Plus-Forschung: XYZ
#31
Geschrieben 04 September 2005 - 13:41
wo bekomme ich Dateien her ?
Gruß Datal
#32
Geschrieben 04 September 2005 - 15:08
Da ich im Augenblick sehr beschäftigt bin( Alleinunterhalter am Keyboard auf Geburtstagen, Schützenfesten und als Aushilfe bei Krankheitsfällen von Kollegen),
habe ich einige Tage nichts von mir hören lassen. Nun einige Antworten auf Fragen und Unklarheiten:
Wenn ich alte Systeme aufarbeite, versuche ich immer etwas zu finden, welches nicht unbedingt ausgefahrene Lösungswege beschreitet. XYZ hat seinerzeits einmal 30 DM gekostet, damals habe ich es sofort beiseite gelegt, ich wollte doch schneller Erfolg haben, ich wollte mit 100.- DM Kapital Millionär werden, und damit war ich in einer Zeit ohne Computeranalysen und Prüfungen nicht der Einzige, gab es doch Systeme wie "Jeder Coup gewinnt" und Grilleau, wo ich mich nach einem Monat Spiel so hoch kapitalisieren könnte, dass ich nur noch 1000 Platten legen würde. Das waren noch Zeiten, man konnte sich phantastisch eine Traumwelt voller Glück und Seligkeit aufbauen. Den Ausgang kennen wohl die Meisten im Forum ( Alle? natürlich ohne die Kesselgucker und die Leute" Ich hab was, aber ich sag`s nicht, was es ist).
Darum muß nicht unbedingt "XYZ" ein totaler Flop sein, weil es eine unspektaläre Spielweise beinhaltet und seit 35 Jahren unbeachtet blieb.
Zero wird als Totalverlust gewertet.
In der Originalschrift steht dazu Folgendes:
"Da ich Zero als Totalverlust gerechnet habe, wurde durch die Teilung des gesperrten Satzes bei jedem Erscheinen noch dieser zusätzliche Gewinn erzielt.
Durch die Behandlung von Zero ergibt sich am Ende der Zehnerstrecke ein Gewinn von +10 oder +8 oder +6 oder +4 oder +2 oder Gleichstand von +- 0 oder ein Verlust von -2 oder -4 oder -6 oder -8 oder -10.
Andere Streckenergebnisse gibt es nicht."
Wann setze ich eine Überlagerungsstaffel ein?
Wieder Originalschrift:
"Und nun gut herhören: Die Überlagerungsstaffel wird eingesetzt, wenn eine Zehnerstrecke einen Verlust von -6 oder höher auweist, und auch die vorhergehende Strecke von 10 Coups einen Verlust - gleich welcher Höhe- aufweist.
Hierzu ein Beispiel:
Eine Zehnerstrecke endet mit +4, die folgende endet mit -6. Es wird nicht gestaffelt, weil nicht zwei Minusergebnisse aufeinanderfolgen. Eine andere Strecke endet mit -2, die nächste mit -8. Jetzt wird entsprechend der angegebenen Regel die Überlagerungsstaffel angewandt"
Hierzu eine Ergänzung meinerseits zum besserem Verständnis:
Eine Zehnerstrecke endet +4. Nun folgt eine mit -10. Die nächste Zehnerstrecke endet mit -2.
Hier erfolgt keine Anwendung der Überlagerungsstaffel, weil die
2. Zehnerstrecke keinen Verlust von -6 oder höher aufweist, dann zählt auch der Verlust von -10 der davorgebuchten Zehnerstrecke nicht.
Und an anderer Stelle der Systemschrift ebenfalls noch einmal:
Wann setze ich eine Überlagerungsstaffel ein mit Behandlung von neutralen Zehnerstrecken mit dem Resultat +-0?
"Wie aus den Beispielen hervorgeht und auch schon erwähnt wurde, gibt nicht der Gesamtsaldo das Signal zum Einsatz der Staffelsätze, sondern zwei in der Ergebnisspalte der Zehnerstrecke aufeinanderfoldende Minusresultate, von welchen das letzte mindestens - 6 (oder höher) betragen muß.
Das gleiche Signal gilt für jede weitere Erhöhung der Staffellung, wenn ein Satzglied der Überlagerungsstaffel bis zum Auftreten des neuen Signals den Minussaldo nicht zu tilgen vermochte. Es wird also stets nur nach zwei aufeinanderfolgenden und mit Verlust abschließenden Zehnerstrecken progressiert.
