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Wie oft bleibt eine einzelne Zahl aus


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25 Antworten in diesem Thema

#16 Mandy16

    Analytiker

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Geschrieben 22 July 2005 - 08:39

Monopolis sagte am 21 Jul 2005, 22:26:

@ Mandy16

Moin Mandy,

Frage zum Ecart:

Du schreibst, daß nach Henri Chateau eine 29-er Passe Serie
einen Ecart von etwa 15 für Manque hat. Gehe ich recht in der
Annahme, daß Cateau von der gleichmäßigen Verteilung
ausgeht? D. h., bei 29 Coups würden rechnerisch je 14,5 auf
Manque und Passe fallen.

Diese Erklärung ermöglicht dann natürlich problemlos die
Umrechnung auf alle anderen Chancen.

Sie weicht nicht von der Darstellung im Roulett Lexikon ab,
wo gesagt wird, Ecart heißt Abweichung.

Diese Betrachtung erscheint mir als solide Basis für die Fest-
setzung von Grenzwerten, wofür der Statistische Ecart wegen
der fehlenden Umrechnungsmöglichkeiten nicht geeignet ist.

Ich freue mich auf Deine Antwort.

Freundliche Grüße von der Insel,

Monopolis.

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@Monopolis

Ja, Du hast recht. So hat es Chateau gemeint (29/2).

Auch Ludwig von Graph schreibt in seinem Buch, daß ein Ecart erst entsteht, wenn die Permanenzstrecke mit den theoretischen Erscheinungen übereinstimmt oder überschritten wurde.

Ein Beispiel:

Transversale Plein - Jede TP soll in 12 Coups ~ 1 mal erscheinen.
Wenn ein oder mehrere nach 11 Coups noch nicht erschienen sind, ist immer noch kein Ecart entstanden, denn jede dieser TP könnte immer noch im 12. Coup erscheinen und ihren th. Erwartungswert einhalten.

Genauso verhält es sich mit allen anderen Chancen auch. EC = 2 Coups; Plein = 37 Coups usw.

Grüße Mandy16 :topp:

#17 soz

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Geschrieben 23 July 2005 - 09:16

Danke für die vielen Antworten.

ich brauchte die Wahrscheinblichkeit, um herauszufinden wie oft ich gewinnen muss, um einen Verlust auszugleichen.

#18 local

    Analytiker

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Geschrieben 23 July 2005 - 13:34

soz sagte am 23 Jul 2005, 10:16:

Danke für die vielen Antworten.

ich brauchte die Wahrscheinblichkeit, um herauszufinden wie oft ich gewinnen muss, um einen Verlust auszugleichen.

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Das ist eine ganz gefährliche Art diese Frage zu stellen.

richtig sollte die Frage nämlich so gestellt sein:

Wie oft kann ich zwischen 2 Gewinnen verlieren, ohne einen negativen Stücksaldo zu erreichen?

Dann kommst du nämlich nicht in die Versuchung hinterherzulaufen! sondern brichts im Positivbereich ab.

:flush:

#19 Monopolis

    Analytiker

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Geschrieben 23 July 2005 - 18:01

@ Mandy 16

Danke Mandy für die Bestätigung.

Der Hinweis auf den idealen Ablauf, der wegen
des bewiesenen 2/3-Gesetzes nicht eintreten
wird, ist wichtig. Eigentlich baut sich ein Ecart
bei Plein erst auf, wenn alle Zahlen erschienen
sind; und dies kann lange dauern.

Deshalb ist das Beispiel TSV sinnvoller:
Solange nicht alle 6 TSVs erschienen sind, darf
man mit dem Werten nicht beginnen.

Hast Du mal über Ecarts bei Intermittenzen oder
bei "Nasen"-Erscheinungen nachgedacht?

Bei der Serienbildung ist es so, daß 2 - ich nenne
sie mal Partner - an der Erscheinung beteiligt sind.
Der eine bleibt weg, der andere hat gar keine Wahl,
er muß erscheinen.

Wenn beide wegbleiben, läuft nichts. Drängelt der
eine Partner, erscheint seine Serie. Verhalten sich
beide neutral, erscheint EINE Intermittenz.
Auf eine EC bezogen wird aus jedem 2. Einer eine
2-er Serie (statistisch).

