Mike32 sagte am 12 Jan 2005, 15:54:
Da sich die Aussage von Delta nicht mit meinem Spielansatz deckt, er also doch ein anderes (ev. aber artverwandtes) System spielt, kann ich ja loslegen. Ich werde so gut es geht die oft komplizierten Sachverhalte so einfach wie möglich darstellen, es liest sich dann einfach leichter.
So, es könnte lang werden, bitte anschnallen und Rauchwaren bereit legen:
Jahrelang habe ich Permanenzen studiert und bin - mehr oder weniger unbewußt - immer wieder auf merkwürdige Konstellationen gestoßen, die - egal ob OC oder Realcasino- immer wieder auftauchten.
Beispiel 1:
36
4
12
28
11
13
24
12
36
11
19
19
13
Beispiel 2:
14
25
30
1
30
30
15
1
1
33
Beispiel 3:
25
17
17
4
0
8
36
26
19
2
9
Wie an den Beispielen zu sehen, liegen die fett dargestellten Zahlen vom ihrem Zahlenwert her eng nebeneinander (also nicht im Kessel, sondern im Sinne der mathem. natürlichen Zahlen), teilweise sind sie sogar identisch. (Bsp. 2, Zahl "30") und - WICHTIG - jeweils durch EINE beliebig andere Zahl voneinander getrennt. Direkt aufeinander folgende Zahlen (z.B 3 - 6- 17 - 21 - 21 - 3) sind in meinem System kein Indikator.
Beispiel 3 ist ein Sonderfall, nach 36 wird auf 0 übergegangen, somit liegen "36" und "Zero" zahlenmäßig nur eins auseinander. (Zählfolge also: ..., 33,34,35,36,0,1,2,3,...).
Auffallend häufig (allerdings nicht immer) folgt dann im nächsten Coup - maximal nach 5 Coups - wieder eine Zahl, die in umittelbarer Nähe des gefundenen Zahlenpaares (ab sofort "Schlüsselzahlen" genannt) liegt. Um genau zu sein liegen die Differenzen dieser gefallenen Zahl 0, +-1 oder +-2 verteilt um die Schlüsselzahlen. Auf alle weiter entfernten Zahlen wird nicht gesetzt.,
Was gilt als Schlüsselzahlen (SZ):
SZ sind jeweils 2 Zahlen, die +-2, +-1 oder +-0 voneinander entfernt sein dürfen, UND (!) durch eine beliebige andere Zahl, die keinesfalls eine Schlüsselzahl sein darf, getrennt wird. (also eine Zahl, deren Differenz zu den gefundenen Schlüsselzahlen NICHT +-2, +-1, +-0, sprich größer ist).
Beispiele für SZ:
15-6-17
OK. (15 und 17 haben eine Differenz von 2, zudem sind sie durch EINE (!) beliebige andere Zahl getrennt, welche NICHT +-2, +-1 und +-0 Differenz zu den beiden Zahlen 15 und 17 aufweist.
21-22-19
NICHT OK. (21 und 19 sind zwar durch eine andere Zahl voneinander getrennt, die treffenende Zahl (22) ist aber selbst eine Schlüsselzahl, weil sie im Differenzbereich +-2, +-1 oder +-0 zu einer der beiden gefundenen äußeren Zahlen liegt).
36-14-1
OK. (36 und 1 sind durch eine andere Zahl voneinander getrennt (nämlich die Null!), und sie liegen im Differenz-Gültigkeitsbereich, in diesem Falle 1. Die trennende Zahl 14 liegt außerhalb des Bereiches +-2, +-1 oder +-0, bezogen auf die beiden äußeren (wichtigen) Zahlen.
14-5-29-12
NICHT OK. 14 und 12 liegen zwar im Differenz-Gültigkeitsbereich, aber leider werden sie von zwei Zahlen getrennt. Voraussetzung ist, daß EINE Zahl die beiden außeren trennt.
8-4-8
OK. 8 und 8 haben den Unterschied 0, welcher im Differenz-Gültigkeitsbereich von +-2, +-1 und +-0 enthalten ist. Zudem ist die trennende Zahl (4) nicht im Schlüsselzahlenbereich (liegt also außerhalb von +-2, +-1 und +-0 beider Schlüsselzahlen).
Hoffe, das Thema Schlüsselzahlen ist jetzt halbwegs klar.
