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Wahrscheinlichkeiten berechnen


56 Antworten in diesem Thema

#46 Papablaubaer

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Geschrieben 15 November 2004 - 00:20

...und es geht doch....
nach ein paar stressigen Tagen mit viel viel drumherum und nebenbei hatte ich erst jetzt wieder die Zeit mal ein bisschen rumzuanalysieren...erstaunlich was man so entdeckt.
Rechnet man z.b. einfach nur den Durchschnitt der letzten 10 Coups, bestimmt eine Grenze ab der man auf Manque oder Passe setzt und setzt jedesmal nur 1Stück sind die Verluste auch ohne eine Progression erstaunlich gering.
Wenn man jetzt noch die Serien mitberücksichtigt und dort ein passendes Kriterium findet den satz zu ändern oder ganz zu lassen hätte man vieleicht schon einen guten Ansatz für einen geeigneten Marsch. Wenn man das dann auf alle EC und auf die Dz und Kolonen machen würde glaube ich an eine Gewinnmöglichkeit.
Leider kann man das mit Excel nicht mehr durchrechnen.
Vieleicht geht es wenn ich einem Macro die rechnerei überlasse, auf jeden Fall ists schwierig, und mir fehlen die Grundlagen in Statistik.

Aber ich bin zuversichtlich.

Papablaubaer

#47 Paroli

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Geschrieben 15 November 2004 - 10:41

@Papablaubaer

Zitat

Rechnet man z.b. einfach nur den Durchschnitt der letzten 10 Coups, bestimmt eine Grenze ab der man auf Manque oder Passe setzt und setzt jedesmal nur 1Stück sind die Verluste auch ohne eine Progression erstaunlich gering.
Über den Ansatzpunkt Gleitender Durchschnitt (GD) wurde hier im Forum schon diskutiert. "Chart-Techniker" machen z.B. ihre Prognosen mit solchen Berechnungen, wobei meist zwei verschiedene GD-Linien (z.B. 10er und 20er Durchschnitt) beobachtet werden, um vermutete Trendwechsel frühzeitiger zu erahnen.

Zitat

Wenn man jetzt noch die Serien mitberücksichtigt und dort ein passendes Kriterium findet den satz zu ändern oder ganz zu lassen hätte man vieleicht schon einen guten Ansatz für einen geeigneten Marsch.
Ein passendes Kriterium könnte die Veränderung der Serienlängen sein. Abnehmende Serienlängen könnten eine Trendabschwächung der Einfachen Chance zugunsten der Gegenchance andeuten und umgekehrt. Das lässt sich aber nicht in ein starres Regelwerk hinein pressen.

#48 nikolausi

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Geschrieben 28 November 2004 - 19:29

@
verdi:
Nachdem Dir sonst noch keiner Deine Frage wirklich beantwortet hat:
Die Wahrscheinlichkeit, dass 8 Mal hintereinander Rot (o.a.) kommt, rechnet man so aus:
Du musst erst die Wahrscheinlichkeit bestimmen, dass ein Ereignis beim nächsten Coup eintritt.
Die Wahrscheinlichkeiten sind z.B.:
Einfache Chance: 18/37
Dutzend/Kolonne: 12/37
Zahl: 1/37

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ereignis x-Mal hintereinander eintritt, errechnest Du, in dem Du die Wahrscheinlichkeit bei einem Coup x-Mal mit sich selbst multiplizierst.

Beispiel:
Die Wahrscheinlichkeit, das 5 Mal hintereinander die Zahl 23 kommt, ist also
1/37 hoch 5 oder 1/37 x 1/37 x 1/37 x 1/37 x 1/37 = 1/69.343.957.

Es kommt also statistisch alle 69.343.957 Spiele einmal vor, dass die Zahl 23 drei Mal hinter einander fällt.

Olns chlor?

#49 Kismet

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Geschrieben 28 November 2004 - 20:11

nikolausi

Zitat

Es kommt also statistisch alle 69.343.957 Spiele einmal vor, dass die Zahl 23   drei Mal hinter einander fällt.

Olns chlor?

Da hast Du dich verschrieben mit drei Mal :bigg:

Kismet :flop9:

#50 nikolausi

    Stratege

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Geschrieben 01 December 2004 - 14:29

Oooouuuupssss....

Hast Recht, Kismet.

Muss natürlich fünf Mal heißen.. :flop9:

#51 fritzliebich

    Stratege

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Geschrieben 02 December 2004 - 04:56

Zitat

Nach: Martin Gardner, Denkspiele aus der Zukunft.

Der Teufel bot am Roulettetisch folgende Wette an: "Du suchst Dir eine Folge von drei Farben (rot/schwarz) aus, dann ich, und der, dessen Folge zuerst kommt, hat gewonnen."- Ist das fair?

Lösung: Nein - derjenige, der die Folge des anderen kennt, bevor er sich seine aussuchen muß, hat bessere Chancen. Er muß sich nur eine Folge aussuchen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt vor der anderen auftritt.