Neutrale Ergebnisse (+- 0) bleiben unberücksichtigt"
Ergänzung zu Staffelungsgröße:
" Zur Staffelung selbst sei noch ergänzend bemerkt- eigentlich bei jedem Progressionspiel eine Selbstverständlichkeit- dass der Satz niemals höher ist, als zur Tilgung eines Restsaldos nötig ist. Spilet man beispielsweise mit dem Satz 20, und der Spielsaldo geht durch eine mit Gewinn abschließende Zehnerstrecke auf - 10 zurück, so wird in der folgenden Zehnerstrecke nur noch mit Satz 5 gespielt, da schon der Mindestgewinn von 2x5 = 10 den Saldo tilgt. Innerhalb einer Zehnerstrecke wird jedoch der Satz niemals verändert"
Wissenswertes als Ergänzung der Originalschrift
" Jahresergebnis: In über 100 000 geprüften Coups ergibt sich ein Gewinn von
3 459 Stücken, wobei Zero als Totalverlust gerechnet wurde. Bei gleichzeitigem Spiel auf allen drei einfachen Chancen würde sich ein solcher von 10 377 Stücken ergeben, wozu noch die erheblichen hälftigen Teilungsgewinne bei Erscheinen von Zero kommen.
Das entspricht bei einem minimalsten Einsatz von 20 Schilling einem Gewinn von mehr als 200 000 Schilling.
Der höchste, im Verlauf des Jahres jemals benötigte Kapitalbedarf ( Minusecart) betrug 1200 Stücke, der höchste Einsatz war 150 Stücke. Es kann natürlich ohne weiteres vorkommen, Dass dieser Ecart eines Tages übertroffen wird, obwohl ich keinen höheren angetroffen habe, weshalb eine Sicherheitsquote angebracht erscheint. Einschließlich dieser Reserve wird man aber mit 2500 Stücken auskommen.
Das praktische Spiel empfiehlt sich selbsverständlich über alle drei einfachen Chancen.
Es ist derart einfach, dass es keinerlei Berechnung und kaum irgendwelcher Buchungen erfordert.
Es bleibt dem Leser überlassen, ob er vorliegendes Roulettesystem gewinnbringender verändern will. Doch empfehle ich bei allen Veränderungen und Verbesserungen - gleich welcher Art- unbedingt eine Mindesprüfung von einem Jahr vorzunehmen.
Mit dieser Schrift will ich in erster Linie einen neuen Gedanken aufzeigen und ein neues Forschungsfeld erschließen."
Ich hoffe, einige Unklarheiten beseitigt zu haben und freue mich auf das Programm von Kelt, den ich herzlich grüße
#33
Geschrieben 04 September 2005 - 16:11
data sagte am 4 Sep 2005, 15:41:
@all & Plus
Nachtrag zur Software: Wir spielen bei der Software auf Passe! Einfach aus dem Grund, weil es für mich einfacher zu programmieren war.
Theoretisch habe ich die Regeln 100%ig so programmiert wie sie Plus hier noch einmal nachgetragen hat. Aber Fehler können sich immer einschleichen. Also aufgepasst!
Wäre schön wenn die Tester ihre Ergebnisse der Permanenzen hier reinstellen würden. So testet man nichts doppelt. Interessant wäre auch ein Vergleich von OC und Realpermanenzen.
Ciao, Kelt
#34
Geschrieben 04 September 2005 - 17:14
Ergebnis: -16
#35
Geschrieben 04 September 2005 - 18:07
soz sagte am 4 Sep 2005, 19:14:
Ciao, Kelt
Nachtrag: Ich wurde auf einen Fehler aufmerksam gemacht. Die Staffelprogression soll um 3 Stufen auf einmal angestiegen sein.
Bearbeitet von Kelt, 04 September 2005 - 18:10.
#36
Geschrieben 04 September 2005 - 18:47
" wurde. Bei gleichzeitigem Spiel auf allen drei einfachen Chancen würde sich ein solcher von 10 377 Stücken ergeben, wozu noch die erheblichen hälftigen Teilungsgewinne bei Erscheinen von Zero kommen."
absolute milchmädchenrechnung - würde in der praxis bedeuten,
daß gehäuft immer die selben 4-5 ziffern erscheinen,dem ist aber
nicht so, die wahrscheinlichkeit ist grob 1:7.
das bedeutet in der regel das eine oder zwei ec einen minuslauf
haben,also viel glück um überhaupt eine ec positiv zu haben.
mfg
#37
Geschrieben 04 September 2005 - 21:42
Ergebnis: Autsch.