Exkurs:
Markow hat entdeckt, daß sich beliebige Zahlen einer Zufallsreihe "gerne" oft hintereinander zeigen. Und zwar so "gerne", daß es mit bisherigen wahrscheinlichkeitstheoretischen Methoden bislang nicht erklärt werden konnte (lt. Studienunterlagen der TU München).
Bildlich kann man sich das so vorstellen:
Man fädelt auf eine Schnur 37 Perlen auf und beschriftet jede Perle mit 0 bis 36. Dann stecken wir unsere Kette in eine Kiste und "kneten" die Kette mit der Hand durch. Wenn wir die Kette wieder herausziehen, werden wir feststellen, daß viele Perlen sich kreuz oder quer verwoben haben, einige aber teilweise - oder sogar ganz - in ihrer Ursprünglichen Reihenfolge wieder auftauchen, also beinahe oder exakt in ihrer ursprünglichen Anordnung. Und besonders häufig kommt vor, daß eine fremde Perle zwischen zwei eng benachbarten Perlen (+-2, +-1) sich "eingeschmuggelt" hat. Genau so, wie das in meinen Beispielen 1-3 zu erkennen ist. Der Fall +-0 ist in hier nicht gegeben, da nur 37 einmalig von 0-36 beschriftete Perlen aufgefädelt wurden.
Ich habe das jetzt bewußt unwissenschaftlich ausgedrückt, bitte um Entschuldigung dafür.
Mein Gedanke ist nun, diese Markow-Ketten für das praktische Roulette-Spiel auszunutzen. Nochmal: es handelt sich nicht um Folgen/Häufungen in der Art, wie man das aus der klassischen Stochastik her kennt, es ist etwas "ganz eigenes", selbst heute nur teilweise Erforschtes.
Ansatz für das praktsiche Spiel: (Ansatz, nicht System!)
Wenn die Markow'sche Theorie tatsächlich stimmt, müßte das bedeuten, daß unmittelbar oder kurz nach Erscheinen der beiden Schlüsselzahlen (getrennt durch eine Zahl, siehe oben) wiederum Zahlen erscheinen, die jenen der Schüsselzahlen sehr ähnlich sind.
Nochmal Beispiel 1 von oben:
36
4
12
28
11
13
24
12
36
11
19
19
13
Die Reihe 12-28-11 hat als gültige Schlüsselzahlen (gemäß oben besprochenen Regeln) 12 und 11. Die zu setzenden Zahlen liegen im Bereich +-2, riskante Spieler setzen +-1 in Differenz zu den beiden Schlüsselzahlen.
Wir setzen:
9, 10, 11, 12, 13, 14
(11 und 12 sind die SZ, +-2 jeweils von den beiden Schlüsselzahlen gerechnet ergibt 9, 10 bezogen auf Schlüsselzahl 11 und 13,14 bezogen auf SZ 12, PLUS die Schlüsselzahlen selbst, die werden prinzipiell immer mitgesetzt.)
Der Anfangssatz ist so breit wie möglich zu setzen, minimal aber ab Dutzend aufwärts Richtung Plein. (keine EC).
Da die Fortsetzung der Markow-Kette zwar häufig, aber nicht immer unmittelbar sofort im nächsten Coup fällt, sondern maximal im fünften Coup erst fallen kann, ist im Prinzip eine Progression notwendig.
Wir progressieren aber nicht mit Stückgrößen, sondern lassen die Auszahlungsquoten, die uns das Roulette bietet, "für uns" progressieren Also, im Verlustfall von Dutzend, die zu setzenen Zahlen mit Carrés abdecken, danach mit Chevals, dann mit Pleins. Riskante Spieler beginnen gleich mit Chevals, können bei 6 gesetzten Zahlen 2 mal einen Cheval-Satz riskieren, um wieder auf Saldo 0 zu kommen, gehen dann auf die Pleinsätze über.
Was machen wir im folgenden Fall?
3 - 15 - 36 - 12 - 1 -
Hier liegen 36 und 1 zwei Zahlen auseinander. Gleiches Verfahren wie oben.