Hier ist noch Nachdenken erforderlich, oder hast
Du Unterlagen, in denen Intermittenz-Serien,
Nasen-Serien behandelt werden?

Freundliche Grüße von der Insel,

Monopolis.

#20 Monopolis

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Geschrieben 23 July 2005 - 18:06

@ Mandy 16

Korrektur: Ich meine natürlich nicht den Turn- und Sportverein
(TSV) sondern die TVS!

Sorry, Monopolis.

#21 soz

    Mitstreiter

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Geschrieben 06 August 2005 - 11:04

ich habe da nochmal eine Frage:

Annahme: 185Coups; auf alle Zahlen gespielt (geht schneller beim testen)

wenn ich mit der Formel: (36/37)^185 = 0,006 hab ich das ausbleiben einer Zahl auf 185 Coups. Richtig?

d.h. bei 37 gesetzten Zahlen macht das 0,006 * 37 = 0,2327

also bei 185 Coups ist die Wahrscheinlichkeit 23,27%, dass ein Zahl ausbleibt?

Das habe ich über mehere Tausend Coups getestet, und es kommt nicht mal ansatzweise hin.

Was hat das überhaupt mit der Sigma und 3Delta Abweichung aufsich?

#22 Wenke

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Geschrieben 06 August 2005 - 12:41

@ soz
Du musst bei solchen Berechnungen unterscheiden ob irgend eine Zahl ausbleibt oder eine bestimmte Zahl ausbleibt. Das wird auch der Grund sein warum du Berechnung und beobachtung nicht unter einen Hut bringst.
zuerst irgend eine Zahl:
In 37 Coups fallen durchschnittlich 24 "irgendwelche Zahlen und 13 "irgendwelche Zahlen" Zahlen erscheinen nicht.

Bestimmte Zahl:
Das ist wie der Name sagt eine im voraus bestimmte Zahl.
Als beispiel:
Wir beobachten jetzt 100 000 Coups wie lange "Zero" ausbleibt.

Dabei ist das ausbleiben von 1 bis 36 völlig unwichtig.

Wenn du die Werte der "Zeroauswertung" hast, kannst du die Werte für die 1-2-3 usw. verwenden um zusagen die "1" fällt durchschnittlich alle 37 Coup :hammer: , oder in 95 % aller Spiel fällt die "1" vor dem 111 Coup.
Das ganze nur unter der Bedingung: du wählst eine dieser Zahl vorher aus.

Zitat

Was hat das überhaupt mit der Sigma und 3Delta Abweichung aufsich?

Da müsstest du ein wenig über die Wahrscheinlichkeitstheorie wissen.
Wenn du googeln willst: Standartabweichnung ist ein gutes Stichwort.
Beste Grüße
Wenke
:jump2:

#23 TKC

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Geschrieben 06 August 2005 - 14:10

Hallo soz,

wie Wenke schon sagte, Du musst bei solchen Berechnungen immer unterscheiden ob irgendeine Zahl ausbleibt oder eine bestimmte Zahl ausbleibt. Du hast eigentlich nur den Fehler gemacht, das Du im ersten Beispiel beliebige mit bestimmter Zahl vertauscht hast. Dann hättest Du bei bestimmter Zahl dann nur durch 37 teilen müssen, statt, wie Du es getan hast, den Wert mit 37 malzunehmen:

soz sagte am 6 Aug 2005, 12:04:

wenn ich mit der Formel: (36/37)^185 = 0,006 hab ich das ausbleiben einer Zahl auf 185 Coups. Richtig?
Richtig. Es ergibt sich der Wert 0,62898993 % Wahrscheinlichkeit dafür das aber eine beliebige Zahl der gesamten 37 betrachteten Zahlen über 185 Coups ausbleibt.


soz sagte am 6 Aug 2005, 12:04:

d.h. bei 37 gesetzten Zahlen macht das 0,006 * 37 = 0,2327
also bei 185 Coups ist die Wahrscheinlichkeit 23,27%, dass ein Zahl ausbleibt?
Du meinst wohl hier, wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, das eine bestimmte betrachtete Zahl (z.B. nur die Zero) über 185 Coups ausbleibt?
Nun, diese Wahrscheinlichkeit ist nur ein 37stel so gross, wie unsere 0,62898993 % von oben. Nämlich 0,016999727 %.


soz sagte am 6 Aug 2005, 12:04:

