Mathematik und Physik und Roulette
#1
Geschrieben 26 September 2005 - 16:45
Beim Spiel mit 4 Nachbarn also 9 Stk hat der Spieler eine Trefferquote von 24,32432 % nämlich genau 9/37
Man braucht aber eine Trefferquote von 25,72% um plus/minus Null vom Tisch zu gehen.
Der Sachse hat nach eigenen Angaben ein Gewinn von 2% vom Umsatz
Das entspricht einer Trefferquote von 26,23%
Man braucht also nur die Trefferquote von 24,32% auf 26,23% zu erhöhen. Das hört sich nicht viel an, ist es aber. Bitte dran denken, es geht in diesem Beispiel immer um 9 Plein.
Ein Gewinn von 2% vom Umsatz ist fantastisch. Gehen wir mal von 9Skt a 200€ aus dann macht das einen Gewinn von 36€/Coup. Bei 100 Coups die am Abend locker zu schaffen sind, macht das einen Gewinn von 3600€/Abend. Das verdient ein guter Facharbeiter in Deutschland im Monat.
Bis bald
chrimeo
#2
Geschrieben 26 September 2005 - 17:34
Zitat
das ist mir auch schon aufgefallen.
Und da Du jetzt entschieden hast, was geht und was nicht geht,
stelle ich hiermit den Antrag, dieses Forum aufzulösen, weil der,
der uns sagt, dass beim Roulett nichts geht, endlich da ist.
Nur noch eine Frage, bevor ich alle Gewinne an die Spielbanken
zurücküberweise, die ich irrtümlich bezogen habe :
Wenn im Urwald ein großer Baum umfällt, aber niemand da
ist, der das wahrnimmt, verursacht das Umfallen dann ein
Geräusch ?
Stranger
#3
Geschrieben 26 September 2005 - 18:03
Du lässt nur die Kleinigkeit ausser 8, dass man bei der von Dir genannten Stückgrössee, auch mal ganz locker eine Schwankung von 40000 oder mehr Teurolingen "durchleben" darf.
Da brauchst Du dann schon Pampers XXL im Doppelpack...
mfg
carlo
#4
Geschrieben 26 September 2005 - 18:11
Beim Roulette werden eine Menge unterschiedlicher Strategien empfohlen, wie im Falle eines Gewinnes oder Verlustes weiter verfahren werden soll. Durch mathematische Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung und unter Berücksichtigung des Einsatz-Gewinn-Verhältnisses läßt sich eindeutig aussagen, dass bei wiederholtem Spiel auch bei optimaler Strategie auf Dauer jeder Spieler Geld verliert.
Es bleibt also höchstens die Frage "Welche Spielweise führt bei wiederholtem Spiel zum geringsten Verlust?" Auch hier liefert die Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Antwort: Die vielen Spielern bekannte Progressionsstrategie "Martingale", bei der ein Spieler mit einem Grundeinsatz beginnt und im Verlustfall so oft den Einsatz verdoppelt, bis er gewinnt, führt auf Dauer zwar nicht zu einem Gewinn, aber zum geringsten Verlust, falls der Spieler rechtzeitig aufhört. Wenn der Ausstieg nicht rechtzeitig erfolgt, bringt diese Strategie jedoch hohe Verluste.
Die Strategie des Verdoppelns bei Verlust geht nicht auf, weil zum einen die Einsätze dramatisch schnell ansteigen, z.B. beträgt der Einsatz bei 10 Euro Grundeinsatz nach dem neunten Verlust in Folge bereits 20.480 €, zum anderen beim Spiel Einsatzobergrenzen (Limits) gelten, die häufig spätestens nach 10 oder 11 Würfen (Coups) in Folge erreicht sind und ein strategiekonformes Weiterspielen verhindern. Ohne diese Einsatzobergrenzen würde z.B. die Stategie des Verdoppeln bei ausreichendem (unendlich hohem) Kapital in jedem Fall zum Gewinn führen, wenn auch nur in Höhe des anfänglichen Einsatzes, im Beispiel also ein Gewinn von 10 Euro bei mehr als 20.000 Euro Einsatz nach 9 Coups.
