Monopolis sagte am 21 Jul 2005, 22:26:
Moin Mandy,
Frage zum Ecart:
Du schreibst, daß nach Henri Chateau eine 29-er Passe Serie
einen Ecart von etwa 15 für Manque hat. Gehe ich recht in der
Annahme, daß Cateau von der gleichmäßigen Verteilung
ausgeht? D. h., bei 29 Coups würden rechnerisch je 14,5 auf
Manque und Passe fallen.
Diese Erklärung ermöglicht dann natürlich problemlos die
Umrechnung auf alle anderen Chancen.
Sie weicht nicht von der Darstellung im Roulett Lexikon ab,
wo gesagt wird, Ecart heißt Abweichung.
Diese Betrachtung erscheint mir als solide Basis für die Fest-
setzung von Grenzwerten, wofür der Statistische Ecart wegen
der fehlenden Umrechnungsmöglichkeiten nicht geeignet ist.
Ich freue mich auf Deine Antwort.
Freundliche Grüße von der Insel,
Monopolis.
@Monopolis
Ja, Du hast recht. So hat es Chateau gemeint (29/2).
Auch Ludwig von Graph schreibt in seinem Buch, daß ein Ecart erst entsteht, wenn die Permanenzstrecke mit den theoretischen Erscheinungen übereinstimmt oder überschritten wurde.
Ein Beispiel:
Transversale Plein - Jede TP soll in 12 Coups ~ 1 mal erscheinen.
Wenn ein oder mehrere nach 11 Coups noch nicht erschienen sind, ist immer noch kein Ecart entstanden, denn jede dieser TP könnte immer noch im 12. Coup erscheinen und ihren th. Erwartungswert einhalten.
Genauso verhält es sich mit allen anderen Chancen auch. EC = 2 Coups; Plein = 37 Coups usw.
Grüße Mandy16













