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Markow-Ketten


172 Antworten in diesem Thema

#166 ettmo

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Geschrieben 02 February 2011 - 18:30

Beitrag anzeigendikn sagte am 02 February 2011 - 15:19:

@ettmo

Stehlen bezeichnen Sie somit tatsächlich als eine "Gute Idee"? Sie mögen es also zu stehlen...? :warn:

Klaro.
Du bist doch hoffentlich nicht so naiv und verwechselst www <> :confused: .
Oder doch? :bx3:

Ansonsten bleibe ich meist - ! USERspezifisch ! - bei ! LLL !


:werweiss: lichst,



ettmo

#167 ettmo

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Geschrieben 02 February 2011 - 18:31

Beitrag anzeigentikki sagte am 02 February 2011 - 16:17:

Zurück zu dem vorher erwähnten Beispiel mit dem radioaktiven Zerfall (Zufall) und der trotzdem möglichen Berechnung der Halbwertzeit.

Dies führt uns zu der Frage beim Roulette, wie der Teil ( die einzelne Zahl) zum Ganzen (ich nenn es mal eine unendliche Kette) zusammenhängt, oder anders: wie die Funktion des Systems Roulette - bestehend aus der Funktion seiner Elemente und aus der Struktur des Systems - zusammenhängt. Folgt man dem Systembegriff ( von S.C.KLEENE entwickelt), dann versteht man unter einem System von Objekten eine nichtleere Menge, eine Klasse oder ein Bereich (oder auch mehrere solcher Mengen) von Objekten, zwischen denen gewisse Relationen bestehen.

Markow versucht solche Relationen herzustellen. Er "zerlegt " dazu das System in jeweils "Teilzustände", bis diese das Ziel bzw. einen stabilen Zustand erreicht haben. Die Folge dieser Teil - Zustände hat dabei den Charakter einer Markow - Kette. Wesentliches Kennzeichen Markowschen Verhalten eines Systems ist es, daß der schließlich erreichte Systemzustand nicht von der Ausgangssituation abhängt. D.h. ein System kann seine Stabilität bzw. sein Ziel auch dann erreichen, wenn keine Algorithmen im klassischen Sinn die Teil - Zustände festlegen. Man erkennt bei diesen Teil -Zuständen, wenn genügend Zeit vergangen ist, spezifische Rückkopplungsmechanismen, die mit internen Modellen der Umwelt in Verbindung stehen (Z.B. die "Roulette - Gesetze"). Die Mechanismen, wie die daraus gewonnenen Informationen für künftiges Verhalten ausgenutzt werden können sind vielfältig und bei verschiedenen Systemtypen von unterschiedlichem Charakter.
Für das Roulettespiel bedeutet das in erster Linie noch das Durchprobieren aller möglichen Lösungsvarianten (mit Hilfe u.a. von "Systemen").

Derzeit befinden wir uns aber immer noch im Stadium der "Versuch - und - Irrtum - Methode". Vielleicht gelingt es aber eines Tages auf dem Hintergrund bereits bewährter Verhaltensweisen und erprobter Algorithmen der Informationsverarbeitung eine "höhere Ebene" zu erreichen die uns der Lösung des Rouletteproblems einen Schritt näher bringt.

tikki
Bei dir, tikki, klau ich Gedanken und Ideen besonders gerne. :werweiss:

Kleine Anmerkung bzw. Ergänzung hierzu:

DIe Zukunft modellieren heißt für mich Markov antizipieren.

Wie?

Markov-Mathe ist über 100 Jahre alt. Es ist in dieser Zeit nicht gelungen, Roulette zu meistern.

Mit den bisherigen Hilfsmitteln.

Rechenkapazität, da gibts noch Möglichkeiten. Zumindest, die KO-Permanenz möglichst weit in die Zukunft zu verbannen.

Durchprobieren aller möglichen Lösungsvarianten...

Aller, extrem rechenintensiv, aber möglich.

... erprobter Algorithmen der Informationsverarbeitung ... und unerprobte. Und deren Kombination.



ettmo

#168 lilou

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Geschrieben 02 February 2011 - 19:55

Beitrag anzeigenettmo sagte am 02 February 2011 - 18:31:

Bei dir, tikki, klau ich Gedanken und Ideen besonders gerne. :werweiss:

Kleine Anmerkung bzw. Ergänzung hierzu:

DIe Zukunft modellieren heißt für mich Markov antizipieren.

Wie?

Markov-Mathe ist über 100 Jahre alt. Es ist in dieser Zeit nicht gelungen, Roulette zu meistern.

Mit den bisherigen Hilfsmitteln.