Viele Spieler unterschätzen auch, wie häufig z.B. "Serien" von gleichartigen Ergebnissen vorkommen, so beträgt beispielsweise die Wahrscheinlichkeit für das zehnmalige Erscheinen von "Ungerade" oder "Rot" 0,07%, d.h. ungefähr alle 1.346 mal kommt es an einem Spieltisch zu diesem Auftreten. Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 200 Coups pro Tag und Tisch und einem Betrieb von 7 Tischen also durchschnittlich 1 Mal pro Abend. Überhaupt ist das Ergebnis jeder Ausspielung natürlich völlig unabhängig von allen vorherigen Ergebnissen. Man beobachtet in Casinos oft, dass wenn an einem Tisch zum Beispiel mehrmals hintereinander "Rot" fällt, viele Spieler hohe Summen auf "Schwarz" setzen. Ein solches Verhalten hat keinerlei Basis in der Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Beim Roulette ist kein dauerhaftes Gewinnsystem bekannt, und wie oben bereits gesagt, ist sogar mathematisch bewiesen, dass ein solches System an einem richtig funktionierenden Tisch gar nicht existieren kann - auch wenn selbsternannte "Roulette-Forscher" (oft Spielsüchtige) teilweise fest glauben, solche Systeme entwickelt zu haben. Wenn man diesem Gedanken weiter folgt, kommt man auch zu der Feststellung, dass es, wenn es kein dauerhaftes Gewinnsystem gibt, auch kein System geben kann, bei dem man auf Dauer verliert. Bei dem Spiel auf einfache Chancen ist es nur möglich, zweimal verschieden zu setzen (rot/ schwarz, p/m oder p/i), die Chancen stehen nahezu 50 : 50. Das heißt: Gibt es ein Roulettesystem, bei dem nur verloren wird, braucht man nur das Gegenteil zu setzen, schon gewinnt man nur. Es ist also wenigstens davon auszugehen, daß es kein System gibt, bei dem man auf Dauer nur verliert.
Roulette-Systeme sind Methoden, die einen systematischen Gewinn beim Roulette erzielen sollen. Versuche, solche Systeme zu entwickeln, gibt es seit über 250 Jahren. Dauerhaftes Gewinnen beim Roulette ist ein mathematisch unlösbares Problem.
Bis bald
#5
Geschrieben 26 September 2005 - 18:19
Zitat
Hi, ich stimme dir weitestgehend zu, aber das ist nicht ganz korrekt. Meines wissens nach kann man bei der Heisenbergschen Unschärferelation nicht gleichzeitig die Geschwindigkeit und den Außenthaltsort eines Elektrons bestimmen, da man das System
mit einer sehr kurzwelligen und daher energiereichen Strahlung beschießen muss. Das heisst man hat das System mit der Messung gravierend verändert. Wenn ich nun eine Kamera bei dem Rouletttisch aufstelle, bzw. wenn ich mich neben den Tisch stell (und evtl. noch die Luft anhalte), habe ich das System nicht verändert, denn ich beeinflusse es ja nicht. (Die Beleuchtung wäre sowieso da.)
Man möge mich bitte korrigieren, falls ich mich irre.
#6
Geschrieben 26 September 2005 - 19:23
es freut mich, einen der wenigen mehr auf dieser - auch meiner Seite zu haben.
Einfach ist es aber gegen die anderen 99% Hoffenden nicht.
Wenn Du Deine Ideen publizieren oder gar durchsetzen möchtest, brauchst Du ein elend dickes Fell. Mir ist es gewachsen.
Hallo Highestroller,
Du irrst, wenn Du meinst, Du würdest mit angehaltener Luft das System nicht verändern. Allein die Tatsache, dass Du den Raum betreten hast, Dir Leute ausweichen mussten, die zum Tisch wollten oder auch nur der registrierende Blick des Drehcroupiers verändern alles.
Wie es so schön heißt:
Der Flügelschlag eines Schmetterlings verändert die Weltgeschichte.......
sachse
#7
Geschrieben 26 September 2005 - 19:38
Zitat
Dieser Satz wird auch mal so lauten:
Roulette-Systeme sind Methoden, die einen systematischen Gewinn beim Roulette erzielen. Der Versuch, ein solches System zu entwickeln, ist per dato gelungen.
Dauerhaftes Gewinnen beim Roulette ist ab heute kein mathematisch unlösbares Problem mehr.
Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.
#8
Geschrieben 26 September 2005 - 19:46
chrimeo sagte am 26 Sep 2005, 18:11:
Hallo chrimeo,ja, solange Du es mit Schulmathematik versucht. Mit etwas Kreativität
finden sich auch Lücken, die genutzt werden können.
Aber bei Glaubensfragen kann man sich die Diskussionen sparen und darum
ist dies auch mein vorletzter Beitrag in diesem Forum. Werde mich so
gegen Weihnachten noch einmal melden, um von meinen praktischen Erfahrungen
zu berichten bzw. bei Interesse gibt es noch eine kleine Vorführung.
Gruß
ideenmichel
#9
Geschrieben 26 September 2005 - 19:53
genauso und nicht anders!
:wbaum:
Weihnachten kommt.... ganz bestimmt..
Gruß
KX
#10
Geschrieben 26 September 2005 - 19:59
ich teile ja Deine Meinung.
Ich wehre mich nur gegen das resolute " im Roulette geht
nichts".
