webpirat sagte am 21 Dec 2004, 16:45:
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Anders ausgedrückt: Du hast in den 8 Verlustsätzen im Durchschnitt jedesmal 2,625 Stück verloren. Dein Ziel ist es, den aus vier Verlustsätzen entstandenen durchschnittlichen Verlust von 4*2,625=10,5 Stück beim nächsten Satz reinzuholen. Da bei den Dutzenden jedes gesetzte Stück 2 Stück Gewinn bringt musst du jetzt also 10,5:2=5,25 Stück setzen, abgerundet 5 Stück.
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Hallo casadogra,
weißt du eigentlich, dass deine Progression im Grunde nichts anderes ist als die Goldstein-Progression, die ihr Erfinder "Berufsspieler" ausführlich hier im Forum ausgebreitet hat?
Goldstein-Progression
Der einzige kleine Unterschied, den ich sehe: Bei dir werden die vorangegangenen Verluste "gleitend" auf die Zahl der Verlustsätze umgerechnet, mathematisch genau mit Nachkommastellen, bei der Goldstein-Progression schichtet man sie von unten nach oben um. Deinen Ansatz halte ich dabei für den überlegeneren.
Hast du den Beitrag von "Berufsspieler" gelesen oder bist du unabhängig davon auf die Progression gekommen?
casadogra sagte am 21 Dec 2004, 20:37:
Aber (meinst du denn) wirklich, dass es einen Marsch gibt ?
Ich glaube nicht, denn nach all meinen Computerauswertungen, ist es egal ob ich nach einem bestimmten Signal spiele oder ob ich gleich spiele.
Es gibt nicht DEN Marsch, der ins Plus führt. Das wäre so, als wenn du mit einem Segelboot (dein Marsch) auf einer geraden Linie von Friedrichshafen nach Romanshorn übern Bodensee segeln willst. Das mag am Anfang klappen, wenn der Wind günstig weht. Doch stell dir vor, mitten auf dem See dreht er! Jetzt musst du Ruder und Segel anders einstellen, um weiter vorwärts zu kommen. Auch bei Gegenwind kommt ein guter Segler ans Ziel, es dauert dann länger. Nur bei Sturm wird er die Segel streichen.
Will sagen: Verwende einen Marsch, der sich der Permanenz anpassen kann. Es kann unter Umständen lange dauern, bis du ins Plus kommst und nicht immer wirst du das Gewinnziel erreichen. Aber lass nicht zu, dass die Permanenz dein Spiel umwirft, weil du kein Ruder hast!
@ alle
Ich habe die casadogra-Progression - wie angekündigt - an meinen Dutzende-/Kolonnen-Marsch drangehängt, dann aber verändert; er hat jetzt am Anfang eine geringere und im Verlauf eine höhere Tilgungskraft. Ihr wisst doch alle: Das erste, was ein Systemspieler macht, wenn er eine gute Strategie in die Hand bekommt, ist, sie zu verändern

Ich muss mich als eingefleischter Masse egale-Spieler allerdings erst an die hohen Einsätze gewöhnen, doch die Ergebnisse können sich sehen lassen!
Ich brauche noch ein paar Tage (Nächte), dann werde ich hier anhand von Tabellen mal zeigen, wie sich die Resultate verbessern, wenn man - beginnend mit einem starren Marsch (z. B. wie casadogra stets das erste Dutzend setzend) - auf einen flexiblen Marsch (der sich der Permanenz anschmiegt) umstellt, dann eine flache Progression anwendet und schließlich mit einer steileren Progression und einer Gewinn-/Verlustbegrenzung arbeitet. Ihr könnt euch - Excel sei Dank - schon auf eine hochinteressante Auswertung freuen, die alle relevanten Zahlen (Zahl der gesetzten Coups, höchster Einsatz und Summe aller Einsätze bei einem Spiel, MIN und MAX des Saldos, längste Minusstrecke, Verlust durch Zero, usw.) abbilden wird.
Aber erst einmal schöne Weihnachtsfeiertage!