Die folgende Tabelle gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit p der Teufel gewinnt, wenn er auf die Wahl Spieler1 mit Spieler2 reagiert:


Spieler1 Spieler2 .. p

.. RRR.... SRR..... 7/8
.. RRS.... SRR..... 3/4
.. RSR.... RRS..... 2/3
.. RSS.... RRS..... 2/3
.. SRR.... SSR..... 2/3
.. SRS.... SSR..... 2/3
.. SSR.... RSS..... 3/4
.. SSS.... RSS..... 7/8



Kismet



Hallo Kismet,

kannst Du das denn auch erklären? Ich kenne Martin Gardner nicht und ich muss ja auch nicht gleich alles glauben, was der liebe Mann schreibt. Eventuell verstehe ich die Fragestellung nicht richtig, aber mir sind die angegebenen Wahrscheinlichkeiten noch ein Rätsel.

Die Wahrscheinlichkeit für jede Dreierfigur soll doch 1/8 betragen, habe ich jedenfalls gehört und dass darf sich eigentlich nicht ändern, egal ob ich mir als erstes oder als zweites eine Dreierfigur aussuche. Wäre das anders, würde ich immer einen fiktiven Spieler wählen lassen und dann als zweiter Spieler tatsächlich setzen.



Gruß

Fritz

#52 Kismet

    Forscher

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Geschrieben 03 December 2004 - 20:30

Fritzliebich:sleep:

Zitat

Hallo Kismet,
kannst Du das denn auch erklären? Ich kenne Martin Gardner nicht und ich muss ja auch nicht gleich alles glauben, was der liebe Mann schreibt. Eventuell verstehe ich die Fragestellung nicht richtig, aber mir sind die angegebenen Wahrscheinlichkeiten noch ein Rätsel.

Die Wahrscheinlichkeit für jede Dreierfigur soll doch 1/8 betragen, habe ich jedenfalls gehört und dass darf sich eigentlich nicht ändern, egal ob ich mir als erstes oder als zweites eine Dreierfigur aussuche. Wäre das anders, würde ich immer einen fiktiven Spieler wählen lassen und dann als zweiter Spieler tatsächlich setzen.


Bedingte Wahrscheinlichkeiten verlangen viel Gehirnakrobatik. :wink:
Wenn Du die nachfolgende Beispiele verstanden hast, wirst Du sehen, dass das Teuflische Roulette, nach Martin Gardner stimmt. :party: Dass aber Deine Schlussfolgerung einem Wahrscheinlichkeitstrick :sleep:, zum Opfer fällt.


Das bekannteste Beispiel dazu ist das Ziegenproblem. Ziegenproblem!

Ein anderes Beispiel: Spiel mit drei Karten: (Bertrand 1889) Spiel mit 3 Karten
Drei Karten sind im Spiel: eine ist beidseitig weiß, die andere beidseitig rot, und die dritte Karte hat eine rote und eine weiße Seite. Die Karten liegen verhüllt unter einem Tuch (und Sie haben keine Röntgenaugen oder etwas Ähnliches). Jetzt dürfen Sie, allerdings ohne unter das Tuch zu linsen, eine der Karten hervorholen und sie auf den Tisch legen. Sie sehen eine weiße Kartenseite. Wollen Sie nun darauf wetten, daß die andere Seite der Karte rot gefärbt ist?

Sie wird weiß oder rot sein, eine Fifty-fifty-Chance läge nahe. Doch Sie ahnen schon, daß da wieder so ein Wahrscheinlichkeitstrick vorliegt, und lehnen die Wette ab.

Es ergibt sich folgendes Baumdiagramm: Eingefügtes Bild

Noch ein Beispiel: Münzenparadoxon
Münzenparadoxon!

Die Spieler A und B werfen eine Münze, bis entweder die von A vorausgesagte Sequenz ZWZ (Zahl,Wappen,Zahl) oder die von B getippte Sequenz ZZW fällt.
Eingefügtes Bild

Beispielsweise gewinnt A im Fall WWZWZ, B gewinnt z.B. beim Spielverlauf WWZZW. Haben beide Spieler die gleiche Gewinnchance? Die erstaunliche Antwort lautet: Die Gewinnchance für Spieler A ist kleiner als für Spieler B. Allerdings beträgt sie nicht 3/8, wie in dem besagten Buch zu lesen ist, sondern nur 1/3.

Wir haben das folgendermaßen hergeleitet: Das Spiel kann nur dann ein Ende finden, wenn irgendwann Z fällt. A gewinne mit der Wahrscheinlichkeit PA, dann gilt: PA = P(ZWZ) + P(ZWW)×PA Þ PA = 1/4 + 1/4×PA Þ PA = 1/3 Þ PB = 2/3.