Jeweils von beiden SZ ausgehend +-2 plus die Schlüsselzahlen selbst, aber jetzt auch PLUS die zwischen den SZ liegende gedachte Zahl (also die 0, NICHT die real dazwischenliegende Zahl (12) sind zu setzten:
Satz: 34- 35- 36- 0 - 1- 2 - 3
Wegen der Null ist eine reine Dutzendspielweise nicht möglich, also wird so gesetzt, daß so wenige Stück wie möglich benötigt werden, z.B. 1 Stück 3. DZ., 1 Stück Carré 0-1-2-3
Progressiert werden kann hier wieder nach eigenem Geschmack. Bei Satzverlust würden sich hier die TVP 34-36 sowie erneut das Carré 0-1-2-3 empfehlen.
Nach maximal 5 x nicht Treffen ist Schluss. Natürlich kann genau dann die gewünschte Zahl kommen, dann haben wir es aber nicht mehr mit Markow-Ketten zu tun, sondern mit Zufall, Stochastik oder wie immer man es nennen will.
Nach einem Treffer ist häufig innerhalb der nächsten 5 Coups eine erneute Erscheinung der präferierten Zahlen zu sehen (exakt so wie auch im Perlenketten-Modell).
Beispiel:
14-18-33-17-1-2-8-15-19-19
Bei obiger Permanenz sind Glücksgefühle garantiert. 18 und 17 stellen die korrekten SZ dar, die 1, 2 und 8 darauf verlieren wir (wir spielen aber 5 Versuche), dann kommen 15,19,19, was uns massiv gewinn bringt, weil wir bereits in der dritten Chancen-Progressions-Stufe waren. Nach einem Gewinn würde ich nicht auf die unterste Prog.-Stufe (z.B. Dutzend oder Carre) gehen, sondern einen Mittelweg suchen.
All das Beschriebene hier funktioniiert in meinem Falle am besten mit einer PP, ist aber wie immer Geschmackssache. PP hat grundsätzlich rein gar nichts mit Markow zu tun.
Mein Spielansatz ist schön kombinierbar mit anderen Systemen, da es seine Zeit dauert, bis die korrekten Schlüsselzahlen kommen. In der "Zwischenzeit" läßt sich auf die gefallenen Zahlen, die wir nicht brauchen können, jedes andere System "aufsetzen".
Ein kurzer Auszug noch einer Original-Permanenz, Spielbank HH, Tisch1,
von gestern 11.01., beginnend ab den ersten erschienenen SZ, die Zahlen davor sind hier nicht von Bedeutung (also Wartezeit bzw. wie oben beschrieben Gelegenheit einer System-Überlagerung):
In BLAU die Schlüsselzahlen, in ROT die Gewinncoups.
Die Satzweise ist flexibel, ich empfehle eine passive Progression, in dem ich die Chancen für mich progressieren lassen (D -> TVS -> carre -> TVP -> Ch -> Plein)
26
26
9 'erste Schlüsselzahl
28
8 'zweite SZ. Satz auf 6,7,8,9,10,11
9 'Treffer
9 'Treffer
35
19
23
8 'Treffer
;;Das war natürlich sicher ein Glücksfall. Oft gibt es diese Erscheinungen leider nicht. Das weitersetzen auf die gewählten Zahlen sollte doch im Éinklang mit dem aktuellen Saldenstand geschehen. (ich persönl. riskiere noch drei weitere Coups nach einem Gewinn, dann STOP.
... (es kamen etwas länger keine SZ mehr)
9 'erste SZ
26
8 'zweite SZ, Satz auf 6,7,8,9,10,11
31
18
12
6 'Treffer
25
35
3
... (dann kamen etwas länger keine SZ mehr)
31 'erste SZ
23
32 'zweite SZ, Satz auf 29,30,31,32,33,34
16
25
6
32 'Treffer
33 'Treffer
27
13
15
... (warten...)
8 'Erste SZ
35
7 'Zweite SZ, Satz auf 5,6,7,8,9,10
32
17
29
30
4 'fünf mal verloren. STOP.
8 'Schade, ein Coup zu spät.
33
... (warten auf Godot, ääh SZ natürlich...)
29 'erste SZ
10
31 'zweite SZ, Satz auf 27.28,29,30,31,32,33
17
31 'Treffer
35
8
1
Weitere Detailfragen bitte direkt von Euch, dann kann ich ganz gezielt darauf antworten.
servus,
Pianomann.
Bearbeitet von Pianomann, 14 January 2005 - 12:14.













