Variables Paroli auf Einfache Chancen
#2446
Geschrieben 27 March 2006 - 20:50
Es geht um die Frage. Wie lange betrachte ich erschienene Figuren als "WICHTIG"
Folgendes: Ich bin mit meinem Spiel nach dem 50 Coups vorlauf durch die Phase 2 durch, beginne nun Phase 3.
Wenn ich mir nun die Verteilungsdichte der einzelnen solitären Figur ansehe nimmt sie ja wie WENDOR beschrieben hat für hohe sol. Figuren ab. Also die wahrscheinlichkeit, dass nach 100 coups die meisten solitären Figuren einmal erschienen sind ist viel höher als nach 50 coups, und sie nimmt weiter zu je länger ich spiele. Ich will jetzt nicht mit irgendwelchen Zahlen jonglieren. Mir geht es um folgendes.
Wie lange beachte ich zurückliegende solitäre Figuren, und zwar für den Fall das KEIN Rhythmuswechsel am Tisch war. Wenn ein Rhythmuswechsel da war, der eindeutig erkannt werden MUSS ist es klar. Aber was ist wenn nicht.
Gibt es eine ungefähre Fausformel wie lange ich zurückblicken muss. Denn es kann ja nicht sein, dass ich eine solitäre 4er Figur beachte, die vor 100 coups und vor 60 coups vorgekommen ist, danach aber nicht mehr???!!
Oder wie seht Ihr das
Grüße
Tim
#2447
Geschrieben 27 March 2006 - 21:37
gunjag sagte am 27 Mar 2006, 21:50:
Es geht um die Frage. Wie lange betrachte ich erschienene Figuren als "WICHTIG"
...
Gibt es eine ungefähre Fausformel wie lange ich zurückblicken muss. Denn es kann ja nicht sein, dass ich eine solitäre 4er Figur beachte, die vor 100 coups und vor 60 coups vorgekommen ist, danach aber nicht mehr???!!
Oder wie seht Ihr das
Grüße
Tim
@Hey Tim,
die Frage habe ich mir auch schon des öfteren gestellt, insbesondere im Zusammenhang mit der Durchbruch-Methode. Danach greift man ja entstehende Figuren an, welche bereits mind. 2 Coups größer sind als die übrigen bisher erschienenen.
Eine Faustformel für die Länge des Rückblicks habe ich aber in den Aufzeichnungen noch nicht gefunden.
In irgendeinem von Wendor's Beiträgen hatte er obigen Satz zur Durchbruchmethode in einer Beispielsequenz etwas anders formuliert, u. zwar wie folgt:
(Sinngemäß) Danach greift man entstehende Figuren an, welche bereits mind. 2 Coups größer sind als die übrigen IN DER UMGEBUNG.
Und in dem Beispiel (den Beitrag müsste ich allerdings erst noch mal aus meinem Ordner kramen) war der Rückblick zu den zurück liegenden Figuren gaar nit so groß (sofern ich jetzt nicht hallezuniere).
Aber vielleicht hängt die Länge des Rückblicks sogar von der Art der angegriffenen Zielfiguren ab (Solis, Spieglgs., od. IMs)....
Genau, vielleicht hat Wendor ja noch nen Hint hierzu, für die treue VP-Gemeinde
Gruß
Volltreffer
Bearbeitet von Volltreffer, 27 March 2006 - 21:40.
#2448
Geschrieben 28 March 2006 - 17:58
Zitat
Also die wahrscheinlichkeit, dass nach 100 coups die meisten solitären Figuren einmal erschienen sind ist viel höher als nach 50 coups, und sie nimmt weiter zu je länger ich spiele. Ich will jetzt nicht mit irgendwelchen Zahlen jonglieren. Mir geht es um folgendes.
Zitat
Wie lange beachte ich zurückliegende solitäre Figuren, und zwar für den Fall das KEIN Rhythmuswechsel am Tisch war. Wenn ein Rhythmuswechsel da war, der eindeutig erkannt werden MUSS ist es klar. Aber was ist wenn nicht.
Gibt es eine ungefähre Fausformel wie lange ich zurückblicken muss. Denn es kann ja nicht sein, dass ich eine solitäre 4er Figur beachte, die vor 100 coups und vor 60 coups vorgekommen ist, danach aber nicht mehr???!!
