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Systemidee


20 Antworten in diesem Thema

#16 pukpuk

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Geschrieben 05 January 2005 - 16:53

@webpirat
Immer mit den beiden nachbarn zu setzen habe ich mir auch schon überlegt. Händisch habe ich den Versuch bisher gelassen, da es ohne Excel-Programm ziemlich blöde Arbeit ist und in der Praxis hätte das zu schnell meinen Etat gesprengt.

@all
Falls hier ein Excel-Meister mitliest, wäre ich sehr an einem Programm interessiert um das mal zu testen bzw. zu optimieren.

#17 T0M

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Geschrieben 05 January 2005 - 22:54

Hallo!
Ich bin VÖLLIG neu hier und entschuldige mich daher schon mal vorab für alle Verstöße gegen die Etiquette, ich bin kein großer Newsgroup-Guru, aber dieses Forum gefällt mir und deswegen möchte ich auch was sagen.

Aber bevor ich zu der Systemidee Stellung nehme, hätte ich noch eine Frage bzw. Bitte:
ich suche DRINGEND das Buch "DIE GEWINNSICHERE ROULETTESTRATEGIE" (Autoren leider unbekannt), es geht darin um die Anwendung der Charttechik aus der Börsenwelt auf die Roulette.
Wenn jemand weiß, wo ich dieses Buch herbekommen kann, möge er mir bitte E-MAILEN unter: thomas.teuber@chello.at
ebay wäre eine gute Idee, wenn ich dort nicht gerade eine Auktion für dieses Buch verloren hätte (ein zweites Exemplar habe ich nirgends gefunden!).

Aber nun zu der Systemidee:
ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Roulettesystemen und versuche auch, sie anhand von vielen Permanenzen (hauptsächlich von online-Casinos) in Excel zu testen.
Das wird in Deinem Fall dar nicht nötig sein, da schon Deine händischen Tests ergeben haben:
" Ich hätte aber auch üble Ausrutscher dabei gehabt. "
Also ich persönlich lege JEDES System SOFORT ad acta, wenn ich auch nur im Ansatz das Bedürfnis verspüre, diesen Satz hinschreiben zu wollen/müssen!
Also nicht böse sein, aber: ich fürchte, die Idee ist es nicht wert, weiter verfolgt zu werden!?

Aber um nicht ganz so negativ zu schließen, hier noch eine andere kleine Anregung die in eine ähnliche Richtung geht:
beim testen von Permanenzen ist mir aufgefallen, daß das statistisch häufigste Ereignis jenes ist, daß nach Auftreten einer Chance (einfache Chancen, Dutzende und Kolonnen) diese Chance gleich noch einmal kommt!
also: wenn eine Zahl aus dem ersten Dutzend gefallen ist, kommt es (im Durchschnitt) statistisch häufiger vor, daß im nächsten Coup WIEDER eine Zahl aus dem ersten Dutzend kommt als daß eine Zahl aus einem der beiden anderen Dutzende kommt!
Ich habe dazu auch schon eine Excel-Tabelle gebastelt in die man Permanenzen einfügen kann und dieses Phänomen überprüfen kann.
Natürlich trifft das NICHT IMMER zu, es gibt Ausnahmen, und man muß die Tendenz des Tisches berücksichtigen. Aber meistens funktionierts.
Und um alle die Fälle auch in den Griff zu bekommen, wo's gerade NICHT funktioniert, untersuche ich in meiner Tabelle auch gleich andere Phänomene mit, sodaß ich sagen kann, ob es bei dem laufenden Spiel gerade besser ist:
a) die zuletzt getroffene Chance immer gleich nachzusetzen oder
b) immer die am längsten ausgebliebene Chance zu setzen oder c)
c) zuletzt gekommene Chance setzen aber pausieren, bis sie wechselt oder
d) wie c) und/oder kein Gewinn erzielt wurde oder
e) auf die BEIDEN zuletzt gekommenen Chancen zu setzen oder
f) wie e) aber mit pausieren nach Wechsel.

Diese Tabelle ist recht praktisch, besonders für das Spiel in online-Casinos, weil man sie nebenher laufenlassen kann und jeweils bloß die zuletzt gefallene Zahl eintragen muß. Den Rest erledigt Excel dynamisch.