Was hat das überhaupt mit der Sigma und 3Delta Abweichung aufsich?
Das lernt man am Besten anhand eines Beispieles wie hier:

http://www.roulette-forum.de/index.php?sho...indpost&p=56572

Gruss: TKC

#24 soz

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Geschrieben 07 August 2005 - 10:25

@TKC

ich habe mir dein verlinkten Beitrag durchgelesen.

du schreibst, das:"Dem reinen Zufall gelingt es in 31,73% aller Fälle, über 1 sigma zu kommen, in 4,6% aller Fälle, die 2 sigma zu übersteigen und in nur 0,27% aller Fälle, über 3 sigma zu kommen, u.s.w."

und die Restlichen 63% sind dann jenseits von Gut und Böse?

bei der Hilfe zu einem Delta Rechner steht, das mit 99,73% Wahrscheinlichkeit der Zufall im 3-Delta Bereich auftritt. Ist der 3 Delta Bereich jetzt gleich 100% - 3Sigma Bereich?




Zu den Erfahrungen.

Bei meheren Tests hat sich herrausgestellt, dass auf 10Spiele (1850Coups) ca. 7. eine beliebige Zahl mehr als 185 mal ausbleibt. Das macht prozentuall also 70% und liegt weit entfernt von den anderen berechneten Werten.

#25 Revanchist

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Geschrieben 07 August 2005 - 13:32

Hi soz

Zitat

und die Restlichen 63% sind dann jenseits von Gut und Böse?
Irgendetwas muss es ja geben, um die Zone unter der 1-sigma-Grenze zu füllen - was ja sozusagen den Normalbereich darstellt.

Ciao der
Revanchist :hammer:

#26 TKC

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Geschrieben 07 August 2005 - 13:55

soz sagte am 7 Aug 2005, 11:25:

du schreibst, das:"Dem reinen Zufall gelingt es in 31,73% aller Fälle, über 1 sigma zu kommen, in 4,6% aller Fälle, die 2 sigma zu übersteigen und in nur 0,27% aller Fälle, über 3 sigma zu kommen, u.s.w."

und die Restlichen 63% sind dann jenseits von Gut und Böse?
Ne, die restlichen 68,27 % liegen nicht jenseits von Gut und Böse sondern natürlich zwischen Null und 1 Sigma.

Noch mal deutlicher:

Zwischen 0 und 1 Sigma: In 68,27 % aller Fälle agiert der Zufall innnerhalb dieser Region.

über 1 Sigma: 31,73 % (hierin sind natürlich die Prozente der folgenden Sigmastufen: 4,6 %, 0,27 % und aller höheren, bis hin zu Unendlich Sigma schon enthalten, da es ja heißt: generell Über 1 Sigma)

Also zwischen 0 Sigma und Unendlich Sigma = 68,27 % + 31,73 % = 100 %

Für das Intervall 0 Bis 3 Sigma aber 99,73 %. Die fehlenden 0,27 % sind der Rest, der für das Intervall Über 3 Sigma bis Unendlich Sigma übrigbleibt.


soz sagte am 7 Aug 2005, 11:25:

bei der Hilfe zu einem Delta Rechner steht, das mit 99,73% Wahrscheinlichkeit der Zufall im 3-Delta Bereich auftritt.

Ja klar. Die restlichen 0,27 % tritt er, wie schon gesagt, überhalb 3 Sigma auf. Stör Dich nicht an dem Delta. Die Abweichung Delta der allgemeinen Mathematik ist in diesem Falle mit der Standardabweichung der Wahrscheinlichkeitsrechnung Sigma gleichzusetzen

soz sagte am 7 Aug 2005, 11:25:

Ist der 3 Delta Bereich jetzt gleich 100% - 3Sigma Bereich?

Nein, siehe oben.


soz sagte am 7 Aug 2005, 11:25:

Zu den Erfahrungen.

Bei meheren Tests hat sich herrausgestellt, dass auf  10Spiele (1850Coups) ca. 7. eine beliebige Zahl mehr als 185 mal ausbleibt. Das macht prozentuall also 70% und liegt weit entfernt von den anderen berechneten Werten.
Kann ich nicht nachvollziehen. Weiß auch nicht, was und wie Du da getestet hast.

Natürlich kommen bei Computertests die berechneten Werte, plus/minus ihrer natürlichen Schwankungsbreite heraus.

Gruss: TKC





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