2.9.2005: -14,-22,6,11
1.9.2005: -4,-12,0,9
31.8.2005: -6,-6,6,5
30.8.2005: 22,-2,24,11
29.8.2005: -124,-124,0,8
Wir haben von 5 Tagen also nur einen Tag mit Gewinn am Ende, aber darum geht es ja nicht, wir brauchen ja Gewinn um damit wegzugehen, also sehen wir uns die besten Ergebnisse an:
2 Tage waren niemals auch nur 1 Stück im Plus
2 Tage waren maximal 6 Stück im Plus, im Falle 2.9. gleich nach den ersten beiden Läufen, dann ging es nur noch ins Minus, im Falle 31.8. nach dem 5., 7. und 8. Lauf, danach nur noch ins Minus.
und dann gibts noch den einen Tag der auch im Plus abschloss, mit ganzen 24 Stück als Maximal-Plus.
5 Tage sind jetzt sicherlich nicht die gewaltige Test-Strecke, nur wenn von 5 Tagen schon 4 total ins Minus laufen, was soll man dann von 50, 500 oder 5000 Tagen erwarten?
Shato
#38
Geschrieben 04 September 2005 - 22:00
-14,-22,6,11
-4,-12,0,9
-6,-6,6,5
22,-2,24,11
-124,-124,0,8
-124,-124,0,8
-14,-22,6,11
-6,-6,6,5
-24,-24,6,15
-90,-90,0,11
0,-10,10,8
8,0,26,14
-4,-8,6,9
12,-4,20,9
-18,-28,0,11
-268,-288,0,8
2,-6,10,6
10,-2,10,10
-28,-28,6,7
-672,-672,2,9
-8,-10,16,7
18,-20,24,14
-4,-18,4,9
0,-6,14,8
-14,-22,6,6
10,-18,12,11
-52,-52,4,8
16,-10,16,6
20,-6,20,4
-8,-24,0,7
10,-6,20,11
-88,-98,2,10
8,-12,8,5
-2,-6,8,3
-8,-18,20,8
Gesamtergebnis: -1444 Stück
Höchster Minusstand: -1804 Stück
Höchster Plusstand: +318 Stück
7 Tage waren nie im Plus, nur 1 Tag war nie im Minus.
Ausgehend von 10 Stück Gewinn zum Abbruch und 50 Stück stop loss ist das Monatsergebnis: -423 Stück
Selbst wenn man von 10 Stück stop loss ausgeht ist das Ergebnis immer noch: -70 Stück.
Wie man sieht bestätigt sich das vorschnell aus 5 Tagen gezogene Ergebnis weiterhin.
Wer auch immer dieses Jahres-Plus-Ergebnis errechnet hat, muss sich geirrt haben.
Shato
#39
Geschrieben 05 September 2005 - 09:51
Fehler in der Software entfernt. Und das Staffelfenster zeigt jetzt auch mehrere Zeilen...
Download im Software-Thread.
Ciao, Kelt
Bearbeitet von Kelt, 05 September 2005 - 09:51.
#40
Geschrieben 07 September 2005 - 01:29
gespannt war ich auf ein Juwel aus Deiner Schatztruhe.
Danke für Deine sorgfältige Mühe mit XYZ.
Feiner Humor, das nächste Wort, hieß es nicht ungelöst ?
Baff bin ich über die Bedingung, beim "Einfachen" Chancen"spiel"
zweieinhalb Tausend Stücke bereit halten zu müssen.
Zudem ist mir Parolis Parole das heiligste aller Casino - Gebote:
runter mit der Stückgröße in Abschnitten, in denen nichts geht.
Sich durch die Verlustphase(n) ohne clever gestaltete, gegitterte oder
gestreckte Progression, sprich Einsatz von immer mehr und mehr Kapital zu beißen.
Wenn ich Dich richtig verstehe, Paroli, bist Du zuversichtlich,
daß sich der Zeitpunkt einer "suboptimalen" Rückkehr zur Standardstückgröße,
nach Tendenz - Stabilisierung, immer punktgenauer durch Schulung und Erfahrung,
durch bitteres Lehrgeld, finden lässt.