Rechenkapazität, da gibts noch Möglichkeiten. Zumindest, die KO-Permanenz möglichst weit in die Zukunft zu verbannen.

Durchprobieren aller möglichen Lösungsvarianten...

Aller, extrem rechenintensiv, aber möglich.

... erprobter Algorithmen der Informationsverarbeitung ... und unerprobte. Und deren Kombination.



ettmo

Ich denke auch das der Schlüssel für ein Dauergewinnsystem die Progression sein wird. Es seidenn man kann ganz genau in die Zukunft Blicken.
Das wäre aber mal ne Nummer zu Hoch^^

#169 tikki

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Geschrieben 03 February 2011 - 18:13

@an die Markow - Interessierten:

Hier was, um das Thema zu vertiefen:

Eberhard Lehmann: "Fallstudien mit dem Computer; Markow-Ketten und weitere Beispiele aus der linearen Algebra und Wahrscheinlichkeitsrechnung", B. G. Teubner, Stuttgart 1986

Viel Vergnügen beim Lesen

tikki

#170 tikki

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Geschrieben 03 February 2011 - 18:19

Beitrag anzeigenettmo sagte am 02 February 2011 - 18:31:

Bei dir, tikki, klau ich Gedanken und Ideen besonders gerne. :hammer:


ettmo

Ich fühl mich nicht beklaut, im Gegenteil, es freut mich wenn Du in meinem Beitrag einen Gedankenanstoß findest.

Gruß
tikki

#171 kein_spieler

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Geschrieben 03 February 2011 - 18:47

Beitrag anzeigentikki sagte am 03 February 2011 - 18:19:

Ich fühl mich nicht beklaut, im Gegenteil, es freut mich wenn Du in meinem Beitrag einen Gedankenanstoß findest.

Sowas kann man nicht besser schreiben/meinen :hammer:

Bearbeitet von kein_spieler, 03 February 2011 - 18:48.


#172 ettmo

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Geschrieben 04 February 2011 - 13:10

Beitrag anzeigentikki sagte am 03 February 2011 - 18:19:

Ich fühl mich nicht beklaut, im Gegenteil, es freut mich wenn Du in meinem Beitrag einen Gedankenanstoß findest.

Gruß
tikki
So hab ich mir das speziell bei dir, tikki, auch gedacht. :hammer:

In Glücksspiel-Boards gibts nicht viel zu holen :pope:, um es etwas anders zu formulieren.

Markow-Ketten (MK) in Roulette-Foren werden meist entsprechend Kessel-Verteilung betrachtet.
Man assoziiert damit eine "räumliche Nähe", MK haben damit nichts zu tun.
Hier gings eingangs mit der natürlichen Zahlenfolge los, dann kam sofort der Hinweis Zahlen entsprechend Kessel.

Auf die Idee, beliebige Verteilungen zu eruieren, ist man nicht gekommen.

Interessant ist eine Nummerierung entsprechend Positions-Intervall-Ranking.
Intervall = Abstände zwischen Zahlen-Wiederholer. z.B. letztes Intervall wird bekanntlich als Restant bezeichnet.

X = nicht gefallen, O = gefallen.

01. 13 O
02. 22 XO
03. 23 XXO
04. 19 XXXXO
05. 11 XXXXXO
06. 34 XXXXXXXO
...
...
...
37. 17 XXXXXXXXX..........O

Wenn der längste/älteste Restant fällt, werden ALLE Zahlen 01. - 36. um eine Position verschoben.

Auch hier treten - logisch - MK entsprechend der zugehörigen Positions-Nummerierung auf, auch wenn die Kessel-Zahlen häufig ihre jeweilige Nummer ändern.
Wenn im langen Bereich die Intervall-Längen kürzer sind als Theorie (z.B. letzter Restant = 132 im Mittel), dann fallen etwas häufiger Zahlen aus dem kürzeren Bereich.

Und MK treten häufiger auf.

Man kann eine Art "Atmen" dieser Intervalle über längere Coups-Strecken beobachten.

usw. :smile:



ettmo

#173 Sibi

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Geschrieben 11 February 2012 - 15:39

Hallo zusammen,

das Thema ist zwar schon sehr alt, aber dennoch möchste ich hier nochmal was loswerden^^

Ab wann sollte man eigentlich am besten anfangen zu setzen. Ich meine, die Zahlen der Markov-Ketten kommen ja nicht sofort, sondern meißtens erst beim 3. oder 4. Coup. Und was mache ich, wenn während meiner Markov-Kette, eine neue Kette anfängt. Die alte Kette etwa ignorieren?

Bin gespannt auf eure Antworten (;

Mfg, Sibi





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