Erst die synchronen Übergänge und Überlagerungen verschiedener Angriffsmethoden und Figuren, machen das VP-Spiel zu dem, was es in Wirklichkeit ist: Eine variable PAROLI-STRATEGIE auf ECn. Wurde sich also jemand „entschließen“, mal eben „einfachheitshalber“ nur die Solitären Figuren anzugreifen – und die restliche Tischfigurenrhythmik zu vernachlässigen – wird er mit absoluter Sicherheit Schiffbruch erleiden.
Das funktioniert nicht – wie auch sonstigen Segmente dieser Strategie nicht abgetrennt werden dürfen.
Oft genug habe ich das geschrieben.
Aber, noch mal kurz auf die Frage, wie „lange“ die zurückliegenden Figuren beachtet werden müssen?
Zu beachten ist: je höher die Figur ist (egal ob Intermittenz, Solitär oder Spiegelung), um so weiter zurück im Vorlauf sollte diese Figur beachtet werden.
Bei 4-er Solitär – oder ähnlich langen Spiegelungen stellt sich diese Frage, wegen ihrer Verteilungsdichte, eigentlich nicht.
Gruß
W E N D O R
Bearbeitet von Wendor, 28 March 2006 - 18:00.
#2449
Geschrieben 29 March 2006 - 17:58
Hallo Wendor,
Zitat
Da mir inzwischen eine extreme Kopierflut der VP-Strategie im Internet aufgefallen ist – werde ich meine weiteren Veröffentlichungen entsprechend (um)gestalten müssen.
Das Gleiche betrifft – in noch verschärfter Form- die inzwischen auch von @Victor, @Ulmadi, @Volltreffer @Delgado, @Gunjag und Anderen angesprochene, weitere Veröffentlichungen über die praktische Umsetzung der VP-Strategie
bedeutet das, dass Du Deine Beiträge reduzierst? Ein Informationsaustausch über die praktische Umsetzung der Strategie vor allem mit Deinen Erfahrungen wäre wohl für alle ernsthaften VP Nutzer ein großer Vorteil. Oder meinst Du, dass man das auf einem anderen Weg tun sollte, außerhalb des Forums?
Ich habe aber noch eine zweite Frage:
In den letzten Tagen habe ich etwas Zeit in die Aufarbeitung alter VP Beiträge gesteckt und mir ist Dein Live Spiel aus dem letzten Jahr (Juli) in die Finger gekommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Du dort sehr defensiv gespielt hast. Nach 113 Coups hast Du mit 22,5 Stücken im Plus aufgehört, aber wenn ich das heute mit dem erlenten Wissen nachspiele, komme ich auf fast 80 Stücke. Hattest Du einen besonderen Grund dafür?
Viele Grüße
Victor
#2450
Geschrieben 29 March 2006 - 18:42
@Victor, Du schreibst an Wendor:
Zitat
In den letzten Tagen habe ich etwas Zeit in die Aufarbeitung alter VP Beiträge gesteckt und mir ist Dein Live Spiel aus dem letzten Jahr (Juli) in die Finger gekommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Du dort sehr defensiv gespielt hast. Nach 113 Coups hast Du mit 22,5 Stücken im Plus aufgehört,….
So wie ich das gesehen habe, hat Wendor das Spiel nach einer negativ-Phase erst wieder aufgebaut, als es seitens @Danny abgebrochen wurde.
Nach nur ca. 65 insgesamt gespielten Coups, sind + 22 Stück fast ideal für die nächste Phase III des Spiels.
Etwas vorsichtig hat er da zwar gespielt, umzingelt von den ganzen Trolls, kann ich das heute sehr gut verstehen. Trotzdem ein sehr respektables Ergebnis.
@Volltreffer, Du schreibst:
Zitat
Die Zahlen stehen für die Länge der Solitären Figuren (ab 3er aufwärts wird erfasst) u. die Kommata zwischen den Zahlen stehen für die Satzcoups.
(übriggenz - bitte nicht schlagen , is ja nur ne Anregung...)