Ich habe kein mathematisches System.
Und die Kugel kümmert sich einen Sch.. um Mathematik
und Wahrscheinlichkeiten, sie fällt einfach.
Rein mathematisch hat jede Kugel die gleiche Wahrscheinlich-
keit bei jedem Wurf zu fallen.
Und trotzdem werden nach 37 Coups nicht 37 verschiedene Zahlen
gefallen sein.
Und es werden auch mehrere Zahlen doppelt oder öfter fallen,
obwohl doch jede Kugel die gleiche Chance hat, einige Zahlen
diese Chance aber nicht nutzen können, weil sie gar nicht fallen.
Das ist in jeder verdammten Rotation so, da kannst Du rechnen,
wie Du willst.
Wir kennen hier auch das Serienverhalten und die Martingale
und trotzdem gewinnen hier einige - ohne starre Systeme und
Progressionen.
Stranger
#11
Geschrieben 26 September 2005 - 20:16
absolut richtig, Deine Aussagen.
Wenn Du jetzt auch noch einsehen würdest, dass die Mathematik die Kugel überhaupt nicht interessiert, sondern nur die Abfolge der gefallenen Zahlen bzw. der dazugehörigen Chancen, dann bist Du schon auf dem "richtigen" Weg.
Eine Intermittenz bzw. eine Abfolge von Zweiern bzw. eine laufende Serie kann sich mathematisch ganz anders darstellen als in dem Permanenzbild.
Und hier sind die Ansätze der Matehmatik zu suchen.
Gruß
KX
#12
Geschrieben 26 September 2005 - 20:27
<div style=background-color:#FEF0DE><fieldset><legend><small><b>Stranger:</b></small></legend><i> Ich wehre mich nur gegen das resolute " im Roulette geht
nichts".</i></fieldset></div>
So geht's mir auch. Ich spiel' auch selten starre Systeme, und wenn, ist's meistens so, dasses am Anfang Gewinne abwirft, um dann irgendwann zu versagen. Gut, wenn mer weiß, rechtzeitig aufzuhör'n und 's System in den Kuttereimer schmeißt........
Meistens spiel' ich nach der Tendenz (TVS, Dutzende und neuerdings sogar wieder ECs...........), TVP spiel' ich nach Favoriten, immer mit Gewinnprogression mit starrer Verlustregelung............
<div style=background-color:#FEF0DE><fieldset><legend><small><b>kardio-xman:</b></small></legend><i>Eine Intermittenz bzw. eine Abfolge von Zweiern bzw. eine laufende Serie kann sich mathematisch ganz anders darstellen als in dem Permanenzbild.
Und hier sind die Ansätze der Matehmatik zu suchen.</i></fieldset></div>
Der Zufall bzw. die Kugel kümmert's aber nicht, wie Du die Permanenz "berechnest".........
Mit Mathematik hab' ich's gar nicht erst versucht, da rechnen nicht zu meinen Stärken gehört. Und dasses einfacher als mit kompliziertester Mathematik geht, hab' ich ja bei der Story über'n CC geschrieben. Mer braucht bloss 'n paar Karnikel und schon sieht mer, wie sich die Chips im Casino vermehren.........
bis denne
liebe Grüße
D a n n y
#13
Geschrieben 26 September 2005 - 20:30
nur karnickel, die "goldene Eier" legen, die gibts noch nicht.
Aber rechnen, das geht.
Gruß
KX
#14
Geschrieben 26 September 2005 - 21:04
wenn du deinen weg gefunden hast(kg), dann gehe ihn, und laß dich nicht aufhalten, ganz im ernst!
den rest deines statemans mit mathematik und wahrscheinlichkeiten, kannst du getrost auf dem sondermüll entsorgen. wer nach mathematischen durchschnittswerten spielt, bekommt früher oder später eins auf die nase.
mathematik und roulette ist wie, ich sage dir wie das wetter gestern war.
oder der see hat eine durchschnittliche tiefe von 30 cm, wenn du aber zu ertrinken drohst, ich weis jetzt nicht wie groß du bist, dann mach die durchschnittswerte dafür verantwortlich.
die roulette ist ein spiel gegen dich selbst, das wirst du auch beim kg noch erfahren.
carlo hatte dir ja schon eine größenordnung genannt.
und zum schluß, ich bin der meinung, es kann dauerhaft (ohne mathematik und wahrscheilichkeiten) gewonnen werden, es braucht aber viel geduld und erfahrung!
gruß
deadwoker
Bearbeitet von deadwoker, 26 September 2005 - 21:05.
#15
Geschrieben 26 September 2005 - 22:45
zudem, ist in der mathematik bzw. selbst in der stochastik alles entdeckt? (nur so mal als frage in den raum gestellt.)
gute n8 jungs
nomade
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