So,
jetzt habe ich Euch lange genug genervt,
villeicht kann mir jemand mit dem Buch weiterhelfen, aber BITTE:
wenn ja, schickt mir lieber ein mail, weil ich nicht dauernd in diesem Forum herumstöbern kann/will!
:wink4:
Hier noch mal meine E-mail Adresse:
thomas.teuber@chello.at

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße,
Thomas

#18 pukpuk

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Geschrieben 06 January 2005 - 08:52

T0M sagte am 5 Jan 2005, 23:54:

...
Das wird in Deinem Fall dar nicht nötig sein, da schon Deine händischen Tests ergeben haben:
" Ich hätte aber auch üble Ausrutscher dabei gehabt. "
Also ich persönlich lege JEDES System SOFORT ad acta, wenn ich auch nur im Ansatz das Bedürfnis verspüre, diesen Satz hinschreiben zu wollen/müssen!
Also nicht böse sein, aber: ich fürchte, die Idee ist es nicht wert, weiter verfolgt zu werden!?

Also böse bin ich sicher nicht :wink4:
Aber da ich ja meine "Sperre" so gesetzt habe, daß ich weit bevor ein negatives Gesamtergebnis für mich selber zu einem nicht mehr vertretbaren Verlust wird, aufhöre, habe ich bei Systemen, bei denen es große Ausrutscher geben könnte, wenn man sie bis zum Sanct Nimmerleinstag spielt, keine Bedenken. (Ob der Satz etwas lang geworden ist?!)

Wie schon gesagt... wenn ich etwas besser in Excel-Programmierung wäre...

#19 TKC

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Geschrieben 06 January 2005 - 12:52

T0M sagte am 5 Jan 2005, 22:54:

beim testen von Permanenzen ist mir aufgefallen, daß das statistisch häufigste Ereignis jenes ist, daß nach Auftreten einer Chance (einfache Chancen, Dutzende und Kolonnen) diese Chance gleich noch einmal kommt!
also: wenn eine Zahl aus dem ersten Dutzend gefallen ist, kommt es (im Durchschnitt) statistisch häufiger vor, daß im nächsten Coup WIEDER eine Zahl aus dem ersten Dutzend kommt als daß eine Zahl aus einem der beiden anderen Dutzende kommt!

Hallo Tom,

wenn der Zufall so einfach gestrickt wäre, wie Du es vermutest, wären wir alle Millionäre und die Casinos längst pleite.

Nach einer gefallenen Chance kommt diese Chance nicht gehäuft noch einmal, sondern das nächste Spielergebnis ist wieder völlig offen gemäss der einzelnen Grundwahrscheinlichkeiten.

Gruss: TKC

#20 T0M

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Geschrieben 18 January 2005 - 17:11

TKC sagte am 6 Jan 2005, 12:52:

T0M sagte am 5 Jan 2005, 22:54:

beim testen von Permanenzen ist mir aufgefallen, daß das statistisch häufigste Ereignis jenes ist, daß nach Auftreten einer Chance (einfache Chancen, Dutzende und Kolonnen) diese Chance gleich noch einmal kommt!
also: wenn eine Zahl aus dem ersten Dutzend gefallen ist, kommt es (im Durchschnitt) statistisch häufiger vor, daß im nächsten Coup WIEDER eine Zahl aus dem ersten Dutzend kommt als daß eine Zahl aus einem der beiden anderen Dutzende kommt!

Hallo Tom,

wenn der Zufall so einfach gestrickt wäre, wie Du es vermutest, wären wir alle Millionäre und die Casinos längst pleite.

Nach einer gefallenen Chance kommt diese Chance nicht gehäuft noch einmal, sondern das nächste Spielergebnis ist wieder völlig offen gemäss der einzelnen Grundwahrscheinlichkeiten.

Gruss: TKC

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Tja also...
ich habe NICHT behauptet, daß dieses Ereignis häufiger als 50% ist (DANN - und NUR dann - würde ich Dir recht geben daß wir schon alle Millionäre sein müßten!).

Was ich behauptet habe (und weiterhin behaupte) ist:
wenn eine Chance (z.B. ein Dutzend, nennen wir die Dutzende "P" für 1. Dutzend, "M" für 2. Dutzend und "D" fürs 3. Dutzend)...
wenn eine Chance also fällt, DIE VORHER NICHT GEFALLEN WAR, so ist es statistisch das bei weitem häufigste Ereignis, daß diese Chance gleich noch einmal kommt.
Also z.B.:
1 P
2 M
3 hier ist es im 3. Coup wahrscheinlicher, daß wieder "M" (das mittlere Dutzend) fällt als es wahrscheinlich ist, daß eines der beiden anderen Dutzende kommt.