Schwarz:...5,,3,,,,,3,,,,,,3,,4,,,,33,43,83,,,,,
...IMs....:...,,,,,5,,,,,,,,4,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Rot.......:...,4,3,,,,3,,,,,,6,3,3,,,,,,,,,,4,34,34
Pair......:...,,,,,3,,3,,,,,,,,,,,,,,8,4,,3,,,,,4,,,,,,,,,
...IMs....:...,,,,,,,4,,,5,,4,,4,6,,,,,,,,,,,,,6,6
Impair..:...,,3,,,,,,,,,,,3,,3,3,,4,,,,3,433,,,4,,43,,,3
Manque.:...,,3,4,3,,,,,,,,,,,,,,3,,4,,,4,53,3,,37
...IMs....:...,,,,,,,,,,5,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Passe...:...,4,,44,,,,,,,,,3,,,,,,,5,,4,,,,,3,,,,
Es mag hier rein optisch etwas unübersichtlich wirken, in Excel habe ich mir die entsprechenden Zeilen neben mein digitales Arbeisblatt erstellt,
Ich persönlich habe von Anfang an ein Problem mit dieser Kurzanalysen-Art gehabt.
Irgendwie kann ich damit einfach keine klaren Figuren-Rhythmen erkennen.
Wendor hat es auch schon irgendwo geschrieben, dass diese Kurzfassung nur für die Analyse mehrerer Spieltische und am Anfang benutzt werden sollte.
Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein aber, die komplette Vorlauf-Analyse mit Arbeitsblatt finde ich immer noch am besten.
Diese benutze ich sogar auch ganz am Anfang, wenn es um die richtige Spieltisch-Auslese geht.
Ich habe bis jetzt damit die besten Erfahrungen gemacht.
Mit besten Grüßen
Delgado
#2451
Geschrieben 29 March 2006 - 20:05
@Volltreffer, Du schreibst:
[quote]Hier folgt nun noch die Aufschlüsselung dieser 160 Coups in der oben beschriebenen Weise:
Die Zahlen stehen für die Länge der Solitären Figuren (ab 3er aufwärts wird erfasst) u. die Kommata zwischen den Zahlen stehen für die Satzcoups.
...
Schwarz:...5,,3,,,,,3,,,,,,3,,4,,,,33,43,83,,,,,
...IMs....:...,,,,,5,,,,,,,,4,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Rot.......:...,4,3,,,,3,,,,,,6,3,3,,,,,,,,,,4,34,34
...
Ich persönlich habe von Anfang an ein Problem mit dieser Kurzanalysen-Art gehabt.
Irgendwie kann ich damit einfach keine klaren Figuren-Rhythmen erkennen.
Wendor hat es auch schon irgendwo geschrieben, dass diese Kurzfassung nur für die Analyse mehrerer Spieltische und am Anfang benutzt werden sollte.
Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein aber, die komplette Vorlauf-Analyse mit Arbeitsblatt finde ich immer noch am besten.
Diese benutze ich sogar auch ganz am Anfang, wenn es um die richtige Spieltisch-Auslese geht.
Ich habe bis jetzt damit die besten Erfahrungen gemacht.
...
Delgado
[right]
[/right][/quote]
Hallo @Delgado,
mit dieser Darstellungsform, welche ich zusätzlich zum Arbeitsblatt führe, habe ich die Hoffnung, schneller, quasi mit einem Blick den kompletten, bisherigen Permanenzverlauf zu erfassen. Ich finde hierbei kann man gut erkennen, in welcher Chance sich relevante Figuren zeigen (zumindest IMs u. Solitäre, indirekt auch Spiegelungen), insbesondere Figurenhäufungen u. deren wiederholtes Vorkommen. Auf meinem Arbeitsblatt in Excel kann ich trotz der Ansicht "Ganzer Bildschirm" u. unterdrückter Darstellung der Zeilen- u. Spaltenköpfe nur 55 Zeilen auf einen Blick sehen. Und was ich festgestellt habe, dass einem (zumindest mir) das visuelle Erfassen der grafischen Figurendarstellung im Querformat leichter fällt, als im Hochformat. Dies könnte aber lediglich ne subjektive Empfindung von mir persönlich sein.
Der Grund für dieses Herumexperimentieren liegt wohl darin, das ich mich mit der Prognose halt immer noch schwer tue u. jede (Schnaps-)Idee ausprobiere - quasi als Hilfsmittel, welches mir diese Arbeit erleichtern könnte, in der Form, dass es Entscheidungskriterien evtl. hervorhebt.
Nachteil dieser Geschichte ist natürlich der zusätzliche Aufwand, welcher auch beim Ausfüllen per Excel-Arbeitsblatt aufhält (es ist auch nur während der Lernphase, wo man genug Zeit zum Überlegen hat, gedacht).
