:07

Zitat

bin ich auch der festen Überzeugung, dass sich die Trefferhäufigkeit im vorliegenden Fall bei 62,7 % einpendelt, wenn man die Teststrecke auf ein vernünftiges Maß ausdehnt.

hallo pascal,

wäre es mit grossem aufwand verbunden einen langzeittest durchzuführen, sagen wir ausgedehnt auf ein jahr. vielleicht sind ja andere konstellationen auch günstiger (der erste dreier, zweier...).

programmtechnisch bin ich nicht in der lage das durchzuführen, wer kann das, wer will das mal testen...

Hades

#15 Pascal

    Tüftler

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIP
  • 173 Beiträge

Geschrieben 16 October 2002 - 11:12

Hallo Hades,

es ist relativ unaufwändig, einen Langzeittest zu programmieren. Im Prinzip hat Paroli das ja schon getan. Vielleicht ist er ja bereit, noch ein paar Monate mehr durch seinen Computer tickern zu lassen? Und dann müsste seine Tabelle noch ausgewertet werden, was aber sehr einfach ist. Um deutlich über die Hallerschen 100 Angriffe zu kommen, sollten etwa drei Jahre ausgewertet werden. Das würde etwa einen Faktor 10 liefern, also 1000 Angriffe statt nur 100. Dadurch würde die relative Schwankungsbreite um den Faktor sqrt(10) = 3,2 reduziert. 75 % Trefferquote, wie von Haller beobachtet, wären dann in jedem Fall ausgeschlossen (wenn man von einem Ergebnis entsprechend der Wahrscheinlichkeitsrechnung ausgeht).

Wenn sich niemand "erbarmt", kann ich das mal programmieren. Ich bastele aber im Moment noch an einem Posting zur EC-Trefferquote. Das will ich erst fertigstellen. Und dann habe ich noch das Problem, dass ich bisher nur über die Jahrespermanenz Hamburg 1999, Tisch 1, verfüge (abgesehen von Permanenzen der Spielbanken Niedersachsen, die aber bisher nur als "Lose-Blatt-Sammlung", d.h. als HTML-Seiten für die Tagespermanenzen, vorliegen). Das ist für einen Langzeittest zu wenig. Wenn Du mir da weiterhelfen könntest, kann ich einen Test innerhalb kürzester Zeit raushauen. Ansonsten müsste ich mir erst die Permanenzen organisieren bzw. zusammenbasteln. Und das dauert...

Gruß,

Pascal





Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0