in einigen Beiträgen hier im Forum war vom "Budapester System" (das auch
noch andere Namen hat), die Rede.
Es geht dabei um die nicht neue Idee, im Kasino einen Looser auszumachen,
um dann gegen ihn zu spielen.
Ich kann mir vorstellen, vom Zeitaufwand mal abgesehen, dass es da in der
Praxis einige Schwierigkeiten gibt.
Deshalb habe ich das Verfahren perfektioniert und in "Ocean tue" umgetauft.
Der wichtigste Unterschied zur klassischen Methode ist folgender :
MAN BRINGT DEN LOOSER EINFACH MIT INS KASINO !
Ein Team von 2 Spielern, von denen nur der eine über Intelligenz verfügen
muss, bespielen beide mit der kleinsten Stückgrösse einen "Vorlauf" auf EC,
in dem die Glücksphase des einen oder anderen ermittelt wird.
Nun könnte der eine Spieler, nennen wir ihn mal Brad, stur auf ROT setzen,
und der andere Spieler, nennen wir ihn mal George, stur auf SCHWARZ, das
würde aber nicht zur gewünschten Erkenntnis führen.
Besser wäre es, Brad würde "aus dem Bauch heraus" auf beliebige EC´s
setzen. George setzt dagegen.
Es wird nicht lange dauern, dann wird sich eine Looser/Gewinner-Tendenz
ergeben.
Der Looser (nicht unbedingt Brad!) setzt dann mit den kleinen Stücken das
"intuitive" Spiel fort, der Gewinner setzt dagegen aber mit grossen
Stücken!
Einer der beiden Spieler muss eine Plus/Minus-Statistik führen können.
Nehmen wir an, seit Spielbeginn sind 9 Coups verstrichen. Beide spielen
natürlich im Gleichsatz.
Nehmen wir weiter an, dass auch der ermittelte Looser Stücke gewinnen
wird.
Nach 9 Coups hat der Looser z.B. folgenden Saldo :
4 Spiele gewonnen, 5 Spiele verloren. Saldo Minus 1 kleines Stück.
Der Gewinner hat folglich 4 Spiele verloren, 5 Spiele gewonnen, Saldo +1
grosses Stück.
Nun wird Zero beide Spieler treffen. Daher ist es von Nutzen, das ein Minus
durch Zero mit einer 0 notiert wird, da dieses Minus nicht durch ein Plus
des anderen Spielers erzielt wurde.
Einer der beiden Spieler muss also zwangsläufig mindestens 1 Stück Minus
aufweisen (ohne Zero), wo hingegen der andere Spieler genauso zwangs -
läufig ein Stück Plus erzielen wird.
Man muss nur darauf achten, dass der Plusspieler der mit den grossen
Stücken ist.
1 grosses Stück minus 1 kleines Stück ergibt immer noch ein grosses
Stück, das sich Brad und George teilen und dann durch den Sonnenaufgang
zurück ins Heim gehen.
Ein idealer Partner für so ein Spiel wäre ein Mensch, der Roulette nicht von
Mau-Mau unterscheiden kann. Man muss ihm nur die Felder zeigen, die er
belegen darf.
Vermutlich wird diese Pfeife der Brüller des Abends und gewinnt Spiel für
Spiel. In diesem Fall überlässt man ihm die grossen Stücke und übt sich
selbst in fröhlicher Verzweiflung.
Anderenfalls setzt man die grossen Stücke gegen ihn und hört bei Plus auf.
Nun muss man nur noch seinen Partner liebevoll über die Pudelmütze
streicheln und fair 60:40 teilen.
Zu einem guten Plan gehört auch ein Plan B.
Man muss Eventualitäten, die auftreten können, vorher absprechen.
Es wäre z.B. möglich, dass der Looser plötzlich in eine Glückssträhne gerät.
In diesem Fall tauscht man einfach die kleinen gegen die grossen Stücke aus.
Das war´s auch schon. Nu mal los!
Nichts zu danken.
Fröhlich vorweg : Stranger