Wenn dann
1 P
2 M
3 M auch wirklich gefallen ist, dann trifft diese statistische Wahrscheinlichkeit JETZT (für den 4. Coup) NICHT MEHR zu!!!

Nimm irgendeine beliebige Permanenz beliebiger Länge (von einem echten Casino, von einem online-Casino oder strick' Dir von mir aus selber eine in Excel mit "Zufallszahlen"), und analysiere sie dann auf dieses Phänomen, Du wirst feststellen, daß ich recht habe (und zwar IMMER und in JEDER Permanenz).

Das ist auch ganz einfach zu erklären warum das so sein MUSS:
Nach den beiden ersten Coups haben wir 2/3 einer vollständigen Rotation auf den Dutzenden (Zero mal außer acht gelassen). Das 2/3-Gesetz aber besagt, daß nach einer vollständigen Rotation 1/3 der Zahlen GAR NICHT gekommen sein wird, die anderen 2/3 werden 1x oder öfter gefallen sein. Das heißt aber nichts anderes, als daß nach
1 P
2 M nicht wie von Dir behauptet alle DREI Möglichkeiten gleich wahrscheinlich sind, sondern daß die Wahrscheinlichkeit daß jetzt "P" oder "M" kommt doppelt so hoch ist (nämlich 2/3) als die Wahrscheinlichkeit, daß im 3. Coup "D" fällt (die ist nämlich nur 1/3). Im ersten Fall (es kommt entweder "P" oder "M") ist das 2/3-Gesetz erfüllt, im zweiten Fall (es kommt "D") hingegen nicht. Da aber das 2/3-Gesetz die Eigenschaft hat, sich (fast) immer zu erfüllen, ist die Wahrscheinlichkeit einer WIEDERHOLUNG NACH ERSTMALIGEM AUFTRETEN doppelt so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, daß dieses Ereignis NICHT eintritt.

Oder glaubst Du an das 2/3-Gesetz auch nicht?
Dann allerdings kann ich Dir auch nicht helfen! :bigg: :bigg: :bigg:
:eii:
Aber wie auch immer, es stimmt immer, probier's aus!
Das Problem ist bloß, das es sehr lange Strecken geben kann in denen es NICHT funktioniert (meine persönliche leidvolle Erfahrung im CC waren 27 Coups ohne Dutzendwiederholung), was aber später durch gehäuftes Auftreten von Wiederholungen wieder ausgeglichen wird. Blöderweise verliert man auf solchen Strecken (wenn sie eintreten) so viel Geld daß man
a) irrsinnig lange braucht, um die Verluste wieder aufzuholen oder
b) eine Progression ins Spiel bringen muß die (wenn man an einen solchen Fall gerät) sehr leicht platzen kann, denn sogar wenn man SEHR VORSICHTIG nur immer so viel setzt, daß bei Gewinn ein positiver Saldo herausschaut und mit 1 Stück zu setzen beginnt, dann ist man im 16. Coup am Tischlimit angelangt und hatte einen Kapitalbedarf von bisher 1810 Stücken !!! :iron

Wenn Du willst schicke ich Dir gerne eine Excel-Tabelle wo man genau das oben beschriebene Phänomen simulieren kann (mit Zufallszahlen). Summa summarum ist es (wenn man nach erschienener Doublette nicht nochmal nachsetzt sondern auf die nächste Satzgelegenheit wartet) grosso modo ein Nullsummenspiel !
Wie die meisten "sicheren" Roulettesysteme!

Ich hoffe, ich konnte Dich überzeugen, fürchte aber, daß nicht!?

mfG
Tom

#21 TKC

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Geschrieben 18 January 2005 - 17:47

T0M sagte am 18 Jan 2005, 17:11:

..Wenn Du willst schicke ich Dir gerne eine Excel-Tabelle wo man genau das oben beschriebene Phänomen simulieren kann (mit Zufallszahlen).

Ne, lass mal stecken. Meine letzten klassischen Systeme (unter anderem auch alle nur denkbaren Auswirkungen des sogenannten 2/3-Gesetzes, Clusterbildung der Kesselzahlen, Aufspüren der temporär dominierenden Musterbildung in Permanenzen u.s.w.) habe ich zum letzten mal vor 16 Jahren mit Millionen und Abermillionen von Coups (natürlich negativ) im jeweils aktuellen Basic-Dialekt getestet.

Noch ein Tip: Verlass Dich nicht zu sehr auf Computergenerierte Zufallszahlen.

Gruss: TKC





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