Nach einiges mehr an erspielter Erfahrung denke ich, hat man wohl weniger Stress mit der "richtigen" Auswahl seiner Angriffsziele.
Gruß an alle
Volltreffer
Bearbeitet von Volltreffer, 29 March 2006 - 20:06.
#2452
Geschrieben 29 March 2006 - 22:16
was mich noch interessieren würde, sind die Angriffs-Signale für Intermittenzen.
Klar ist mir, daß ein Signal die 3er-Intermittenz ist. Auch die Staffelung usw. Alles klar.
Nur, welche konkreten Hinweise sagen mir, wann ich noch die Intermittenz angreifen kann?
Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar.
Grüße von
ulmadi
#2453
Geschrieben 29 March 2006 - 22:23
mir sind die Intermittenzen immer noch ein etwas unbeschriebens Blatt.
Es ist mir klar, daß eine 3er - Intermittenz ein Signal für den Angriff darstellt.
Auch die Angriffsmethode und Staffelung, alles klar.
Was mich interessiert, welches sind sonst noch Anzeichen, Merkmale, Signale, die einen Angriff einleiten können.
Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar.
Grüße an Alle
ulmadi
#2454
Geschrieben 29 March 2006 - 22:25
Gruß
ulmadi
#2455
Geschrieben 29 March 2006 - 22:37
Zitat
Der Grund für dieses Herumexperimentieren liegt wohl darin, das ich mich mit der Prognose halt immer noch schwer tue u. jede (Schnaps-)Idee ausprobiere - quasi als Hilfsmittel, welches mir diese Arbeit erleichtern könnte, in der Form, dass es Entscheidungskriterien evtl. hervorhebt.
Beim späteren Lernen wird diese „Sichtweise“ sogar den eigentlichen Fortschritt sehr wahrscheinlich noch erschweren.
Es muss von Anfang an verinnerlicht werden, dass ALLE relevanten ECn-Figurenarten zu beobachten und zu analysieren sind.
Mit der genannten Schreibweise werden die solitären Figuren (optisch) zu sehr überbetont – auf Kosten der Rhythmik der anderen Figuren – und damit hat der Paroli-Spieler eben kein klares Bild von der ges. Spieltischrhythmik.
Diese ist aber für den Erfolg im Spiel entscheidend.
Dennoch kann diese Schreibpraktik für die grobe Erstanalyse mehrerer Spieltische, ohne weiteres nach wie vor benutzt werden.
Gruß
W E N D O R
#2456
Geschrieben 30 March 2006 - 06:12
Wendor sagte am 29 Mar 2006, 23:37:
@Volltreffer, die eigentliche Problematik liegt gerade darin, dass diese Figuren-Kurz-Übersicht nur eine trügerische „Vereinfachung“ darstellt. Das hat @Delgado schon ganz gut erkannt.
Beim späteren Lernen wird diese „Sichtweise“ sogar den eigentlichen Fortschritt sehr wahrscheinlich noch erschweren.
...
Gruß
W E N D O R
Hallo @Wendor,
danke für diesen glasklaren Hinweis.
Gruß
Volltreffer
#2457
Geschrieben 30 March 2006 - 10:45
Wieder neu motiviert habe ich mich erneut durch die Spielsituationen gewälzt und es ist forlgende Unklarheit geblieben (ich weiß das dies ein schwieriges Thema ist, aber ich will es verstehen).
Es betrifft die Kombination von Abbruchspiel und Angriffen auf solitäre Figuren!
Die Grundidee dieser Angriffsvariante ist, dass ich an einer möglichen Bruchstelle, an der ich ja bereits meinen EInsatz +1 Gewinnstück, mindestens aber 1/3 realisiere, trotzdem aber weiter meine solitäre Figur angreife ohne durh die Realisierung den Paroliwert zu mindern (scheiß Satzbau, aber ich hoffe es ist verständlich).
Tja, die Theorie ist soweit klar.
Vielleicht können wir aber zusammen nochmal eine Liste von Angriffsmöglichkeiten erstellen, an denen nicht normal sol. angegriffen wird, sondern unser Spiel mit dem Abbruch Spiel kombiniert wird. Vielleicht mit WENDORS Unterstützung wenn er Zeit und Lust hat.
Das wäre spitze.