#41
Geschrieben 08 September 2005 - 15:09
- Angriffsnummer AngriffslängeHöchste ProgstufeProgverlauf?Kapitalbedarf für den AngriffHier die Ergebnisse für Juli 2005
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#42
Geschrieben 08 September 2005 - 16:35
ich hatte noch keine Zeit, das Programm laufen zu lassen.
Ich mach' das auch nicht gerne. Nach dem Motto: "Glaube keiner Auswertung, die du nicht selbst programmiert hast."
Außerdem will ich ein System auch verändern können, um ggf. zu einer Optimierung zu kommen.
Es ist allerdings immer gut, wenn eine Strategie unabhängig von 2 Leuten programmiert wird. So wird man auf Fehler aufmerksam, wenn die Ergebnisse nicht übereinstimmen.
Wenke sagte am 8 Sep 2005, 16:09:
Der maximale Stand war nie kleiner als Null, ...
Seitdem programmiere ich immer einen "Fade-Out", d.h. das System wird vor Ende der Permanenzstrecke langsam runtergefahren.
Und plötzlich erhält man ganz andere Ergebnisse.
Ich finde XYZ wirklich nicht schlecht
#43
Geschrieben 08 September 2005 - 18:37
[quote]Noch ein Tiefschlag?[/quote]Immer ran...
[quote]dein Programm läuft bei mir problemlos und ist ausgesprochen schnell. Vor allem leicht zu bedienen. Klasse.[/quote]Danke!
[quote]Um diesen Wert zu beurteilen muss man jedoch wissen wie der letzte Tagesangriff vom Prog gehändelt wird. Meist ist es ja so, das der letzte Angriff wegen Zahlenmangels kein Ende hat. Dieser Angriff gehr dann mit einem teilweise großen Minus in das Ergebnis ein.[/quote]Ich habe es mir einfach gemacht: Meine Programmschleife zählt von 1 bis Anzahl Coups -10, in 10er-Schritten. Beispiel: Permanenz hat 234 Zahlen. 234 - 10 = 224. Die letzten Zahlen die in die Auswertung gehen, wären dann die Coups 211 - 220 (weil die Schritte 10 Coups Minimum verlangen).
[quote]Vielleicht kannst du das Prog. so umbauen, das folgende Daten gespeichert werden: Angriffsnummer[/quote]Es gibt nur einen Angriff.
[quote]Angriffslänge[/quote]Komplette Permanenz, da kein Abbruch vorgesehen.
[quote]Höchste Progstufe[/quote]Kannst du in dem Staffelfenster (unteres Fenster) doch ablesen?!
[quote]Progverlauf?[/quote]Ebenfalls im Staffelfenster.
[quote]Kapitalbedarf für den Angriff[/quote]Ich wollte nicht zu komplex werden. Es ging für mich darum herauszufinden welche Höhen und Tiefen das Spiel hat. Um dann zu entscheiden welches Maximum und Minimum die optimale Strategie bietet. Dann kann man darauf aufbauen und das Programm mit diesen Eingrenzungen versehen.
Aber ich bin gerne bereit das Programm zu verbessern! Immer her mit den Vorschlägen, wir wollen doch XYZ zum Erfolg verhelfen.
Bisher sieht es ja so aus: Abbruch bei +2.
Aber welches Minimum will man dann als Abbruchkriterium einsetzen um mit diesen +2 überleben zu können?
Ciao, Kelt
#44
Geschrieben 08 September 2005 - 19:58
Zitat
Entweder die Progression hält mehr als 2 Angriffe pro Tag aus, oder sie ist für die Katz. Leider.
Ich habe schon einige Systeme gesehen:
Beginn 1. Coup nach dem 1. Angriff der nächste Tag.
Das sah nicht schlecht aus, aber beim weiterspielen, schlimm.
Wie passt das zusammen:
Zitat
Zitat
Zitat
Klar "Höchste Progstufe und Progverlauf" sind im Fenster. Ist es so schwer diese Daten in die txt datei zu übernehmen.
Beste Grüße
Wenke
#45
Geschrieben 09 September 2005 - 12:06
Zitat
In die Datei kann ich natürlich die...
Angriffslänge
Meinst du damit die Permanenzlänge die das Programm nutzt?
Oder die Länge wenn wir einen Abbruch einsetzen (+2)?
Höchste Progstufe
Kein Problem
Progverlauf?
Kein Problem
Kapitalbedarf für den Angriff
Das wäre ja wohl das Minimum bis Abbruch?
... eintragen.
Zitat
Ciao, Kelt
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