Hallo @lui,
schön, dass wir durch Deinen Beitrag wieder zurück zum eigentlichen Thema
kommen!
Die hohe Stückzahl, die Dir ins Auge sticht, kam in dem umstrittenen Test
genau einmal vor. Deshalb habe ich auch genau diesen Tag gewählt, um
hier von Euch Vorschläge zu erhalten.
Beim Test habe ich gemerkt, dass es ziemlich unsinnig ist, bei Stückgrösse
50 nach einem Gewinn noch 1 St. draufzupacken, was aber in den kleinen
Stufen sehr wohl sinnvoll ist.
Ebenso ist es nicht sinnvoll, bei z.B. Minus 15 nun 73 Stücke setzen zu
müssen, weil die Progression das grad ergibt.
Ich habe das auch nur durchgezogen, um für jeden Tag gleiche Bedingungen
zu haben.
Wichtig war nur, dass man jeden Minussaldo mit 3 Treffern auf Null bringt.
Die Wechselpermanenzen entstehen erst durch den Marsch, der auf Dauer
auch nichts bringt (aber letztendlich ist JEDER Angriff, nach welcher Methode
auch immer, entweder ein Spiel mit oder gegen die Bank).
Die Idee war, nicht in eine lange Intermittenzphase zu geraten, was beim
Spiel mit der Bank oft tödlich endet. Darum nach 3 Verlusten gegen die
Bank spielen. Das wiederum führt dazu, dass, wenn nach 3 Intermittenz -
coups eine Serie folgt, man schon wieder verliert (weil man jetzt ja gegen
die Bank spielt).
Dennoch ist die Progression damit fertig geworden.
Lassen wir den Marsch mal beiseite.
Eine Möglichkeit wäre, nach 3 Verlusten (-2,-2,-2) nicht zu erhöhen und die
aktuelle Stufe bis zu einem Gewinn weiterspielen. Wird nach dem Gewinn
erhöht, was ja Sinn dieser Progression sein soll, und danach tritt sofort
wieder ein Verlust auf, dann diese neue Stufe bis zum nächsten Gewinn
halten, also so: -2,-2,-2,+2,-3,-3,-3,-3,+3,+4,+5,-5,-5,-5 usw.
Die Regel allerdings, dass die Sätze an den Minssaldo anzupassen sind,
würde ich beibehalten. Im obigen Beispiel wäre jetzt die neue Stückgrösse
7 (minus 19/3 aufgerundet). Geht der Satz mit 7 verloren, wird mit Grösse
9 gespielt. Das ist zwar eine Progression im Verlust, aber wir laufen nicht
in Gefahr, einem hohen Minussaldo nicht mehr abarbeiten zu können, was
ja das eigentliche Manko von Verlust-Progressionen ist.
Bei einem Pluslauf hingegen können wir gleichzeitig durch eine Erhöhung
im Gewinn viele Stücke erwirtschaften. Immerhin war das in 27 von 30
Tagen der Fall.
Was Deine Frage nach meinem Kapital angeht : ich habe vor 3 Jahren
im CC mit 5000.-€ Einzahlung begonnen, habe nur 1€-Sätze gespielt und
nach 2 Stunden 10€ gewonnen. Da war ich schon mächtig stolz..
Inzwischen spiele ich nur noch tendenziell auf alle Chancen, EC nur noch
bei "klaren Satzsignalen" Masse Egale mit 50€- Grösse, Plein mit 10€.
Alles am privaten Tisch. Kapital immer noch wie gehabt. An den öffentlichen
Tischen spiele ich meist gegen die Pflasterer, was oft gute Kohle bringt.
Ich bin nicht der Zocker und "arbeite" mehr Roulette.
Ein einziges Mal habe ich "vor Wut" über meine Dämlichkeit 1000€ auf Rot
gesetzt (als Strafe) - und gewonnen!
Da war Marc West so perplex, da muss seine Software versagt haben.
Das mache ich allerdings nicht wieder..
Viele Grüsse: Stranger