Gruß
Tim
#2458
Geschrieben 31 March 2006 - 05:39
Hallo,
es mag an meiner Dummheit liegen aber die immer wieder aufkommenden Fragen zum Vorlauf und zur Erstanalyse der Tische, sind mir unverständlich.
Ich verstehe diese Vorarbeiten als eine Notwendigkeit, um den Rhythmus der Tische zu erfassen, den zur Zeit besten Tisch auszusuchen um dann vorsichtig
ins Spiel zu finden. In Phase 2 wird mit 1, max. 2 Stücken, ohne scharfes Paroli
und maximal bis zum 4 fachen Paroli gespielt. In dieser Phase erreiche ich das für mich Wichtigste, --- ich werde selbst zum Rhythmus des Tisches. Jeder der intensiv
geübt hat, kennt diesen Zustand ( der leider nicht immer aber immer öfter erreicht wird ), man weiß einfach manchmal, dass jetzt die erwartete Zielfigur da ist.
Um in diese Sicherheit zu gelangen ist die Erstanalyse eine Hilfe, für die Erreichung des Zieles ist meines Erachtens, ausschließlich die Einschätzung der augenblicklichen Situation von Bedeutung.
In Phase 3, der spannensten aber auch gefährlichsten Phase, erleide ich, wie bei jeder Spielsystematik, manchmal Rückschläge die mir überhaupt nicht gefallen.
Hier bietet der Spielverlauf die klassischen Höhen und Tiefen. Bisher profitieren wir alle davon, dass die Höhen, die Tiefen mehr als ausgleichen. Das ist systembedingt. ( Danke Wendor )
Ich bin davon überzeugt, dass Wendor für die Tiefen des Spiels noch Antworten parat hat. Neben der "PP" - die als Erkennung der Tiefen dient, müssen Einschränkungen der normalen Satzweise und der Progression vorgenommen werden. Die krasseste Einschränkung ist natürlich die Pause. Oft ist es jedoch so, dass auf einer EC es ganz gut läuft, auf den anderen dagegen weniger gut und die schon gewonnen Stücke zerrinnen. Ich weiß, die einfachste Antwort lautet: " Disziplien" !
Der letzte Absatz ( Ich bin davon überzeugt ...... ) ist selbstverständlich spekulativ!
In Phase 4 , habe ich, sofern überhaupt gespielt, noch niemals eine 6 er Paroli durchgebracht. Hier habe ich wahrscheinlich auch noch nicht alles verstanden.
Aber, wie schon gesagt, es liegt sicher an meiner Dummheit.
Grüße von Apfel
#2459
Geschrieben 31 March 2006 - 10:47
wie ich sehe, die Intermittenzen sind immer noch eine „harte Nuss“ für manche Teilnehmer hier:
Zitat
Eins habe ich immer noch nicht ganz gerafft: wie soll ich diese Intermittenzen eigentlich richtig angreifen? Welche Resonanzen und Angriffssignale sind dabei zu beachten. Ab wann? Wann überhaupt fange ich mit den Angriffen auf Intermittenzen an?
Zitat
mir sind die Intermittenzen immer noch ein etwas unbeschriebens Blatt.
Es ist mir klar, daß eine 3er - Intermittenz ein Signal für den Angriff darstellt.
Auch die Angriffsmethode und Staffelung, alles klar.
Fakt ist, dass diese Figurenart tatsächlich anderen Resonanzgesetzen folgt, als zB. die Solitären Figuren oder Spiegelungen.
Daher ist hier auch eine, hier schon vorgestellte, andere Angriffsmethode notwendig.
Grundsätzlich ist in der Permanenz folgendes zu beachten
(nicht nur für Intermittenzen):
1. die Summe der SERIEN (Solitären Figuren/Spiegelungen) ist in etwa gleich der Summe der INTERMITTENZEN
2. Serienlängen verhalten sich zueinander wie eine abfallende geometrische Reihe und das bedeutet nichts anderes, als: dass auf zwei Intermittenzen eine 2er-Serie(Figur), auf zwei 2er-Serien(Figuren) eine 3er-Serie(Figur), auf zwei 3er-Serien(Figuren) eine 4er-Serie(Figur) - usw. kommt.
3. Dass auch EC-Figuren den selben Gesetzmäßigkeiten unterliegen, wie sie dem Zufall beim Roulette zu eigen sind. Auch sie entwickeln TENDENZ und haben RELATIVEN AUSGLEICH....