Man kann übrigens zu jeder beliebigen Dreier-Sequenz eine andere finden, deren Gewinnchance zweimal, dreimal oder siebenmal höher ist.Setzt nämlich A auf ZZW und B auf WZZ, so gewinnt A genau dann, wenn im ersten und zweiten Wurf Z fällt Þ PA = 1/4. Setzt A auf WZZ und B auf WWZ, dann ist PA = 1/3 (vgl. ZWZ / ZZW ). Wählt A die Sequenz ZZZ und B setzt auf WZZ, so kann A nur im dritten Wurf gewinnen Þ PA = 1/8. Die übrigen vier Fälle sind zu den oben genannten äquivalent.

Viel Spass beim lesen und tüfteln :dance: :sleep:

Kismet :wink: :dance:

#53 Waldläufer

    Tüftler

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Geschrieben 03 December 2004 - 22:22

"Ich kenne Martin Gardner nicht und ich muss
ja auch nicht gleich alles glauben, was der liebe Mann schreibt."

"Die Wahrscheinlichkeit für jede Dreierfigur soll doch 1/8 betragen,
habe ich jedenfalls gehört"
fritzliebich
**********
"Martin Gardner kenne ich nicht.." = schwaches Bild

habe ich gehört .=schwaches Bild

Als :
" mehrfacher Champion in Las Vegas.!!! :sleep:

##########################
Hallo,
ich meine, es wird Zeit, diese -1,35%, -2,7%, -5,4% Nonsens-Verbreiter endlich anzugreifen und die Wahrheit über die Spieler-Erwartungen beim Roulette zu posten!
Hier geht es um elementare, aber einfachste Grundkenntnisse, die 99,5 % der Leute im Forum nicht
Gruß
Fritz

Waldläufer::=???
**********************
""Hier geht es um elementare,
aber ...einfachste Grundkenntnisse..""

Fritz, eine Frage von Dir..=
Hat das Online-Roulette 24 Std. geöffnet oder nur zu den selben Zeiten wie die Spielbank (15.00 bis 02.00 Uhr)?
******************************
Fritz sehr schwach
Als, " mehrfacher Champion in Las Vegas.!!! :party:

**********
Jede Information nützt zum Verständnis ihres Systems.( 12 Nov 2004, 17:51)
Waldläufer
*************

Ich kenne.. Fritz Liebich ..nicht und ich muss
ja auch nicht gleich alles glauben,
was der liebe Mann schreibt.
.. :dance: .. :sleep: .. :dance:

Waldläufer. :sleep:

#54 Kismet

    Forscher

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Geschrieben 06 December 2004 - 15:35

Wahrscheinlichkeit

Materialien zur Wahrscheinlichkeitstheorie 
Beschreibung: Eine Hinführung zu Zielen und Einsatzgebieten der Wahrscheinlichkeitstheorie, für Leser ohne mathematische Vorkenntnisse (geschrieben für Geowissenschaftler).
"Wahrscheinlichkeiten sind also nur Modelle der Realität. Modelle können nie falsch oder richtig sein, entscheidend ist, dass sich die aus dem Modell ergebenden Schlussfolgerungen in der Realität sinnvoll interpretierbar lassen."
Mit geschichtlichem Abriß, bebilderten Beispielen, Unterscheidung der umgangssprachlichen Wahrscheinlichkeit von der axiomatischen Wahrscheinlichkeitstheorie, die hier auch mit einer gewissen Tiefe angegangen wird. Das Dokument erfreulich abwechslungsreich. pdf-Format, 19 Seiten.
Von Agnes Schumann, FU Berlin
Materialien zur Wahrscheinlichkeitstheorie !!

Kismet :sleep:

#55 ideenmichel

    Forscher

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Geschrieben 07 December 2004 - 15:34

Waldläufer sagte am 3 Dec 2004, 21:22:

"
Fritz sehr schwach
Als, " mehrfacher Champion in Las Vegas.!!! :party:

:dance: .. :sleep: .. :sleep:

Waldläufer. :sleep:

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na, was will uns der Beitrag von Waldläufer eigentlich sagen?

Der Zufall ist nicht ungerecht sondern sozial, :wink:
denn er gibt allen, die gleiche Chance.

Danke Zufall, weiter so. :bigg:

Gruß
ideenmichel :dance:

#56 Sweet Tanja

    Strategin

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  • 197 Beiträge

Geschrieben 11 December 2004 - 14:09

hallo kismet

super tip mit dem pdf und wirklich gut zu lesen :sleep:

viele grüße
tanja :sleep:

#57 Kismet

    Forscher

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Geschrieben 11 December 2004 - 22:24

Sweet Tanja :selly:

Sweet Tanja sagte am 11 Dec 2004, 14:09:

hallo kismet

super tip mit dem pdf  und wirklich gut zu lesen :dance:

viele grüße
tanja :sleep:

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Hier der Link :party: Fünf Minuten Mathematik

Kismet :dance: :dance:





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