4. Dass alle diese Figuren gleich „wahrscheinlich“ sind. Figur mit vier x Schwarz "S-S-S-S" ist gleich wahrscheinlich mit Fig. "S-R-R-R" oder mit Fig. "S-R-S-R". Wird diese Gleichwahrscheinlichkeit bei einer 4er-Figur noch ohne weiteres akzeptiert , so ist man doch versucht , einer z.B. 8-er-Serie auf Schwarz (Solitär) S-S-S-S-S-S-S-S- eine größere Wahrscheinlichkeit einzuräumen, als einer beliebig anderen 8-er-Figur - wie zum Beispiel der Figur mit "S-S-R-R-R-S-S-S". Dies trifft jedoch nicht zu und es gilt :
GLEICH GROßE FIGUREN sind GLEICH WAHRSCHEINLICH !
Und warum schreibe ich das jetzt alles???
Nun, es geht mir darum, dass ihr erkennt, dass diese, obige „Rouletteweisheiten/Grundsätze“ - zwar alle richtig sind – für das praktische Roulette-Spiel aber nur sehr bedingt so verwendet werden können.
(Nur damit ausgerüstet, wird der Spieler tatsächlich (bestenfalls) auch nur bei den obligatorischen
ca. – 1.35/2.7 % landen.)
Erst wenn die Komponente „Figuren-Rhythmik“ hinzugefügt wird, bekommen diese unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten des Roulette-Spiels, wie Figuren-Ausgleich und deren Wahrscheinlichkeitsverteilung, einen realistischen Arbeits-und Angriffspunkt.
Und genau darum geht es u.a. auch bei den INTERMITTENZEN.
Versucht zunächst in verschiedenen, authentischen Permanenzen, etwas mehr über das Resonanzverhalten dieser Figuren-Art herauszufinden und beschreibt hier Euere Erkenntnisse darüber.
Wie verhalten sich diese EC-Figuren, gegenüber den Solitären und
Spiegelungen-Figuren?
Wird mit Intermittenzen tatsächlich auch eine sog. „Spannung“ in der Permanenz aufgebaut, die sich später in Form von „“Block-Figuren“ (Favoriten) wieder eventuell ausgleicht... ??
Versucht dabei die Permanenz als Ganzes zu sehen – und so langsam, beginnt ihr damit auch das Wesentliche zu sehen - um was es eigentlich geht – nämlich die Figuren-Rhythmik!
Aus dieser Perspektive gesehen, wird auch deutlich, warum alles „STARRE“ beim Roulette versagt, ja versagen muss.
Unendlich viele “Roulette-Systeme“ sind einfach nur auf „Ausbleiben einer Chance“ (Chancen-Ausgleich) und/oder deren „einfache statistische Verteilung“ (Stochastik" – die bedingte Wahrscheinlichkeit) aufgebaut.
Mathematisch zwar gut fundiert und solide begründet – mit der letztendlichen, zwangsläufigen Schlussfolgerung –
SO GEHT DAS NICHT!
Erst mit der Zusatzvariable: „Rhythmisches Verhalten des Zufalls“, wird die Sache für den Roulette-Spieler interessant.
Und darüber schreibe ich hier.
Gruß
W E N D O R
Bearbeitet von Wendor, 31 March 2006 - 14:27.
#2460
Geschrieben 31 March 2006 - 16:35
Hallo,
sehr häufig kündigt sich eine Intermittez, aber auch eine Blockbildung.
langsam und zaghaft an. Beispiel:
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Achtung wird kürzer
x
x
x
x
x Intermittenz in Aussicht
x
x
x
x
x
x
x da ist sie
x
x
x vorbei ?
x
x
x
x
x war nur ne Täuschung
x
x
x
x
x
x vorbei, und jetzt ?
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
da entwickeln sich Blöcke !!! Aufpassen !!
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x
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x
x
x
x
x
x
x
x
x Ist das gemeint Wendor ?
Das ist nicht so schwer, natürlich kommen die verschiedenen Rhythmen in Schüben. Aber was ist mit meiner Frage nach Verlustvermeidung, wenn es nicht so übersichtlich ist wie oben? Ist die Antwort darauf wirklich nur Disziplin? Gibt es keine eindeutigeren Parameter?
Grüße von Apfel, der mit 1:5 ( z.Zt. ) überhaupt nicht glücklich ist, weil Phase 4 nicht klappt, um den einen Verlusttag schnell wieder auszugleichen.
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